AT106544B - Schraubenverschluß. - Google Patents

Schraubenverschluß.

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AT106544B
AT106544B AT106544DA AT106544B AT 106544 B AT106544 B AT 106544B AT 106544D A AT106544D A AT 106544DA AT 106544 B AT106544 B AT 106544B
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Austria
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thread
screw
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threads
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Inventor
Henri Leroudier
Original Assignee
Henri Leroudier
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Sehraubenverschluss.   



   Die Erfindung betrifft einen   Sehraubenverschluss,   der dazu dient, eine Dichtung anzudrücken oder einen Deckel festzustellen, der vorzugsweise eine Abdichtung bildet. 



   Dieser Verschluss, bei dem das Schrauben-bzw. das Muttergewinde nach Art eines Bajonettverschlusses mit Nuten versehen ist, kennzeichnet sich dadurch, dass die Nuten eine dem Gewinde entgegengesetzte Neigung haben, so dass sie   schraubenförmige   Gänge mit sehr grosser Steigung bilden, wobei zunächst durch Ineinanderschieben der beiden   bajonettverschlussartigen   Teile und Drehung im Sinne des Losschraubens deren Kupplung erfolgt und sodann durch Drehung im Sinne des Einschraubens der vollständige Verschluss erzielt wird. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zeigen die Fig. 1 und 2 einen Deckel oder Pfropfen in Ansicht bzw. in der Druntersicht, die Fig. 3 und 4 den zugehörigen Behälterkopf mit Muttergewinde im lotrechten Schnitt bzw. in der Draufsicht und Fig. 5 im Schaubilde. Fig. 6 ist eine Ansicht des abgewickelten   Muttergewindes, aus welcher   die Neigung der Ausnehmungen zu ersehen ist, Fig. 7 eine gleiche Ansicht des Schraubengewindes am Pfropfen und Fig. 8 eine abgeänderte Ausführungsform der Fig. 7. 



   Der Deckel oder Pfropfen a ist mit Gewinde b versehen, das von Nuten c unterbrochen ist, deren Neigung von jener der Gewinde b verschieden ist. Die Nuten c bilden schraubenförmige Gänge mit Linkssteigung, während das Gewinde   b eine Rechtssteigung   hat. Unter dem Kopfe des Pfropfens ist ein Dichtungsring al vorgesehen. 



   Dieser Pfropfen soll mit einem Muttergewinde d, beispielsweise an der   Mündung   des zu verschliessenden Gefässes in Eingriff kommen ; dasselbe hat gleichfalls entsprechende   Nuten   g. Die Breite p der Nuten c entspricht der Breite pl der Gewindestellen des   Muttergewinde   und umgekehrt (Fig. 1 und 4). 



   Der Verschluss wird folgendermassen erzielt : Man steckt den Pfropfen derart in die Gefässmündung e, 
 EMI1.1 
 kleine Drehung entgegen dem Sinne des Eingreifens der Schraubengewinde in die Muttergewinde, also im Sinne des Losschraubens, erzielt man infolge der Führung durch die genannten Gänge den vollständigen Eingriff der Schraube in die Mutter, wobei die Gewinde noch nicht ineinander eingreifen, sondern sich einfach einander gegenüber befinden, worauf man die Schraube im normalen Sinne des Einschraubens verdreht und den Eingriff der Gewinde   b und cl   bewirkt, bis man einen vollständigen Verschluss erzielt. 



   Man kann den Steigungsübergang der Ausnehmungen derart wählen, dass der Zusammenhang im Eingriff der Gewinde nicht gestört wird, um einen ununterbrochenen Druck auf den ganzen Umfang der Dichtung zu sichern. Diese Anordnung ist in   Fig..   8 dargestellt, aus der zu entnehmen ist, dass der Druck auf den ganzen Umfang des Kopfes a des Deckels ausgeübt wird, da die Projektionen pl, p2 der mit Gewinde versehenen Teile auf die zur   Sehraubenbohrung   senkrechter   Grundfläche-X-Z   einander übergreifen. 



   Der Grenzfall, in dem noch keine Unterbrechung des Zusammenhanges stattfindet, ist der, bei welchem die Projektionen pl,   p2   aneinanderstossen. 



   Daraus ergibt sich, dass alle   Dichtungsflächen   oder wenigstens eine von ihnen nicht notwendigerweise die Starrheit besitzen müssen, die bei den Einrichtungen   unerlässlich   ist, bei denen die Abdichtung mittels   Bajonettverschlusshaken,   die in Längskanäle eingreifen, gesichert wird. Bei dieser Einrichtung ist die Abdichtung durch einen Druck auf bloss einige. Stellen gesichert, der sich infolge der Starrheit dieser Flächen auf die ganze   Dichtungsfläche     überträgt.   

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   Die Schrauben können innen angeordnet sein (Mannloch) oder aussen (Verschlüsse mit Metallkapsel). Die Kapsel kann beispielsweise einfache schraubenlinienartig angeordnete Ansätze tragen, die in die Gewinde der Flasche eingreifen, oder es kann auch umgekehrt die Flasche mit in einer Schraubenlinie angeordneten Ansätzen und die Kapsel mit dem entsprechenden Muttergewinde versehen sein. 



   Die Erfindung umfasst jede Verbindung zweier Stücke mit Schrauben und Muttergewinde, die mit den   Schraubengängen   entgegengesetzt geneigten Nuten versehen sind, insbesondere Verschlüsse von   Parfüm-und Arzneiflaschen   sowie von Metallgefässen   oder-behältern.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :   1. Schraubenverschluss,   bei dem das Schrauben- bzw. das Muttergewinde nach Art eines Bajonettverschlusses mit Nuten versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (g) eine dem Gewinde (b) entgegengesetzte Neigung haben, so dass sie   schraubenförmige   Gänge mit sehr grosser Steigung bilden, wobei zunächst durch Ineinanderschieben der beiden   bajonettverschlussartigen   Teile (a und e) und Drehung im Sinne des Losschraubens deren Kupplung erfolgt und sodann durch Drehung im Sinne des   Einschraubens der vollständige Verschluss   erzielt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verschluss nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektionen der schrauben- förmigen Gänge des Bajonettverschlusses auf der zur Achse der Schraubenbohrung senkrechten Grundfläche einander übergreifen, um einen ununterbrochenen Druck auf die ganze Umfläche des Verschlusses zu erzielen.- EMI2.1
AT106544D 1925-05-06 1925-08-17 Schraubenverschluß. AT106544B (de)

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FR106544X 1925-05-06

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AT106544B true AT106544B (de) 1927-05-25

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ID=8872178

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