AT106884B - Vorrichtung zum Polieren von Schreibstiften und anderen stabförmigen Körpern. - Google Patents

Vorrichtung zum Polieren von Schreibstiften und anderen stabförmigen Körpern.

Info

Publication number
AT106884B
AT106884B AT106884DA AT106884B AT 106884 B AT106884 B AT 106884B AT 106884D A AT106884D A AT 106884DA AT 106884 B AT106884 B AT 106884B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
polishing
pins
pens
shaped bodies
stick
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Schwan Bleistift Fabrik A G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schwan Bleistift Fabrik A G filed Critical Schwan Bleistift Fabrik A G
Application granted granted Critical
Publication of AT106884B publication Critical patent/AT106884B/de

Links

Landscapes

  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Beim Polieren von Schreibstiften und anderen stabförmigen Körpern wird in der Weise verfahren, dass die Stifte entweder in einem Schlitten unter einem hin und   herbewegten Polierballen   poliert werden oder dass sie aus einem Einfülltrichter mittels eines   Stossdomes nacheinander durch einen   die Politur aufnehmenden Behälter   hindurchgestossen   und darauf zum Zwecke des Trocknens auf zwei Gurtbänder abgelegt werden, auf denen sie mit ihren Enden aufruhen und eine Strecke von mehreren Metern geführt werden. Am Ende dieser Trockenbahn werden die Stifte von Hand weggenommen und in Kästchen abgelegt, mittels welcher sie zum EinfÜlltrichter   zuritckgetragen   und in diesen zur Wiederholung des Polierganges erneut aufgegeben werden.

   Nach einem anderen Polierverfahren werden die Stifte auf eine wagrechte Ringscheibe abgelegt und nach einer bestimmten Teildrehung der letzteren in einen Kasten abgeworfen, mittels dessen sie zum Einfülltrichter von Hand zurückgebracht werden. 



   Die Erfindung bezweckt, diese Handarbeit entbehrlich zu machen und sowohl das Wegnehmen der Stifte, als auch ihre   Rückbeförderung in   den Einfülltrichter selbsttätig auszuführen. Dies ist dadurch erreicht, dass am Ende der die Stifte aufnehmenden   Trockenbahn   ein Greif-und Hebewerk angebracht ist, welches jeweils mehrere dort angestaute Stifte erfasst und an ein zum   Einfülltriehter     zurückführendes   Band abgibt. 



   Eine solche Vorrichtung zum Polieren von Bleistiften mit Einfülltrichter, Politurbehälter und   Trockenförderband   ist in der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Fig. 1 und 2 zeigen die bekannte Vorrichtung in Seitenansicht und Grundriss. Fig. 3 und 4 sind entsprechende Darstellungen der neuen Vorrichtung. Fig. 5 und 6 zeigen in grösserem Massstabe das Förder-und Hebewerk in   RÜck- und Seitenansicht.   



   In den Einfülltriehter 1 werden die zu polierenden Stifte eingelegt und mittels eines Dornes 2 den Förderrollen 3 zugeführt, die die Stifte durch den die Politur aufnehmenden   Behältrr 4 hindurchstossen.   



  Darauf werden die Stifte mit ihren Enden, den sogenannten Köpfen, auf die langsam vorwärts bewegten, nebeneinander angeordneten Förderbänder 5 abgelegt, die über Rollen 6,7 laufen und im allgemeinen eine Länge von einigen Metern besitzen. Soweit ist die   Poliervorrichtung   bekannt. Das Neue besteht darin, dass hinter den   rückwärtigen   Rollen 7 der Förderbänder 5 das Förder-und Hebewerk angeordnet ist, das in Fig. 5 und 6 in seinen Einzelheiten veranschaulicht ist und die Stifte zu dem über den   Trockenbändern   liegenden und die Stifte in den Einfiilltrichter zurückleitenden endlosen Band 8 emporhebt. 



