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Österreichische PATENTSCHRIFT N 10478. EMIL SCHENKER IN SCHÖNEWERD (SCHWEIZ).
Zeltförmiges Sonnendach.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein zeltförmiges Sonnendach, welches sich leicht und bequem anbringen und wieder entfernen lässt und den damit versehenen Balkon nach drei Seiten hin deckt. Das Tuch dieses Sonnendachse bildet ein zusammenhängendes Ganzes und kommt bei demselben das bisher übliche Anfügen und Ablösen von Seitenteilen in
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standes durch Fig. 1 und 2 in einem Aufriss und einem Querschnitt dargestellt. Fig. 3 ist eine Detailansicht.
1 und 2 sind zwei links und rechts der Türöffnung 3 des Balkons parallel zu und nahe der Wand 4 angeordnete, auswärtsgebogene Stangen, an welchen die Seitenränder des Tuches 5 mittelst Ringen 6 beweglich befestigt sind. Das obere, rechtwinklig nach aussen
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Das untere Ende jeder Stange 1 resp. 2 ist in einen Wandhaken 9 gelegt und wird mittelst eines in einen Ausschnitt des Stangenendes greifenden Stecknagels. M festgehalten.
Der oberste Hing C jeder Seite liegt zwischen dem Wandhaken 8 und dem Hauptstück der Stange 1 bezw. 2 und wird auf diese Weise unverrückbar festgehalten. Der unterste Ring 6'jeder Seite ist über einen Querstift 11 der Stange 1 bezw. 2 schiebbar und, wenn etwas schräg gestellt, durch diesen Stift feststellbar, zum Zweck, die Seitenränder des Tuches
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mit im Querschnitt länglicher Höhlung, durch welche das obere, mit einer Anschlagscheibe 13 und einer Nase 14 versehene Ende einer ebenfalls gebogenen Spannstange 15 geschoben ist.
Beim Einschieben der Stange M in die Schlaufe 12 wird erstere so gehalten, dass die Nase 14 in die Längsachse des Höhlungsquorschnittes der Schlaufe zu liegen kommt. Bei der Drehung der Stange J ; 5 nach vorn kommt dann die Nase 14 auf den oberen Rand der Schlaufe 12 zu liegen, wodurch die Stange 15 abgestützt wird. Die Anschlagscheibe 13 be- grenzt die Einschiebung der Stange. M in die Schlaufe 12. Das untere Ende der Stange 15 greift in eine in die vordere, untere Ecke des Tuches 5 eingenähte, mit Befestigungslappen versehene Hülse 17, wobei die Einschiebung der Stange 15 in die Hülse- ? 7 durch einen
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spannt.
Das hintere, freie, aufgerollte Ende des Spreizarmes 19 ist in eine in die Mauer eingesetzte Gabel 20 gelegt und mittlest eines Vorsteckstiftes 21 festgehalten. Nach Aus- lösung des Tuches o von der Spannstange 15 und Lösung des untersten Ringes vom Stift 11 der Wandstange 1 kann das Tuch mittelst eines bekannten, durch einen am oberen Teil
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schlitz 28 und mit zwei verschiedenen Liebtweiteu 29 und 30 befestigt. Der untere abgedachte Teil der Spannstange 28 besitzt eine Verzahnung 31, einen kürzeren Querstift 82
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der Stange 23 verbunden ist, wird die Stange 23 auswärtsgeschwungen, was ihr die Schlitzverbreiterung im Stück 27 gestattet.
Hiebei liegt der kürzere Querstift 32 auf dem oberen Rand des Schlitzes 28 auf und verhindert so ein Zurdelzfallen der Stange 23 durch den Schlitz 28, Ist die Spannstange 23 genügend weit nach vorn geschwungen bezw. das Tuch genügend stark gespannt, so sichert eine am Führungsstück 27 angelenkte, selbsttätig in die Verzahnung (, 31 einfallende Sperrklinke 34 die Spannstange in der Spannstellung.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zeltförmiges Sonnendach mit ein einziges Stück bildendem Tuch, gekennzeichnet durch zwei zur Balkonachse symmetrisch angeordnete, mit den oberen Enden an Wand- haken'aufhängbare und mit den unteren Enden an die Balkonwand festlegbare, die Seitenränder des Tuches beweglich festhaltende Stangen und durch zwei mit den vorderen Ecken des Tuches in Verbindung setzbare und auswärtsstellbare Spannstangen zum Ausspannen des Tuches in der Form eines halben Zeltes.