AT110442B - Dichtungsstreifen aus Blei für die Deckschienen bei kittlosen Dachverglasungen. - Google Patents
Dichtungsstreifen aus Blei für die Deckschienen bei kittlosen Dachverglasungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Bei der Befestigung von Glasscheiben für Oberlicht- und Dachverglasungen mittels Deckschienen ist es bekannt, über die Glasscheiben und unter die Deckschienen einen Dichtungsstreifen zu legen, welcher vollkommen eben ist und aus Pappe, Filz oder Blei besteht. Dieser bekannte ebene Dichtungsstreifen weist jedoch den Nachteil auf, dass die untere Fuge zwischen der Deckschiene und dem Dichtungsstreifen nicht genügend abgeschlossen ist, so dass Wasser eintreten kann, wodurch die Dichtung allmählich leidet und die Deekschiene rostet. Es sind auch verschieden geformte Gehäuse mit Bleilappen zur Aufnahme der Glastafeln bekannt. Einerseits liegt aber in diesen Gehäusen keine Deckschiene, welche die Enden der beiden Glastafeln abdeckt, anderseits halten die Lappen kein mehrfaches Abbiegen beim Auswechseln aus, sondern brechen ab, wodurch die Verbindung bald unbrauchbar wird. Diese Nachteile sollen durch die im folgenden beschriebene Neuerung vermieden werden, welche in Fig. 1 in einem senkrechten Schnitt durch die gesamte Glasscheibenverbindung dargestellt ist. Fig. 2 zeigt die eigentliche Neuerung vergrössert in senkrechtem Schnitt. Fig. 3 und 4 zeigen eine andere Aus- führungsform der Neuerung in senkrechtem Schnitt bzw. perspektivisch. Die Neuerung besteht darin, dass der aus Blei bestehende Dichtungsstreifen eine durchlaufende ebene Auflageplatte 7,4, 8 für die Glastafeln 1 und 2 und zwei dazu senkrecht stehende Schienen 5,6 aufweist, welche die Deckschiene J in ihrer Lage festhalten. Nachdem die Deckschiene. 1 zwischen die Schienen 5 und 6 gelegt ist, werden sie sowie die Endlappen 7 und 8 des Dichtungsstreifens durch ein geeignetes Werkzeug an die Kanten der Deekschiene und auf die Glasplatten 1 und 2 gedrückt, so dass sich das Blei in alle Unebenheiten der Glasplatten und 2 und der Deekschiene 3 einschmiegt und somit eine möglichst luft-und wasserdichte Abdichtung bewirkt. Diese Unebenheiten sind in der Zeichnung der Deutlichkeit halber übertrieben durch die gekrümmten Begrenzungslinien dargestellt. In manchen Fällen kann es vorkommen, dass die bei der beschriebenen Anordnung ungeschützte Oberfläche der Deck- schiene rostet, oder dass Wasser in die Fugen zwischen der Oberfläche der Deckschiene 3 und den EMI1.2 vermag nur geringe Abhilfe zu schaffen, da derartige Anstriche, um wirksam zu bleiben, häufig erneuert werden müssen, was bisweilen vollkommen unmöglich ist, da die Oberlichtverglasungen oft nach ihrer Fertigstellung sehr schwer zugänglich sind. Zur Vermeidung dieses Übelstandes wird gemäss Fig. 3 und 4 auch die Oberfläche der Deckschiene- durch Blei abgedeckt, u. zw. derart, dass der Dichtungsstreifen aus Blei einen fugenlosen Mantel bildet, in welchen die Deckschiene : ; eingeschoben werden kann. Der Deckel des Bleimantels ist mit 9 bezeichnet. Derartige Bleimäntel können in der für die Deckschienen 3 üblichen Länge von mehreren Metern gewalzt werden und die Deckschienen 3 werden dann in die Blei- mäntel eingeschoben. Man lässt dann an den Stirnflächen 10 der Deckschienen den Bleimantel um ein EMI1.3 dass auch die Stirnflächen des Bleimantels vollkommen dicht abgeschlossen werden. Die Anwendung des beschriebenen Bleimantels ist auch bei hölzernen Deck-schienen") von Vorteil. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Dichtungsstreifen aus Blei für die Deckschienen bei kittlosen Dachverglasungen, bei der die Deckschienen mittels Schrauben gegen die Glastafeln gepresst werden, gekennzeichnet durch eine durch- <Desc/Clms Page number 2> laufende ebene Auflageplatte (7, 4, 8) für die Glastafeln (1, 2) und zwei dazu senkrecht stehende Schienen (5, 6), die die Deckschiene (3) in ihrer Lage festhalten.2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Streifen (5, 4, 6) mit einem Deckel (9) versehen ist, so dass er einen die Deckschiene allseitig umgebenden Mantel bildet. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE110442X | 1926-07-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT110442B true AT110442B (de) | 1928-08-25 |
Family
ID=29276284
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT110442D AT110442B (de) | 1926-07-03 | 1927-02-18 | Dichtungsstreifen aus Blei für die Deckschienen bei kittlosen Dachverglasungen. |
Country Status (1)
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|---|---|
| AT (1) | AT110442B (de) |
-
1927
- 1927-02-18 AT AT110442D patent/AT110442B/de active
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