   Das Förderwerk besteht aus zwei Armkreuzen 9,9, die an den Enden ihrer Arme die pendelnd aufgehängten und durch   Gegengewichte 10 möglichst   in   wagrechter   Lage gehaltenen Greifschaufeln 11 tragen. Diese sind nur so breit gehalten, dass sie zwischen den Bändern 5 hindurchgehen können. An der von den Schaufeln bestrichenen Stelle sind oberhalb der Bänder 5 feststehende Abstreifer 12 vorgesehen, durch welche die infolge des Antrocknen der Politur an den Bändern mehr oder weniger stark haftenden Stifte losgelöst und infolge der fortschreitenden Bewegungen der Trockenbahn gleichzeitig parallel zueinander gerichtet werden. 



   In der von den Greifschaufeln beschriebenen Bahn kreist über der wagreehten Lage der Arme 9 eine Entladeschaufel, die aus zwei um die Breite der Greifschaufeln 11 voneinander entfernten Winkel- 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 



   Auf der Welle 15 ist ferner ein Stirnrad 23, Fig. 6, angeordnet, welches mit einem auf der Armkreuzwelle 25 sitzenden Zahnrad 24 kämmt und dadurch die kreisende Bewegung der letzteren bewirkt. 



  In dem Bereich der aus der oberen Seheitelstellung in der angegebenen   Drehrichtung   nach unten sieh bewegenden Entladeschaufeln 14, 14 greift zwischen beide ein Blech 26 ein, welches beim Niederbewegen der Ausleger 16, die in der   Entladeschaufel   liegenden Stifte erfasst und nach abwärts auf das über Rollen 27 geführte Förderband 8 leitet. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende : Die in   denFiilltrichter   eingelegten Stifte werden durch den Stossdorn 2 und die Rollen 3 durch den Behälter 4 der Politurflüssigkeit hindurchgestossen und nach dem Überziehen mit Politur auf die Förderbänder 5 je nach ihrer Geschwindigkeit in Abständen von 3 bis 5 cm abgelegt. Die an den Abstreifer 12 anstossenden Stifte werden, soweit sie 
 EMI2.2 
 von welchem sie zum   Rückforderband   8 gelangen, das sie wieder in den   Einfülltrichter   bringt. Da die Aussenfläche der Entladeschaufeln 14 hiebei an den auf dem Abladeblech liegenden Stiften vorbeistreift, so werden dadurch die Stifte in ihrer gegenseitigen Lage geordnet. 



   Der Poliervorgang ist beendet, sobald die Oberfläche der Stifte durch mehrmaliges Überziehen mit Politur genügend gedeckt ist. Die Zahl der Durchgänge eines Stiftes durch die Polierflüssigkeit hängt von deren Deckfähigkeit ab. Nach Erreichung genügender Deckung werden die Stifte vom oberen Förderband von Hand abgenommen. Da der Kraftbedarf für das Wegnehmen und Heben der Stifte, sowie für die   Rückführung   derselben sehr gering ist, so kann die Erfindung ohne Änderung der Bauart und Stärke der bisher verwendeten Antriebsmaschine nutzbar gemacht werden.

