AT107098B - Selbstkassierender photographischer Apparat. - Google Patents

Selbstkassierender photographischer Apparat.

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AT107098B
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strip
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exposed
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Anatol Marco Josepho
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Anatol Marco Josepho
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Description


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  Selbstkassierender photographischer Apparat. 



   Die Erfindung betrifft einen selbstkassierenden photographischen Apparat, jener bekannten Art, bei der eine Reihe von Photographien aufgenommen und vollständig hergestellt wird, welche die ab-   zubildende Person   in verschiedenen Stellungen zeigen. Wird der Apparat durch   Münzeinwurf   in Wirkung gesetzt, so wird ein Streifen lichtempfindliehenMaterials absatzweise so, wie   der Verschluss   betätigt wird, durch die Kamera geführt. Der belichtete Teil des Streifens wird dann abgetrennt und von einer Förder-   einrichtung   aufgenommen, welche ihn   allmählich   durch Entwieklungs-,   Wasch-und Fixierbehälter   und   schliesslich   zu einem Trockner führt. Nach Trocknen des fertiggestellten Streifens wird dieser aus dem Apparat ausgeworfen. 



   Während ein bereits bekannter selbsttätiger   photographischer   Apparat dieser Ausbildung mehrere Motore zur Durchführung der Arbeitsvorgänge benötigt, genügt nach der Erfindung ein einziger Motor zur Betätigung der Antriebsvorrichtung, welche die Belichtungsvorgänge, die Entwicklung und das Trocknen des belichteten Streifens bewirkt und nach dem Auswerfen des entwickelten Streifens selbsttätig zum Stillstand kommt. 



   Durch diese Vereinfachung des Apparates werden dessen Herstellungskosten wesentlich verringert. 



   Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 ist ein Seitenaufriss des Apparates, u. zw. ist die Abbildung teilweise schematisch gezeichnet. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch die Behälter und die   Troekenvorrichtung   und Fig. 3 und 4 stellen perspektivisch Teile dar. Fig. 5 ist ein Seitenaufriss einer Förderrollenplatte für die Behälter mit gewissen, daran angebrachten Förderrollen. Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt   deren   eine Fordereinrichtung für einen der Behälter. Fig. 7 ist ein Aufriss dieser   Fördereinrichtung   für einen der Behälter. Fig. 8 ist eine Draufsicht auf die Darstellung der Fig. 7. Fig. 9 ist ein Querschnitt nach Linie 9-9 der Fig. 6. Fig. 10 ist ein Querschnitt nach Linie   10-10   der Fig. 6.

   Fig. 11 ist eine Seitenansicht des   Kameraverschlusses   und der Filmfördervorrichtung und Fig. 12 ein senkrechter Schnitt durch diese Teile. Fig. 13 ist ein Teilaufriss, 
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 Kupplungsvorrichtung für den Kamerabetrieb. Fig. 15 ist eine schematische Ansieht der verschiedenen Teile der Vorrichtung in Verbindung mit einem   Leitungssehema   und Fig. 16 ist eine teilweise schematische, perspektivische Ansicht gewisser Schaltglieder. 



   In Fig. 1 stellt   A   die Kamera dar, B den Verschluss, C einen   aufgewickelten   Streifen   lichtemptind-   
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 dem Gehäuse   E   geführt wird, welches die zum Entwickeln, Waschen und Fixieren dienenden   Behälter   enthält, F den Antriebsmotor, G die Antriebskette für die Kamera, H die Antriebskette für die Behälterförderung, J Behälter für Reservelösungen, K ein magnetisches Abschlussorgan für die Röhren L, die 
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 der Film aus den Behältern gelangt, N einen Ventilator, der mit dem Trockengehäuse in Verbindung steht, 0 ein Solenoid zum Antrieb der Abschneidevorriehtung, P eine Kupplung,   R eine Beleuchtungs-   einrichtung zur Beleuchtung der zu photographierenden Person,   S   einen Sitz,

   T einen   Münzeneinwulf,   der nach einem durch die Münze in Betrieb gesetzten, im einzelnen in Fig. 5 dargestellten Schalter führt und U eine während der Wirkung der Kamera zu bedienende Abschlussvorrichtung für den Münzenschlitz. 



