AT109788B - Jagdpatrone. - Google Patents

Jagdpatrone.

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AT109788B
AT109788B AT109788DA AT109788B AT 109788 B AT109788 B AT 109788B AT 109788D A AT109788D A AT 109788DA AT 109788 B AT109788 B AT 109788B
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sabot
hollow cylinder
powder
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Heinrich Loumann
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Heinrich Loumann
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Jagdpatrone.   



   Die Erfindung betrifft eine Jagdpatrone mit   Schrotfüllung   und einem Treibspiegelhohlzylinder, dessen Innenraum frei bleibt und der gegen das Pulver durch ein   Blättchen   abgeschlossen ist, und besteht darin, dass die Seitenwand des Hohlzylinders unter leicht aufweitbarer Faltenbildung aus einem ebenen Blättchen gepresst ist. Von den bekannten Patronen ähnlicher Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, dass durch die besondere Herstellung bzw.

   Ausbildung des Treibspiegelhohlzylinders 
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 wirkenden   Zylinderseitenflächen   erzielt wird, wobei   überdies   der Hohlzylinder trotz dieser verlässlichen Dichtung durch die in Falten gepresste Seitenwand bis auf diese dünne Wandung in seinem ganzen Hohlraum frei bleibt und dadurch den Pulvergasen nach der Explosion und nach der Zerreissung des Pulver- 
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 lich, wobei überdies durch Schiefstellung des Hohlzylinders während des Ausschusses Fehlschüsse unvermeidbar sind. Der Treibspiegelhohlzylinder nach der Erfindung jedoch wird durch den Gasdruck aufgeweitet, legt sich während des Ausschusses daher allseits dichtend an den Gewehrlauf an, um nach dem Laufaustritt als mehr oder weniger ebenes   Blättehen   unverletzt den Lauf zu verlassen. 



   Auf der Zeichnung ist eine Patrone mit einem derartigen Treibspiegelhohlzylinder im Schnitt dargestellt. Das in die   Patronenhülse   eingebrachte Pulver 2 wird durch ein dünnes Deckblättchen 3 abgedeckt, auf welches der gegen das Pulver zu offene Treibspiegelhohlzylinder 4 aufgesetzt wird, dessen 
 EMI1.3 
 dient, so dass zwischen den Schroten und dem Pulver ein   Hohlraum   verbleibt, dessen Grösse von der Höhe des   Treibspiegelhohlzylinders   abhängt.   Zweckmässigerweise   wird die   Bodenfläche   durch ein aufgesetztes oder aufgeklebtes   Deckblättchen   5 verstärkt.

   Da der Treibspiegelhohlzylinder 4 an Stelle des sonst   üblichen,   ungefähr in der gleichen Höhe vorgesehenen Pfropfens tritt, kann die Länge der 
 EMI1.4 
 hülsen die gleiche bleiben. 



   Der Vorteil dieser Anordnung besteht darin, dass die nach der Explosion der Zündkapsel entstehenden Pulvergase zunächst das Deckblättchen 3 zersprengen und in den weiten Hohlraum des Treibspiegels 4 eintreten und hiebei sowohl auf dessen   Bodenfläche   als auch dessen   Mantelfläche   einwirken, wobei der Druck auf die Bodenfläche diese samt dem etwa vorhandenen Deckbl$ttchen 5 und den   Sehrot-   kugeln 6 aus der Hülse in an sich bekannter Art   hinaustreibt,   während der Druck auf die seitliche Mantelfläche des Treibspiegelhohlzylinders   diese Mantelfläche kolbenartig dicht   an den inneren Patronenhülsen-   mantel j ! anpresst,

     so dass durch die kreisrunde   Führung des   Bodens dieser sich während des Ausschusses nicht schrägstellen kann und sonach auf alle daraufliegenden   Sehrotkugeln   den gleichen Druck ausübt und zugleich vollkommen gasdichtend wirkt. Praktische Schussergebnisse haben gezeigt, dass der Kolben 4, welcher vollständig erhalten bleibt und der unmittelbar hinter der Mündung des Gewehrlaufes zu Boden fällt, sieh nach dem Verlassen der Hülse bzw.

   des Gewehrlaufes einfach aufweitet, während des Abschusses sonach seine Form behält und wie ein Zylinderkolben   gleichmässig   auf die davorliegende 
 EMI1.5 
 

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 EMI2.1 
 spiegels sehr dünn, der Innenhohlraum desselben dementsprechend gross und anderseits die Aufweitung der zylindrischen Seitenwand leicht möglich und damit die verlässliche Gasdichtung erzielt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI2.2 Seitenwand des Treibspiegelhohlzylinders aus einem ebenen Blättchen unter leicht aufweitbarer Faltenbildung gepresst ist. EMI2.3
AT109788D 1926-06-22 1926-06-22 Jagdpatrone. AT109788B (de)

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