DE129490C - - Google Patents

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DE129490C
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B47/00Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
    • H05B47/10Controlling the light source

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  • Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
  • Electric Stoves And Ranges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Mehrfachglühlampe mit Haupt- und Ersatzbrenner aus Leitern zweiter Klasse und bezweckt, bei derartigen Magazinlampen das Anlassen und den Betrieb des in Wirksamkeit zu setzenden Glühkörpers mit thunlichst geringem Stromverlust zu bewirken. Die bisher bekannten Magazinlampen mit Leitern zweiter Klasse zeigen einen hohen Stromverbrauch, da bei denselben auch die nicht wirksamen Glühkörper vom Strom durchflossen werden, weil sie an den Stromkreis angeschlossen bleiben und gleichzeitig durch den benachbarten wirksamen Glühkörper erhitzt werden (siehe deutsches Patent 109907). Ferner ist bei den bekannten Magazinglühlampen die Verwendung von Glühkörpern mit ungewöhnlich starkem negativen Temperaturcoefficienten erforderlich, so dafs nicht jede beliebige, an sich für Glühkörper brauchbare Mischung zur Herstellung der Glühkörper für derartige Lampen verwendbar ist. Bei dem Erfindungsgegenstand ist dagegen der Stromverbrauch ein geringer und es können Glühkörper von jeder für die Verwendung als Leiter zweiter Klasse geeigneten Zusammensetzung.benutzt werden. Diese Vortheile werden dadurch erzielt, dafs beim Leitendwerden eines Glühkörpers der Stromkreis des zweiten Glühkörpers unterbrochen wird. Die Anordnung kann hierbei so getroffen werden, dafs der zuerst angehende Glühkörper die Ausschaltung des anderen Glühkörpers veranlafst, oder derart, dafs die Benutzungsfolge der Glühkörper eine bestimmte ist. Im letzteren Falle ist das Angehen des Ersatzbrenners nach eingetretener Unwirksamkeit des Hauptbrenners ein Zeichen dafür, dafs eine Erneuerung des Hauptbrenners erforderlich ist.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung in Uebersichtsdarstellungen veranschaulicht.
Die Beleuchtungsanlage wird durch eine Arbeitsleitung 2, 3 gespeist. In dem Erhitzerstromkreis ist ein elektromagnetischer Schalter 12 angeordnet, dessen beweglicher Kern 18 mit Anker 13 durch eine Spule 8 gesteuert wird, die an den Stromkreis der beiden Glühkörper 6 und 61 angeschlossen ist.
Bei der Darstellung nach Fig. 1 ist eine Spule 46 in Reihenschaltung mit dem Glühkörper 6 und eine Spule 47 in Reihenschaltung mit dem Glühkörper 6' angeordnet. Die Stromkreise dieser Spulen sind mit Schaltern versehen, welche durch die Spulen 46 bezw. 47 gesteuert werden. Die Theile sind so angeordnet, dafs die Erregung der Spule 47 den Schalter 49 öffnet, um den Stromkreis des Glühkörpers 6 zu öffnen, während die Erregung der Spule 46 den Schalter 50 steuert, um den Stromkreis des GlUhkörpers 6' zu öffnen. Jedem Glühkörper ist je ein Ballastwiderstand 7 vorgeschaltet.
Bei dieser Anordnung kann der eine oder andere der Glühkörper 6 oder 6' zufällig vor dem anderen angehen. Die Energie in dem Stromkreis des Glühkörpers, der zuerst angeht, erregt die Spule 8, welche alsdann den Kern 18 anzieht und den Erhitzerstromkreis unterbricht,

Claims (2)

  1. wobei gleichzeitig entweder die Spule 46 oder die Spule 47 erregt und dadurch derjenige Glühkörper ausgeschaltet wird, welcher noch nicht angegangen ist. Falls z. B. der Glühkörper 6 zuerst auf die Anlafstemperatur gebracht wird, so wird der Stromkreis dieses GlUhkörpers leitend und die Spule 46 in Wirksamkeit gebracht werden, um ihren Kern zu heben und den Schalter 50 zu öffnen, wodurch der Stromkreis des Glühkörpers 6' unterbrochen wird. Wenn nun der Glühkörper 6 bricht oder der Stromkreis dieses Glühkörpers aus irgend einem Grunde aufser Wirksamkeit gesetzt wird, so würde die Spüle 46 unwirksam und ihr Kern ausgelöst werden, der Schalter 50 würde sich schliefsen und der Stromkreis des Glühkörpers 6' in Wirksamkeit gesetzt werden, so dafs dieser Glühkörper in der üblichen Weise gezündet werden könnte. Durch die Unterbrechung des Stromkreises, welcher den Glühkörper 6 enthält, wird auch der Stromkreis der Spule 8 unterbrochen und der Erhitzerstromkreis mittels des Schalters 12 wieder hergestellt.
    Die in Fig. 2 dargestellte Anordnung soll eine derartige sein, dafs eine bestimmte Reihenfolge des Abbrennens erzielt wird, zum Zwecke, einen der Glühkörper 6 dauernd als Hauptbrenner und den anderen 6' als Ersatzbrenner zu verwenden. Die Anlage wird gleichzeitig vereinfacht, da nur eine Einzelspule 46' aufser der Spule 8 vorgesehen zu werden braucht, um sowohl den Erhitzerstromkreis, wie den Stromkreis des Ersatzglühkörpers auszuschalten. Falls der Ersatzglühkörper 6' schneller angehen sollte als der Glühkörper 6, wird beim Leitendwerden des Glühkörpers 6' der Erhitzerstromkreis durch den Schalter 12 unterbrochen. Der Glühkörper 6 wird alsdann durch 6' bis zum Angehen erhitzt, worauf der Stromkreis des Glühkörpers 6' durch den Ausschalter 46' unterbrochen wird, während der Hauptbrenner 6 in Thätigkeit bleibt. Der Ersatzbrenner 6' wird nur dann wirksam, wenn der Stromkreis des Hauptbrenners 6 durch Beschädigung des Glühkörpers oder eines anderen Theiles unterbrochen wird. Da jeder Glühkörper mit einem besonderen Vorschaltwiderstand 7 versehen ist, wird beim Anlassen der Glühkörper die Spannung am Hauptbrenner durch den Stromverbrauch des etwa vorher angegangenen Ersatzbrenners nicht vermindert.
    Patent-A ν Sprüche:
    ι. MehrfachglUhlampe mit nach einander angehendem Haupt- und Ersatzbrenner aus Leitern zweiter Klasse und elektrischer Vorwärmung, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Angehen des Hauptbrenners aufser dem' Erhitzerstromkreis auch der Stromkreis des Ersatzbrenners unterbrochen wird und nur der Stromkreis des Hauptbrenners eingeschaltet bleibt, während bei Unterbrechung des Stromkreises des Hauptbrenners infolge Beschädigung der Ersatzbrenner eingeschaltet bleibt und wirksam wird.
  2. 2. Mehrfachglühlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Stromkreis nur eines Glühkörpers (6') ausschaltbar ist, so dafs dieser Glühkörper dauernd den Ersatzbrenner bildet und dadurch die Benutzungsfolge der Glühkörper bestimmt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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