AT10584B - Rechenmaschine. - Google Patents

Rechenmaschine.

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AT10584B
AT10584B AT10584DA AT10584B AT 10584 B AT10584 B AT 10584B AT 10584D A AT10584D A AT 10584DA AT 10584 B AT10584 B AT 10584B
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AT
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shaft
cylinder
slide
shafts
pawls
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Paul Haack
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Paul Haack
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Description


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   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   10584. PAULHAACKINBERLIN. 



   Rechenmaschine. 



   DiedenGegenstandvorliegenderErfindungbildendeNeuerunganRechenmaschinen bezweckt eine wesentliche Verbesserung und Vereinfachung der bekannten   Rechenmaschinen.   bei denen stufenförmig gestaltete Walzen zur Anwendung kommen. 



   Auf beigefügter Zeichnung ist Fig. 1 ein Vertikallängsschnitt durch die   Rechen-   maschine.   Fig. 2 zeigt einen Konstruktionsteil,   Fig. 3 ist eine obere Ansicht der Maschine. 



  Fig. 4 ein senkrechter Schnitt nach Linie I-I der Fig. 1, während Fig. 5 die beiden 
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 der letztere um   90'   verdreht dargestellt ist. Fig. 6 zeigt einen zur Verwendung kommenden SchieberinVorderansichtundGrundriss. 



   Auf einer Grundplatte ist der Cylinder 2 befestigt, in dessen Mittellinie die dreh-   bare Welle 1 ruht, mit der ein stufenförmig gestalteter Cylinder oder an dessen Stelle,   wie in dem dargestellten Beispiele, der stufenförmig gestaltete zylinderteil 3 in der Art verbunden ist, dass er sich beim Drehen der Welle 1 mit dieser dreht. Um Welle 1 drehen 
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 in Eingriff steht,   dessen WcDe durch   den   Cytinder.) hindurchtritt und   an der Aussenseite die Handkurbel 8 trägt. 
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 nehmen (Fig. 1). Welle 1 ragt mit dem einen Ende durch den an beiden Enden geschlossenen Cylinder 2 hindurch, trägt hier ein zweites Cylindergehäuse 11. das in sich die Zählwerke birgt und auf   der Welle J gedreht, aber auch   mit demselben fest gekuppelt werden kann. 



   Parallel zu und in gleichen Abständen von der Welle 1 sind in der Vorder-und Hmterwand des Cylinders 2 drehbar die Wellen 4 gelagert, deren Anzahl sich nach der   Grösse der Zahlen richtet, mit   denen auf der Maschine gearbeitet werden soll, so dass z.   R.,     um   auf letzterer die Multiplikation der Zahlen 234567 und 987654, welche sechs Faktorenstellen besitzen, ausführen zu können, auch die Maschine mit sechs solcher Wellen4ausgestattetseinmuss. 



   In Fig. 1 ist allerdings nur eine einzige Wolle 4 mit ihrem Mechanismus dargestellt. während, wie aus Fig. 4 ersichtlich, die als Beispiel dargestellte Maschine sechs Wellen 4 
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 dass nur eine bestimmto Anzahl der Stufen des Sektors 3 mit dem Rade 5 kämmen und so   Welle 4   nur eine gewisse (aber nach Bedarf veränderliche) Drehung ausführt. Zu jeder   Wolle 4 gehört natürlich   ein besonderer Knopf 7, und um die gewünschte, die Grösse der Drehung der Wellen 4   bestimmende EmsteUung   der Knöpfe rasch und sicher bewirken zu können, sind sämtliche Schlitze 6 seitlich mit Skalen ausgestattet, die die Zahlen 0-9 tragen (Fig. 3). 



   Steht Knopf 7 auf dem mit   0   bezeichneten Skalenteil, wie aus Fig. 3 ersichtlich, so entspricht diese Stellung der in Fig. 1 bezeichneten, und dreht man nun Kurbel   8,   so wird zwar Welle 1 und mit ihr der Stufensektor. 9 gedreht, nicht aber Welle 4, da bei dieser Stellung des Zahnrades 5, der Stufensektor mit ihm nicht in Eingriff gelangt. Verschiebt man   Knopf i bis   auf die Teilung   1,   so kommt bei einer Drehung der Welle 1 nur eine und zwar die längste Stufe des Sektors 3 in Eingriff mit dem Rade 5, stellt man dagegen den Knopf 7 auf die Teilung 9 ein, so kommen sämtliche Stufen des 
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 bei Drehung der Welle 1 sämtliche Wellen 4 durch den Stufensektor. 3 unabhängig voneinander, entsprechend der Einstellung der Knöpfe 7 gedreht. 



