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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 10584. PAULHAACKINBERLIN.
Rechenmaschine.
DiedenGegenstandvorliegenderErfindungbildendeNeuerunganRechenmaschinen bezweckt eine wesentliche Verbesserung und Vereinfachung der bekannten Rechenmaschinen. bei denen stufenförmig gestaltete Walzen zur Anwendung kommen.
Auf beigefügter Zeichnung ist Fig. 1 ein Vertikallängsschnitt durch die Rechen- maschine. Fig. 2 zeigt einen Konstruktionsteil, Fig. 3 ist eine obere Ansicht der Maschine.
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt nach Linie I-I der Fig. 1, während Fig. 5 die beiden
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der letztere um 90' verdreht dargestellt ist. Fig. 6 zeigt einen zur Verwendung kommenden SchieberinVorderansichtundGrundriss.
Auf einer Grundplatte ist der Cylinder 2 befestigt, in dessen Mittellinie die dreh- bare Welle 1 ruht, mit der ein stufenförmig gestalteter Cylinder oder an dessen Stelle, wie in dem dargestellten Beispiele, der stufenförmig gestaltete zylinderteil 3 in der Art verbunden ist, dass er sich beim Drehen der Welle 1 mit dieser dreht. Um Welle 1 drehen
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in Eingriff steht, dessen WcDe durch den Cytinder.) hindurchtritt und an der Aussenseite die Handkurbel 8 trägt.
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nehmen (Fig. 1). Welle 1 ragt mit dem einen Ende durch den an beiden Enden geschlossenen Cylinder 2 hindurch, trägt hier ein zweites Cylindergehäuse 11. das in sich die Zählwerke birgt und auf der Welle J gedreht, aber auch mit demselben fest gekuppelt werden kann.
Parallel zu und in gleichen Abständen von der Welle 1 sind in der Vorder-und Hmterwand des Cylinders 2 drehbar die Wellen 4 gelagert, deren Anzahl sich nach der Grösse der Zahlen richtet, mit denen auf der Maschine gearbeitet werden soll, so dass z. R., um auf letzterer die Multiplikation der Zahlen 234567 und 987654, welche sechs Faktorenstellen besitzen, ausführen zu können, auch die Maschine mit sechs solcher Wellen4ausgestattetseinmuss.
In Fig. 1 ist allerdings nur eine einzige Wolle 4 mit ihrem Mechanismus dargestellt. während, wie aus Fig. 4 ersichtlich, die als Beispiel dargestellte Maschine sechs Wellen 4
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dass nur eine bestimmto Anzahl der Stufen des Sektors 3 mit dem Rade 5 kämmen und so Welle 4 nur eine gewisse (aber nach Bedarf veränderliche) Drehung ausführt. Zu jeder Wolle 4 gehört natürlich ein besonderer Knopf 7, und um die gewünschte, die Grösse der Drehung der Wellen 4 bestimmende EmsteUung der Knöpfe rasch und sicher bewirken zu können, sind sämtliche Schlitze 6 seitlich mit Skalen ausgestattet, die die Zahlen 0-9 tragen (Fig. 3).
Steht Knopf 7 auf dem mit 0 bezeichneten Skalenteil, wie aus Fig. 3 ersichtlich, so entspricht diese Stellung der in Fig. 1 bezeichneten, und dreht man nun Kurbel 8, so wird zwar Welle 1 und mit ihr der Stufensektor. 9 gedreht, nicht aber Welle 4, da bei dieser Stellung des Zahnrades 5, der Stufensektor mit ihm nicht in Eingriff gelangt. Verschiebt man Knopf i bis auf die Teilung 1, so kommt bei einer Drehung der Welle 1 nur eine und zwar die längste Stufe des Sektors 3 in Eingriff mit dem Rade 5, stellt man dagegen den Knopf 7 auf die Teilung 9 ein, so kommen sämtliche Stufen des
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bei Drehung der Welle 1 sämtliche Wellen 4 durch den Stufensektor. 3 unabhängig voneinander, entsprechend der Einstellung der Knöpfe 7 gedreht.
Jede der Wellen 4 ragt mit ihrem Ende in das Gehäuse 11 hinein und ist mit einer Zählerwerkwelle 26 lösbar gekuppelt. Die Zählerwerkwelle 26 bildet die Verlängerung der Welle 4 und sind auf ihr die Zahnräder 17, 19 und die Scheibe 18 festgekeilt, welch letztere, auf ihrem Umfange gleichmässig verteilt, die Zahlen 0 -9 zeigt.
