AT106615B - Formeinrichtung zur Herstellung von Eisenbetonträgern. - Google Patents

Formeinrichtung zur Herstellung von Eisenbetonträgern.

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AT106615B
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Austria
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mold
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levers
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reinforced concrete
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Ernst Steinhard
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Ernst Steinhard
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    Formeinrichtung zur Herstellung von Eisenbetonträgerll.   



   Gegenstand des Stammpatentes Nr. 105905 ist eine zur Herstellung von Eisenbetonträgern dienende
Formeinrichtung, deren beide Formwände, zwecks Erzielung des Öffnens und   Sehliessens   der Form, durch ein Hebelparallelogramm gelenkig miteinander verbunden sind. Die Verbesserung bzw. weitere Ausgestaltung gemäss vorliegender Zusatzerfindung ist u. a. darin gelegen, dass die beiden Formwände durch einen oder mehrere zweiarmige Hebel, wie durch einen Waagebalken, gegenläufig miteinander verbunden sind, so dass beim Öffnen und Schliessen der Form das Gewicht der einen Formwand jenem der andern entgegen- wirkt, und so das beim Stammpatent erforderliche Gegengewicht entbehrlich wird. 



   In der Zeichnung, welche schematisch ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ver- anschaulich, zeigt Fig. 1 die Einrichtung in Seitenansicht und Fig. 2 ein   Bruchstück   der Vorderansicht.
An einer ortsiesten Stütze 1 sind die beiden parallelen zweiarmigen Hebel 2 und die wagrechten Zapfen 3 schwingbar gelagert. Die Enden der Hebel 2 sind paarweise an zwei lotrechte Schubstangen 4 angelenkt. 



   Das mittels einer Stufe 5 abgesetzte   verschwächte   Oberende der Schubstangen 4 greift lose in (nicht dargestellte) Löcher, die in den Flanschen der beiden Formwände 6,7 vorgesehen sind. Nächst den Stirn- enden der letzteren sind, um eine gemeinsame wagrechte Achse 8 schwingbar, zwei parallele Hebel 9, 10 gelagert, die ausser durch die Achse   8,   durch einen Bolzen 11 starr miteinander verbunden sind. Jeder der beiden Hebel 9 bzw. 10 ist als ungleicharmiger Winkelhebel ausgebildet, der mit seinem kürzeren
Arm die benachbarte Formwand 6 bzw. 7 zu untergreifen und zu heben vermag und in dieser (durch
Fig. 2 veranschaulichten) Lage von einer Sperrklinke 12 festgehalten wird. Das freie Ende des Hebels 9 ist zu einem Handgriff verlängert. Bei offener Form ruhen die Formwände 6, 7 auf der Stufe 5 der Schub- stange 4.

   Befinden sich die beiden Formwände in verschiedener Höhenlage, so können sie, z. B. durch
Niederdrücken der höher gelegenen einen Formwand mit der Hand, einander genau gegenübergestellt werden. Sodann wird der Hebel 9 mit der Hand erfasst und zusammen mit dem   Hebel-M abwärts   ver- schwenkt. Durch die kurzen Arme dieser Hebel werden die Formwände 6,7 um ein kleines Stück (ungefähr
15 mm) längs der Schubstangen 4 gehoben und in dieser Lage festgehalten, sobald die Klinke 12 in den
Bolzen 11 eingehängt worden ist. 



   Nach Fertigstellen des Formlings wird die Formwand 7 von der auf sie in der Richtung gegen die   Formwa, nd   6 ausgeübten Pressung befreit, und die Hebel   9,   10 werden durch Ausheben der   Klinke 12   entsperrt. Nun senken sich die Formwände infolge ihres Eigengewichtes um dasselbe Strick (etwa 15   mm),   um das sie früher mittels der Hebel 9, 10 gehoben wurden, und der Formling löst sich, ohne beschädigt zu werden, von den Formwänden glatt ab, weil diese sich genau lotrecht abwärts bewegen, wobei der Beton von ihnen gleichsam abgestreift wird.

   Das Öffnen der Form geschieht dann durch   Niederdrücken   der vorderen Formwand 6, wobei die   rückwärtige   Formwand 7 gehoben und in ihrer   Höchstlage   dadurch festgehalten wird, dass der Bolzen 11 oder das Ende des Hebels 10 sie untergreift und ihr als Rast dient, solange die Form offen bleibt. Die Herausnahme des Formlings aus der Form kann nun ebenso leicht nach vorne wie nach hinten erfolgen. Beim Öffnen der Form ändern die Formwände 6,7 nicht nur ihre   Höhenlage, sondern sie rÜcken gleIchzeitig vom Formling ab, weil die Schubstange 4 durch die Hebel 2 nicht nur der Höhe nach, sondern auch seitwärts verschoben werden.  

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Formeinrichtung zur herstellung von Eisenbetonträgern nach Patent Nr. 105905, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Formwände (6, 7) mittels eines oder mehrerer zweiarmiger Hebel (2) wie durch einen Waagebalken gegenläufig miteinander verbunden sind, so dass beim Öffnen und Schliessen der Form das Gewicht der einen Formwand jenem der andern Formwand entgegenwirkt.
    2. Formeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Formwände (6, 7) auf EMI2.1 wieder gesenkt werden können, zu dem Zweck, den Formling, ohne ihn zu beschädigen, von der Formwand loszulosen.
    3. Formeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nächst den Stirnenden der Formwände (6, 7) Winkelhebel (9, 10) angeordnet sind, die, nach der einen Richtung umgelegt, die Formwände unabhängig von den Hebeln (2) heben und in der neuen Lage festhalten beim Öffnen der Form aber, nach der andern Richtung umgelegt, die in ihre Höchstlage gelangte ein Formwand sperren und dadurch die Form offen halten. EMI2.2
AT106615D 1924-08-13 1926-05-29 Formeinrichtung zur Herstellung von Eisenbetonträgern. AT106615B (de)

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