AT110289B - Verfahren zum Aufbringen eines Überzuges von Walzenmasse auf die Oberfläche von Farbwalzen. - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen eines Überzuges von Walzenmasse auf die Oberfläche von Farbwalzen.

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AT110289B
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Arthur Byron Davis
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Arthur Byron Davis
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Description


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  Verfahren zum Aufbringen eines Überzuges von Walzenmasse auf die Oberfläche von Farbwalzen. 



   Die aus der üblichen Walzenmasse bestehenden Farbwalzen für Druckpressen müssen oft erneuert werden, weil ihre Oberfläche schnell unbrauchbar wird. Bei Überhitzung zerfällt die Walze. Walzen aus Weichgummimasse haben zwar den Vorteil, dass sie sich nicht durch Witterungseinflüsse ausdehnen und zusammenziehen, sind aber doch nicht zufriedenstellend, weil ihre Oberfläche nicht die gute Haftfähigkeit für Druckfarbe hat, wie die übliche Walzenmasse. Daher werden Gummiwalzen nur als Farbverteilungs-und nicht als eigentliche Farbwalzen benutzt. 



   Es hat sich nun gezeigt, dass Weichgummiwalzen mit einem dünnen Überzug der üblichen Walzenmasse nicht nur frei von Ausdehnung und Zusammenziehung sind, sondern auch die gleiche gute Haftfähigkeit für die Farbe wie Massewalzen haben, so dass sie sowohl als Farbwalzen wie als Verteilungwalzen verwendbar sind. Wenn die Masseoberfläche von solchen Gummiwalzen unbrauchbar geworden ist, kann sie billig erneuert werden. Auch alte Massewalzen können mit einer neuen Decksehichte versehen werden, so dass sie ebensogut verwendbar werden wie Walzen, die vollständig aus Walzenmasse erneuert worden sind. Ebenso können alte Massewalzen, mit einem Gewebeüberzug auf diesem mit einem Masseüberzug versehen werden. 



   Auch Farbwalzen, die aus einem Kern von vulkanisiertem Öl mit einer Aussenhaut von vulkanisiertem Gummi bestehen, können mit einer dünnen Haut üblicher Walzenmasse versehen werden, wodurch sie alle Eigenschaften einer Massewalze erhalten. 



   Bisher wird der auf   Weiehgummiwalzen   und Massewalzen aufzubringende Überzug aus Walzenmasse durch Umgiessen in der Form oder mit dem Spritzverfahren hergestellt, wodurch der Überzug entsprechend grosse Dicke erhält. Nach der Erfindung wird dagegen die Walzenmasse in geschmolzenem Zustande auf die Oberfläche der langsam umlaufenden Walze gegossen, so dass nur ein Teil der Masse als dünner Überzug auf der Walze verbleibt. Dadurch wird erheblich an Masse gespart, was bei Druckereien mit vielen Maschinen wesentlich ist. Überdies entfallen die teuren   Giessformen,   da nur eine sehr einfache Vorrichtung notwendig ist, um die Walze mit der flüssigen Masse zu überrieseln und diese abtropfen zu lassen. 



   Die Zeichnung veranschaulicht die Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens und die erhaltenen Farbwalzen in schematischer Darstellung. Fig. 1 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung und Fig. la ist eine Stirnansicht, Fig. 2,3 und 4 sind   Längsschnitte   einer Gummiwalze, einer Massewalze und einer Massewalze mit Gewebeüberzug. 



   Der Maschinenrahmen 1 ruht auf Füssen 2 und hat an einem Ende   Stützen.   3, die durch Querbalken 4 verbunden sind. An diesen ist durch Bolzen 5 und Flügelmuttern 6 eine Mittelstütze 7 einstellbar befestigt, durch deren Schlitz 8 die Bolzen ragen, so dass die Stützhöhe regelbar ist. Die Stütze 7 trägt oben ein Lager 9 für das Oberende der Welle 10 einer Walze R. Das Unterende der Welle ruht in einem Lager 11, das von einem Stützglied 12 vorragt, welches mit dem Rahmen durch Bolzen 9'verbunden ist. Diese ragen durch den wagrechten Steg der Seitenteile des Rahmens, die vorzugsweise aus Winkeleisen bestehen. Der Steg jedes Seitenteiles hat eine Reihe nicht gezeichneter Öffnungen, mittels deren das Lager 11 je nach Walzenlänge gegen die Stütze 7 verstellbar ist.