   Jede der Wellen 4 ragt mit ihrem Ende in das Gehäuse 11 hinein und ist mit einer   Zählerwerkwelle     26   lösbar gekuppelt. Die Zählerwerkwelle 26 bildet die Verlängerung der Welle 4 und sind auf ihr die Zahnräder   17,   19 und die Scheibe 18 festgekeilt, welch letztere, auf ihrem Umfange gleichmässig verteilt, die Zahlen 0 -9 zeigt. 



   Am Ende der Welle 26 ausserhalb der Stirnwand des   Gehäuses   ist ein Knopf 20 befestigt, der selbst hei einer Kupplung der Wellen 4 und 26 eine Drehung derselben durch Hand gestattet,   11m   eine bestimmte Zahl (z. B. als Multiplikator) der Ziffernscheibe 18 unter der   Schauöffnung   43 im Gehäuse 11 einstellen zu können, wenn das zur Welle 4 gehörende Zahnrad 5 ausgerückt (Fig. 1) oder der   Stufensektor 5 nach unten gerichtet   ist (Fig. 4). 



   Auf die Zählerwerkwelle 26 ist ferner die Hülse 21 lose aufgeschoben, welche das 
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     Die bereits erwähnte Kupplung   der Welle 26   mit der Wellle 4   erfolgt durch die beiden Zahnräder 25, 17, deren jedes 10 Zähne besitzt, und von denen letzteres auf der dem Zahnrade 25 zugekehrten Seite mit einem hochstehenden Lappen 27 ausgestattet ist, der in einen Stift übergeht, welcher in einer der Zahnlücken des Zahnrades 25 eingeschoben (Fig. 1 und 2) die Kupplung herstellt. 



   Die Stellung des Zahnrades 25 zu dem Rade 17 ist eine der Ziffernbezeicnung der Scheibe 18 entsprechende, so dass gleielhgiltig, welche Ziffer der Scheibe 18 unter dem Schauloche 43 steht, der Stift 13 in Eingriff mit dem   ! Zahnrade 25   gelangt, wenn vorher durch Zurückziehung des Gehäuses 11 auf der Welle 1 die Entkupplung der Wellen 4 und 26 stattgefunden hatte, und das   Gehäuse-   wieder an den Cylinder 2 herangeschoben wird. Da jede der Wellen 4 mit der gleichen Kupplung und mit einem dem vorstehend geschilderten gleichen Zählwerke ausgestattet ist, so kann man das   Gehäuse 11   durch Drehung auf der Welle 1 so verstellen, dass immer eine oder mehrere Wellen 4 mit einer 
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Zahn 13 ausgestattet ist, der in die Querschnitte 12 hineinpasst. 



   Will man   (iehäuse drehen,   so muss man es zuerst auf Welle 1 soweit zurück- schieben, dass Zahn 13 aus dem Einschnitte 12 heraustritt, in dem er bisher ruhte. Ist dies geschehen, wobei die auf Wolle 1 angeordnete und von der Kapsel 30 festgehaltene
Feder 14 zusammengedrückt wurde, so   liann   man nunmehr das   Gehäuse   11 z. B. um zwei   Einschnitte   drehen, worauf man Gehäuse 11 wieder so gegen Cylinder 2 schiebt, dass nunmehr Zahn 13 in diesen zweiten der Ausschnitte 12 trifft, wodurch ohneweiters die richtige Lage der Wellen 4 zu den Zählwerkwellen 26 und die Kupplung der betreffenden Wellen gegeben ist. 



   Die Feder 14 auf dem Ende der Welle 1 verhindert ein unbeabsichtigtes Verschieben des Gehäuses auf der Welle   und   sichert damit die Kupplungsstellung. 