Am Ende der Welle 26 ausserhalb der Stirnwand des Gehäuses ist ein Knopf 20 befestigt, der selbst hei einer Kupplung der Wellen 4 und 26 eine Drehung derselben durch Hand gestattet, 11m eine bestimmte Zahl (z. B. als Multiplikator) der Ziffernscheibe 18 unter der Schauöffnung 43 im Gehäuse 11 einstellen zu können, wenn das zur Welle 4 gehörende Zahnrad 5 ausgerückt (Fig. 1) oder der Stufensektor 5 nach unten gerichtet ist (Fig. 4).
Auf die Zählerwerkwelle 26 ist ferner die Hülse 21 lose aufgeschoben, welche das
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Die bereits erwähnte Kupplung der Welle 26 mit der Wellle 4 erfolgt durch die beiden Zahnräder 25, 17, deren jedes 10 Zähne besitzt, und von denen letzteres auf der dem Zahnrade 25 zugekehrten Seite mit einem hochstehenden Lappen 27 ausgestattet ist, der in einen Stift übergeht, welcher in einer der Zahnlücken des Zahnrades 25 eingeschoben (Fig. 1 und 2) die Kupplung herstellt.
Die Stellung des Zahnrades 25 zu dem Rade 17 ist eine der Ziffernbezeicnung der Scheibe 18 entsprechende, so dass gleielhgiltig, welche Ziffer der Scheibe 18 unter dem Schauloche 43 steht, der Stift 13 in Eingriff mit dem ! Zahnrade 25 gelangt, wenn vorher durch Zurückziehung des Gehäuses 11 auf der Welle 1 die Entkupplung der Wellen 4 und 26 stattgefunden hatte, und das Gehäuse- wieder an den Cylinder 2 herangeschoben wird. Da jede der Wellen 4 mit der gleichen Kupplung und mit einem dem vorstehend geschilderten gleichen Zählwerke ausgestattet ist, so kann man das Gehäuse 11 durch Drehung auf der Welle 1 so verstellen, dass immer eine oder mehrere Wellen 4 mit einer
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Zahn 13 ausgestattet ist, der in die Querschnitte 12 hineinpasst.
Will man (iehäuse drehen, so muss man es zuerst auf Welle 1 soweit zurück- schieben, dass Zahn 13 aus dem Einschnitte 12 heraustritt, in dem er bisher ruhte. Ist dies geschehen, wobei die auf Wolle 1 angeordnete und von der Kapsel 30 festgehaltene
Feder 14 zusammengedrückt wurde, so liann man nunmehr das Gehäuse 11 z. B. um zwei Einschnitte drehen, worauf man Gehäuse 11 wieder so gegen Cylinder 2 schiebt, dass nunmehr Zahn 13 in diesen zweiten der Ausschnitte 12 trifft, wodurch ohneweiters die richtige Lage der Wellen 4 zu den Zählwerkwellen 26 und die Kupplung der betreffenden Wellen gegeben ist.
Die Feder 14 auf dem Ende der Welle 1 verhindert ein unbeabsichtigtes Verschieben des Gehäuses auf der Welle und sichert damit die Kupplungsstellung.
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Die, Verstellbarkeit des Gehäuses ist zur Ausführung grösserer Multiplikationen nötig.
Wie beschrieben, enthalten die Ziffernscheiben der Wellen 26 nur die Zahlen 0-9, also nur einstelligo Zahlen. Steht nun aber beispielsweise eine der Ziornscheiben 18 bereits auf neun und wird ihre mit Welle 4 gekoppelte Welle 26 weitergedreht, während der zugehörende Knopf 7 auf 1 eingestellt ist, so soll die Maschine 9+1 = 10 zeigen, und da dies auf einer einzigen Ziffernscheibe nicht möglich ist, so erfolgt dies auf zwei
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Um dies zu ermöglichen, werden folgende Mittel angewandt :
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, trägt die Wand des Cylinders 2, welche dem Gehäuse 11 zugekehrt ist, eine in letzteres eintretende hohle Nabe. 1, in welche die Bahnen der Schieber 28 (Fig. 1 und 5) in der Art radial eingeschnitten und mit einem flachen Ringe überdeckt sind, dass sich die Schieber 28 radial verschieben lassen. Zu jeder der Wellen 4 gehört einer der Schieber 28, der vorgeschoben mit seinem abgerundeten Kopfende vor der Stirntläehe des zu der betreffenden Welle 4 gehörenden Zahnrades 25 liegt, und nahe seinem unteren, ebenfalls abgerundeten, der Welle 1 zugekehrten Ende an der linken Seite einen mit Wulst 3 ! J versehenen Arm besitzt (Fig. 6).
