AT107198B - Kraftübertragungskette. - Google Patents

Kraftübertragungskette.

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AT107198B
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Geoffrey Joseph Abbott
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Geoffrey Joseph Abbott
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Krafttibertragungskette.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Kraftübertragungsketten für Getriebe, insbesondere   Gesehwindig-     keitswechselgetriebe   mit Rollen verstellbaren Durchmessers u. zw. auf eine Kette mit rahmenförmigen Gliedern zur Aufnahme von Plattengruppen, die quer zur Kettenlänge derart gleiten können, dass je zwei oder mehr Platten seitlich vorspringende Verbundtriebzähne veränderlicher Teilung und Umrissform bilden. 



   Um die Platten solcher Ketten möglichst gut zu unterstützen, ist es vorgeschlagen worden, die Kette aus einer Reihe von Gliedern keilförmigen Querschnittes zusammenzusetzen, deren jedes einen bogenförmigen Schlitz aufweist, durch den die Plattenenden vorspringen. Die Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung dieser Anordnung zum Gegenstande, die die Kette wirksam in der Arbeit und billiger in der Herstellung macht. 



   Gemäss der Erfindung wird ein Satz oder eine Gruppe von Platten durch eine in der Seitenansicht bogenförmig gestaltete Hülse oder Gehäuse umschlossen, das vorzugsweise im Querschnitt keilförmig ist, und diese Gehäuse sind in den Plattengliedern so angebracht, dass sie beiderseitig der Kette vorstehen. 



  Somit ist es   möglich,   die Kette selbst aus einer Reihe einfacher parallelseitiger Glieder oder Blöcke aufzubauen, die in üblicher Weise aneinandergelenkt sind und Schlitze aufweisen, in die die Hüllen oder Gehäuse eingesetzt und danach beliebig befestigt werden können. 



   Überdies können sowohl Glieder wie Gehäuse aus einem Stoff gebildet werden, der am besten für die in Betracht kommende Arbeit geeignet ist, so dass z. B. die gleitenden Platten in einem Gehäuse von gehärtetem Stoff angebracht sind, in dem sie quer, jedoch nicht in der Längsrichtung der Ketten gleiten können, während die Glieder selbst aus einem Stoff bestehen können, der nicht im gleichen Masse gehärtet ist, dafür aber der im Gebrauch auftretenden Zugbeanspruchung widerstehen kann. Weiter sind gegebenenfalls die Hülsen im Querschnitt keilförmig, und die Platten sind darin dicht an ihren äussersten Enden abgestützt. 



   Die Kettenkonstruktion der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt u. zw. ist Fig. 1 eine Abwicklung der Rolle und der Kette zum Teil im Schnitt, Fig. 2 ein Querschnitt durch Rolle und Kette nach Fig. 1, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie   111-111   in Fig. 2 und Fig. 4 eine Ansicht einer Hülle von unten. 



   Bei der dargestellten Kette besteht jedes vollständige Glied aus einer Anzahl flacher plattenförmiger Elemente   1,   die einander parallel sind, und je einen bogenförmigen Schlitz 2 aufweisen. Die Einzelplatten 1 sind durch Zapfenverbindung mit entsprechenden Einzelelementen des nächsten vollständigen Gliedes verbunden, so dass sich eine Reihe im Abstand befindlicher plattenartiger Elemente ergibt, wie bei der bekannten Morsekette ; die Anzahl der Elemente 1 jedes Kettengliedes ändert sich nach Massgabe der Aufgabe der Kette. 



   In dem bogenförmigen Schlitz jedes vollständigen Gliedes ist eine Hülle oder ein Gehäuse 3 angebracht, das vorzugsweise im Querschnitt keilförmig und in Seitenansicht bogenförmig ist (Fig. 2 und 3). 



  Jede Hülse umschliesst eine Gruppe oder einen Pack von Gleitplatten 4, die einen Anschlag 5 an der unteren Ecke aufweisen, der die seitliche Bewegung der   Plättehen   gegenüber der Hülle begrenzt. Bisweilen können die Platten   4   noch Öffnungen oder Durchbrechungen aufweisen, so dass sie ein kleines trägerartiges
Gebilde darstellen. 

