AT106914B - Einrichtung zur Verhinderung des Leckwerdens durch Frost von Flüssigkeitsbehältern, insbesondere für das Kühlwasser von Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Einrichtung zur Verhinderung des Leckwerdens durch Frost von Flüssigkeitsbehältern, insbesondere für das Kühlwasser von Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
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Sicherheit verhindert wird. Um die Kugel i ! vor Wiederauffüllung des Behälters in die Bereitstellung zu bringen, genügt es, die Kugel ganz sachte in das Metallgehäuse m hineinzudrücken, so dass sie auf der Aussparung des Gehäuses m wie auf einem Ventilsitz ruht. Auf diese Weise wird die wünschenswerte Dichtigkeit zwischen dem Ventilsitz und der durch diesen leicht zusammengedrückten Kugel gewährleistet ; ausserdem wird durch die Elastizität der Kugel von vornherein ein Teil der Energie aufgespeichert, die im Gefahrslalle dazu dient, ein stossartiges Ausschleudern der Kugel herbeizuführen.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform nach Fig. 2 wird eine Kugel n aus nicht plastischem Bau-
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Dichtigkeit zu sichern, die beeinträchtigt werden könnte, wenn beim Einführen der Kugel n der elastische Sitz o auseinanderfedert, ist ein Anschlag p'vorgesehen, gegen den die Kugel n sich legt, wenn sie in die
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gesteckten Bolzen, Nagel od. dgl. bestehen.
Gemäss Fig. 3 ist der Ventilsitz einer elastischen Kugeln an einem büchsenartigen Einsatz q vorgesehen und besteht aus einem Wärme schlecht leitenden Stoff, z. B. aus Porzellan. In genügender Entfernung oberhalb des Ventilsitzes verläuft ein diagonaler Quersteg q', der mit der Büchse g aus einem Stück bestehen kann und verhindert, dass die Kugel f beim Einsetzen zu weit in das Gefäss eindringt. Der Vorteil der Verwendung einer Büchse aus einem Wärme schlecht leitenden Stoff besteht darin, dass die Bildung von Eis um den Sitz der Kugel f herum verhindert wird, wogegen die Eisbildung durch Kälteleitung stattfinden würde, wenn der Ventilsitz metallisch ausgebildet ist, da bekanntlich Metall sowohl einen guten Wärme-wie Kälteleiter darstellt.
Die Büchse aus einem Wärme schlecht leitenden Stoff ist ihrerseits in einem Metallkörper gelagert, der z. B. durch Verschiaubung in dem Gefäss festgehalten wird.
Die Elastizität der Kugel r kann erhöht werden, indem man sie als Hohlkörper ausbildet (nicht dargestellt) oder dadurch, dass man den Hohlkörper mit einer weichen, schaumartige Struktur aufweisenden Gummimasse gemäss Fig. 3 anfüllt. Gegebenenfalls kann man die Kugel ausschliesslich aus der weichen, schaumartige Struktur aufweisenden Gummimasse herstellen.
Der Verschlusskörper kann mit einem nach aussen ragenden Schwanzstück versehen werden, wie die Fig. 4-7 ersehen lassen.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 trägt die elastische Kugel s ein flaches Schwanzstück sl, das mit einer Bohrung ausgestattet sein kann, um die Kugel durch eine Kette, ein Seil od. dgl. zu befestigen und so den Verlust der bei Eisbildung ausgeschleuderten Kugel zu veibüten.
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artig nach unten verjüngt. Das Kopfstück ist becherartig ausgespart. Die birnenartige Verjüngung tl geht über in einen stangenartigen Ansatz, der die richtige Lage gegenüber dem Ventilsitz sichert. Diese Ausbildung des Verschlusspfropfens t gestattet, Vollgummi zu verwenden, ohne dass man zu befürchten braucht, dass seine Deformation beim Durchgang durch den engeren Ventilsitz einen zu grossen Kraftaufwand am Kopfstück erfordert.
Der Pfropfen nach Fig. 6 ist als Telleiventil ausgebildet, dessen eigentlicher Ventilkörper u einen
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schlusskette od. dgl. versehen sein kann.
Bei Anwendung des Erfindungsgegenstandes auf Kühlvorrichtungen erfolgt die Ausbildung je nach den baulichen Forderungen. Erscheint es zweckmässig, den Verschlusspfropfen in einer lotrechten Wand zu lÅagern, dann kommt beispielsweise die Ausführung nach Fig. 2 in Betracht, bei Lagerung im wagrechten Boden eine Ausführung z. B. nach Fig. 1, 3 oder 6. Ebenso kann die Anordnung unter einem beliebigen Winkel vorgenommen werden, wenn die Umstände es erfordern.
Handelt es sich um die Anwendung der Erfindung bei Behältern, in denen heisses Wasser umläuft, z. B. bei Kühlvorrichtungen für Verbrennungskraftmaschinen, dann ordnet man den Verschlusspfropfen gemäss der Erfindung zweckmässig am Boden einer Zusatzleitung an, deren Inhalt an der allgemeinen Wasserbewegung nicht teilnimmt, so dass dessen Temperatur niemals so hoch gesteigert sein kann, dass hiedurch die Dauerhaftigkeit des plastischen und elastischen Baustoffes, aus dem der Pfropfen besteht, verringert werden kann. Diese Zusatzleitung wird zweckmässig senkrecht angeordnet (Fig. 7).