   Wenn eine Münze in den Münzeneinwurf T gelegt wird, läuft sie derart abwärts, dass eine Kante   derselben in Belührung niit einer Platte 7 (Fig.   15) gelangt,   wobei die entgegengesetzte Kante einen federnden   

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 Drähte 4 und 5, sowie die Relais Ax und   B-v   geschlossen. 



   Das Relais   A'" schliesst   den Strom über die Drähte 6 und 7, die nach dem Motor 8 führen und dieser treibt die Welle 9 an. Die Welle 9 ist durch eine Schnecke   10,   ein Schneckenrad 11 und eine Welle 12 
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 Antriebskette G mit der die Kamera antreibenden Scheibe   15 (Fig. 11)   verbunden. 



   Das Relais Bu schliess den Strom über die Magnete 16 und   16Z   welche zum Verschwenken eines Hebels   17   dienen, der seinerseits das Kettenrad 13 in der Längsrichtung derart verschiebt, dass seine   Zähne 13x in   die Zähne 14x eines Kettenrades 15 (Fig. 15) eingreifen, das fest auf der Welle 12 sitzt. Somit wird die Kette Gim Sinne einer Bewegung der Kameravorrichtung angetrieben. Das Kettenrad 15 ist durch eine Kette H mit einer Antriebsscheibe 18 für die später im einzelnen zu beschreibende Behälter-   fördereinrichtung   verbunden. 



   Das Relais B schliesst auch den Strom über die positiven Drähte 5 und   5x und   den negativen Draht 19 und dieser Strom geht durch die Beleuchtungskörper 20 zur Beleuchtung der zu photographierenden Person. Dies geschieht gleichzeitig mit dem Verkuppeln des Antriebskettenrades 13 der Kamera mit der Welle 12. 



   Die Einrichtung zur Forderung des lichtempfindlichen   Filmstreifens     Cx   durch die Kamera besteht aus zwei weichen Walzen W, die jede segmentartige Flächen besitzen, wobei die Fläche einer Walze in Übereinstimmung mit derjenigen der zweiten Walze liegt und beide Walzen gleichzeitig in Berührung mit dem Film treten. Demgemäss wird bei jeder Drehung der Walzen dem Film eine Bewegung, dann eine Ruhepause und   schliesslich   eine zweite Bewegung gegeben. In jeder Ruhepause des Filmes wird ein Antriebshebel 40 für den Verschluss durch einen der beiden Zapfen 41 bewegt. Diese beiden Anschlagszapfen werden von einer mit einer der beiden Förderwalzen W (Fig. 12) in Drehung versetzten Seheibe getragen.

   Der Hebel 40 ist durch eine Feder 42 mit dem   Kameraversehluss,   der von einer beliebigen geeigneten Konstruktion sein kann, verbunden. Der Hebel 40 ist bei   40x   an einem Arm   41x   angelenkt. der seinerseits an dem Rahmen Y angelenkt ist. Die Welle 43 einer Walze ist auf einem einstellbaren Arm 44 gelagert, der bei 45 angelenkt und mit einer Gewindehülse 46 versehen ist, durch welche eine Stellschraube 47 hindurchgeht, deren eines Ende einen Sitz in einem festen Gliede des Rahmens findet. 



  Durch Drehung der Stellschraube kann die genannte Förderwalze gegen die mit ihr zusammenarbeitende Förderwalze oder von dieser weg bewegt werden, um eine Abnutzung der Walzen oder eine Änderung in der Dicke des lichtempfindlichen Streifens auszugleichen. Die Wellen für die Walzen   W tragen Ritzel 48,   welche mit einem sie antreibenden Zahnrad 23 unter Vermittlung eines kleinen Ritzels 49 (Fig. 11) in Eingriff stehen. 