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   Die Platten   1 :   können in die Hüllen eingebracht oder daraus entfernt werden, ohne dass die Kette demontiert zu werden braucht, indem man zuerst die   Füllstücke   6 jeder Gruppe oder jedes Päckchens von Platten entfernt, die eine beträchtlich grössere Dicke aufweisen als die Platten 4 selbst. Gegebenenfalls können zwei oder mehr Platten jeder Gruppe einen Anschlag 5 nur an einem Ende besitzen, um die Einbringung oder Entfernung des Päckchens oder einzelne Platten des Päckchens zu erleichtern. 



   Die Platten 4 stellen sich selbsttätig ein, wenn sie in Berührung mit den Rippen der Rollenflanken kommen, die schematisch in Fig. 1 und 2 wiedergegeben sind. Im dargestellten Beispiele ist die Zahl der Platten in jedem vollständigen Kettenglied so gross in bezug auf Breite der Rippen und Vertiefungen in den Rollenflanken, dass wenigstens ein aus einer Reihe sich gegenseitig stützende Platten gebildeter Verbundzahn von jeder Seite jeder Plattengruppe vorspringt, doch braucht das nicht notwendigerweise der Fall zu sein. 



   Die Hüllen 3 können dadurch gebildet werden, dass ein nahtloses Rohr des erforderlichen bogenförmigen Querschnittes auf die erforderlichen Längen geschnitten wird. Vorzugsweise aber wird ein Blechstück in die aus Fig. 4 ersichtliche Gestalt gepresst und gebogen. Die Enden des dabei zur Anlage kommenden Rohrstückes sind, wie bei 8 angegeben,   abgeschrägt,   so dass nicht nur eine Verzahnung gebildet, sondern auch das Auftreten eines Widerstandes für die seitliche Verschiebung vermieden wird. Weiter sind Lappen 9 an der Unterseite gebildet, die später in der aus Fig. 2 und 3 ersichtlichen Weise nach unten gebogen werden, so dass sie in die   Lücken   der Elemente 1 der Kettenglieder greifen und so eine seitliehe Verschiebung des Gehäuses gegenüber dem das Gehäuse tragenden Kettenglied verhüten.

   Ferner sind   zweckmässig   an der Gehäuseunterseite Öffnungen 10 gebildet, durch die Schmiermittel in das Gehäuse eingebracht werden kann, um die freie Bewegung der Platten 4 zu sichern. 



   Im einzelnen ist die Erfindung nicht an die besondere Gestaltung der Einzelteile gebunden, und gegebenenfalls können die Hüllen selbst mit gelochten Lappen an ihren Enden ausgestattet werden, so dass die Kette aus einer Reihe derartiger Hülsen oder Gehäuse besteht, die gelenkig miteinander verbunden sind. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Kraftübertragungskette   mit rahmenförmigen Gliedern zur Aufnahme von Plattengruppen, die quer zur Kettenlänge derart gleiten können, dass je zwei oder mehr Platten seitlich vorspringende Verbundtriebzähne veränderlicher Teilung und Umrissform bilden, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Kettenglied ein Gehäuse oder eine Hülle   (3)   aufnimmt, das die verschiebbaren Plattenelemente dicht an den vorspringenden Enden abstützt.

Claims (1)

  1. 2. Kette nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stützhülse im Querschnitt keilförmig gestaltet ist.
    3. Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in das von den rahmenförmigen Gliedern getragene Gehäuse (3) Füllstücke (6) von solcher Dicke eingesetzt sind, dass nach ihrer Entfernung die Platten aus dem Gehäuse ausgenommen werden können.
    4. Kette nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede Hülle (3) einen oder mehrere Lappen (9) aufweist, die zwecks Verhinderung seitlicher Verschiebung der Hülle gegenüber dem sie tragenden Kettengliede in die Zwischenräume zwischen den Kettenelementen (1) eingreifen.
    5. Kette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüllen (3) aus Abschnitten nahtloser Rohre des erforderlichen Querschnittes gebildet werden, die ohne weitere Hilfselemente unmittelbar zur Bildung einer Kette aneinandergelenkt sind.
    6. Kette nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Hüllen (3) aus Blech zusammengebogen sind, wobei die Stosskanten (8) abgeschrägt sind.
AT107198D 1925-04-20 1925-12-14 Kraftübertragungskette. AT107198B (de)

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GB107198X 1925-04-20

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AT107198B true AT107198B (de) 1927-09-10

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ID=9973030

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AT107198D AT107198B (de) 1925-04-20 1925-12-14 Kraftübertragungskette.

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