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   Die, Verstellbarkeit des Gehäuses ist zur Ausführung   grösserer   Multiplikationen nötig. 



   Wie beschrieben, enthalten die Ziffernscheiben der Wellen 26 nur die Zahlen 0-9, also nur einstelligo Zahlen. Steht nun aber beispielsweise eine der   Ziornscheiben   18 bereits auf neun und wird ihre mit Welle 4 gekoppelte Welle 26 weitergedreht, während der zugehörende Knopf 7 auf 1 eingestellt ist, so soll die Maschine 9+1 = 10 zeigen, und da dies auf einer einzigen Ziffernscheibe nicht möglich ist, so erfolgt dies auf zwei 
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   Um dies zu ermöglichen, werden folgende Mittel angewandt :
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, trägt die Wand des Cylinders 2, welche dem Gehäuse 11 zugekehrt ist, eine in letzteres eintretende   hohle Nabe. 1,   in welche die Bahnen der Schieber 28 (Fig. 1 und 5) in der Art radial eingeschnitten und mit einem flachen Ringe überdeckt sind, dass sich die Schieber 28 radial verschieben lassen. Zu jeder der Wellen 4 gehört einer der Schieber 28, der vorgeschoben mit seinem abgerundeten Kopfende vor der   Stirntläehe   des zu der betreffenden   Welle 4 gehörenden Zahnrades 25   liegt, und nahe seinem unteren, ebenfalls abgerundeten, der Welle 1 zugekehrten Ende an der linken Seite einen mit Wulst   3 ! J versehenen   Arm besitzt (Fig. 6).

   Dieser seitliche Arm des Schiebers 28 ist so lang, dass sein   Arm wulst 3fJ   auf dem unteren Ende des links zunächst 
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 Nabe 31 eingelegt sind, mit Ausnahme des am weitesten rechts gelegenen Schiebers   bu   (Fig. 5), auf jedem der Schieber 28   ein Wulst. 99 ruht,   dieser aber nicht mit dem Schieber auf dem er ruht, sondern mit dem vorhergehenden Schieber verbunden ist. Aus diesem Grunde liegt auch der Wulst 39 des äussersten linken Schiebers   28 in   Fig.   5   frei. 
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 die in   Auskragungen   der   Nahe 37 ruhen   und in seitliche Einkerbungen der Schieber ein- springen, wenn letztere vorgeschoben oder zurückgezogen sind. 



   In Fig. 5 sind, um die Klarheit des Bildes nicht zu beeinträchtigen, nur die Halte- ) olzen 29 für die beiden am meisten rechts liegenden Schieber gezeichnet. 



   Vor den   Schiebern 28,   die, weil in der Nabe 31 der Stirnwand des feststehenden
Cylinders ruhend, unter keinen   Umständen   weder bei Drehung der Welle 1 noch   beim  
Verstellen des Gehäuses 11 eine   Drehung ausführen können,   ist auf der Welle 1 der
Hing 45 befestigt, welcher in radialen Randeinschnitten nach den Schaulöchern 43 hin bewegliche Klinkenf 32 trägt, die durch Federn 37 leicht gegen den Deckring der Nabe 31 
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 sind so lang, dass sie mit ihrem, einen Zahn bildenden Ende bei ihrer Rotation mit der Welle   1,   bei den Zähnen der   Räder 77   der Wellen 26 seitlich vorbeistreichen, und sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich, an der den Schiebern   ;

   28 zugekehrten Schmalseite   so ausgeschnitten, dass sie über diejenigen Schieber   28,   welche ihre vorgeschobene Stellung ein-   nehmen,   wirkungslos vorbeigehen können. 



     Diese vorgeschobene   Stellung wird den Schiebern 28 durch die Zapfen 34 gegeben, 
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 dem   Hinge-   (Fig. 1) hervortreten, in dem die Klinken 32 befestigt sind. 



   Wird Welle 1 gedreht, so dreht sich mit ihr auch Ring 45, und die aus letzterem   seitlich   hervortregtenden Stifte 34 treffen gegen das abgerundete untere Ende desjenigen Schieber   28,   der zurückgeschoben war, und schieben diesen wieder vor, so dass derselbe, wenn er beispielsweise die zurückgezogene Stellung des rechten Schiebers   28   in Fig. 5 eingenommen hat, wieder vor und in die Stellung geschoben wird, die die übrigen Schieber 28 der Fig.   5   und der Schieber   : : 8 in   Fig. 1 annehmen. 