   Bei der Bewegung der Kameraantriebskette G versetzt das   Kettenrad-M   einen mit einem Ritzel 22 in Eingriff stehendes Ritzel 23 in Drehung. Ersteres treibt das Zahnrad 22 auf einer Welle 24 an, welche so. eingerichtet ist, dass sie eine volle Umdrehung für jede zu erzeugende Bilderreihe macht. Auf der Welle 24 sitzt eine Hubscheibe 25, welche sich im Sinne des Uhrzeigers dreht (Fig. 15). Bei ihrer anfänglichen Drehbewegung bewegt die Hubscheibe 25 einen Schaltarm 26 nach aufwärts. Dieser Schaltarm nimmt einen zweiten Schaltarm 27 mit sich, der einen Kontaktfinger 28 besitzt.

   Letzterer tritt in Berührung mit einer Kontaktplatte 29, die über die Drähte 30,   30x   und 31 den Stromkreis eines Magneten 32 schliesst, welcher seinerseits auf einen Magnetarm 33 derart wirkt, dass dieser um seinen Drehpunkt 34 schwingt und eine Sehlitzverschlussplatte derart bewegt, dass sie   denMünzeneinwurf   T   sehliesst.   Der Magnetarm 33 erhält normalerweise die Kontakte 36 in Berührung miteinander, so dass der Stromkreis über die   Drähte     37,     38, 38'" geschlossen   erhalten wird, und ein kleines Licht 39 dauernd aufleuchtet, welches anzeigt, dass die Vorrichtung für die Aufnahme einer Münze betriebsbereit ist.

   Einer der Kontakte steht normalerweise derart unter Federwirkung, dass bei einer Auslösung die Bewegung des Armes 33 den Stromkreis unterbricht. 



   Wenn die Hubscheibe 25 die Schaltarme 26 und 27 nach   aufwärts   bewegt,   wirdder Münzeneinwurf T,   
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 des Schaltarms 27. Der Schaltarm 26 bringt bei seiner Aufwärtsbewegung einen Sehaltfinger 50 in Berührung mit einer Schaltplatte 51. Der Finger und die Platte sind durch Drähte   50'"   und 51 mit dem Motor und mit den positiven und negativen   Leitungsdrähte   derart verbunden, dass, während der Finger 50 in Berührung mit der Platte 51 steht, der Motor läuft. 



   Der Schaltarm 26 trägt einen zweiten Schaltfinger 52, der in Fig. 16 im einzelnen dargestellt ist. 



  Bei der Aufwärtsbewegung dieses Schaltarms 26 wird der Finger 52 die geeignete Fläche eines   Isolier-   gliedes 53 hinaufbewegt. In dem Augenblick, wo die endgültige Belichtung des lichtempfindlichen Streifens stattfindet, gelangt das Maul oder der weggeschnitten Teil der Hubscheibe 25 in   Berührung   mit der Kontaktwalze r des Schaltarms 26 und letzterer fällt, wobei seine Bewegung, sowie diejenige des Armes 27 durch eine   Dämpfervorrichtung   54, 54x verzögert werden.

   Vor dem Herabfallen oder der Abwärtsbewegung des Sehaltarmes 24 hat der Schaltfinger 52 das obere Ende eines   schrägen   Gliedes 53 passiert und schnappt hinter dasselbe ein in Linie mit einer Kontaktplatte 55, so dass bei der   anfänglichen   Abwärtsbewegung des Schaltarms der Finger 52 in Berührung mit der Kontaktplatte    55'tritt   und über 

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 die Drähte   56,   57 der Stromkreis eines Magneten 58 geschlossen wird, welcher auf eine Platte   ? wirkend,   diese nach vorwärts aus ihrer in Fig. 15 dargestellten Lage herauszieht und die Halteplatte 1 für die Münze derart schwingt, dass die Münze ausgelöst wird.