Dieser seitliche Arm des Schiebers 28 ist so lang, dass sein Arm wulst 3fJ auf dem unteren Ende des links zunächst
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Nabe 31 eingelegt sind, mit Ausnahme des am weitesten rechts gelegenen Schiebers bu (Fig. 5), auf jedem der Schieber 28 ein Wulst. 99 ruht, dieser aber nicht mit dem Schieber auf dem er ruht, sondern mit dem vorhergehenden Schieber verbunden ist. Aus diesem Grunde liegt auch der Wulst 39 des äussersten linken Schiebers 28 in Fig. 5 frei.
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die in Auskragungen der Nahe 37 ruhen und in seitliche Einkerbungen der Schieber ein- springen, wenn letztere vorgeschoben oder zurückgezogen sind.
In Fig. 5 sind, um die Klarheit des Bildes nicht zu beeinträchtigen, nur die Halte- ) olzen 29 für die beiden am meisten rechts liegenden Schieber gezeichnet.
Vor den Schiebern 28, die, weil in der Nabe 31 der Stirnwand des feststehenden
Cylinders ruhend, unter keinen Umständen weder bei Drehung der Welle 1 noch beim
Verstellen des Gehäuses 11 eine Drehung ausführen können, ist auf der Welle 1 der
Hing 45 befestigt, welcher in radialen Randeinschnitten nach den Schaulöchern 43 hin bewegliche Klinkenf 32 trägt, die durch Federn 37 leicht gegen den Deckring der Nabe 31
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sind so lang, dass sie mit ihrem, einen Zahn bildenden Ende bei ihrer Rotation mit der Welle 1, bei den Zähnen der Räder 77 der Wellen 26 seitlich vorbeistreichen, und sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich, an der den Schiebern ;
28 zugekehrten Schmalseite so ausgeschnitten, dass sie über diejenigen Schieber 28, welche ihre vorgeschobene Stellung ein- nehmen, wirkungslos vorbeigehen können.
Diese vorgeschobene Stellung wird den Schiebern 28 durch die Zapfen 34 gegeben,
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dem Hinge- (Fig. 1) hervortreten, in dem die Klinken 32 befestigt sind.
Wird Welle 1 gedreht, so dreht sich mit ihr auch Ring 45, und die aus letzterem seitlich hervortregtenden Stifte 34 treffen gegen das abgerundete untere Ende desjenigen Schieber 28, der zurückgeschoben war, und schieben diesen wieder vor, so dass derselbe, wenn er beispielsweise die zurückgezogene Stellung des rechten Schiebers 28 in Fig. 5 eingenommen hat, wieder vor und in die Stellung geschoben wird, die die übrigen Schieber 28 der Fig. 5 und der Schieber : : 8 in Fig. 1 annehmen.
In dieser Stellung sind die Schieber nun zwar der Einwirkung der Stifte 34 des Ringes 45 entzogen, werden dagegen bei jeder vollen Umdrehung des Rades 17 von dem vorspringenden Lappen 27 an ihrem abgerundeten vorderen Ende getroffen und durch ihn /nrückgeschoben (Fig. 2).
Dieser Vorgang ist in Fig. 5 durch Einzeichnung der Kupplungslappen 27 (Fig. l) als Kreis in zwei Arbeitsstellungen angedeutet. Ist das von dem Zahnrade 25 der Welle 4, infolge des Eingreifens des Kupplungslappens 27 in die Zähne des Rades 25, mitgenommene Zahnrad 17 der Zählwerkwelle 26 so weit gedreht. dass das kreisförmig gestaltete Ende des Kupplungslappen die in Fig. 5 durch Kreis 27 angedeutete Lage einnimmt, so zeigt die auf dieser Zählwerkwelle befestigte Ziffernscheibe 18 (Fig. 1) unter dem Schauloche 43 eine Neun. Wird nun das Zahnrad 17 mit seinem Kuppiungslappen in Richtung
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einen Zahn'weiter, da sie dann ausser Eingriff mit dem Zahnrade 17 kommt.
