AT10728B - Mehrfachglühlampe mit Leitern zweiter Klasse. - Google Patents

Mehrfachglühlampe mit Leitern zweiter Klasse.

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AT10728B
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AT
Austria
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incandescent body
circuit
incandescent
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incandescent lamp
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Alexander Jay Wurts
Henry Noel Potter
Marshall Wilfred Hanks
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Alexander Jay Wurts
Henry Noel Potter
Marshall Wilfred Hanks
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  • Control Of Resistance Heating (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?   10728. 
 EMI1.1 
 



   Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mehrfachglühlampe mit Haupt-und Ersatzbrenner aus Leitern zweiter Klasse und bezweckt, bei derartigen Magazinlampen das Anlassen und den Betrieb des in Wirksamkeit zu setzenden Glühkörpers mit tunlichst geringem Stromverlust zn bewirken. Die bisher   bekannten Magaziolampen   mit Leitern 
 EMI1.2 
 samen Glühkörper vom Strom durchflossen werden, weil sie an den Stromkreis angeschlossen bleiben und gleichzeitig durch den benachbarten wirksamen Glühkörper erhitzt werden 
 EMI1.3 
 der   Glühkörper für derartige Lampen   verwendbar ist. Bei dem Erfindungsgegenstand ist dagegen der Stromverbrauch ein geringer und es können   Glübkörper   von jeder, für die Verwendung als Leiter zweiter Klasse geeigneten Zusammensetzung benutzt werden.

   Diese Vorteile werden dadurch erzielt, dass beim Leitendwerden eines   Glühkörpers   der Stromkreis des zweiten   Glühkörpers   unterbrochen wird. Die Anordnung kann hierbei so getroffen werden, dass der zuerst angehende   Giükörper   die Ausschaltung des anderen Glühkörpers   veranlasst   oder derart, dass die Benutzungsfolge der Glühkörper eine bestimmte ist. Im letzteren Falle ist das Angehen des Ersatzbronners nach eingetretener Unwirksamkeit des Hauptbrenners ein Zeichen dafür, dass eine Erneuerung des Hauptbrenners erforderlich ist. 



   In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung in Übersichtsdarstellungen veranschaulicht. 



   Die Beleuchtungsanlage wird durch eine Arbeitsleitung 2, 3 gespeist. In dem Erhitzerstromkreis ist ein elektromagnetischer Schalter 12 angeordnet, dessen beweglicher Kern 18 mit Anker 13 durch eine   Spule-9 gesteuert   wird, die an den Stromkreis der beiden Glühkörper 6 und 6"angeschlossen ist. 



   Bei der Darstellung nach Fig. l ist eine Spule 46 in Reihenschaltung mit dem Glüh-   körper (j und   eine Spule 47 in Reihenschaltung mit dem   Glühkörper 6'angeordnet. Die   Stromkreise dieser Spulen sind mit Schaltern versehen, welche durch die Spulen 46 bezw. 47 gesteuert werden. Die Teile sind so angeordnet, dass die Erregung der Spule 47 den Schalter 49 öffnet, um den Stromkreis des   Glühkörpers   6 zu öffnen, während die Erregung der Spule 46 den Schalter 50 steuert, um den Stromkeis des   Glühkörpers   6'zu öffnen. 



  Jedem Glühkörper ist je ein Ballastwiderstand 7 vorgeschaltet. 



   Bei dieser Anordnung kann der eine oder andere der Glühkörper 6 oder 6'zufällig vor dem anderen angehen. Die Energie in dem Stromkreis des Glühkörpers, der zuerst 
 EMI1.4 
 
Falls z. B. der Glühkörper ( zuerst auf die   Anlasstemperatur   gebracht wird, so wird der
Stromkreis dieses Glühkörpers leitend und die Spule 46 in   Wirksamkeit   gebracht werden, um ihren Kern zu heben und den Schalter 50 zu öffnen, wodurch der Stromkreis des   Glühkörpers   6' unterbrochen wird.

   Wenn nun der Glühkörper 6 bricht oder der Stromkreis 

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 dieses Glühkörpers aus irgend einem Grunde ausser Wirksamkeit gesetzt wird, so würde die Spule 46 unwirksam werden und es würde ihr Fern ausgelöst werden. der Schalter 50   würde sich schliessen und der Stromkreis des Glühkörpers 6' würde in Wirksamkeit gesetzt werden, so dass dieser Gl11hkörper in der üblichen Weise gezündet werden könnte. Durch   die Unterbrechung des Stromkreises, welcher den Glühkörper 6 enthält, wird auch der Stromkreis der Spule 8 unterbrochen und der Erhitzerstromkreis mittelst des Schalters 12 wieder hergestellt. 



   Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung soll eine derartige sein, dass eine bestimmte Reihenfolge des Abbrennens erzielt wird, zum Zwecke, einen der Glühkörper 6 dauernd als Hauptbrenner und den anderen   6'als   Ersatzbrenner zu verwenden. Die Anlage wird gleichzeitig vereinfacht, da nur eine Einzelspule 46 ausser der Spule 8 vorgesehen zu werden braucht, um sowohl den Erhitzerstromkreis, wie den Stromkreis des   Ersatz-Glüh-   körpers auszuschalten. Falls der Ersatzglühkörper 6'schneller angehen sollte, als der   Glühkörper   6 wird beim Leitendwerden des   Glühkörper   6'der Erhitzerstromkreis durch den Schalter 12 unterbrochen.

   Der   Glühkörper   6 wird alsdann durch 6'bis zum Angeben erhitzt, worauf der Stromkreis des Glühkörpers    6'durch   den Ausschalter 46'unterbrochen wird, während der Hauptbrenner 6 in Tätigkeit bleibt. Der Ersatzbrenner 6'wird nur dann wirksam, wenn der Stromkreis des Hauptbrenners 6 durch Beschädigung des Glühkörpers oder eines anderen Teiles unterbrochen wird. Da jeder Glühkörper mit einem besonderen Vorschaltwiderstand 7 versehen ist, wird beim Anlassen der Glühkörper die
Spannung am Hauptbrenner durch den Stromverbrauch des etwa vorher angegangenen Ersatzbronners nicht vermindert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Mehrfachglühlampe mit nacheinander angehendem Haupt-und Ersatzbrenner aus Leitern zweiter Klasse und elektrischer Vorwärmung, dadurch gekennzeichnet, dass beim Angehen des Hauptbrenners ausser dem Erhitzerstromkreise auch der Stromkreis des Ersatzbrenners vollständig unterbrochen wird und nur der Stromkreis des Hauptbrenners eingeschaltet bleibt. EMI2.1
AT10728D 1900-06-26 1900-06-26 Mehrfachglühlampe mit Leitern zweiter Klasse. AT10728B (de)

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