AT110102B - Aufklappbarer Klosettsitz mit Einrichtung zum Überziehen des Sitzes mit einem Schutzbelag. - Google Patents

Aufklappbarer Klosettsitz mit Einrichtung zum Überziehen des Sitzes mit einem Schutzbelag.

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Publication number
AT110102B
AT110102B AT110102DA AT110102B AT 110102 B AT110102 B AT 110102B AT 110102D A AT110102D A AT 110102DA AT 110102 B AT110102 B AT 110102B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
seat
covering
toilet seat
mirror
paper
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Giller
Hans Thunhart
Original Assignee
Wolfgang Giller
Hans Thunhart
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/14Protecting covers for closet seats
    • A47K13/145Protecting covers for closet seats of rolled-up paper tubes or rolled-up plastic tubes

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Aufklappbarer Klosettsitz nüt Einrichtung zum Überziehen des   Sitzes mit einem   Schntzbelag.   
 EMI1.1 
 sitz die Form eines Hufeisens besitzt, dessen eines Ende frei und dessen anderes Ende an seiner Drehachse befestigt ist, wobei   eine schlauehförmige Hülle   aus wasserfestem Papier durch eine Spulvorriehtung von einer Vorratsrolle aus auf das freie Ende des Sitzes aufgezogen und nach Aufreissen der Hülle durch einen an der Unterseite des Sitzes nahe seinem andern Ende befestigten Keil od. dgl. auf einer Aufnahmerolle aufgewickelt wird. 



   Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, u. zw. ist Fig. 1 eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht. den Klosettsitz in   wagrechter   Lage darstellend, Fig. 3 eine Oberansicht und Fig. 4 eine Seitenansicht der Vorrichtung bei schräger Lage des Klosettsitzes. 



   An den beiden Ständern ist je ein Achsenträger montiert, auf welchem die Spulenachse befestigt ist (s. Fig. 1). Linksseitig von den Ständern befindet sich die Ablaufspule    & .   rechts von den Ständern die Bremsscheibe, über welche die dem Umfange der Bremsseheibe angepasste Bremsfeder i (s. Fig. 2 und 4) gezogen ist ; ferner die Riemenscheibe und die   Aufnahmespule/fs. Fig.]).   Die Bremsscheibe, Riemenscheibe und Aufnahmespule sind zu einem Ganzen montiert. Während die Randscheiben der beiden Spulen (s.

   Fig. 1,   b     und f)   den Ständern zu gelegen und mit den Naben fix verbunden sind, sitzen die beiden äusseren Randscheiben der Spulen abnehmbar auf der   Spulenaehse.   Ihre Befestigung erfolgt an der Spulenachse durch   Klemmen.   Zwischen den Ständern ist oberhalb der   Spulenaehse   die Hebevorrich-   tung,   bestehend aus Hebel, Hebelstück, Hebelansatz und Hebelnase, durch einen Zapfen, welcher gleichzeitig Drehpunkt für die Hebevorrichtung ist, mit den beiden Ständern verbunden. Auf dem Hebelansatz ist ein Steg und auf diesem der Spiegel d. Durch Spiegel, Steg und Hebelansatz gehen ein oder zwei flach- 
 EMI1.2 
 links und rechts je zwei Lager, in welchen die Leitspulen c und e sitzen.

   Der Spiegel d hat eine hufeisenförmige Form, ist aus drei Teilen zusammengefalzt, seine Innen-wie Aussenseite gleichmässig abgerundet und politiert. Unmittelbar an dem Steg ist   der Trennungskeil g durch Schrauben   an dem Spiegel befestigt. 



  An der Wand befindet sich in entsprechender Höhe eine Riemenscheibe mit Antriebsrad a (Handrad), welches durch einen Keil an ein schief gezähntes Rad auf kurzer Welle in Hängelagern montiert ist. Oberhalb des Zahnrades ist ein beweglicher Sperrzahn j angebracht, welcher mittels Feder (oder Gewicht) ständig auf dem Zahnrad aufliegt und auf diese Art ein   Rückdrehen   verhindert. Von der Riemenscheibe a läuft ein Riemen (Seil) über die gegen den Boden zu gelegene, in Lagern ruhende Stufenscheibe. Diese ist durch einen Riemen mit der Riemenscheibe der Aufnahmsspule f verbunden. 



