AT110175B - Schmierverschluß an Stangenlagern. - Google Patents

Schmierverschluß an Stangenlagern.

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AT110175B
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Heddernheimer Kupferwerk Und S
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die jetzt vielfach verwendeten Sehmiervorriehtungen zum Schmieren der Treib-und Kuppelzapfen sowie Kreuzkopfgleitbahnen, im besonderen an Lokomotiven, haben erhebliche Nachteile. Die Bearbeitung der   Verschlussdeckel   der Schmiervorrichtungen muss, um Ölverluste zu vermeiden, mit äusserster Sorgfalt erfolgen. Wie es im Lokomotivbetrieb unvermeidlich ist, werden die einzelnen Teile der   Sehmiervor-   richtungen leicht beschädigt und müssen auch in den kleinen Bahnbetriebswerken nachgearbeitet werden. Hiedurch entstehen nicht nur erhebliche Kosten für die Ausführung der Arbeiten selbst, sondern auch die Lokomotive wird meistens für mehrere Stunden dem Betrieb entzogen. 



   Der Hauptgrund hiefür ist, dass bei der einen Art der Anordnung der Schmierung der Schmierstift im Deckel dichten soll und gleichzeitig in einem Stangenteil geführt ist. Diese beiden   Fuhrungs-respektive     Dichtungsflächen   müssen genau zentrisch zueinander liegen, da sonst unvermeidlich eine Klemmung erfolgt und dadurch die Dichtung nicht in dem notwendigen Masse erzielt wird und Ölverluste eintreten. 



  Aber auch in dem Falle, wo der   Schmierstift   im Stangenkopf nicht geführt ist, bereitet das Nacharbeiten der Dichtungsstelle in der jetzt üblichen Konstruktion Schwierigkeiten, da der gesamte Deckel zur Nacharbeit ausgebaut und maschinell nachgearbeitet werden muss. 



   Diesen Schwierigkeiten kann auf sehr einfache Weise dadurch begegnet werden, dass man nicht, wie jetzt üblich, den Dichtungskegel in dem Schmierdeckel selbst anordnet, sondern in einem besonderen Konstruktionsteil, der durch Einschrauben in einfacher Weise in den Deckel eingesetzt wird und sich leicht   gegen Ölverluste abdichten   lässt. Wird bei der neuen Konstruktion durch die unvermeidlichen Betriebsstösse der Schmierstift beschädigt, so kann ein auf   Lager gehaltener Schmierdeckelverschluss   sofort als Ersatz eingeschraubt werden.

   Gegenüber einem Zeitverlust von jetzt über einer Stunde für das Nacharbeiten eines   Schmierdeckeb   würde sich die Wiederbetriebsfertigmachung der Lokomotive in wenigen Minuten ermöglichen lassen. 
 EMI1.2 
 stift mit Konus,   eden Führungsteil   darstellt ;   d   ist die jetzt auch allgemein übliche Feder. Von besonderem Vorteil bei dieser Einrichtung ist es noch, dass der untere Führungsteil des Stiftes im Durchmesser wesentlich vergrössert ist, so dass ein Ecken des Schmierstiftes nicht mehr so leicht erfolgen kann. Die Befestigung des Konstruktionsteiles a kann auch in anderer Weise als durch Einschrauben, z. B. durch mehrere Einzelschrauben, erfolgen. 



   Um den Konus dauernd an seinem Sitz zu halten, ist es   erwünscht,   den Konstruktionsteil a und den   Schmierstift b möglichst leicht   zu machen, damit die besonders an   Lokomotivstangen-und Kuppel-   lagern auftretenden   Schwungkräfte   möglichst klein werden. Es ist daher vorteilhaft, für diese Teile Leichtmetalle zu verwenden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schmierverschluss an Stangenlagern, dadurch gekennzeichnet, dass der Konussitz und die Führung für den Schmierstift einen von dem Schmierdeckel lösbaren Konstruktionsteil bilden. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 EMI2.2
AT110175D 1926-08-26 1927-07-20 Schmierverschluß an Stangenlagern. AT110175B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948688C (de) * 1953-10-17 1956-09-06 Franz Kuhlmann K G Praez Smech Fuellventil fuer Kurbelzapfenlager bei Dampfkraftmaschinen od. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE948688C (de) * 1953-10-17 1956-09-06 Franz Kuhlmann K G Praez Smech Fuellventil fuer Kurbelzapfenlager bei Dampfkraftmaschinen od. dgl.

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