AT110290B - Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen frischer tierischer Därme. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen frischer tierischer Därme.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren und Vorrichtung zum Reinigen frischer tierischer Därme. EMI1.1 der Darm zwischen einer aus Zahnwalzen bestehenden Einrichtung für die Vorbearbeitung und den Vorschub und hierauf einer mit messerartigen Schabwerkzeugen besetzten Walze zugeführt, deren Umfangsgeschwindigkeit grösser ist als die der Zahnwalzen. Es wird aber nicht, wie bisher allgemein, dafür gesorgt, dass die Werkzeuge oder die mit ihnen zusammenarbeitende, ihnen gegenüberliegende Anlageplatte nachgeben können, sondern es arbeitet im Gegenteil gemäss der Erfindung mit der starr gelagerten Schabwalze eine unnachgiebige, aber der Parmwand entsprechend verstellbare Anlageplatte zusammen. Hiedurch kommt eine neue Wirkung zustande. Es wird nämlich nun mittels der Schabwalze durch die Darmwandung hindurch auf der Innenseite des Darmes die Schleimhaut in Form von Spänen, die meistens die Gestalt von in sich geschlossenen Ringen haben, abgefräst, so dass nur der von der Sehleimhaut völlig befreite Darm übrigbleibt. Der Abstand der Schaber von der Anlageplatte muss hiebei natürlich auf die doppelte Wandstärke des Darmes eingestellt werden. Weitere Merkmale des Erfindungsgegenstandes bestehen darin, dass die Zahnwalzen ein zusammen- arbeitendes Zahnwalzenpaar bilden mit Zahnlücken, die grösser als jene der üblichen Verzahnungen sind und dass weiters die Anlageplatte gegenüber der Schabwalze eine dieser zugekehrte kreisbogenförmige Einbuchtung aufweist. Das neue Verfahren ist in nachstehendem an Hand eines Ausführungsbeispieles der Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens beschrieben. Die Zeichnung stellt eine solche Einrichtung in schematischer Weise dar. Fig. 1 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Einzelheit aus Fig. 1 in grösserem Massstabe, Fig. 3 zeigt eine zweite Ausführungsform der Hauptteile und Fig. 4 eine weitere Abart. Der zu reinigende Darm g läuft, vorzugsweise nicht gewendet, in Richtung des eingezeichnten Pfeiles (Fig. 1) zunächst zwischen zwei gezahnten Walzen a und b und dann zwischen einer Schab-und Fräswalze i und einer auf ganz bestimmten Abstand von den Messern (Schabern) h dieser Walze i eingestellten Platte k hindurch. Die beiden ineinander eingreifenden verzahnten Walzen a und b, von denen die Walze a die treibende, die Walze b die getriebene ist, wirken auf den Darm g als Knetvorrichtung. Die treibende Walze a wird auf beliebige Weise in Umdrehung versetzt. Die getriebene Walze b ist mit einem regelbaren Bewegungswiderstand versehen, der z. B. aus einer Bremse bestehen kann. Die Zahnlücken der Walzen a und b sind erheblich grösser, als der Zahnstärke entspricht, derart, dass in einer solchen Lücke ausser dem Zahne des Gegenrades auch noch der ungeremigte Darm Platz finden. Während der Darm die Verzahnung durchläuft, wird er einem gründlichen Kneten unterworfen, dessen Stärke durch Veränderung des Widerstandes der getriebenen Walze b geregelt werden kann. Von dieser Knetvorrichtung gelangt der Darm in die Schab- oder Fräsvorrichtung, die aus einem mit Schab-oder Fräsmessern h besetzten, im gleichen Sinne wie die Zahnwalze a umlaufenden Walze i und einer in gewissem regelbaren Abstande von ihr angeordneten, unnachgiebigen Anlageplatte k besteht. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1
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