AT104084B - Wechselstromzähler mit mehreren sich gegenseitig beeinflussenden Triebsystemen. - Google Patents

Wechselstromzähler mit mehreren sich gegenseitig beeinflussenden Triebsystemen.

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AT104084B
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Paul Heymann
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Aeg
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  Wechselstromzähler mit mehreren sich gegenseitig beeinflussenden Triebsystemen. 



   Bei der gedrängten Bauart der modernen   Induktionszähler für   Drehstrom treten   unerwünschte   Drehmomente dadurch auf, dass die Strom-und Spannungsfelder auch mit den Streufeldern benachbarter Spannungskerne zusammenwirken. Bei Annahme einer bestimmten Phasenfolge ist es ja möglich, diesen Fehler bei der Eichung zu eliminieren, doch kann ein solcher Zähler bei einer anderen Phasenfolge ziemlich beträchtliche Fehler aufweisen. Diese Abhängigkeit von der Phasenfolge bei   Drehstromzählern   ist sehr unangenehm, da es immer sehr fraglich ist, ob ein Zähler im Betrieb mit derselben Phasenfolge angeschlossen wird, bei der er in der Fabrik geeicht wurde. Anderseits ist es aber kaum möglich, die Beeinflussung der Felder ganz zu beseitigen, wenn man nicht den Zähler unverhältnismässig gross werden lassen will.

   Die vorliegende Erfindung gibt ein Mittel an die Hand, die Phasenabhängigkeit bei normalen   Drebstromzählern   auf ein Minimum zu beschränken, u. zw. durch Verwendung eines Kompensationsbleches, durch das die störenden zusätzlichen Drehmomente so abgeglichen werden, dass sie bei beiden Phasenfolgen etwa denselben Wert erreichen. 



   Wenn ein Drehstromzähler beispielsweise bei der Phasenfolge   jss--T   langsamer läuft als bei der Phasenfolge   R-T-S,   so muss die Wirkungsweise des Kompensationsbleches die sein, dass es bei der einen Phasenfolge den Gang des Zählers beschleunigt, bei der anderen verzögert. Nur auf diese Weise ist es möglich, die Drehgeschwindigkeit des Zählers bei beiden Phasenfolgen auf den gleichen Wert zu bringen. Die genannte Forderung ist durch das Kompensationsblech je nach dem Einbau und dem Material, aus dem es besteht, auf zwei verschiedene Arten zu erreichen. 



   Wird das Kompensationsbleeh aus einem stromleitenden Material, in erster Linie Kupfer, Messing oder Aluminium, hergestellt und im Pfade des Streuflusses eines Spannungskernes angebracht (Fig. 1), so tritt folgende Wirkung ein : Durch das Kompensationsblech a wird der Streufluss belastet und dadurch in seiner Phase etwas nach   rückwärts   verschoben. Dadurch ändert sich der Winkel zwischen diesem   Streufluss   und dem   Strom- bzw, Spannungsfluss.   mit dem der Streufluss zusammenarbeitet und ein zusätzliches Drehmoment erzeugt, u. zw. wird der Winkel bei der einen Drehfeldrichtung grösser, bei der anderen kleiner. So ist erreicht, dass das durch Zusammenwirken eines Strom-bzw.

   Spannungsflusses mit dem Streufluss eines benachbarten Spannungskernes entstehende zusätzliche Drehmoment, ob positiv oder negativ, bei der einen Phasenfolge ansteigt und bei der anderen sich verringert. Wird das Blech verstellbar angeordnet, so dass der Streufluss mehr oder weniger stark belastet werden kann. so kann der Gang des Zählers für beide Drehrichtungen genau abgeglichen werden. 



   Dasselbe Ergebnis kann auch mit einem Blech aus ferromagnetischem Material, also einem Eisenblech erzielt werden (Fig. 2). In diesem Falle ist das Blech   a   ebenfalls im Pfade eines Streuflusses, der mit einem Stromfeld zusammen ein zusätzliches Drehmoment erzeugt, anzuordnen, u. zw. so, dass der Fluss durch das Blech an eine Stelle der Triebscheibe b geleitet wird, wo er mit dem Strom-bzw. Spannungsfeld zusammen ein Drehmoment erzeugt. Wird auch hier das Blech verschiebbar angeordnet in der Weise, dass der abgeleitete Streufluss dem mit ihm zusammenwirkenden Strom-bzw. Spannungsfluss mehr oder weniger genähert wird, so können die zusätzlichen Drehmomente für beide Drehfeldrichtungen so abgeglichen werden, dass der Zähler für verschiedene Phasenfolgen genau gleich schnell läuft. 



   Die Erfindung kann nicht nur bei Drehstromzählern angewendet werden, die mit zwei Systemen nach der Zweiwattmeterschaltung ausgerüstet sind, sondern auch bei allen anderen Zählern mit mehreren 

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 sich gegenseitig beeinflussenden Triebsystemen. Besonders wichtig ist die Erfindung für Vierleiterzähler, da gerade bei diesen die Wirkung der Phasenfolge wegen der benötigten drei Messsysteme eine besondere Rolle spielt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Wechselstromzähler mit mehreren sich gegenseitig beeinflussenden Triebsystemen, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbares Blech (a) aus elektrisch leitendem Material (Kupfer, Messing, Aluminium) oder aus ferromagnetischem Material (Eisen) derart im Pfade des Streuflusses eines Spannungskernes angeordnet ist, dass dieser Streufluss verschieden belastet bzw. verschieden stark dem mit ihm zusammenwirkenden Fluss genähert wird, wodurch die durch die gegenseitige Einwirkung der verschiedenen Triebfelder entstehenden Fehler in der Ul11laufszahl bei beliebiger Phasenfolge kompensiert werden können. EMI2.1
AT104084D 1924-09-08 1925-08-29 Wechselstromzähler mit mehreren sich gegenseitig beeinflussenden Triebsystemen. AT104084B (de)

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