   Der Stromkreis des Magneten wird nur für einen kurzen Augenblick geschlossen, worauf die Halteglieder 1 und 2 für die Münze ihre Ursprungslage wieder einnehmen und hiebei die Trennung der Kontakte   2.     und :, und   die Unterbrechung des Stromes durch die Relais Ax, Bx bewnken. Der Kupplungsmagnet 16 wird somit enterregt und die   Antuebskctte   E 
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 mit einem Kontakt 60 und schliesst hiebei den Stromkreis des Relais   D'*' wobei   der Strom über die Drähte M 62 durch ein Solenoid   63 fliesst.   Die Ankerstange 64 des Solenoids ist mit einem Lenker 65 (Fig. 13) verbunden, welcher an einem   Zahnbogen   66 angelenkt ist.

   Die Zähne des letzteren greifen in ein Ritzel 67 ein, welches seinerseits mit den Zähnen einer die Schneidklinge 69 tragenden Zahnstange 68 in Eingriff steht. Die Zahnstange 68 gleitet in wagrechter Richtung in einem Halterahmen 70 unmittelbar unterhalb des   Linsenhalters   71 der Kamera (Fig. 12) und das Messer liegt normalerweise an der einen Seite des Filmes Cr, wobei die Teile durch eine Feder 72 in dieser Lage erhalten werden. Sobald das Solenoid 63 erregt wird, zieht die Ankerstange 64 den Lenker 65 nach abwärts, wodurch der Zahnbogen derart verdreht wird, dass er das Messer 69 antreibt.

   Letzteres schneidet den belichteten Filmstreifen ab, welcher dann frei wird, um durch die zum Entwickeln, Waschen und Fixieren dienenden Behälter   hindurchgeführt   zu weiden. 
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 und abgetrennten Stückes des lichtempfindlichen Streifens   vei wendet werden. Aus   Fig. 2 ist ersichtlich, dass das abgeschnittene, belichtete Stück des Streifens   Cx nach   abwärts durch einen Schlitz 93 hindurchgeht, an dessen Boden das Stück von Förderwalzen   M,   95 aufgenommen wird, die in der Fig. 8 im einzelnen dargestellt sind. 



   Die Förderwalzen sind auf Wellen gelagert, welche durch Tragplatten 96 hindurchgehen und die Welle 97, welche die Förderwalze 94 trägt, wird mittels des Riemens H (Fig. 1) der Riemenscheibe H und einer Kette 98 angetrieben, wobei ein Kettenrad 99 zwecks Aufnahme der Kette von der Welle 97 getragen wird. Die Förderwalze 94 erfasst den belichteten Streifen unter Vermittlung von Gummi- 
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   Die Art und Weise, in welcher die Gummiringe 100 und die konischen Flächen   95.   der Walzen 95 den belichteten Streifen   0"'erfassen,   ist in Fig. 10 dargestellt. Wenn der Streifen seine unterste Lage erreicht, wird seine untere Kante durch die gekrümmte Wandung eines   Führungsgliedes     103   erfasst, welches dazu dient, die Bewegungsrichtung des Streifens umzukehren und ihn zu zwingen, zwischen der untersten   lförderwa ! ze 95   und der untersten Förderwalze 104 einer Reihe in ihrer Konstruktion mit den Walzen 94 gleichartigen, Übereinanderliegenden Förderwalzen 104 nach aufwärts hindurchzugehen. Der belichtete Streifen wird somit gezwungen, nach aufwärts zu laufen, bis er auf ein gekrümmtes Führungsglied 105 trifft, das im einzelnen in Fig. 4 dargestellt ist.

