AT104309B - Nachbildung des Scheinwiderstandes von langen Pupinleitungen. - Google Patents

Nachbildung des Scheinwiderstandes von langen Pupinleitungen.

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AT104309B
AT104309B AT104309DA AT104309B AT 104309 B AT104309 B AT 104309B AT 104309D A AT104309D A AT 104309DA AT 104309 B AT104309 B AT 104309B
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    • H04B3/02Details
    • H04B3/40Artificial lines; Networks simulating a line of certain length

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Nachbildung des Scheinwiderstandes von langen Pupinleitungen. 



   Zur Erleichterung der Nachbildung bei Doppelrohrzwischenverstärkern setzt man die Verstärkung für alle Schwingungen über einer gewissen Frequenz herab. Es ist dann nur nötig, die   Scheinwiderständo   der zu verbindenden Leitungen bis zu dieser Frequenz genau nachzubilden. 



   Die Erfindung bezweckt, durch einfache Mittel eine gute Nachbildung von Pupinleitungen für solche Verstärker herzustellen, u. zw. bis zu Frequenzen von etwa 0'8 bis 0,9 der Grenzfrequenz der Pupinleitung. 



   Entsprechend der Erfindung besteht die Nachbildung aus einem konform zu einem Leitungsglicd ausgebildeten Netzwerk, dessen Grenzfrequenz höher als die der nachzubildenden Leitung bei gleichem oder annähernd gleichem Wellenwiderstand ist und das durch einen Ohm'schen Widerstand abgeschlossen ist. Im folgenden ist die Erfindung erläutert : 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 lehre ergebenden Formel : 
 EMI1.5 
 berechnet, wobei   Mo   die Grenzfrequenz und   a)   die jeweilige Frequenz bedeuten. Der   nachzubildende   Scheinwiderstand der als lang anzusehenden Pupinleitung ist bekanntlich sehr angenähert durch die Beziehung darzustellen 
 EMI1.6 
 Er ist ebenfalls in Fig. 1 gestrichelt eingezeichnet. Wie man sieht, ist die Übereinstimmung besonders mit grösseren Frequenzen ausserordentlich schlecht. 



   Die Erfindung beruht nun auf der Überlegung, dass man durch Verkleinern des Produktes L, C in dem nachbildenden Gliede das Maximum in dessen Scheinwiderstand nach höheren Frequenzen fortrückt, und auf diese Weise die Kurven in einem weiten Bereich in Deckung gebracht werden können. 



  Das   Verhältnis C muss   dabei natürlich angenähert konstant, d. h. gleich der natürlichen Leitung gehalten werden. So zeigt Fig. 2 den Verlauf des Scheinwiderstandes eines Gliedes nach Fig. 3, bei m das Produkt L, C gleich dem   0'7fachen   von diesem Produkt bei der nachzubildenden Leitung ist,   ou "andes   

 <Desc/Clms Page number 2> 

   ausgedrückt,   dessen Grenzfrequenz 1, 2mal so gross ist als die der Leitung. Aus der Fig. 2 geht hervor, 'dass bis zu Frequenzen von   CI)   = 14.000 Nachbildung und   Leitungsscheinwiderstand   mit einer Genauigkeit von etwas weniger als 5% übereinstimmen. Auch die Abweichung der imaginären Komponente überschreiten diesen Betrag nicht, wenn man den Widerstand des Kabels berücksichtigen würde.

   Praktisch kann man einige kleine Nachkorrekturen auf empirischem Wege vornehmen. So hat es sich z. B. als zweckmässig erwiesen, vor Leitung und Nachbildung kleine   veränderliche   Zusatzkondensatoren anzu- 
 EMI2.1 
 



   Fig. 3 zeigt ein Schaltungsbild der Nachbildung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Nachbildung des Scheinwiderstandes von langen Pupinleitungen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines einem Leitungsglied entsprechenden Netzwerkes von gleichem oder angenähert gleichem Wellenwiderstand, dessen Grenzfrequenz höher als die der Leitung ist und das durch einen Ohm'sehen Widerstand abgeschlossen ist.

Claims (1)

  1. 2. Nachbildung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf Leitungs-und Nachbildungsseite ein Verlängerungskondensator vorgeschaltet wird. EMI2.2
AT104309D 1924-05-22 1925-05-13 Nachbildung des Scheinwiderstandes von langen Pupinleitungen. AT104309B (de)

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AT104309B true AT104309B (de) 1926-10-11

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US1647985A (en) 1927-11-08
DE486775C (de) 1929-12-04
GB234463A (en) 1926-07-22

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