AT108753B - Selbsttätige Reklamesprechmaschine. - Google Patents
Selbsttätige Reklamesprechmaschine.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Selbsttätige Reklamesprechmaschine. Es ist bekannt, Sprechmaschinen in Verkaufsläden u. dgl. anzuwenden, welche beim Öffnen oder Schliessen der Tür in Wirkung gesetzt werden und dem ein-oder austretenden Kunden kurze Reklame- zurufe geben. Anderseits ist es auch bekannt, die Schalldosenhalter elektrisch angetriebener Spreehmaschinen mit Stromschlussfedern zu verbinden, die über Kontaktreihen laufen, von denen aus Reklameantriebe gesteuert werden. Auch ist es bekannt, bei Walzensprechmaschinen die in Abhängigkeit von der Walzenumdrehung in deren Längsrichtung hin und her gehende Schalldose zum Steuern elektrischer und mechanischer Schalteinrichtungen zu benutzen, beispielsweise um Wiederholungen des Textes zu bewirken. Gegenstand der Erfindung ist eine Reklamesprechmaschine, bei welcher diese bekannten Elemente miteinander verbunden sind, um eine vollkommen selbsttätige Wirkung der gesamten Errichtung zu erzielen, derart, dass beispielsweise beim Öffnen der Tür die Sprechmaschine in Tätigkeit tritt und dem eintretenden Kunden etwas zuluft, dann wieder zum Stillstand kommt, bis eine neue Einschaltung erfolgt und schliesslich nach Wiedergabe des ganzen Phonogrammes die Vorrichtung in die Anfangsstellung zurückkehrt. Eine Ausführungsform des Erfmdungsgegenstalldes ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. 1 ist eine Vorderansicht der Einrichtung. Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 eine Seitenansicht der Einrichtung von rechts gesehen, Fig. 4 eine Seitenansicht der Einrichtung von links gesehen, Fig. 5 eine Seitenansicht des Relais, Fig. 6 eine Draufsicht des Relais, Fig. 7 eine Abwicklung der Schaltwalze und Fig. 8 ein Schaltungsschema des elektrischen Teiles der Einrichtung. Die elektrisch betriebene und selbsttätig wirkende Reklamesprechmaschine besteht aus einem Elektromotor 1 mit Geschwindigkeitsregler 2 und Riemenscheibe 3, welche mittels Riemen 4 und Spann- EMI1.1 trägt und sich an der Vorderseite mittels Rädchen 16 auf eine Lauffläche 7 mit hoher und niedriger Laufbahn für Vorlauf bzw. Rücklauf stützt. Der von der Schalldose 15 erzeugte Laut wird durch den Sehallrichter 18, der zweckmässig im Gehäuse eingebaut ist, weitergeleitet. Am Halter 14 ist eine Kontaktfeder 20 befestigt, welche entlang den Kontakten 21 auf einer isolierten Unterlage, z. B. aus Ebonit, geführt wird. Diese Kontakte 21 l wirken zusammen mit den Kontakten der Schaltwalze 22 und sind damit in Verbindung gebracht. Auf der Welle 23 dieser Schaltwalze 2. 3 ist ein Sperrad 24 aufgeteilt, wobei auf die Zähne ein Querstäbchen 25 arbeitet. Das Stäbchen 25 ist an einer'Stange 26 befestigt, welche einerseits an einem verschiebbaren Magnetkern 27 der Magnetspule 28, anderseits mittels Feder 29 an einem festen Punkt 30 angehängt ist. Für gewöhnlich zieht die Feder 29 den Kern 27 aus der Spule 28 heraus. Die Magnetspule 28 wird durch einen Eisenbügel 31 umfasst, welcher einen in die Magnetspule reichenden Kern 32 mit Kupferkopf 33 trägt. Weiterhin ist noch eine Türkontaktvorrichtung 34, Fig. 8, vorhanden, von welcher der eine Kontakt mit der Stromquelle 35, z. B. einem Transformator, der an die Strom Zuleitungen 36 angeschlossen ist, und der andere mit einem Kontakt b verbunden ist. Die Magnetspule 2S ist mit einem Kontakt a und mit der Stromquelle 35, u. zw. mit dem andern Pol, an welchem der Tückontakt nicht angeschlossen ist, verbunden. <Desc/Clms Page number 2> Weiter sind Kontakte A, B, C, D, E und F vorgesehen, wovon A und F mit der Zuleitung 