   Dieses Glied ist mit gebogenen Seitenflanschen 105a versehen, welche mit den   Seitenrändern   des Streifens in Berührung treten während der   hauptsächlichste   Teil der mit Emulsion versehenen Oberfläche unberührt bleibt. Sie führen den Film in einem Bogen in Berührung mit den oberen Förderwalzen des folgenden Behälters welche Walzen mit ihren Ringen und Riemen in Übereinstimmung mit der vorbeschriebenen Anordnung ausgebildet sind. 



   Abwechselnde Sätze von Walzen 94 und 104 sind auf Wellen gelagert, welche in Schlitzen 106 in den Platten 96 gehalten werden und die Wellen tragen an ihren ausserhalb der Platten liegenden Enden Riemenscheiben 107, die durch biegsame Riemen 108 verbunden sind. Letztere haben das Bestreben. die Walzen gegeneinander und demgemäss gegen die konischen Enden der Zwischenwalzen 95 derart zu drücken, dass der Streifen gegen die konischen Enden der Walzen gebracht wird. 



   Um einen Antrieb des Zwischenriemens 102 zu ermöglichen, ragt die Welle der obersten Förderwalze an jedem Ende über die Seitenplatte 96 hinaus und trägt eine   Riemenscheibe   109, welche durch einen Riemen 110 angetrieben wird, dessen Bewegung seinerseits durch die obersten Walzen 94, 104 unter Vermittlung von Riemenscheiben 111,   111'" hervorgerufen   wird. Der Riemen 110 ist über Riemenscheiben 112, 112x   geführt,   die je von einer der unteren Förderwalzen 94 und einer der unteren Förderwalzen 104 getragen werden. 



   Die Behälter innerhalb des Gehäuses E bestehen aus Behältern   118, 114,   115, 116, 117 zum Entwickeln, Fixieren und Tonen und dazwischen liegenden   Was eh behältern 118,   119,120 und 121. Das
Gehäuse E und die die Behälter voneinander trennenden Wandungen können aus Hartgummi oder einem andern geeigneten Material geformt werden und eine jedem   Lösungsbehälter 118 benachbarte   Wand ist mit einem in der   Längsrichtung   verlaufenden Durchgangskanal P (Fig. 2) versehen, der mit einem Einlass nahe der Oberseite des Behälters in Verbindung steht. Auf diese Weise kann überschüssige Lösung nach einem Sammelraum 122, der mit einem Auslassrohr 123 versehen ist, abströmen. Jeder der Wasch- 
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 strömen kann. 



   Das Wasser wird aus einem Rohr 87 nach einem Mehrfachanschlussstück 124 geleitet, welches Zweigeinlässe 125 besitzt, die mit den verschiedenen   Waschbehältern     118,   119,120, 121, wie in Fig. 2 dargestellt, in Verbindung stehen. Jedes der Einlassrohre 125 erstreckt sich von der einen Seite nach der andern des zugehörigen Waschbehälters und ist derart mit Öffnungen versehen, dass es einen Sprühregen von Wasser auf den Streifen erzeugt, wenn letzterer, wie im oberen Teil der Fig. 6 angedeutet, durch den Behälter hindurchgeht. 
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 angeordnet, die einen elektrischen Widerstand 137 enthält. In diese Wärmekammer wird Luft durch einen Kanal   Nx   eingeblasen, der in Verbindung steht mit dem von dem Motor F angetriebenen Ventilator   N   (Fig. 1).

   Die durch den Widerstand 137 erhitzte Luft gelangt durch   Öffnungen   138 in   Berüht ung mit dem   Streifen, dessen Schichtseite zu unterst liegen muss. Diese erhitzte Luft ist bestrebt, den Streifen von der Oberfläche des Trägers 135 abzuheben und so eine   Beschädigung der Schichtseite zu verhindern. Der   Streifen wird nach rechts durch die Trockenkammer Ox hindurchgeführt und endlich bei   Px   in fertiggestellter Form aus der Vorrichtung entlassen. 



