AT109082B - Anordnung zur stetigen oder stufenweisen Veränderung der Wellenlänge von Röhrensendern. - Google Patents

Anordnung zur stetigen oder stufenweisen Veränderung der Wellenlänge von Röhrensendern.

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AT109082B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung zur stetigen oder stufenweisen Veränderung der Wellenlänge von Röhren-   ! sondern.   
 EMI1.1 
 eine Spule veränderlicher   Selbstinduktion (Variometer),   c einen Kondensator mit veränderlicher Kapazität,   d   den Anodenblockkondensator zur Sperrung des Gleichstromes, c die Anodendrossel, welche einen 
 EMI1.2 
 bilden zusammen den Schwingungskreis, der bekanntlich für die Frequenz, auf die er abgestimmt ist, einen Sperrkreis mit hohem Widerstand darstellt.

   Enter geringer   Vernachlässigung   lässt sich der resultierende Wirkwiderstand des Sperrkreises bei Abstimmung angeben durch die Grösse : 
 EMI1.3 
 Hiebei ist R der   gesamte Dämpfungswiderstand des Kreises in Ohm.   L und C die Selbstinduktion bzw. 
 EMI1.4 
 
Röhrentype bei Veränderung der Wellenlänge innerhalb sehr weiter Grenzen konstant. Der Dämpfungs- widerstand des Kreises ändert sich jedoch im allgemeinen mit der Wellenlänge in dem Sinne, dass der
Widerstand der Spule mit abnehmender Wellenlänge ständig   wächst   ; insbesondere steigt unter einer gewissen Wellenlänge der Hochfrequenzwiderstand der Spule stark an.

   Nach vorliegender Erfindung soll nun durch einen geeigneten mechanischen Antrieb der Kondensator   c mit   der Spule b derart zwang- läufig verbunden werden, dass das Verhältnis von L/C immer in gleichem Verhältnis zum Sehwingkreis- widerstand R bleibt. Auf diese Weise ergibt sich für den ganzen Wellenbereich die für die Anodenkopplung der 
 EMI1.5 
 Schwingkreises konstant, dann müsste bei einer   Vergrösserung   der Wellenlänge L und C in gleichem Masse vergrössert werden, so dass auch das Verhältnis von L/C erhalten bleibt.

   Da diese Voraussetzung aber im allgemeinen nicht gegeben ist, hat man so vorzugehen, dass man den   Dämpfungswiderstand   des Kreises durch Messung oder Rechnung vorher bestimmt und dann den Antrieb so festlegt, dass sich das Verhältnis L/C in der gleichen Weise ändert wie der Dämpfungswiderstand R. 
 EMI1.6 
 hältnisse von L/C einstellen. Auch ist es besonders   wünschenswert,   das mechanische Getriebe zwischen Spule und   Kondensator möglichst zu vereinfachen, wodurch   man in der Einstellung des Verhältnisses   L/C   nicht mehr völlig freie Hand hat. Um nun trotzdem den Sender richtig auskoppeln zu können, soll in diesem Fall, gemäss Fig. 2. noch ein veränderlicher Ohmscher Widerstand g in den Kreis gelegt werden, der gleichzeitig mit der Veränderung von L und von C betätigt wird.

   Dieser Widerstand wird beispiels- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 ringerung der Kapazität, also abnehmender Wellenlänge, der Widerstand allmählich abgeschaltet wird wodurch sich die Zunahme des Gesamtwiderstandes in beliebigem Masse herabsetzen lässt. 



   Eine weitere Ausführungsform des veränderlichen Widerstandes besteht ferner darin, dass in den Kreis ein fester Ohmscher Widerstand gelegt wird, an welchem ein Kondensator parallel geschaltet ist.   Die Grösse   des Kondensators ist so zu bemessen, dass bei den langen Wellen der kapazitive Widerstand hoch ist gegenüber dem Ohmschen, so dass der grösste Teil des Schwingkreisstromes durch den Wirkwiderstand fliesst, während bei den kurzen Wellen der Kondensator für den Wirkwiderstand eine verlustfreie ÜberbrÜckung darstellt. 



   Eine andere Ausführungsform dieses Gedankens besteht darin, dass in den Kreis ein Ohmscher Widerstand mit stark positivem Temperaturkoeffizienten eingeschaltet wird. Hiefür eignet sich z. B. eine Metalldrahtglühlampe von geeigneter Stromstärke und Spannung, deren Widerstand sich bekanntlich in den Grenzen 1 : 10 ändert. Ist der Kreiswiderstand bei den kurzen Wellen sehr hoch und demzufolge die Stromstärke des Kreises gering, so glüht die Lampe nur dunkel oder überhaupt nicht und ihr Widerstand ist gering. Sinkt dann der Kreiswiderstand und steigt die   Stromstärke,   so steigt mit   zune1nnender   Temperatur des Fadens der Widerstand der Lampe. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   :
1. Anordnung zu stetigen oder stufenweisen Veränderung der Wellenlänge von Röhrensendern, dadurch gekennzeichnet, dass L und   a   des   Schwingungskreises   gleichzeitig in der Weise verändert werden, 
 EMI2.2 
 kreises bleibt.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzielung günstiger Verhältnisse von ('IL ausserdem ein in den Schwingkreis eingeschalteter Widerstand zusammen mit L und C ver- ändert wird..
    3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum Ausgleich des mit abnehmender Wellenlänge im allgemeinen stark steigenden Spulenwiderstandes ein selbsttätig veränderlicher Widerstand in den Schwingkreis geschaltet wird, bestehend aus einem Ohmschen Widerstand mit parallelgeschaltetem Kondensator von geeigneter Grösse.
    4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den Kreis als selbsttätig veränderlicher Widerstand ein temperaturempfindlicher Widerstand geschaltet wird, dessen Grösse mit steigender Stromstärke ansteigt, z. B. eine Metalldrahtglühlampe. EMI2.3
AT109082D 1924-10-01 1925-09-04 Anordnung zur stetigen oder stufenweisen Veränderung der Wellenlänge von Röhrensendern. AT109082B (de)

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