AT106241B - Verfahren zum Chlorieren von Methan. - Google Patents
Verfahren zum Chlorieren von Methan.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Chlorieren von Methan. Durch das Stammpatent ist ein Verfahren zum Chlorieren von Methan durch Einwirkung von Chlor auf Methan in Gegenwart oder Abwesenheit von Katalysatoren bei höheren Temperaturen geschützt, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass zwecks Verdünnung des Reaktiongemisches Wasserdampf, gegebenenfalls in überhitztem Zustand, in den Vorgang eingeführt wird. Nach vorliegender Erfindung wird der zur Verhütung unerwünschter Reaktionen und insbesondere von Explosionen erforderliche Wasserdampf ganz oder zum Teil während der Reaktion erzeugt, u. zw. dadurch, dass man mit dem Chlorierungsprozess eine zweite Reaktion verbindet, welche Wasser bzw. Wasserdampf liefert. Man kann z. B. so vorgehen, dass man den benötigten Wasserdampf durch Oxydation von Wasserstoff erzeugt, z. B. derart, dass man neben dem eigentlichen Chlorierungsgemisch von Methan und Chlor noch Wasserstoff und EMI1.1 einführt. Mit besonderem Vorteil verfährt man aber so, dass man das benötigte Wasser durch Oxydation des im Chlorierungsprozess abgespaltenen Wasserstoffs erzeugt. Man hat dann nur EMI1.2 Form der billigen Luft, zuzuführen. Wie gefunden wurde, kann man auf diesem einfachen Wege, also z. B. durch einfache EMI1.3 unerwünschte Nebenreaktionen mit Sicherheit vermieden werden. Die Mengen des zuzusetzenden Sauerstoffes werden zweckmässig so gewählt, dass das erzeugte Wasser in. Mengen vorhanden ist, welche die Erfolge des Stammpatentes gewährleisten, ohne dass Einführung von zusätzlichem Wasserdampf oder anderer Verdünnungsmittel in den EMI1.4 Fällen noch gewisse Mengen von z. B. überhitztem Wasserdampf in das Reaktionsgefäss einzuführen. Im übrigen wird man die Bemessung des Sauerstoffs zweckmässig z. B. so wählen, dass einerseits der gesamte aus dem Methan abgespaltene Wasserstoff oxydiert wird, während anderseits unerwünschte Oxydation des Methans, z. B. unter Bildung von Kohlenoxyd vermieden wird. Man kann z. B. die zur Oxydation des Wasserstoffs theoretisch erforderlichen Mengen von Sauerstoff anwenden. Im allgemeinen hat es sich als vorteilhaft erwiesen, den Sauerstoff in einem gewissen Überschuss zuzuführen. Unter Einhallung geeigneter Reaktionsbedingungen, wie z. B. Vermeidung zu hoher Temperaturen und richtiger Regelung der Strömungs- geschwindigkeit der Gase kann man den Sauerstoff auch in erheblichem Überschuss z. B. bis zu 1000/0 und mehr anwenden, ohne dass Störungen, wie z. B. die Oxydation erheblicher Mengen von Methan erfolgen. Die Reaktionstemperaturen liegen im allgemeinen zwischen 300 und 650 . Als. Katalysatoren können z. B. Metallhaloide oder Kohle verwendet werden. Unter anderem hat sich z. B. Kupferchlorid gut bewährt. Ausser den bereits erwähnten Vorteilen bietet die Erfindung noch den weiteren Vorzug, dass durch Oxydation des aus dem Methan abgespaltenen Wasserstoffs z. B. mit Hilfe der billigen Luft die hiebei erzeugte Wärme unmittelbar zur Aufrechterhaltung des Chlorierung- prozesses nutzbar gemacht wird, so dass der Aufwand für die nach dem alten Verfahren übliche Erzeugung und Überhitzung des Wasserdampfes oder für sonstige Wärmezufuhr in Wegfall kommt. Da zu befürchten war, dass bei Anwesenheit erheblicher Sauerstoffmengen unerwünschte Nebenreaktionen, wie Oxydation des Methans, Russabscheidungen und gegebenenfalls sogar Explosionen erfolgen würden, muss der erzielte Erfolg als überraschend bezeichnet werden. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Chlorieren von Methan nach Patent Nr. 96825, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Verhütung von Explosionen und sonstiger unerwünschter Nebenreaktionen erforder- liche Wasserdampf ganz oder zum Teil während des Chlorierungsvorganges erzeugt wird, vorteilhaft durch Oxydation des bei der Chlorierung des Methans abgespaltenen Wasserstoffs z. B. durch Luft. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE96825X | 1920-10-18 | ||
| AT106241T | 1925-05-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT106241B true AT106241B (de) | 1927-04-25 |
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| AT106241D AT106241B (de) | 1920-10-18 | 1925-05-30 | Verfahren zum Chlorieren von Methan. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT106241B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2498552A (en) * | 1946-01-11 | 1950-02-21 | Socony Vacuum Oil Co Inc | Halogenation process |
| US2568660A (en) * | 1942-07-16 | 1951-09-18 | Rosen Raphael | Fluorination process |
-
1925
- 1925-05-30 AT AT106241D patent/AT106241B/de active
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