   Wenn der endgültige Streifen belichteter Bilder aus der Vorrichtung ausgestossen wird, wird der Stromkreis des Motors F   selbsttätig durch   die nunmehr zu beschreibende Einrichtung unterbrochen. 



   Diese Einrichtung ist nicht nur dazu geeignet, selbsttätig den Motorstrom beim Ausstossen des 
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 Belichtungen vorgenommen wird, so verzögert diese Einrichtung auch noch das Abschalten des Motors bis zu dem Augenblick, wo der zweite Streifen fertiggestellt und ausgestossen ist ; mit andern Worten : Beim Ausstossen eines einzigen Streifens fertiggestellter Bilder wird der Motor in Ruhe 
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 einer Welle 143 derart gelagert ist, dass sie längsverschoben werden kann. Auf der Welle   143 ist   eine Reibscheibe 144 befestigt und die Nabe des Zahnrades 142 trägt eine gleiche Reibscheibe   144.   welche mit der Reibscheibe 144 mit Hilfe einer leichten Feder 145 in Eingriff gedrückt wird. Auf diese Weise wird die langsame Drehbewegung des Zahnrades 142 der Welle 143 mitgeteilt.

   Wenn eine Münze in den Einwurf eingelegt wird, befinden sich die Teile in der in Fig. 15 dargestellten Lage. Wie ersichtlich, trägt die Welle 143 einen Sehaltarm 146, der geeignet ist, eine Schalterplatte 147 und eine Sehalterplatte 148 zu überbrücken. Zwischen dem Schaltarm 146 und die Platte 148 ist ein   schräger   Isolationsblock 149 eingeschaltet und, wenn der Filmstreifen belichtet und abgeschnitten ist und durch die Maschine geht, läuft das untere Ende des Schaltarmes 146 auf den Block 149 auf, bis beim Ausweiten des fertiggestellten Bildstreifens das untere Ende des Sehaltarmes 146 das rechte Ende des   Is01ationsblockes pasfielt   und nach abwärts in Berührung mit der Schaltplatte   148   schnappt.

   Hiedurch werden die Platten 147 und 148   überbrückt   und das Relais   G   wird über die Drähte 150, 151 in Tätigkeit gesetzt, so dass nunmehr ein Strom durch die Drähte   ! ?, li3   fliesst und der Stromkreis eines zur Auslösung einer Klinke dienenden Solenoides 154 geschlossen wird. Die Ankerstange 155 dieses Solenoides trägt einen Anschlag 156, welcher auf einen Hebel 157 wirkt, der mit der Klinke 82 durch einen Lenker 158 derart verbunden ist, dass die Klinke von dem Hebel 78 frei wird und dieser in die Stellung der Fig. 15 herabfällt, wobei er das Kontaktmesser 74 aus der Kontaktplatte 73, 75 herauszieht und den Motorstrom unterbricht. Mit der Ankerstange 155 des Solenoides 154 ist eine Stange 159 verbunden.

   Am unteren Ende dieser Stange sitzt ein Kontaktknopf 160, welcher wenn die Klinke 82 ausgelöst wird, gegen einen Winkelhebel 161 stösst, der durch einen Lenker mit dem Schalthebel 76 verbunden ist. Die Folge ist, dass der Hebel 76 mechanisch verschwenkt wird und die Schwerkraftwirkung des   Hebels'78   und des Lenkers 79 beim Herausziehen 
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 unterstützt wird. 



   Angenommen jedoch, dass, während ein vorher belichteter   Bildstreifell   die Maschine durchläuft, eine   Münze   in den Einwurf T eingelegt wird, so muss Vorkehrung getroffen werden,   um   das Abschalten der Maschine beim Auswerfen des ersten Streifens zu verhindern. Diesem Zweck dient folgende Einrichtung :   Der Münzeinwurf   wird geschlossen gehalten, bis der belichtete Streifen abgeschnitten worden ist. Wenn der Streifen in   die Behälter   gelangt, wird der   Münzeinwurf   geöffnet und auf einen zweiten Streifen wird 
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 einem   Kurbelarm   165 auf der   Welle 143   verbunden ist.