Die Abzweig- leitung t'deys Wassersammlers v, die den unteren Teil des Kühlers bildet, ist gegen Kälte durch eine Wärme schlecht leitende Hülle to geschützt und trägt am unteren Ende den Verschlusspfropfen y, der durch eine Kette z gegen Verlust gesichert ist.
Handelt es sich um die Anwendung des Erfindungsgegenstandes z. B. auf Kühleinrichtungen, deren Rohre V-förmig zwischen einem breiteren oberen Wasserbehälter und einem schmäleren unteren Wassersammler verlaufen, dann erscheint die lotrechte Anordnung der Abzweigleitung und die Anordnung des Pfropfens yam unteren Ende derselben besonders zweckmässig. Hiebei durchdringt die Abzweigleitung vu lotrecht oder im wesentlichen lotrecht die Saugkammer x, durch welche die Kühlluft in der Richtung der gezeichneten Pfeile hindurchströmt. Da die Abzweigleitung bis zum unteren Ende der Saugkammer x reicht, t der Pfropfen y bzw. die untere durch diesen zu verschliessende Öffnung der Abzweigleitung von aussen zugänglich.
Auf diese Weise kann, wenn der Verschlusspfropfen bei Frost-
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gefahr wirksam wird, Wasser aus der Kühlvorrichtung nicht in das Innere der Saugkammer x übertreten, vielmehr strömt das Wasser nach aussen ab. Die Befestigung des Pfropfens y mittels der Kette z erfolgt hiebei zweckmässig an der Aussenseite des unteren Bodens der Saugkammer x, so dass der Verschlusskörper leicht in die Bereitschaftsstellung gebracht werden kann.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Verhinderung des Leckwerdens durch Piost von Flüssigkeitsbehältern, insbesondere für das Kühlwasser von Verbrennungskraftmaschinen, bei welcher der bei der Eisbildung im Behälter sich entwickelnde hydiaulische Druck dazu benutzt wird, eine aufgespeicherte Spannkraft aus- zulosen, die das Freigeben einer bis dahin durch einen Pfropfen verschlossenen Öffnung veranlasst, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufspeicherung der Energie, mittels der der Verschlusspfropfen aus seiner Öffnung geschleudert wird, ein zugleich plastischer und elastischer Baustoff, z. B. Gummi, dient.
Claims (1)
- 2. Eimiehtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Versehlusspfropfen ab Gummi- kugel (Vollgummi, Schaumgummi oder Hohlgummi) ausgebildet ist, die ventilartig in einer Öffnung von kleinerem Durchmesser sitzt, derart, dass bei Auftreten eines hydraulischen Überdruckes im Gefäss die Kugel unter Zusammendiückung durch die Öffnung hindurchgepresst wird, so dass die hiedurch bedingte Energieaufspeicheiung in der Kugel das Abschleudern derselben beschleunigt (Fig. 1).3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummikugel (1) EMI3.1 d ! ingen der Kugel in das Behälterinnere zu verhüten (Fig. 1).4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Verschlusskör per (n) aus starrem Material, dagegen der zur Lagerung desselben dienende Sitz (o) aus elastischem und plastischem Stoff hergestellt ist (Fig. 2).5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Anschlages (p', q'), um die Einführbewegung des starren Verschlusskörpers in den unstarren Sitz bzw. des elastischen und plastischen Versehlusskoipers in den starren Sitz zu begrenzen (Fig. 2 und 3).6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der elastische und plastische kugelförmige Verschlusspfropfen in einem ventilaitig ausgebildeten Gehäuse (q) aus Wärme schlecht leitendem Stoff, z. B. Porzellan, gelagert t ist (Fig. 3).7. Eimiehtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der Sitz als auch der Körper des Veischlusspfropfens aus plastischem und elastischem Material angefertigt ist.8. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichn,et, dass der Verschlusspfropfen aus elastischem und plastischem Stoff (Gummi) in Birnenform hergestellt ist und an dem dem Flüssigkeitsbehälter zugekehrten Ende mit einer napfaitigen Aussparung versehen ist (Fig. 5).9. Ein@ichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der aus elastischem und plastischem Stoff bestehende Veischlusspfropfen als gewölbter Gummiventilteller ausgebildet ist (Fig. 6).10. Einrichtung nach den Anspiüehen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,, dass der Verschlusspfropfen in einer von der Unterwasserkammer (v) der Kühleinrichtung einer Verbrennungskraftmasehine abzweigenden Leitung ( untergebracht ist, um den Pfropfen aus dem Bereich des hoch erhitzten Umlaufwassers zu bringen (Fig. 7).11. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die von der unteren Wasserkammer der Kühleinrichtung abzweigende Leitung (vl) die Kammer (x), durch die der die Kühlwirkung hervorrufende Saugluftstiom sich bewegt, bis zu deren unterem Boden durchdringt und den Verschlusspfropfen (y) an ihrem von der Aussenseite zugänglichen unteren Ende trägt (Fig. 7).13. Einrichtung nach den AnsprÜchen 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die ganze oder fast EMI3.2
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