   In dieser Stellung sind die Schieber nun zwar der Einwirkung der Stifte 34 des Ringes   45   entzogen, werden dagegen bei jeder vollen Umdrehung des Rades 17 von dem vorspringenden Lappen 27 an ihrem abgerundeten vorderen Ende getroffen und durch ihn   /nrückgeschoben   (Fig. 2). 



   Dieser Vorgang ist in Fig. 5 durch Einzeichnung der Kupplungslappen 27   (Fig. l)   als Kreis in zwei Arbeitsstellungen angedeutet. Ist das von dem Zahnrade 25 der Welle 4, infolge des Eingreifens des Kupplungslappens 27 in die Zähne des Rades 25, mitgenommene Zahnrad 17 der Zählwerkwelle 26 so weit gedreht. dass das   kreisförmig   gestaltete Ende des   Kupplungslappen   die in Fig. 5 durch Kreis 27 angedeutete Lage einnimmt, so zeigt die auf dieser   Zählwerkwelle   befestigte Ziffernscheibe 18 (Fig. 1) unter dem Schauloche 43 eine Neun. Wird nun das Zahnrad 17 mit seinem Kuppiungslappen in Richtung 
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 einen Zahn'weiter, da sie dann ausser Eingriff mit dem Zahnrade 17 kommt. 



   Da nun dieses von der Klinke 32 gedrehte Zahnrad 17 derjenigen Zählwerkwelle angehört, welche, wie aus Fig. 5 hervorgeht, neben der   Zählwerkwelle   liegt, deren Ziffernscheibe von 9 auf 0 eingestellt wird, so. wird auch durch die beschriebene Tätigkeit der Klinke 32 die benachbarte Ziffernscheibe um eine Ziffer weitergedreht, so dass diese, wenn sie beispielsweise auf 0 stand, nunmehr die 1 zeigt, und hiermit die Zehnerübertragung bewirkt ist. 



   Rechts von der Klinke   ?   steht aber, wie bereits beschrieben, der Stift 34, welcher mit der Klinke rotiert, und sobald Klinke 32 den Wulst 39 passiert hat und wieder in die Lage Fig. 1 durch Feder 37 zurückgedrückt ist, gegen das untere Ende des zurückgeschobenen Schiebers 28' (Fig. 5) trifft und diesen wieder hochschiebt. Der Schieber   28'   nimmt die gleiche Lage wie der andere Schieber 28 ein und die folgenden Klinken 32 und Stifte   84   rotieren mit Welle   1,   ohne einen der Schieber zu betätigen.

   Erst wenn bei rotierender Welle 1 die von dem Stufensektor gedrehte Wolle 4 das mit ihr gekuppelte   Zahnrad là   so weit gedreht hat. dass der   Kupplungslappen   von der durch den Kreis   2Î'   angedeuteten Stellung in Fig. 5 bis zu der durch den Kreis 27 angedeuteten gelangt ist und nun wieder gegen den punktiert angedeuteten,   hocbgeschobenen Schieber trifft, beginnt   das vorstehend geschilderte Spiel von Neuem. 



   Die Anzahl der ausgeführten Drehungen der Kurbei 8 wird durch die Ziffernscheibe 23 (Fig.   1)   unter dem Schauloch 44 dadurch sichtbar gemacht, dass in dem Ringe   45 aller   den bereits beschriebenen Klinken 32 noch eine diesen ähnliche   Klinke 85   angeordnet ist. welche durch eine Feder gegen die Deckplatte der Nabe 31 gedrükct wird, und, wie aus Fig. 1 ersichtlich, einen seitlichen Ausschnitt trägt, so dass sie bei jeder Stellung des 
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   Klinke 35   ist nun so gerichtet, dass letztere bei ihrer Rotation mit der Welle 1 dicht bei den Zähnen des Rades 22 vorbeistreicht, in dieses aber eingreift, wenn sie in   Richtung   des eingezeichneten   Pfeiles zurückgedrückt   wird.

