AT106216B - Verfahren zur Herstellung von Kautschuk mit einer großen Anzahl mikroskopisch kleiner Poren. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Kautschuk mit einer großen Anzahl mikroskopisch kleiner Poren.Info
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- Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)
Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 Bisher war es nur möglich, porösen Gummi mit so grossen Poren herzustellen, dass sie mit freiem Auge sichtbar sind und dass wobl solche Körper als Schwämme, nicht aberals Filter zum Zurückhalten feinster Niederschläge oder als elektrolytische Diaphragmen brauchbar sind. Die Herstellung von Gummi mit mikroskopisch kleinen Poren, welcher u. a. für die EMI1.2 laufe des Herstellungsverfahrens Gase oder Dämpfe entwickeln können und unter solchen Bedingungen vulkanisiert wird. dass eine Verdampfung des in den Poren enthaltenen Wassers nicht stattfinden kann. Da die Gallerie den gesamten Wassergehalt der Kautschukmilch in feinster Verteilung gebunden enthält und bei der Vulkanisation sich der Zusammenhang der einzelnen Kautschukteilchen nicht lockert, sondern noch verfestigt, so entsteht ein Körper, welcher nach dem Trocknen von einer Unzahl mikroskopisch kleiner Poren durchzogen ist. Der bekannte Zusatz von Stoffen, welche im Verlauf des Herstellungsverlahrens Gase oder Dämpfe erzeugen, ist deshalb zu unterlassen. da hiednrch grössere Poren entstehen würden. Die feuchte Vulkanisation kann in beliebiger, an sich bekannter Weise geschehen, z. B. indem man die Gallerte, welcher vor ihrem Erstarren feinstverteilter Schwefel oder andere Yl1lkanisatiol1smittel beigemischt wurden, in Wasser oder Dampf erhitzt, oder indem man sie ohne vorherigen Zusatz der Vulkanisationsmittel abwechselnd der Einwickung von Schwefel. wasserstoff und schwefliger Säure aussetzt. Die Verwandlung der Kautschukmilch in eine für das Verfahren brauchbare Gallerte EMI1.3 der Erdalkalien. Bei Benutzung derselben muss das noch flüssige Gemisch in Formen gegossen werden, in welchen es je nach Art und Konzentration der Salzlösung und der berrschenden Temperatur in kürzerer und längerer Zeit zu einer Gallerte erstarrt (abbindet). Durch einfachen Zusatz einer flüssigen Saure zur Kautschukmilch lässt sich eine solche Gallerte nicht erzielen. EMI1.4 auch die Säuren zur Herstellung der Gallerte benutzen, wenn man si in gas-oder dampfförmigem Zustande auf die Kautschukmilch einwirken lässt ; falls dies auf der Oberfläche der Milch geschieht, bildet sich dort in wenigen Minuten eine dünne Haut, die bei längerer Berührung mit den Gasen oder Dämpfen dauernd an Dicke aunimmt, bis schliesslich die ganze Menge der Kautschukmilch in eine Gallerte venvanddt ist. Besonders hat sich hiezu die gas- förmige schweflige Säure bewährt : auch andere bekannte Koagulierungsmittel kömmen in dieser Form benutzt werden. Selbstverständlich muss auch hiebei die Kautschukmilch vor dem Abbinden in geeignete Formen gegossen werden. EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 kann. Um ihn besser handhaben zu können. empfiehlt es sich, ihn auf eine beliebige Unterlage zu bringen, von welcher er nach dem Abbindet entfernt werden kann. Als Mittel zum Eindicken der Kautschukmilch nach diesem Verfahren hat sich besonders der Alaun in heissgesättigter Losung bewährt, welcher unter Rühren der vorher mit der entsprechenden Menge Schwefel versetzten Kautschukmilch zugefügt wird, bis sieh die Mischung in einen dicken EMI2.2 mittel, wie Zinksulfat, Eisenchlorid benutzt werden, die wohl die Kantschukmilch eindicken, aber nicht, wie z. B. die löslichen Salze des Magnesiums und der Erdalkalien. sie abbinden. Für das Abbinden des Breises hat sich eine starke wässerige Losung der schwefligen Säure als besonders geeignet erwiesen. An Steile der flüssigen Säuren können selbstverständlich zur Abbindung des Breises auch diejenigen Mittel verwendet werden, welche im vorstellenden als geeignet zur direkten Erzeugung der Galleite aus der flüssigen Kautschukmilch genanul sind. wie die Salze des Magnesiums oder der Erdalkalien oder die Dämpfe oder Hase von Säuren. wie z. B. der schwefligen Säure. EMI2.3 bindet. Solche Mischungen bestehen z. B aus einer heissgesättigten Maunlösung. welcher nur geringe Mengen von Magnesiumsulfat zugesetzt sind. EMI2.4 in feuchtem Zustande bei einem Druck von 61/4 Atm. in gesättigtem Wasserdampf oder in Wasser 2'/.. Stunden vulkauisiert whd.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Kautschuk mit einer grossen Anzahl mikroskopisch kleiner Poren, dadurch gekennzeichnet, dass die in eine homogene zusammenhängende Gallerte ver- EMI2.5
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