AT107587B - Verfahren zur Herstellung von zur Injektion geeigneten kolloiden Lösungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von zur Injektion geeigneten kolloiden Lösungen.

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AT107587B
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  Verfahren zur   Herstellung von zur Injektion geeigneten kolloiden Lösungen.   



   Das   Stammpatent   Nr. 101032 betrifft ein Verfahren zur Herstellung von zur Injektion geeigneten   kolloiden Lösungen, bei welchem die zur Verwendung kommenden wirksamen Substanzen in Fetten, Ölen oder andern in Wasser unlöslichen Flüssigkeiten gelöst und diese Lösungen mit Emulgiemngsmitteln   
 EMI1.1 
 geringen Mengen Fettsäure versetzten Lösungsmittel ein mit Alkali versetztes Verdiekungsmittel, z. B. 



  Zuekersyrup, Glyzerin oder dgl., vermischt. 



   Die fortgesetzten   Untersuchungen   haben nun ergeben, dass sich bei Zusatz von Lezithin an Stelle der Fettsäuren im Rahmen des Verfahrens therapeutisch mindestens gleichwertige kolloide Lösungen herstellen lassen. Es empfiehlt sich, Lezithin in höheren Konzentrationen zu verwenden, beispielsweise etwa in einer Menge von   10-30% dem Kampferöl   (der Lösung von Kampfer in Öl) einzuverleiben. Im übrigen wird das Verfahren in der gleichen Weise durchgeführt, wie dies im Stammpatent beschrieben ist. 



   Es ist bereits vorgeschlagen worden, wässerige Emulsionen von Kampfer bzw. von andern in Wasser unlöslichen Stoffen in der Art herzustellen, dass man die wirksame Substanz und Lezithin in einem gemeinsamen Lösungsmittel wie Äther oder Chloroform löst, das Lösungsmittel bei niederer Temperatur verdampft und den Rückstand mit Wasser emulgiert. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass einerseits das gemeinsame Lösungsmittel vollständig entfernt werden muss, anderseits auch bei vorsichtigem Arbeiten die Verdampfung häufig kolloid-chemische Änderungen hervorruft, welche die Herstellung einer stabilen kolloiden Lösung verhindern. Ferner lassen sich nach diesem Verfahren nur schwache Kampferlösungen herstellen. Eine so gewonnene Kampferemulsion enthält höchstens 2'5 % Kampfer.

   Der zuletzt aufgezeigte Mangel trifft in noch höherem Masse für die nach einer zweiten Ausführungsform des vorbeschriebenen Verfahrens erhaltenen Lösungen zu, wonach in bekannter Weise hergestellte   wässerige   Lezithinemulsionen mit Kampfer so lange geschüttelt werden, bis Lösung eintritt, und sodann vom ungelösten Rest abfiltriert wird. 



   Schliesslich ist durch die deutsche   Patentschrift Nr.   303537 bekannt geworden, Kampferemulsionen in der Weise herzustellen, dass man Kampfer in kleinen Mengen Äther, Methylalkohol od. dgl. löst und diese Lösung mit Wasser bei Gegenwart von Lipoiden, insbesondere solchen von der Art der Blutalkohole, des Lezithins oder Oxyeholesterins behandelt. Das angewendete Lösungsmittel wird auch in diesem Falle zweckmässiger Weise entfernt. 



   Das vorliegende Verfahren unterscheidet sich von den bekannten Verfahren dadurch, dass die wirksamen Substanzen in Fetten, Ölen od. dgl. gelöst werden, wobei eine Entfernung des Lösungsmittels nicht in Betracht kommt, und dass die nachfolgende Emulgierung der mit Lezithin versetzten Lösung in Gegenwart eines alkalischen Verdickungsmittels erfolgt. Es gelingt auf diese Weise, konzentrierte, therapeutisch hoch wirksame Emulsionen zu erhalten. So kann man beispielsweise Kampferemulsionen auch mit einem Gehalt von   10-15% Kampfer   herstellen. 



     Ausführungsbeispiel   :   5   Olivenöl werden mit   2% g Lezithin   versetzt und dieses in dem Öl gelöst. In das Öl werden nun   2%   g Kampfer eingetragen. Es entsteht hiebei eine klare Lösung. Allenfalls kann, falls die Lösung nicht ganz klar ist, eine kleine Menge Alkohol (3-5 dg) zugefügt werden. Die klare Lösung wird allmählich, unter Rühren zu 6 g alkalischem Zuckensyrup oder Glyzerin zugesetzt. 



  Hierauf verdünnt man die Lösung mit 9 g Wasser, so dass eine   10% ige Kampferlösung erhalten wird.   

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von zur Injektion geeigneten kolloiden Lösungen nach Patent Nr. 101032, dadurch gekennzeichnet, dass der Lösung der wirksamen Substanz hier an Stelle von Fettsäuren Lezithin vor der Emulgierung zugesetzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT107587D 1923-03-27 1924-07-31 Verfahren zur Herstellung von zur Injektion geeigneten kolloiden Lösungen. AT107587B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2694665A (en) * 1949-08-03 1954-11-16 Upjohn Co Procaine-penicillin g composition
US2972565A (en) * 1958-04-04 1961-02-21 Univ Tennessee Res Corp Fat composition

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2694665A (en) * 1949-08-03 1954-11-16 Upjohn Co Procaine-penicillin g composition
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