Da nun dieses von der Klinke 32 gedrehte Zahnrad 17 derjenigen Zählwerkwelle angehört, welche, wie aus Fig. 5 hervorgeht, neben der Zählwerkwelle liegt, deren Ziffernscheibe von 9 auf 0 eingestellt wird, so. wird auch durch die beschriebene Tätigkeit der Klinke 32 die benachbarte Ziffernscheibe um eine Ziffer weitergedreht, so dass diese, wenn sie beispielsweise auf 0 stand, nunmehr die 1 zeigt, und hiermit die Zehnerübertragung bewirkt ist.
Rechts von der Klinke ? steht aber, wie bereits beschrieben, der Stift 34, welcher mit der Klinke rotiert, und sobald Klinke 32 den Wulst 39 passiert hat und wieder in die Lage Fig. 1 durch Feder 37 zurückgedrückt ist, gegen das untere Ende des zurückgeschobenen Schiebers 28' (Fig. 5) trifft und diesen wieder hochschiebt. Der Schieber 28' nimmt die gleiche Lage wie der andere Schieber 28 ein und die folgenden Klinken 32 und Stifte 84 rotieren mit Welle 1, ohne einen der Schieber zu betätigen.
Erst wenn bei rotierender Welle 1 die von dem Stufensektor gedrehte Wolle 4 das mit ihr gekuppelte Zahnrad là so weit gedreht hat. dass der Kupplungslappen von der durch den Kreis 2Î' angedeuteten Stellung in Fig. 5 bis zu der durch den Kreis 27 angedeuteten gelangt ist und nun wieder gegen den punktiert angedeuteten, hocbgeschobenen Schieber trifft, beginnt das vorstehend geschilderte Spiel von Neuem.
Die Anzahl der ausgeführten Drehungen der Kurbei 8 wird durch die Ziffernscheibe 23 (Fig. 1) unter dem Schauloch 44 dadurch sichtbar gemacht, dass in dem Ringe 45 aller den bereits beschriebenen Klinken 32 noch eine diesen ähnliche Klinke 85 angeordnet ist. welche durch eine Feder gegen die Deckplatte der Nabe 31 gedrükct wird, und, wie aus Fig. 1 ersichtlich, einen seitlichen Ausschnitt trägt, so dass sie bei jeder Stellung des
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Klinke 35 ist nun so gerichtet, dass letztere bei ihrer Rotation mit der Welle 1 dicht bei den Zähnen des Rades 22 vorbeistreicht, in dieses aber eingreift, wenn sie in Richtung des eingezeichneten Pfeiles zurückgedrückt wird.
Dieses Zurückdrücken wird durch die kleine Platte 88 bewirkt, welche der Abdeckplatte der Nabe 31 fest angefügt und seitl'h so abgeschrägt ist, dass die Klinke 85 bei ihrer Rotation gegen dieses Plättchen 38 trifft, auf sie aufläuft und dadurch so weit zurückgedrückt wird, dass ihr zahnartiges Ende mit dem Zahnrade 22 in Eingriff kommt.
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fortschreitenden Rotation mit demselben in Eingriff steht, und dreht es hierdurch mit Hülse 21, die der Welle 26 lose aufgeschoben ist, um einen Zahn weiter.
Da nun auf der losen Hülse 21 auch die Zifferscheibe 23 befestigt ist, so wird auch diese, unabhängig von der Drehung der Welle 26, bei jeder vollen Umdrehung der Klinke 2. 5 um eine Zahl weiter gedreht, und somit in dem Schauloche 44 die Anzahl der Umdrehungen der Wolle 1 und damit auch diejenige der Kurbel 8 sichtbar gemacht. Wie beschrieben, werden beim Rechnen mit der Maschine die Ziffernscheiben 18 und 23 verstellt und zeigen nach beendetem Rechnen das Resultat unter ihren Schaulöchern, so dass vor Beginn einer neuen Rechenoperation diese Ziffernscheiben wieder auf 0 eingestellt werden müssen.