   Bei einer bestimmten durch die Belastung des Sitzes gegebenen wagrechten Lage (s. Fig. 2) des Spiegels, ist der Abspulung des Papieres durch eine Bremsvorrichtung i Einhalt geboten. Bei Entlastung des Sitzes schnellt der Spiegel durch die entwickelte Zugkraft der Spiralfeder h, welche mit einem Ende an dem Ständer, mit dem andern Ende an der Hebelnase h'befestigt ist, bis zu einem Winkel von   20-30    in die Höhe. In dieser Lage des Spiegels (s. Fig. 4) kann nun jederzeit Papier abgespult werden. 



   Das zur Verwendung gelangende zähe und widerstandsfähige Papier (Stärke   5     oder 71/2)   ist reines, chlor-und säurefreies   Natronzellulosepapier.   nach"Patria"-Verfahrell wasserdicht imprägniert und gekreppt. Ein Streifen von diesem Papier wird schlauchförmig zusammengeklebt und knapp neben der Klebenaht gelocht. Ferner ist dieses, der Länge des Spiegels entsprechend, mit farbigen Orientierungstreifen versehen. 

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   Das auf einer Hülse aufgerollte, auf der Ablaufspule b sich befindende Papier wird über die Leitspule tun den Spiegel   il   gezogen, durch den Trennungskeil   g   an der gelochten Seite getrennt, über die Leitspule e geleitet und auf der Hülse der Aufnahmespule t befestigt. Durch die aufgetrennte Naht kann das Papier den Steg ungehindert passieren. Zieht man nun an dem über die Riemenscheibe a, (s. Fig. 4). laufenden Riemen (Seil), so wird durch doppelte Übersetzung die   Aufnahmespllle t l5edreht,   und das Papier spult sich ab. 



   Montiert man an der Wand einen kleinen Automaten, welcher nach Einwurf eines Geldstückes den Zugriemen freigibt, nach einmaligem Ziehen jedoch wieder einschnappt, ist der Papierverbrauch geregelt und die Instandhaltungskosten gedeckt. 



   Die meisten Klosette sind verunreinigt und bieten keinerlei Schutz vor Ansteckung. Dieser hygienische Klosettspiegel, um den ein wasserfester Papierüberzug läuft, bietet nicht nur die Gewähr, einen unbenutzten und sauberen Sitz vorzufinden, sondern auch einen vollkommenen Schutz vor jeder Art Ansteckung ; namentlich vor schweren Geschlechtskrankheiten, denen der hüllenlose Spiegel als Bakterienherd dient.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Aufklappbarer Klosettsitz mit Einrichtung zum überziehen des Sitzes mit einem Schutzbelag, dadurch gekennzeichnet, dass der Klosettsitz die Form eines Hufeisens besitzt, dessen eines Ende frei und dessen anderes Ende an seiner Drehachse befestigt ist, wobei eine schlauchförmige Hülle aus wasserfestem Papier durch eine Spulvorrichtung von einer Vorratsrolle aus auf das freie Ende des Sitzes aufgezogen und nach Aufreissen der Hülle durch einen an der Unterseite des Sitzes nahe seinem andern Ende befestigten Keil od. dgl. auf einer Aufnahmerolle aufgewickelt wird.
AT110102D 1927-04-21 1927-04-21 Aufklappbarer Klosettsitz mit Einrichtung zum Überziehen des Sitzes mit einem Schutzbelag. AT110102B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2835257A1 (de) * 1977-09-07 1979-03-15 Hygomat Ag Anlage zum aufbringen und wechseln eines schlauchfoermigen schutzueberzuges aus kunststoffolie auf einem klosettsitz und verfahren zum herstellen eines schlauches
WO2001060224A1 (de) 2000-02-15 2001-08-23 Knuepfer Reiner Toilettensitz

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