AT110267B - Verfahren zum Imprägnieren von Holzmasten. - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von Holzmasten.

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AT110267B
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  Verfahren zum Imprägnieren von Holzmasten. 



   Man hat bereits Verfahren vorgeschlagen, mit Hilfe welcher Telegraphenstangen, Holzmaste od. dgl. an ihrem in die Erde einzugrabenden Fuss stärker mit einem Konservierungsmittel imprägniert werden können, als ihr der Luft ausgesetzter Teil. Bei manchen dieser bekannten Verfahren erhält der in seiner ganzen Länge schwach imprägnierte Mast in seinem Fussteil eine ergänzende Imprägnierung. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren dieser Art, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass diese ergänzende Imprägnierung des Fussteiles von Masten u. dgl. in einem Autoklaven stattfindet, in welchem die Maste mit ihrem Fussteil in das Konservierungsmittel tauchen, vertikal angeordnet sind und oberhalb des Niveaus der Imprägnierflüssigkeit ein Druck mit Hilfe komprimierten Gases zur Einwirkung gelangt. 



   Wenn die beiden Imprägnierungen mit derselben Konservierungsflüssigkeit ausgeführt werden, kann man sie in dem gleichen Autoklaven nacheinander durchführen. Man kann hiefür einen vertikalen Autoklaven benutzen, der für die erste Imprägnierung mit Konservierungsflüssigkeit vollgefüllt wird und in welchem das Niveau dieser Flüssigkeit bis zur oberen Grenze des in die Erde einzugrabenden Fussteiles des Mastes für die Ergänzungsimprägnierung abgesenkt wird. Man kann zu gleichem Zwecke auch einen schwingbaren Autoklaven bekannter Ausführung ausnutzen und diesen vertikal aufrichten, nachdem in seiner horizontalen Stellung die Maste eingeführt wurden. Die Verwendung eines solchen Autoklaven ist zweckmässig, weil sich dadurch die Kosten für die diversen Handhabungen beträchtlich vermindern. 



   Wenn man die beiden aufeinanderfolgenden Imprägnierungen des Mastes mit Hilfe von Kreosot oder eines ähnlichen Körpers ausführt, kann man zuerst die ganze Länge des Mastes mit nur einer geringen Menge des Konservierungsmittels oberflächlich tränken und den Druck der Druckluft zum Eindringen und Verteilen der oberflächlichen Tränkung gegen das Innere des Mastes ausnutzen, welcher Druck dann geschaffen wird, wenn der Fussteil des Mastes des weiteren zu imprägnieren ist. Man kann auf diese Weise die Menge des Kreosots, welche dem wenig ausgesetzten, dem sogenannten Luftteil des Mastes zugeführt wird, auf das unbedingt notwendige beschränken und eine vorzügliche Ausnutzung dieser geringen Menge des Konservierungsmittels erzielen.

   Man erhält alsdann Maste, welche gänzlich mit Kreosot, einem sehr guten, jedoch verhältnismässig teuerem Konservierungsmittel, imprägniert sind. 



   Weiters haben die, wie vorhin erläutert, behandelten Maste eine trockene Oberfläche und es sind d e Nachteile vermieden, welche die nach den üblichen Verfahren mit Kreosot behandelten Maste haben, welche klebrig bleiben, was die Handhabung zum Aufstellen und zu ihrem Erklettern erschwert. 



   Man kann zu demselben Zwecke auch die Behandlung mit Kreosot auf den unteren Teil des Mastes oder der Stange beschränken, nachdem man diese auf ihrer ganzen Länge mit Kupfersulfat oder einem andern Konservierungsmittel, welches die Stange nicht glitschig macht, imprägniert hat. 



   Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des für die doppelte Imprägnierung mittels Vakuum und Druck zu verwendenden Autoklaven beispielsweise dar, u. zw. zeigt
Fig. 1 die in ihrer normalen Lage befindliche Vorrichtung im Aufriss,
Fig. 2 veranschaulicht die Vorrichtung in aufgerichtetem Zustande. 



   Der Körper 1 des Autoklaven ist an zwei seitlichen Zapfen 2 aufgehängt, die sich in Lagern 3 drehen, welche an den Rändern eines Grabens 4 angebracht sind. 5 ist der Hahn, welcher den Autoklaven mit der Vakuumpumpe in Verbindung setzt und 6 ist der Hahn für die Druckluft. 7 ist der Hahn, welcher den Eintritt des Kreosots reguliert. 

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     Man bewirkt-zunäehsteine allgemeine leichte Imprägnierung nach   den üblichen Verfahren mittels Vakuum und Druck. Dann wird der Autoklav gedreht, bis er seine senkrechte Lage einnimmt (Fig. 2). 



  Hierauf stellt man das Vakuum her und lässt das Kreosot bis zum Niveau 8 eintreten, worauf man Druckluft über das Kreosot treten lässt. 



   Man kann dem Autoklaven eine Vorrichtung beigeben, welche die Einführung von Kreosot während der Imprägnierung gestattet, um sein Niveau genau konstant zu erhalten. 



   Da die Stangen eine Kegelstumpfform besitzen und man ihre Füsse alle auf dieselbe Seite bringen muss, so empfiehlt es sich, einen Autoklaven zu benutzen, welcher eine Konizität besitzt, die derjenigen 
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 voran in den Autoklaven eingeführt. 



   Dieser Autoklav kann auch zur Imprägnierung des Fusses von Stangen benutzt werden, die schon einer allgemeinen-Imprägnierung nach irgendeiner Methode   unterworfen   wurden ; auch für diesen Fall ist seine Verwendung vorteilhaft, weil er eine bequeme und wirtschaftliche Vorrichtung für die Behandlung von Stangen, Masten u. dgl. vorstellt. 



   Die doppelte Imprägnierung kann natürlich auch mittels einer andern geeigneten Vorrichtung bewirkt werden und ihre Anwendung beschränkt sich nicht auf Stangen für elektrische Leitungen ; sie kann vielmehr auf alle Holzstücke ausgedehnt werden, welche Teile besitzen, die der Zerstörung besonders ausgesetzt sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum verstärkten Imprägnieren der Fussteile von Holzmasten od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die Maste in einen Autoklaven eingesetzt werden, der nur so weit mit Kreosot oder einer andern Imprägnierflüssigkeit gefüllt ist, dass nur der zu imprägiiierende Teil der Hölzer, der nachher in die Erde eingegraben werden soll, in die Flüssigkeit eintaucht, und dass oberhalb der Imprägnierflüssigkeit ein Gas unter Druck, etwa Luft, eingelassen wird, wodurch die Flüssigkeit in das Holz hineingetrieben wird. - 2.
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Maste vor dem Imprägnieren ihrer Fussteile über ihre ganze Länge mit verhältnismässig geringen Mengen eines Imprägnierstoffes, geebenenfalls auch Kreosot, oberflächlich getränkt werden, worauf dieses Imprägniermittel durch das beim nachfolgenden Imprägnieren der Fussteile verwendete Druckgas ins Innere der Maste hineingetrieben wird. EMI2.2
AT110267D 1924-10-16 1925-10-08 Verfahren zum Imprägnieren von Holzmasten. AT110267B (de)

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