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Anschlussvorrichtung für Luftpumpen am Luftventil von Luftradreifell.
Für die Kuppelung des Luftventils von Luftradreifen mit dem Luftpumpenansatz und den Staubschutz des Ventils nach Lösung der Kuppelung ist neben dem allgemein verbreiteten Zusammenschrauben beim Kuppeln und Aufschrauben einer Schutzkappe nach Lösung der Kuppelung eine Reihe von Vorrichtungen bekannt, welche das hiebei erforderliche Hantieren vereinfachen sollen. Einzelne davon gestatten das Verbinden des Luftpumpenansatzes mit der Anschlussvorrichtung durch drei Bewegungen (Anheben der Kappe, Anlegen des Luftpumpenansatzes, Herablassen der Kappe), um die Verkuppelung zu erreichen. Es ist auch bekannt, die Mutter, durch die der Ventilkegel gegen seinen Sitz in der Ventilhülse angepresst wird, als einen mit verschliessbarer Einsteekbohrung für die Einstecknadel versehenen Abschlusskopf auszubilden.
Diese Vorrichtungen besitzen gegenüber der gebräuchlichen, aufschraubbaren Staubkappe noch nicht die grösstmögliche Einfachkeit, welche sowohl Lösung des Staubschutzes mit gleichzeitiger Kuppelung als Lösung der Kuppelung mit gleichzeitig sich einstellendem Staubschutz
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Berührung der von Staub bedeckten Teile des Fahrzeuges bei Kuppelung sowie Lösung derselben erforderlich, was unter Umständen als besonders lästig empfunden wird. Endlieh hebt dort, wo Metallkonus in Metallseheide zur Kuppelung eingeführt werden muss, die geringste Beschmutzung der Anschlussfläche die Luftdichtigkeit der Kuppelung auf.
Man hat versucht, diese Nachteile zu beheben, indem man das übliche Luftventil überhaupt beseitigt und es durch eine besondere Vorrichtung im Schutzreifen ersetzt, zwischen deren luftdicht aneinandergepresste Gummiränder der dünne nadelartige Luftpumpenansatz direkt in den inneren Luftraum vordringen kann, wobei die RÜckströmung der eingepumpten Luft in die Luftpumpe durch ein besonderes. an der Luftpumpe angebrachtes Ventil verhindert wird.
Diese Ausführung erfordert eine ganz besondere Ausgestaltung des Luftradreifens und lässt sich bei den gegenwärtig allgemein gebräuchlichen Luftradreifen überhaupt nicht anbringen.
Zweifellos besteht das Bedürfnis nach einer Kuppelungsvorrichtung mit Staubschutz, welche sämtliche erwähnte Nachteile beseitigt, sich auf die gebräuchlichen selbsttätigen Ventilarten ohne alle Umänderung einfach aufsetzen lässt und sowohl Kuppelung als Lösung (bei gleichzeitiger Beseitigung oder Wiedereinführung des Staubschutzes) durch ein einfaches Andrücken (oder Herausziehen) des Luftpumpenansatzes, ohne Berührung der schmutzigen Radteile durch die bedienende Hand, in reinlicher und raschester Weise herstellen lässt. Dieses Ziel zu erreichen ist die vorliegende Erfindung bestrebt.
Die Vorrichtung nach der Erfindung besteht in einer einfachen, auf den aus der Felge hervorragenden Ventilfortsatz aufsetzbaren Hülse, in welcher ein durehstorhener Gummipfropfen (oder eine Gummilamelle) eingebettet liegt. Der mit ihr zum Zusammenwirken geeignete Luftpumpenansatz weist eine dünne, vorn stumpf abgerundete Einstecknadel auf, die mit einem Längskanal versehen ist, welch letzterer zweckmässig nahe der Nadelspitze einen seitlichen Ausgang für die der Pumpe entströmende Luft besitzt, wobei der Gummipfropfen sowohl die Kuppelungsdichtung mit dem ins Stichloeh einzuführenden nadelartigen Luftpumpenschlauchanschlussteil als auch eine selbsttätige Staubabdichtung des Ventils nach Lösung der Kuppelung infolge der Elastizität des Gummis bewirkt.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführung des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigt Fig. 1 eine Anschlusshülse, Fig. 2 einen Anschlussstecker und Fig.'3 Ansciilusshulse und Anschllsssteeker verkuppelt : alle Teile im Längsschnitt,
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den Anschlussstecker mit Luftkanal d und dessen seitliche Ausmündung o, g die Zwischendichtung (die auch ins Innere der Hülse verlegt werden kann den zur Führung dienenden Steckermantel.
Zwecks Verkuppelung wird der Anschlussstecker ; einfach in den Durchstich c des Gummipfropfens b und in den Luftkanal i der Hülse ct eingeführt. Dank der Elastizität des Gummipfropfens geschieht dies mit Anwendung ganz geringer Kraft. Nach Entfernung des Anschlusssteckers h schliesst sich die Öffnung des Pfropfens (der Lamelle) von selbst wieder und schliesst sowohl das Ventil als auch die eigene Kuppelungsanschlusslächevolligstaubfreiab.
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auf den Steckerquerschnitt entfallende Luftdruck, welcher den Stecker aus der Anschlusshülse herauszutreiben sucht, im gleichen Verhältnis geringer ist als der auf dem Luitpumpenkolben lastende Druck, als der Steckerquerschnitt kleiner ist als der Kolbenquerschnitt.
Dementsprechend hält ein auch nur mit leichtem Druck eingesehobener Anschlussstecker mit völliger Sicherheit auch bei der grössten Druckbelastung im Gummipfropfen fest.
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