   Ein Trog 13 hängt in Bügeln 14 an den Seitenteilen des Rahmens und der oberen Querschiene. 



   Die Lager 9 und 11 sind in der Höhe so angeordnet, dass die Walze schräg liegt. Diese wird durch 
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   0'5 Z   Glyzerin und   0'06 Z venezianischer Terpentin..   



   Diese Mischung wird in heissflüssigem   Zustande-über die Walze   R aus einem Behälter 17 geri eselt, der eine gewöhnliche Kanne mit Schnabel 18   sein'kani. Während   des Giessens wird die Walze langsam gedreht, und die Kanne 17 allmählich längs der Walze bewegt, so dass die ganze Oberfläche der Walze mit der Masse bedeckt wird. Der grössere Teil der aufgegossenen Masse tropft von der Walze in den Trog   M   und fliesst von da in ein Gefäss 19 am Unterende des Troges. Von dort kann die Masse zum Schmelzgefäss zurückgeführt werden. Nachdem die ganze Oberfläche der Walze so behandelt ist, wird die Walze aus dem Apparat genommen und in einem Gestell in senkrechter oder wesentlich senkrechter Lage weiter ablaufen und trocknen gelassen. 



   Durch diese Behandlung erhält die Walzenoberfläche eine sehr dünne Massehaut, gleichviel, ob es sieh um eine Gummiwalze, eine nackte oder stoffbezogene Massewalze handelt. 



   Zwecks Beziehens einer Massewalze mit Gewebe kann man gewöhnliches rauhes Gewebe als
Streifen schraubenförmig um die Walze wickeln oder einen Stoffschlauch über die Walze ziehen usw. 
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 unmittelbar mit einer Massehaut   21 versehen.   Gemäss Fig. 4 hat eine Massewalze 23 einen Stoffbezug 24 und darauf eine dünne Massehaut 21. Die Zeichnung zeigt die Dicke der Haut übertrieben. Die Stärke der nach dem Ablaufen auf   der Walze verbleibenden Massehaut   ist im Vergleich zum Durchmesser der Walze sehr gering ; eine Stärke von   0'7 mm reicht   völlig aus, die Dicke der Haut hängt aber etwas von der Temperatur der Angiessmasse im Augenblick der Verwendung usw. ab.

   Die Masse sollte jedoch so stark erhitzt werden, dass der Hauptteil frei von der Walze abfliesst und nur ein relativ dünner Masse- überzug auf der Walze bleibt. 
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 dem Angiessen vorzuwärmen, um ein Abschrecken der Angussmasse vor ausreichendem Ablaufen zu verhindern. 



   Nach Abnutzung der Massehaut kann sie leicht erneuert werden, indem man die Walze in einem heissen Wasserbad behandelt, worauf ein neuer Überzug in der beschriebenen Art anbringbar ist. 



   Dieses Verfahren hat auch den Vorteil, dass die Oberfläche der Walze stets aus frischer Masse bestehen kann, da die Haut billig aus frischer Masse herstellbar ist, während es bisher zwecks Erneuerns   alter Massewalzen üblich   ist, dieselbe Masse immer und immer wieder zu verwenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Aufbringen eines Überzuges von Walzenmasse auf die Oberfläche von Farbwalzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Walzenmasse in geschmolzenem Zustande auf die Oberfläche der langsam umlaufenden Walze gegossen wird, so dass nur ein Teil der Masse als   dünner Überzug   auf der Walze verbleibt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug bei Schräglage der Walze aufgebracht wird.
    3. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze vorgewärmt und in erwärmtem Zustande mit dem Überzug versehen wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Überzug aus wasserlöslicher Masse hergestellt und nach Abnutzung von der Walze abgewaschen wird, worauf ein gleicher Überzug aufgebracht wird.
    5. Farbwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einem dünnen oder hautartigen Überzug aus Walzenmasse versehen ist, der durch das Beriesel-und Ablaufverfahren hergestellt ist und dass die Walze vorteilhaft abgerundete Enden hat, um die Ansammlung der Masse dort zu hindern.
    6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einem Rahmen, in dem eine Farbwalze drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Lager die Walze in Schräglage halten und ein Ablaufen der Masse von der Walze in ihrer Längsrichtung ermöglichen und so einstellbar sind, dass Walzen verschiedener Länge bequem eingesetzt und entfernt werden können.
AT110289D 1925-03-05 1925-03-05 Verfahren zum Aufbringen eines Überzuges von Walzenmasse auf die Oberfläche von Farbwalzen. AT110289B (de)

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