AT103649B - Schalldämpfer für Verbrennungskraftmaschinen, Gebläse od. dgl. - Google Patents

Schalldämpfer für Verbrennungskraftmaschinen, Gebläse od. dgl.

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AT103649B
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AT
Austria
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asbestos
metal
pipe
blowers
internal combustion
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Robert Owen King
Charles Sever Bell
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Robert Owen King
Charles Sever Bell
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  Schalldämpfer für Verbrennungskraftmaschinen, Gebläse od. dgl. 



   Es sind   bereits Schalldämpfer   für   Verbrennungskraftmaschineu, Gebläse   od. dgl. bekannt, bei denen z. B. Drahtnetze mit einem nicht brennbaren Stoff, beispielsweise Asbest, verflochten wurden, um die   Erschütterungen   des   Schalldämpfers   unschädlich zu machen. Um diesen Zweck in vorteilhafterer Weise zu erreichen, wird nach vorliegender Erfindung der Asbestkörper in Form von   Schnüren   und 
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 Metallbandes oder einer innerhalb des Asbestgewebes mit diesem   verflochtenen   Metalleinlage hat.

   Zweckmässig können ein oder mehrere mit einem Metallband armierte Asbeststreifen schraubenförmig zu einem die Leitung bildenden Rohr gewunden werden, wobei die aneinanderstossenden Kanten der aussenliegenden Metallwindungen durch einen   metallischen Schliessstreifen festgehalten   sind. 
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 dargestellt.

   Fig. 1 zeigt eine Ansicht teilweise im Schnitt eines Stiiekes der   Anspuffleitung einer Ver-   brennungskraftmasehine, wobei die Leitung von einem Gewebe aus   Asbestsehnur   gebildet ist, das schraubenförmig gewickelt und an der Aussenseite durch einen   metallischen   Belag versteift ist ; Fig. 2 stellt eine ähnlich aufgebaute Leitung dar, die in ein glattes Rohr eingesetzt ist ; Fig. 3 zeigt den Längsschnitt einer in ein glattes Rohr eingesetzten Leitung mit einer innerhalb des Gewebes mit diesem verflochtenen   Metalldrahteinlage.   



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 1 ist die Bekleidung tu aus   Asbestsehnur oder Asbeststreifen   an der Innenseite eines Streifens   b aus Metall angebracht,   der   schraubenförmig   gewunden ist. Die Bekleidung   a und der Belag b   bilden ein Rohr, wobei die   Stossstellen   zwischen den benachbarten Gängen in folgender Weise geschlossen   sind. Der Metallstreifen b   ist mit Flanschen   b'ausgestattet,   die nach aussen gebogen sind, wobei das Asbestgewebe   um   diese Flanschen längs eines Teiles derselben geführt ist.

   Die Flanschen   V aneinanderstossender Windungen   werden durch einen Verschlussstreifen c zusammengehalten, der mit entsprechenden Flanschen c'ausgestattet ist, die mit den Flanschen   b'in   Eingriff treten. Die Asbestbekleidung a ist in keiner Weise im Innern der Leitung gespannt und es besteht daher die   Innenwand   der Leitung aus einem   sehlaffliegenden   Belag ; beispielsweise kann so für eine Leitung von   63'5 mm innerem     Durchmesser   ein   Asbestbelag   von ungefähr 50-8 mm Breite (gemessen einschliesslich der   um   die Flanschen gebogenen Teile) bei einer Stärke von 2'4 mm verwendet werden, wobei der   Metallbelag   aus einem Stahl-   oder Zinkblech von ungefëhr 1 mm Dicke besteht.

   Es ist ersichtlich, dass die Innenwand der Leitung keinen     metallischen   Belag ausfweist und es wird das Auspuffgeräusch in einer solchen Leitung derart gedämpft, dass praktisch Unhörbarkeit eintritt, u. zw. dadurch, dass die Schallwellen wiederholt auf den schlaffliegenden, unelastischen und sie nicht zurückwerfenden Belag auftreffen. Die so zusammengebaute Leitung ist in gewissem Ausmasse biegsam, so dass sie derart angeordnet werden kann, dass Teile des Wagenrahmens umgangen werden können, wenn dies erforderlich ist. 
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 seiten des Metallstreifens b miteinander auch in der bei biegsamen   Metallrohren   gebräuchlichen Weise verbunden werden. 



   Bei der   Ausführungsform   nach Fig. 2   sind schraubenförmig   verlaufende Windungen eines . \sbestbelages a aussen mit einem   schraubenförmig   verlaufenden Metallbelag g ausgestattet und es ist die so gebildete Leitung in ein glattes äusseres Rohr auswechselbar eingesetzt. Es kann aber auch ein 

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   schralÍbel1fürmig   gewundener Streifen mit ineinandergreifenden Kanten als äussere Bedeckung an Stelle des glatten Rohres benutzt werden. 



   Fig. 3 zeigt eine   Ausführungsform,   bei der ein losbarer Belag aus   Asbestgarn oder Asbestschl1ur a   mit   versteifenden Metalldrähten verflochten ist,   so dass der so gebildete Schlauch genügende Festigkeit besitzt, um seine Gestalt aufrechtzuerhalten. Das Rohr e, in das der Belag a auswechselbar eingeführt wird, besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus einem gewöhnlichen Metallrohr. Es kann jedoch auch an Stelle dessen ein schraubenförmig gewundenes äusseres Metallrohr verwendet werden, u. zw. mit oder ohne ineinandergreifenden Längskanten der Schraubengänge. 



   Der unelastische und die Schallwellen nicht   zurückwerfende   Asbestbelag kann in der Form von geflochtene, geknüpftem oder andersartig hergestelltem Gewebe Verwendung finden und wird, wie bereits hervorgehoben, derart in der Leitung angeordnet, dass dem Belag keine elastischen Eigenschaften verliehen werden. Die Biegsamkeit der so ausgestatteten Leitung mit   schraubenförmig   gebildetem Aussenrohr ist besonders vorteilhaft für Fahrzeugkraftmaschinen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Schalldämpfer für   Verbrennungskraftmasehinen,   Gebläse od. dgl. unter Verwendung von Asbest als nichtbrennbarem und die Schallwellen nicht   zurückwerfenden   Stoff, dadurch gekennzeichnet, dass der aus SchnÜren oder Streifen bestehende Asbestkörper mit einer Metallarmierung versehen ist, die die Form eines den Asbeststreifen einseitig bekleidenden Metallbandes oder einer innerhalb des Asbestgewebes mit diesem verflochtenen   Metalldrahteinlage besitzt.  

Claims (1)

  1. 2. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere mit einem Metallband armierte Asbeststreifen schraubenförmig zu einem die Leitung für das strömende Gas unmittelbar bildenden Rohr gewunden sind.
    3. Schalldämpfer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aneinanderstossenden Kanten der den äusseren Belag des Rohres bildenden Metallbandwindungen durch einen metallischen Schliessstreifen festgehalten sind (Fig. 1).
    4. Schalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit einem Metallband armierter, schraubenförmig zu einem Rohr gewundener Asbestkörper oder ein durch Verflechtung mit einer Metalldrahteinlage armierter Asbestschlauch in ein glattes Leitungsrohr auswechselbar eingesetzt ist (Fig. 2 bzw. 3). EMI2.1
AT103649D 1923-07-25 1924-07-18 Schalldämpfer für Verbrennungskraftmaschinen, Gebläse od. dgl. AT103649B (de)

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