Um diese Nullstellung in kürzester Zeit für sämtliche Ziffernscheiben gleichzeitig auszuführen, ist
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diesen Rädern in Eingriff gelangen, wenn das Gehäuse 11 bis zur Kappe 30 der Welle 1 zurückgezogen und Welle 1 gedreht wird. Fig. 5 stellt im unteren Teile einen Schnitt nach Linie 111 111 der Fig. 1 dar. wobei jedoch Gehäuse 11 so gedreht ist, dass die
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Zähnen konstruiert sind, besitzen sie dennoch nur neun Zähne und zeigen an Stelle des zehnten Zahnes eine Lücke, wie dies aus dem unteren Teile der Fig. 5 ersichtlich ist.
In dieser Figur ist nur das mittelste Zahnrad 19 voll ausgezeichnet, doch sind natürlich auch die Zahnräder 19 der anderen Wellen 26 diesem Zahnrade genau gleich und genau
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Sind diese Ziffernscheiben beim Rechnen mit der Maschine verdrcht, so dass andere Ziffern als Nullen unter den Schaulöchern 43 stehen, und will man wiederum die Null-
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mehr erfolgenden Drehung der Kurbel 8 das Zahnsegment 41 sämtliche Räder 24 und das Zahnsegment 40 sämtliche Räder 19 so lange dreht, bis die Zahnlücken sämtlicher Räder 19 den Zahnsegmenten zugekehrt sind (Fig. 5). Da die Zahnsektoren 40, 41 zehn Zähne enthalten. so sind bei einer Umdrehung der Kurbel 8 sämtliche Ziffernscheiben 18, 23 auf Null eingestellt.
Schiebt man dann das Gehäuse 11 an den Cylinder 2 in die Arbeitsstellung, so
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mit der Welle 1 drehen.
Die Handhabung der maschine, ihre Wirkungsweise und der Gebrauchszweck ihrer einzelnen Teile lassen sich an einem Muttiptikationsbeispielc klar machen.
Die Maschine wird vor dem Rechner so aufgestellt, dass ihm das Gehäuse 11 \ 01'11
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rechte Welle 26 ist mit der äussersten rechten Welle 4 gekuppelt. Hierauf stellt man auf dem Cylinder 2 die Zahl 189 ein, indem man von rechts hf'ginnend, in dem ersten der Schlitze den Knopf ;'auf die Zahl #Neun", den Knopf 7 des zweiten Schlitzes auf #Acht", den Knopf ; des dritten Schlitzes auf #Eins" und endlich die sämtlichen übrigen Knöpfe in
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war, so führen auch diese Ziffernscheiben di@ gleiche Drehung wie die mit ihnen ge- kuppelten Wellen 4 aus und es erscheinen von rechts nach links gelesen unter den Schau- löchern 43 die Zahlen 189.
Bei der zweiten Umdrehung der Kurbel 8 führen die von dem Stufonsektor 3 betätigten Zahnräder 5 natürlich wieder genau die gleiche Drehung wie vorher aus, die am meisten rechts gelgene Ziffernscheibe 18 soll also wieder um acht Zahlen weiter gedreht und die Zahl #Achtzehn" zeigen, zeigt jedoch, da sie wie sämt- liche ziffernscheiben nur einstellige Zahlen enthält, nur die Zahl #Acht", während die #Eins" der #Zehner" bei Vollendung der Umdrehung der ersten Ziffernscheibo auf die zweite der Ziffernscheiben 18 übertragen wird.
Wir wissen nun aus der vorstehenden Beschreibung der Rechenmaschine, dass der
Kupplungslappen 27 kurz vor Boendigung einer vofllen Umdrehung des auf der Zählwerk- welle 26 befestigten Zahnrades 17 (Fig. 1) den zu diesem gehörenden Schieber niederdrückt und dadurch den Wulst 39 (Fig. 5) so in die Bahn der mit der Wetter rotierenden Klink Klinken 32 schiebt, dass die erste dieser Klinken, welche auf diesen Wulst trifft. die zweitederZifferuscheibenumeinenZahnweiterdreht.
Demenstsprechend wird bei dem vorliegenden Beispiele die zweite der Ziffernscheiben 18 während der Drehung der ersten Scheibe um eine Zahl und, da sie auf #Acht" stand, auf #Neun" gedreht, wenn die erste der Scheiben eine volle Umdrehung beendet hat.
@ Diese Einstellung der zweiten Scheibe 18 ist also unabhängig von ihrer Einstellung durch
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Zifcrnschcibc durch eine der Klinken 32 markiert wird, so dass nun auch die dritte Ziffernscheibo 18, welche bei der ersten Kurbeldrohung auf 1 eingestellt war, durch die zweite Kurbeldrehung um eine Zahl und durch eine der Klinken 32 ebenfalls um eine Zahl, also in Summa um zwei Zahlen weiter gedreht wird und demnach nunmehr in den drei rechtsgelegenen Schaulöchern 43 die Zahlen 3, 7,8 stehen.