   Die Folge ist, dass die genannte Welle in ihre   Ursprnngslage     zurückgeführt   wird und der Schaltarm 146 die in Fig. 15 dargestellte Lage wieder   einnimmt.   Es wird daher der Motorstrom nicht eher unterbrochen, als bis der zweite Streifen die Maschine vollkommen durchlaufen hat. 



   Wenn ein vorhergehender Streifen fertiggestellt und abgeworfen werden sollte, während die Kamera 
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  Hiedurch wird aber die Maschine nicht stillgesetzt, weil die Münze den Stromkreis des Motors über das Relais Ax geschlossen erhält und die darauffolgende Wirkung des Abschneidesolenoids den Hauptmotorschalter 73,   M, Z ?   in der vorbesehriebenen Weise wieder schliesst. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Selbstkassierender   photographiscl1er   Apparat, dadurch gekennzeichnet, dass   durch 1\rtinz-   einwurf ein elektrischer Stromkreis geschlossen wird, der einen elektrischen Motor   (F.   8) für den Antrieb der   Fördervorrichtung   aufweist, die einen lichtempfindlichen   Streifen (0$ J   absatzweise an einer Kameralinse vorbeiführt, bis eine vorbestimmte Anzahl Belichtungen stattgefunden hat, worauf ein mit der   Fördervorrichtung   verbundener Schaltarm (26) einen Stromkreis zum Abschalten der   Fördervorrichtung   und zur Betätigung einer Schneidklinge schliesst, wobei der Motor fortgesetzt tätig bleibt, um die abgeschnittenen Streifen durch einen Entwicklungsbehälter zu führen.

Claims (1)