   Dieses Zurückdrücken wird durch die kleine Platte   88     bewirkt, welche der Abdeckplatte   der Nabe 31 fest angefügt und   seitl'h     so abgeschrägt ist, dass   die Klinke   85   bei ihrer Rotation gegen dieses Plättchen 38 trifft, auf sie aufläuft und dadurch so weit zurückgedrückt wird, dass ihr zahnartiges Ende mit dem Zahnrade 22 in Eingriff kommt. 
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 fortschreitenden Rotation mit demselben in Eingriff steht, und dreht es hierdurch mit Hülse 21, die der Welle 26 lose aufgeschoben ist, um einen Zahn weiter.

   Da nun auf   der losen Hülse 21 auch   die Zifferscheibe 23 befestigt ist, so wird auch diese, unabhängig von der Drehung der Welle 26, bei jeder vollen Umdrehung der Klinke   2. 5 um   eine Zahl weiter gedreht, und somit in dem   Schauloche   44 die Anzahl der   Umdrehungen   der Wolle 1 und damit auch diejenige der Kurbel 8 sichtbar gemacht. Wie beschrieben, werden beim Rechnen mit der Maschine die Ziffernscheiben 18 und 23 verstellt und zeigen nach beendetem Rechnen das Resultat unter ihren Schaulöchern, so dass vor Beginn einer neuen Rechenoperation diese   Ziffernscheiben   wieder auf 0 eingestellt werden müssen.

   Um diese Nullstellung in kürzester Zeit für sämtliche Ziffernscheiben gleichzeitig auszuführen, ist 
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 diesen Rädern in Eingriff gelangen, wenn das Gehäuse 11 bis zur Kappe   30   der Welle 1   zurückgezogen   und Welle 1 gedreht wird. Fig. 5 stellt im unteren Teile einen Schnitt nach   Linie 111 111   der Fig. 1 dar. wobei jedoch Gehäuse 11 so gedreht ist, dass die 
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Zähnen konstruiert sind, besitzen sie dennoch nur neun Zähne und zeigen an Stelle des zehnten Zahnes eine Lücke, wie dies aus dem unteren Teile der Fig. 5 ersichtlich ist. 



  In dieser Figur ist nur das mittelste Zahnrad 19 voll ausgezeichnet, doch sind natürlich auch die Zahnräder 19 der anderen Wellen 26 diesem Zahnrade genau gleich und genau 
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   Sind diese Ziffernscheiben beim Rechnen mit der Maschine verdrcht, so dass andere Ziffern als Nullen unter den Schaulöchern 43 stehen, und will man wiederum die Null- 
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 mehr erfolgenden Drehung der Kurbel 8 das Zahnsegment 41 sämtliche Räder 24 und das Zahnsegment 40   sämtliche   Räder 19 so lange dreht, bis die Zahnlücken sämtlicher Räder 19 den Zahnsegmenten zugekehrt sind (Fig. 5). Da die Zahnsektoren 40, 41 zehn Zähne enthalten. so sind bei einer Umdrehung der Kurbel 8 sämtliche Ziffernscheiben 18, 23 auf Null eingestellt. 



   Schiebt man dann das Gehäuse 11 an den Cylinder 2 in die Arbeitsstellung, so 
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 mit der Welle 1 drehen. 



   Die Handhabung der maschine, ihre Wirkungsweise und der   Gebrauchszweck   ihrer einzelnen Teile lassen sich an einem   Muttiptikationsbeispielc klar machen.   



   Die Maschine wird vor dem Rechner so aufgestellt, dass   ihm   das Gehäuse   11 \ 01'11   
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 rechte Welle 26 ist mit der äussersten rechten Welle 4 gekuppelt. Hierauf stellt man auf dem Cylinder 2 die Zahl 189 ein, indem man von rechts hf'ginnend, in dem ersten der Schlitze den Knopf   ;'auf   die   Zahl #Neun", den Knopf   7 des zweiten   Schlitzes auf #Acht", den   Knopf ; des dritten   Schlitzes auf #Eins" und   endlich die sämtlichen übrigen Knöpfe in 
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 war, so   führen auch diese Ziffernscheiben di@ gleiche   Drehung wie die mit ihnen   ge-   kuppelten   Wellen 4   aus und es erscheinen von rechts nach links gelesen unter den Schau-   löchern 43 die Zahlen 189.

