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Schalldämpfer für Verbrennungskraftmaschinen, Gebläse od. dgl.
Es sind bereits Schalldämpfer für Verbrennungskraftmaschineu, Gebläse od. dgl. bekannt, bei denen z. B. Drahtnetze mit einem nicht brennbaren Stoff, beispielsweise Asbest, verflochten wurden, um die Erschütterungen des Schalldämpfers unschädlich zu machen. Um diesen Zweck in vorteilhafterer Weise zu erreichen, wird nach vorliegender Erfindung der Asbestkörper in Form von Schnüren und
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Metallbandes oder einer innerhalb des Asbestgewebes mit diesem verflochtenen Metalleinlage hat.
Zweckmässig können ein oder mehrere mit einem Metallband armierte Asbeststreifen schraubenförmig zu einem die Leitung bildenden Rohr gewunden werden, wobei die aneinanderstossenden Kanten der aussenliegenden Metallwindungen durch einen metallischen Schliessstreifen festgehalten sind.
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dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Ansicht teilweise im Schnitt eines Stiiekes der Anspuffleitung einer Ver- brennungskraftmasehine, wobei die Leitung von einem Gewebe aus Asbestsehnur gebildet ist, das schraubenförmig gewickelt und an der Aussenseite durch einen metallischen Belag versteift ist ; Fig. 2 stellt eine ähnlich aufgebaute Leitung dar, die in ein glattes Rohr eingesetzt ist ; Fig. 3 zeigt den Längsschnitt einer in ein glattes Rohr eingesetzten Leitung mit einer innerhalb des Gewebes mit diesem verflochtenen Metalldrahteinlage.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist die Bekleidung tu aus Asbestsehnur oder Asbeststreifen an der Innenseite eines Streifens b aus Metall angebracht, der schraubenförmig gewunden ist. Die Bekleidung a und der Belag b bilden ein Rohr, wobei die Stossstellen zwischen den benachbarten Gängen in folgender Weise geschlossen sind. Der Metallstreifen b ist mit Flanschen b'ausgestattet, die nach aussen gebogen sind, wobei das Asbestgewebe um diese Flanschen längs eines Teiles derselben geführt ist.
Die Flanschen V aneinanderstossender Windungen werden durch einen Verschlussstreifen c zusammengehalten, der mit entsprechenden Flanschen c'ausgestattet ist, die mit den Flanschen b'in Eingriff treten. Die Asbestbekleidung a ist in keiner Weise im Innern der Leitung gespannt und es besteht daher die Innenwand der Leitung aus einem sehlaffliegenden Belag ; beispielsweise kann so für eine Leitung von 63'5 mm innerem Durchmesser ein Asbestbelag von ungefähr 50-8 mm Breite (gemessen einschliesslich der um die Flanschen gebogenen Teile) bei einer Stärke von 2'4 mm verwendet werden, wobei der Metallbelag aus einem Stahl- oder Zinkblech von ungefëhr 1 mm Dicke besteht.
Es ist ersichtlich, dass die Innenwand der Leitung keinen metallischen Belag ausfweist und es wird das Auspuffgeräusch in einer solchen Leitung derart gedämpft, dass praktisch Unhörbarkeit eintritt, u. zw. dadurch, dass die Schallwellen wiederholt auf den schlaffliegenden, unelastischen und sie nicht zurückwerfenden Belag auftreffen. Die so zusammengebaute Leitung ist in gewissem Ausmasse biegsam, so dass sie derart angeordnet werden kann, dass Teile des Wagenrahmens umgangen werden können, wenn dies erforderlich ist.
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seiten des Metallstreifens b miteinander auch in der bei biegsamen Metallrohren gebräuchlichen Weise verbunden werden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 sind schraubenförmig verlaufende Windungen eines . \sbestbelages a aussen mit einem schraubenförmig verlaufenden Metallbelag g ausgestattet und es ist die so gebildete Leitung in ein glattes äusseres Rohr auswechselbar eingesetzt. Es kann aber auch ein
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schralÍbel1fürmig gewundener Streifen mit ineinandergreifenden Kanten als äussere Bedeckung an Stelle des glatten Rohres benutzt werden.
Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform, bei der ein losbarer Belag aus Asbestgarn oder Asbestschl1ur a mit versteifenden Metalldrähten verflochten ist, so dass der so gebildete Schlauch genügende Festigkeit besitzt, um seine Gestalt aufrechtzuerhalten. Das Rohr e, in das der Belag a auswechselbar eingeführt wird, besteht bei der dargestellten Ausführungsform aus einem gewöhnlichen Metallrohr. Es kann jedoch auch an Stelle dessen ein schraubenförmig gewundenes äusseres Metallrohr verwendet werden, u. zw. mit oder ohne ineinandergreifenden Längskanten der Schraubengänge.
Der unelastische und die Schallwellen nicht zurückwerfende Asbestbelag kann in der Form von geflochtene, geknüpftem oder andersartig hergestelltem Gewebe Verwendung finden und wird, wie bereits hervorgehoben, derart in der Leitung angeordnet, dass dem Belag keine elastischen Eigenschaften verliehen werden. Die Biegsamkeit der so ausgestatteten Leitung mit schraubenförmig gebildetem Aussenrohr ist besonders vorteilhaft für Fahrzeugkraftmaschinen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalldämpfer für Verbrennungskraftmasehinen, Gebläse od. dgl. unter Verwendung von Asbest als nichtbrennbarem und die Schallwellen nicht zurückwerfenden Stoff, dadurch gekennzeichnet, dass der aus SchnÜren oder Streifen bestehende Asbestkörper mit einer Metallarmierung versehen ist, die die Form eines den Asbeststreifen einseitig bekleidenden Metallbandes oder einer innerhalb des Asbestgewebes mit diesem verflochtenen Metalldrahteinlage besitzt.