36, B und C mit der Statorwicldung 37 des Motors 1 und D und E mit Rotorwicklung 38 des Motors 1 verbunden sind. Die andern Kontakte der Schaltwalze 22-. sind mit denjenigen der Kontaktbahn M verbunden. Die Wirkungsweise ist folgende : Steht die Kontaktwalze 22 mit der Erzeugenden a über der Reihe der Kontakte A-F-a. b..., so verbindet die Walze nur die Kontakte a und b. Wird nun durch öffnen EMI2.1 Kontakt 20 bewegt sich gleichzeitig mit der Schalldose. M. Kommt nun der Kontakt 20 auf Kontakt e' der zweiten Reihe, welcher mit Kontakt c der ersten Reihe verbunden ist, so wird der Magnet 28 neuerlich erregt, wodurch die Kontaktwalze 22 um einen Zahn weitergedreht wird. Die Erzeugende y der Walze gelangt dadurch oberhalb der Kontaktreihe A-F a. b..., so dass die Walze die Verbindung zwischen a-b wiederum herstellt und der Motor stillgesetzt wird. Wird nun der Türkontakt durch Öffnen der Tür wieder geschlossen, so wird die Kontaktwalze 22 wiederum um einen Zahn weitergedreht, die Verbindung A-B, C-D , E-F, a-d werden durch die Kontakte der Erzeugenden 0 der Walze geschlossen, der Motor wird in Tätigkeit gesetzt, die Sprechmaschine gibt den folgenden Teil der Lautworte wieder, wobei der Kontakt20 auf den Kontakt (l'der zweiten Reihe kommt, dann wird der Magnet 28 über d', d, a wieder erregt, die Schaltwalze 22 wird um einen Zahn weitergedreht und der Motor angehalten. So wird immer bei neuem Türschliessen mittels des Türkontakts die Spreehmaschine einen Teil ihres Phonogramms wiedergeben, bis zum Schluss die Kontakte der Erzeugenden # der Kontaktwalze die Kontakte A-B, C-D, E-F und a-t verbinden, wobei die Sprechmaschine den letzten Teil der Aufzeichnungen wiedergibt und der EMI2.2 Magnet 2S wiederum erregt und die Walze 22 um einen Zahn gedreht wird, das Spiel kann dann wiederum anfangen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Selbsttätige Reldamesprechmasehine mit einem elektromotorisch angetriebenen Rekordzylinder, auf welchem eine Anzahl von einzelnen Ausrufen hintereinander aufgezeichnet ist, wobei die Schalldose in Abhängigkeit von der Umdrehung des Rekordzylinder in der Längsrichtung vorwärts oder rückwärts verschoben und am Ende des Weges angehoben und mit frei von dem Zylinder abstehender Nadel zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine am Halter (14) der Schalldose (1. 5) befestigte Kontaktfeder (20) in Intervallen mit einer Reihe von Stromkontakten (c'-u') in Berührung tritt, welche mit einer zweiten Reihe von Kontakten (c-u) einer durch ein elektromagnetisches Schaltwerk (28) gesteuerten Kontaktwalze (22) in Verbindung stehen,wobei die letztere Reihe von Kontakten auch solche EMI2.3 motors, ferner solche (a, b), die mit dem Schaltmagneten (28) und mit einem Türkontakt (34) verbunden sind, derart, dass beim Schliessen des Türkontakts (34) durch Erregen des Schaltmagneten (28) die Kontaktwalze (22) gedreht und hiedurch der den Phonographen und insbesondere die Schalldose (15) antreibende Elektromotor in Bewegung gesetzt wird, bis die Kontaktfeder (20) der Schalldose auf den nächsten Kontakt gelangt, wodurch die Kontaktwalze (22) neuerlich gedreht und der Motor (1) wieder ausgeschaltet wird, während nach Wiedergabe aller Teile des Phonogramms der Motor- umgeschaltet wird, so dass die Schalldose zurückläuft, während die Schaltwalze (22) gleichzeitig mit der Schalldose EMI2.4
Applications Claiming Priority (1)
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| AT108753D AT108753B (de) | 1927-01-05 | 1927-01-05 | Selbsttätige Reklamesprechmaschine. |
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1927
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