   Bei Poliermaschinen mit kreisförmiger   Troekenbahn lässt sich   die vorbeschriebene Einrichtung in der Weise anwenden, dass die Abstreifer sowie das Greif-und Hebewerk an der Stelle, an welcher bisher die Stifte in den Kasten abgeworfen wurden. angebracht und an das Greif-und Hebewerk ein in den Einfülltrichter führendes Transportband od. dgl. angeschlossen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Vorrichtung zum Polieren von Schreibstiften und anderen stabförmigen Körpern mit vor dem Politurbehälter angeordnetem Einfülltrichter und dahinter liegender Troekenbahn, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der die Stifte   aufnehmenden Troekenbahn   ein Greif-und Hebewerk (11, 14) und ein in den Einfülltrichter   (1)     zurückführendes   Förderband   (8)   derart angeordnet ist, dass am Ende der Trockenbahn ein oder mehrere Stifte vom Greif-und Hebewerk erfasst und an das zur   Rückförderung   dienende Band abgegeben werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende der Trockenbahn Abstreifer (12, 12) vorgesehen sind, welche die Stifte ablösen, gleichrichten und in bestimmter Menge sammeln.
    3. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass an drehbaren Armkreuzen (9, 9) Greifschaufeln (11) angeordnet sind, welche durch Gegengewichte (10) in wagrechter Stellung gehalten werden, und dass in der Bahn der Greifschaufeln Entladeschaufeln (14) vorgesehen sind, welche die Stifte aus den Greifschaufeln herausheben und mit Hilfe eines Leitbleches an das Rückförderband abgeben.
AT106884D 1925-08-21 1926-08-18 Vorrichtung zum Polieren von Schreibstiften und anderen stabförmigen Körpern. AT106884B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE106884X 1925-08-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT106884B true AT106884B (de) 1927-07-25

Family

ID=5650827

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT106884D AT106884B (de) 1925-08-21 1926-08-18 Vorrichtung zum Polieren von Schreibstiften und anderen stabförmigen Körpern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT106884B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE593999C (de) Vorrichtung zum Verteilen der aus einer Strangzigarettenmaschine kommenden Zigaretten auf mehrere Foerderbaender
AT106884B (de) Vorrichtung zum Polieren von Schreibstiften und anderen stabförmigen Körpern.
DE524089C (de) Wendevorrichtung fuer Rinnenfoerderanlagen
DE503471C (de) Verfahren zum Abfuehren von Biskuiten
DE560312C (de) Mit Nuten versehenes Foerdermittel zum Ablegen der Zigaretten
CH122126A (de) Vorrichtung zum Polieren von Schreibstiften und anderen stabförmigen Körpern.
DE580336C (de) Vorrichtung zur Stapelung von flachen Zigarettenhuelsen, Papierblaettchen u. dgl. in Paeckchen
DE463880C (de) Maschine zum Polieren von Bleistiften und anderen stabfoermigen Koerpern
DE325106C (de) Kartoffelerntemaschine mit Vorrichtung zum Entfernen der Steine
DE1175131B (de) Zigarettenfoerdervorrichtung
DE509128C (de) Vorrichtung zum Stapeln von Briefen
DE524634C (de) Abbaufoerdereinrichtung mit in der Arbeitsrichtung ausschlagenden Kratzarmen und Grenzgliedern
DE388594C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines endlosen, bedruckten Zigarettenstranges bei Zigarettenmaschinen
DE510742C (de) Formmaschine mit auf geschlossener Foerderbahn gefuehrten, die Modellplatten und Formkasten tragenden Wagen
US1640910A (en) Machine for polishing pencils and other rod-shaped bodies
DE959053C (de) Anlage zum Schleudern von Hohlkoerpern oder von Deck-, Schutz- und aehnlichen Schichten in Hohlkoerpern
DE2732894C2 (de) Vorrichtung zum Zuführen und Eingeben einer bestimmten Anzahl von Klößen, insbesondere rohen Fleischklößen in Behälter
AT113702B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Veredeln von Zigaretten.
DE560876C (de) Verfahren und Vorrichtung zum gruppenweisen Ablegen von Zigaretten in Schragen
DE477085C (de) Vorrichtung zum Stapeln einzeln zugefuehrter Papiertueten und Beutel
AT234566B (de) Vorrichtung zum Hochtransportieren von Gegenständen, z. B. Kegel und Kugeln, am Ende einer Kegelbahn
DE539030C (de) Selbsttaetige Einrichtung fuer Lotterieziehungen
DE942680C (de) Vorrichtung zum Aufnehmen des Versatzgutes aus einem als Strebfördermittel dienenden Förderband
DE970859C (de) Maehbinder
DE456749C (de) Maschine zum Abreissen des Bindedrahts von Borstenbuendeln