DE730756C - Stopfbuchsenloses Durchgangsventil - Google Patents

Stopfbuchsenloses Durchgangsventil

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DE730756C
DE730756C DESCH119886D DESC119886D DE730756C DE 730756 C DE730756 C DE 730756C DE SCH119886 D DESCH119886 D DE SCH119886D DE SC119886 D DESC119886 D DE SC119886D DE 730756 C DE730756 C DE 730756C
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DE
Germany
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shut
pressure
sealed
straight
stuffing box
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Expired
Application number
DESCH119886D
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English (en)
Inventor
Joseph Schon
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JOSEPH SCHON
Original Assignee
JOSEPH SCHON
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means
    • F16K31/445Mechanical actuating means with exterior sleeve
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K7/00Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
    • F16K7/02Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with tubular diaphragm

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pipe Accessories (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Stopfbuchsenloses Durchgangsventil Gegenstand der Erfindung ist ein stopfbuchsenloses Durchgangsventil, dessen Absperrkörper von einem in der Strömungsrichtung verschiebbaren und vom Betriebsmittel durchflossenen Einsatzrohr gesteuert wird.
  • Derartige bekannte Ventile weisen Schwierigkeiten bezüglich einer einwandfreien, dauernden Abdichtung auf und haben einen schweren Gang, wenn sie in Hochdruckleitungen verwendet werden.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile. Erfindungsgemäß ist das Einsatzrohr gegenüber dem Ventilgehäuse durch schlauchför-Inige Dichtungsringe abgedichtet, die mit ihren Stirnflächen derart mit Vorspannung zwischen die gegeneinander abzusperrenden Teile eingesetzt sind, daß sie entgegen dem abzudichtenden Druck gewölbt sind und sich unter der Einwirkung dieses Druckes mit entsprechend zusätzlicher Kraft gegen die stirnseitigen Abdidhtungsflächen pressen. Der Aufbau ist so einfach, daß die Ventile an Stelle handelsüblicher Ventile verwendet werden können.
  • Es sind zwar bereits Absperrvorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen eine in axialer Richtung verschibbare Absperrhülse mittels schlauchförmiger- Dichtungsringe gegenüber dem Ventilgehäuse derart abgedichtet ist, daß die Dichtungsringe unter der Einwirkung des Betriebsmitteldruckes stehen. Diese bekannten Absperrvorrichtungen haben den Nachteil, daß die elastischen Dichtungsringe durch den Betriebsmitteldruck mit abbremsender Wirkung auf die verschiebbare Absperrhülse gepreßt werden; bei Hochdruck ist diese Abbremsung so stark, daß eine Betätigung von Hand nicht erfolgen kann bzw. gewaltsame Betätigung Zerstörung des einen oder anderen Teiles zur Folge hätte. Ein weiterer Nachteil der bekannten Absperrvorrichtungen ist der, daß die erfolgende Pressung die elastischen Dichtungsringe in die Kanäle der verschiebbaren Absperrhülse hineinpreßt, wodurch eine fortschreitende Zerstörung der Dichtungsringe infolge der bei Betätigung auftretenden abscherenden Wirkung stattfindet.
  • Weiterhin sind Absperrvorrichtungen bekannt, bei welchen eine in axialer Richtung verschiebbare Absperrhülse mittels scheibenförmiger elastischer Dichtungsringe gegenüber dein Ventilgehäuse derart abgedichtet ist, daß die Dichtungsscheiben unter der Einwirkung des Betriebsinitteldruckes stehen. Bei diesen Absperrvorrichtungen dienen die Dichtungsscheiben gleichzeitig auch als Absperrmittel. Auch diese Absperrvorrichtungen haben bei Hochdruck einen schweren Gang, da der Druck auf die Stirnfläche der Absperrhülse wirkt. Weiterhin tritt hier beim Üffnen und Schließen eine starke Formänderung und demzufolge auch eine starke Beanspruchung der Dichtungsscheiben auf.
  • Ein wesentlicher Unterschied cler l-rfindung gegenüber den bekannten Absperrvorrichtungen ist also darin zu sehen, daß die schlauchförmigen Dichtungsringe nach der Erfindung unter Vorspannung in das Ventil eingesetzt sind, so dah sie unter der Wirkung des Drukkes des Durchgangsmittels ihre abdichtende Wirkung noch verstärken. ohne daß dadurch der Gang des Ventils erschwert wird. Eine rasche Zerstörung der schlauchförrnigen, elastischen Dichtungsringe tritt nicht auf. weil diese nur auf Stauchung beansprucht werden.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen Fig. i einen Längsschnitt.
  • Fig. z einen Querschnitt entsprechend der Linie A-h der I# ig. i und Fig.3 einen Querschnitt entsprechend der Linie C-D der Fig. i.
  • Das Ventilgehäuse ist mit a., das Handrad finite bezeichnet. In dem Ventilgehäuse sitzt längs verschiebbar ein Einsatzrohr b, welches an einer Stirnseite einen stromlinienförmigen Absperrkörper trägt. Das Handrad, welches durch das entsprechend geformte Gehäuse a. gegen seitliche Verschiebung gesichert ist, hat Innengewinde, welches in einseitige Gewinderillen auf der Außenfläche des Einsatzrohres h eingreift. Durch Drehen des Handrades c wird demnach das Einsatzrohr h -mit dein tropfenförmigen Absperrkörper verschoben arid dadurch (las Ventil entweder geöffnet oder geschlossen. Durch einen im Ventilgeliäuse a. angeordneten Sperrstift g, der in eine Längsnut des Einsatzrohres b eingreift, wird ein Drehen des Einsatzrohres b verhindert.
  • Zwischen dem Ventilgehäuse a. und dein Einsatzrohr b sind beiderseitig des Handrades c schlauchförmige Dichtungsringe cl angeordnet, die mit ihren Stirnflächen derart niit Vorspannung zwischen die gegeneinander abzudichtenden Teile eingesetzt sind, daß sie entgegen dein abzudichtenden Druck gewölbt sind. Unter der hinwirkung dieses Drucke pressen sie sich daher mit entsprechend zusätzlicher Kraft gegen die stirnseitigen Abdichtungsflächen, so daß mit zunehmendem Druck auch die Abdichtung verstärkt wird. Die Diclitungsscliläuche cl «erden vorteilhaft aus Buna von z@veckin<ißiger Oualität liergestellt.
  • Um zu verhindern, da1.l das Einsatzrohr b durch die Dichtungsringed stopfbuchsenartig festgeklemmt wird, sind am Ventilgehäuse a kragenförmige Ansätze f vorgesehen, die zwischen Einsatzrohr b und Dichtungsringe d hineinragen.

Claims (1)

1':\ -I 1? 1 "i' z\:@ S 1'.', f1 C i1 Stopfbuchsenloses Durchgangsventil, dessen Absperrkörper von einem in der Strömungsrichtung verschiebbaren und vom Betriebsmittel durchflossenen Einsatzrolir gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzrohr (b) gegenüber dem Ventilgehäuse (a.) durch schlauchförmige Dichtungsringe (d) abgedichtet ist, die reit ihren Stirnflächen derart mit Vorspannung zwischen die gegeneinander abzudichtenden Teile eingesetzt sind, daß sie entgegen dein abzudichtenden Druck gewlbt sind und sich unter der Einwirkung dieses Druckes mit entsprechend z ätzlicher Kraft gegen die stirnseitigen us. Abdichtungsflächen pressen.
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