   Bei der zweiten Umdrehung der Kurbel 8 führen die von   dem Stufonsektor   3     betätigten Zahnräder 5 natürlich   wieder genau die gleiche Drehung wie vorher aus, die am meisten rechts gelgene Ziffernscheibe 18 soll also wieder   um   acht Zahlen weiter gedreht   und     die Zahl #Achtzehn" zeigen, zeigt jedoch,   da sie wie sämt- liche   ziffernscheiben nur einstellige Zahlen enthält, nur die Zahl #Acht", während die     #Eins" der #Zehner" bei Vollendung   der Umdrehung   der ersten Ziffernscheibo   auf die zweite der Ziffernscheiben 18 übertragen wird. 



   Wir wissen nun aus der vorstehenden Beschreibung der Rechenmaschine, dass der
Kupplungslappen 27 kurz vor Boendigung einer vofllen Umdrehung des auf der Zählwerk- welle 26 befestigten Zahnrades 17 (Fig. 1) den zu   diesem gehörenden Schieber niederdrückt   und dadurch den Wulst 39 (Fig. 5) so in die Bahn der mit der   Wetter rotierenden     Klink   Klinken 32 schiebt, dass die erste dieser Klinken, welche auf diesen Wulst trifft. die zweitederZifferuscheibenumeinenZahnweiterdreht. 



   Demenstsprechend wird bei dem vorliegenden Beispiele die zweite der Ziffernscheiben 18 während der   Drehung der ersten Scheibe um eine Zahl und, da sie auf #Acht" stand,     auf #Neun" gedreht, wenn die erste der Scheiben eine volle Umdrehung beendet hat.   



    @ Diese Einstellung der zweiten   Scheibe   18 ist also unabhängig von   ihrer Einstellung durch 
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   Zifcrnschcibc   durch eine der Klinken 32 markiert wird, so dass nun auch die dritte Ziffernscheibo 18, welche bei der ersten   Kurbeldrohung   auf 1 eingestellt war, durch die zweite Kurbeldrehung um eine Zahl und durch eine der Klinken 32 ebenfalls um eine Zahl, also in Summa um zwei Zahlen weiter gedreht wird und demnach nunmehr in den drei rechtsgelegenen Schaulöchern 43 die Zahlen 3, 7,8 stehen. 



   Bei jeder Kurbeldrehung wird also die in den Schaulöchern sichtbare Zahl um die 
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 erhöht, so dass bei der dritten Kurbeldrehung die Zahl 5, 6, 7 und bei der vierten Kurbeldrehung die Zahl 7,5,   ( ! erscheint.   



   Um nun nicht bei der Multiplikation der Zahl   189   mit 314 die Kurbel noch weiter 310mal umdrehen zu müssen, wird nach der vierten Kurbeldrehung das Gehäuse 11 von dem Zylinder 2, so weit es sich ziehen lässt, zurückgezogen, von links nach rechts gedreht bis der zweite Stellknopf 20 in der Verlängerung des ersten Schlitzes 6 steht, und dann wieder an den Cylinder 2 herangeschoben. 



   Nunmehr ist die am meisten rechts liegende, als erste   Zählwerkwelle bezeichnete   Welle 26 entkuppelt, da ihr gegenüber eine Welle 4 nicht vorhanden ist, während die zweite der Zählwerkwellen 26 nunmehr mit der am meisten rechts liegenden der ersten 
 EMI6.2 
 mit der dritten Welle 4   n.   s. w. gekuppelt sind. 



   Hiedurch wird der Wert der in den Schaulöchern 43 erschienenden Zahlen verzehnfacht, denn dreht man nun die Kurbel 8, entsprechend der Anzahl der Zehner im Multiplikator 189, achtmal, so erscheinen in dem zweiten, dem dritten und dem vierten Schauloch die Zahlen 2, 6,4, und da während dieses ganzen Vorganges die erste der Ziffern- 
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 die Zahl   2,   6, 46 zu lesen, wie sie auch dem Produkt aus   189.   14 entspricht. 