Bei jeder Kurbeldrehung wird also die in den Schaulöchern sichtbare Zahl um die
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erhöht, so dass bei der dritten Kurbeldrehung die Zahl 5, 6, 7 und bei der vierten Kurbeldrehung die Zahl 7,5, ( ! erscheint.
Um nun nicht bei der Multiplikation der Zahl 189 mit 314 die Kurbel noch weiter 310mal umdrehen zu müssen, wird nach der vierten Kurbeldrehung das Gehäuse 11 von dem Zylinder 2, so weit es sich ziehen lässt, zurückgezogen, von links nach rechts gedreht bis der zweite Stellknopf 20 in der Verlängerung des ersten Schlitzes 6 steht, und dann wieder an den Cylinder 2 herangeschoben.
Nunmehr ist die am meisten rechts liegende, als erste Zählwerkwelle bezeichnete Welle 26 entkuppelt, da ihr gegenüber eine Welle 4 nicht vorhanden ist, während die zweite der Zählwerkwellen 26 nunmehr mit der am meisten rechts liegenden der ersten
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mit der dritten Welle 4 n. s. w. gekuppelt sind.
Hiedurch wird der Wert der in den Schaulöchern 43 erschienenden Zahlen verzehnfacht, denn dreht man nun die Kurbel 8, entsprechend der Anzahl der Zehner im Multiplikator 189, achtmal, so erscheinen in dem zweiten, dem dritten und dem vierten Schauloch die Zahlen 2, 6,4, und da während dieses ganzen Vorganges die erste der Ziffern-
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die Zahl 2, 6, 46 zu lesen, wie sie auch dem Produkt aus 189. 14 entspricht.
Hierauf wird das Gehäuse wieder um einen der Einschnitte 12 nach rechts verstellt, so dass nunmehr die beiden am meisten rechts liegenden Zählwerkwellen 26 ausgeschaltet. die übrigen Zählwerkwellen dagegen wieder in der bekannten Reihenfolge mit den Wellen 4 gekuppelt sind. Dreht man nun Kurbel 8, der Anzahl der Hunderter in dem Multiplikator 314 entsprechend, dreimal, so erscheint in dem fünften, vierten und dritten der Schaulöcher die Zahl 593 und, da in dem zweiten und ersten Schauloch die Zahlen 4 und 6 unverrückt stehen geblieben sind, so zeigen die Schaulöcher, von links nach rechts gelesen, die Zahlen D9346, alSO das Produkt aus 189. 314.
Da die Multiplikation aus einzelnen Additionen besteht, so ist auch mit vorstehendem diese Rechenoperation erklärt.
Soll eine Subtraktion, z. B. 10 - 1 = 9 mit der Maschine ansgeführt werden. so stellt man natürlich zuerst wieder sämtliche Ziffernscheiben und die Knöpfe 7 auf Nu ! ! ein, und in zwei nebeneinander liegenden der Schaulöcher -13 von links nach rechts gelesen die Zahl 10 durch Drehen der Stellknöpfe 20. Hierauf rückt man den Knopf 7 in dem Schlitz 6, der der Nu ! I in dem Schauloch gegenübersteht, auf #Eins" und dreht die Kurbel 8 einmal im entgegengesetzten Sinne, wie bei Ausführung der Multiplikation, und in dem Schauloch, in welchem bisher die Null stand, erscheint die,. Neun", während die in dem benachbarten Schauloch stehende 1 verschwindet und dafür eine Null erscheint.
Die durch die Drehung der Kurbel 8 bewegten Teile der Maschine arbeiten dann genau, jedoch in entgegengesetzter Richtung wie vorher bei der Addition von Multiplikatoren. und da die Difision eine Reihe von Subtraktionen, ähnlich wie die Multiplikation cin < .'Reihe von. \dditionen ist, so ist es unnötig, die Vorgänge hier noch einmal zu erklären.
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gebenden Cylinder, auf dessen Mantel die stufenförmigen Zähne angeordnet sind, anwendet. oder den Stufenscktor aus mehreren Teilen zusammensetzt. ist für die neue Rechenmaschine natürlichgleichgiltig.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.