AT108025B - Elektrische Warmwasserspender. - Google Patents

Elektrische Warmwasserspender.

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AT108025B
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water pipe
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Franz Graf
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Franz Graf
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  Elektrischer Warmwasserspender. 



   Elektrisch geheizte Vorrichtungen zur Entnahme von   warmem   Wasser aus einer Kaltwasserleitung wurden bisher meist in der Form von Durchlauferhitzern gebaut. Bei diesen war in eine Erweiterung der Leitung vor oder hinter dem Zapfhahn ein elektrischer Heizwiderstand eingebaut, der vom Wasser bespühlt wurde. Diese Durchlauferhitzer sind nicht nur verhältnismässig teuer, sondern weisen vor allem den Nachteil auf, dass sich an den wasserbenetzten Stellen des Widerstandes oder seiner Hülle Kesselstein ansetzt, der einmal den Wärmeübergang vom Widerstand auf das Wasser erschwert und dann vor allem den Durchtrittsquerschnitt für das Wasser allmählich verkleinert, der wegen der erforderlichen Raschheit und Grösse der Wärmeübertragung ohnehin möglichst gering gehalten werden muss.

   Die Reinigung der Apparate ist schon an sich schwierig und erfordert jedenfalls ein Auseinandernehmen desselben. 



     Diese Übelstände   werden nach der Erfindung vermieden, indem das Wasser erst nach seinem Austritt aus der Leitung über den elektrischen Heizkörper fliesst. 



   Eine   Ausführungsform   eines solchen Warmwasserspenders ist in Fig. 1 der Zeichnung dargestellt. 



  Der Heizkörper a, der die Widerstände b enthält, ist walzenförmig und unterhalb der Kaltwasserleitungs- öffnung c angeordnet. An die letztere ist ein Wasserverteiler d angeschlossen, so dass das Wasser als dünner Schleier über die Aussenfläche des Heizkörpers a strömt. Unten könnte ein Wassersammler angeordnet werden, falls man das warme Wasser in Strahlform zu gewinnen wünscht ; bei dem dargestellten Beispiel fehlt ein solcher Sammler, weil hier angenommen ist, dass das warme Wasser z. B. in einer Schale aufgefangen werden soll, das breite Abflussband daher nicht stört. 



   Um eine Überhitzung der Widerstände durch Trockenlauf zu vermeiden, ist einerseits der Heizkörper in der untern Seite mit Öffnungen versehen und anderseits der elektrische Schalter nach an sich bekanntem Prinzip mit dem Wasserventil verriegelt. Aus praktischen und baulichen Gründen ist aber hier die Neuerung getroffen, dass der Drehschalter e für den Heizstrom unmittelbar an den Heizkörper a angesetzt ist, u. zw. auf diejenige Stirnseite, welche nach dem Wasserzutritt hin gerichtet ist. Er ist durch 
 EMI1.1 
 mit einer Rast   i   versehen (Fig. 2), in welche die Spindel n des Zapfventils m einfällt, wenn der Schalter e geöffnet ist. Wird er aus der Ausschaltstellung gedreht, so hebt er das Ventil man und das Wasser beginnt zu fliessen. 



   Macht man statt der einfachen   Rast t   eine Kurve k gemäss Fig. 3, so kann man den Wasserzufluss regeln und erhält bei einfachem Heizwiderstand b nach Fig. 2, entweder wenig   heisseres   oder mehr nicht so heisses Wasser. Man kann aber auch nach Fig. 3 den Widerstand b abstufen, so dass bei kleiner Ventil- öffnung m weniger Heizleistung aufgenommen wird als bei grosser. Zur einmaligen Einstellung der Wassertemperatur ist ein gegebenenfalls plombierbarer Einstellhahn p vorgeschaltet (Fig. 1). Der Strom wird zweckmässig einer in der Nähe der Zapfstelle befindlichen Steckvorrichtung o entnommen. 



   Andere   Ausführungsarten   nach der   Erfindung sind selbstverständlich möglich, indem   der Heizkörper andere Formen, die Verriegelung zwischen Schalter und Ventil bzw. Hahnen eine andere Bauart aufweisen kann. Der Heizkörper kann z. B. mit   Leitwänden   zur   Führung   des Wasserstromes, ferner mit Rippen oder Rillen zur Vergrösserung der   wärmeausstrahlenden   Oberfläche versehen sein.

Claims (1)

  1. PATENT-AN SPRÜCHE : 1. Elektrisch geheizte Vorrichtung zur Entnahme von warmem Wasser aus einer Kaltwasserleitung, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser erst nach seinem Austritt aus der Leitung über die Aussenfläche des elektrischen Heizkörpers fliesst.
    2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Wasserleitung in einem der Form des Heizkörpers angepassten Wasserverteiler endigt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenseite des Heizkörpers mit Leitwänden zur Wasserführung ausgerüstet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseiten des liegend angeordneten walzenförmigen Heizkörpers mit einem Flansch von grösserem Durchmesser als die Walze selbst versehen sind, damit die Stirnseiten wasserfrei bleiben.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper am Ende der Wasserleitung befestigt ist und von derselben getragen wird.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizkörper seinen von Hand bedienbaren Schalter trägt.
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalter auf der dem Wasserzutritt zugewandten Stirnseite des walzenförmigen Heizkörpers wasserdicht befestigt und in an sich bekannter Weise mit dem Zapfventil der Leitung verriegelt ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienungshandrad des Schalters mit mindestens einer Rast für die Spindel des Zapfventils versehen ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Bedienungshandrad des Schalters mit einer Führungskurve für die Spindel des Zapfventils versehen ist.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Heizwiderstand entsprechend der Führungskurve für das Ventil regelbar ist. EMI2.1
AT108025D 1924-12-22 1925-12-04 Elektrische Warmwasserspender. AT108025B (de)

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