   Hierauf wird das Gehäuse wieder um einen der Einschnitte 12 nach rechts   verstellt,   so dass nunmehr die beiden am meisten rechts liegenden Zählwerkwellen 26 ausgeschaltet. die übrigen Zählwerkwellen dagegen wieder in der bekannten Reihenfolge mit den Wellen 4 gekuppelt sind. Dreht man nun Kurbel 8, der Anzahl der Hunderter in dem Multiplikator 314 entsprechend, dreimal, so erscheint in dem fünften, vierten und dritten der   Schaulöcher   die Zahl 593 und, da in dem zweiten und ersten Schauloch die Zahlen 4 und 6   unverrückt   stehen geblieben sind, so zeigen die   Schaulöcher,   von links nach rechts gelesen, die Zahlen   D9346, alSO   das Produkt aus 189.   314.   



   Da die Multiplikation aus einzelnen Additionen besteht, so ist auch mit   vorstehendem   diese Rechenoperation erklärt. 



   Soll eine Subtraktion, z. B. 10 - 1 = 9 mit der Maschine ansgeführt werden. so stellt man natürlich zuerst wieder sämtliche Ziffernscheiben und die Knöpfe 7 auf   Nu ! !   ein, und in zwei nebeneinander liegenden der   Schaulöcher -13   von links nach rechts gelesen die Zahl 10 durch Drehen der Stellknöpfe 20. Hierauf rückt man den Knopf 7 in dem Schlitz 6, der der   Nu ! I   in dem Schauloch gegenübersteht,   auf #Eins" und   dreht die Kurbel 8 einmal im entgegengesetzten Sinne, wie bei Ausführung der Multiplikation, und in dem Schauloch, in welchem bisher die Null stand, erscheint die,. Neun", während die in dem benachbarten Schauloch stehende 1 verschwindet und dafür eine Null erscheint. 



   Die durch die Drehung der Kurbel 8 bewegten Teile der Maschine arbeiten dann genau, jedoch in entgegengesetzter Richtung wie vorher bei der Addition von Multiplikatoren. und da   die Difision eine Reihe   von   Subtraktionen, ähnlich   wie die Multiplikation   cin < .'Reihe von. \dditionen   ist, so ist es unnötig, die Vorgänge hier noch einmal zu erklären. 
 EMI6.4 
 gebenden Cylinder, auf dessen Mantel die stufenförmigen Zähne angeordnet sind, anwendet. oder den   Stufenscktor   aus mehreren Teilen zusammensetzt. ist für die neue Rechenmaschine natürlichgleichgiltig. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Eine Rechenmaschine, gekennzeichnet durch einen feststehenden Hohlcylinder (2), EMI6.5 unter denen, parallel und kreisförmig um die Cylinderachse (1) Wellen (4) angeordnet sied, deren jede ein mit ihr durch Nut und Feder verbundenes, verschiebbares Zahnrad (5) trägt, das von einem durch den zugehörenden Cylinderschlitz (6) hindurchreichenden Ein- stellknopf (7) lose umklammert wird, während die die Antriebswelle bildende Cylindor- EMI6.6 <Desc/Clms Page number 7> EMI7.1 mantel befinden.
    3. Eine Rechenmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die in der Cylindernabe (31) gelagerten, zur Cylinderachse (1) radial gerichteten Schieber (28) und auf der Cylinderachse (1) dicht über den Schiebern (28) befestigte Klinken (32), wobei jeder der Schieber mit einem seitlichen Arm versehen ist, der in einen Wulst (39) endet, mit dem er auf dem benachbarten Schieber ruht, während jede der Klinken an der den Schiebern zugekehrten Seite mit einem Ausschnitt versehen ist, so dass die mit der Cylinderachse (1). rotierenden Klinken (32) ungehindert bei den Schiebern (28) vorbeistreichen können, wenn letztere vorgeschoben sind, dagegen zurückgedrückt werden, wenn sie auf den Wulst (39) eines zurückgeschobenen Schiebers treffen.
AT10584D 1900-09-10 1900-09-10 Rechenmaschine. AT10584B (de)

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