  1. 2. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mit der Fördervorrichtung verbundene Schaltarm (26) mittels eines Solenoids (63) einen Stromkreis schliesst, der die Schneidklinge (69) betätigt und die Schaltglieder (73, 74) in Kontaktstellung bringt, wodurch ein durch den Motor gehender Stromkreis geschlossen wird.
    3. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor eine Antriebsvorrichtung betätigt, die aus einer Welle (12), aus Magnetkupplungen (16, J6' für den Antrieb der Fördervorrichtung und aus einer Einrichtung für den Antrieb einer Welle (143) besteht, die einen Schaltarm (146) trägt, der den Motor in vorbestimmter Zeit stillsetzt.
    4. Apparat nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Betätigung der Schneidklinge (69) vorgesehene Solenoid (63) auch eine Einrichtung (8, 162 ; 63, 164, 165) für die Umkehrung des Drehsinnes der Welle (143) der Antriebsvorrichtung zur Wiedereinschaltung des Schaltarmes (146) betätigt.
    5. Apparat nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das zur Betätigung der Schneidklinge (69) vorgesehene Solenoid (63) auch ein Ventil (86) betätigt, das dem Entwicklung- behälter Lösung zuführt.
    6. Apparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ; dass der Schaltarm (26) einen Stromkreis schliesst, der durch einen Elektromagnet (K) geht, welcher auf eine Zuführungsleitung der Lösung zum Entwicklungsbehälterwirkt.
    7. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen einzigen elektrischen Motor für den Antrieb der verschiedenen Teile des Apparates, einen Stromunterbrecher (73, 74) in dem Motorstromlreis, einen Schaltarm (146), der aus einer Anfangsstellung in eine den Stromunterbrecher betätigende Stellung beweglich ist, und Einrichtungen für die Zurückführung des beweglichen Armes in seine Anfangsstellung, wenn ein zweiter lichtempfindlicher Streifen vor Austritt eines vorher belichteten Streifens aus dem Apparate belichtet wird.
    8. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen elektromotorischen Antrieb für die Teile des Apparates, eine Einrichtung zum Abschneiden des belichteten Teiles eines Streifens von dem unbelichteten Streifenteil und einen beweglichen Zeitschalter (26), welcher den Motorstrom während der Tätigkeit des Kameraverschlusses geschlossen hält, wobei der Schalter einen beweglichen Schaltfinger und eine Mehrzahl von Kontakten besitzt, mit deren Hilfe nacheinander die Stromkreise von Einrichtungen geschlossen werden, welche den Kameramechanismus von dem Motorantrieb abschalten, die Abschneidevorrichtung erregen und den Hauptmotorschalter schliessen.
    9. Apparat nach Anspruch l, gekennzeichnet durch einen motorischen Antrieb für die Teile des Apparates, eine Schneidklinge (69) zum Abtrennen des belichteten Streifens von einem unbelichteten Streifenteil, ein Solenoid (63) zur Betätigung der Schneidklinge, eine zeitlich wirkende Vorrichtung zum selbsttätigen Unterbrechen des durch den Motor gehenden Stromkreises und eine, mit dem Abschneidsolenoid verbundene Einrichtung zur Rückführung der zeitlich wirkenden Vorrichtung in ihre Anfangsstellung bei Betätigung der Schneidklinge.
    10. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine elektrische Beleuchtungseimichtung, einen Motorantrieb für die Zuführungs- und Ahschneidevorrichtung, Reservelösungsbehälter (J) mit nach den Hauptlösungsbehältern führenden Leitungen (L), einen Waschbehälter (118 usw. ), eine elektrisch angetriebene Einrichtung zur Regelung der Zuführung der Flüssigkeit zu den Lösungs-und Waschbehältern, eine zeitlich wirkende Vorrichtung zum selbsttätigen Abschalten des Motors und eine bewegliche Schaltvorrichtung (26, 27 usw.), welche die Beleuchtungseinrichtung, den Verschluss und die Fördervorrichtung des Streifens am Verschluss vorbei, sowie die genannten elektrisch angetriebenen Einrichtungen steuert.
    11. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von Behältern, durch welche EMI6.1 zur Umkehrung der Laufrichtung des Streifens versehen ist, wahrend zwischen benachbarten Behältern eine Flihrung vorgesehen ist, welche den Streifen aus einem Behälter in den nächsten der Reihe überführt. EMI6.2 <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 Reihe so eingerichtet ist, dass sie den Streifen nur am Rande erfasst.
    13. Apparat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Transpottvorrichtung für den belichteten Streifen aus einer Reihe von Förderwalzen besteht, die mit vorzugsweise aus nachgiebigem Material bestehenden, die Kanten des Streifens erfassenden Ringen versehen sind.
    14. Apparat nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördervorrichtung aus mehreren im Abstand voneinander liegenden Kontaktwalzen besteht, von denen jede einen verjüngten mittleren Teil und einen verbreiterten Teil an jedem Ende besitzt, wobei ein zweiter Satz von Förderwalzen und von ihnen getragener Einrichtungen dazu dient, den belichteten Streifen gegen den verbreiterten Teil des eisten Walzensatzes zu drücken.
    15. Apparat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine den entwickelten Streifen aufnehmende Troekenvorrichtung, enthaltend einen Träger, der über einer Heizkammer angeordnet ist, die eine dem Träger benachbarte, perforierte Wandung besitzt und eine Heizvorrichtung enthält, welche erhitzte Luft durch die perforierte Wandung hindurchströmen lässt.
    16. Apparat nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch einen Ventilator, angetrieben durch einen Elektromotor, der mit einer Steuervorrichtung zusammenarbeitet, welche, wenn ein getrockneter Streifen oder der letzte einer Reihe von getrockneten Streifen aus dem Apparat ausgeworfen worden ist, den Motor stillsetzt.
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