AT103504B - Anlage zum Trockenkühlen von Koks. - Google Patents

Anlage zum Trockenkühlen von Koks.

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AT103504B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anlage zum Trockenkiihlen von Koks. 



   Die Erfindung betrifft eine Anlage zum   Trockenkühlen   von Koks mittels in geschlossenem Strom durch den Koks und durch eine Wärmeaustauschvorrichtung hindurchzuleitender Kühlgase. Bei diesen Anlagen entstehen die Kühlgase aus der ursprünglich im   Kühlbehälter   befindlichen. Luft, die sich durch
Verbrennen mit Koks in ein neutrales Gasgemisch (CO,   CO.   und N) verwandelt. Mit der Erfindung wird die Verhütung von explosionsartigen Verbrennungen im Behälter bezweckt, die z.

   B. dann auftreten können, wenn bei ungenügend entgastem Koks eine   Nachentgasung   desselben im   Kühlbehälter   stattfindet, oder wenn aus sonst einem Grund reichlich CO sich bildet, und beim Öffnen der Beschickungsoder der   Austrittsöffnung des Behälteis plötzlich frische   Luft zu den brennbaren Gasen tritt. 



   Die Erfindung besteht darin, dass die Anlage mit einem   Lufteinlassorgan   versehen ist, von dem der Kühlgasstrom in solchem   Mass   mit Luft gespeist wird, dass die brennbaren Gase in den Kühlgasen stets genügend Luft vorfinden, um sofort bei ihrer Entstehung zu verbrennen. Von dieser Luft wird natürlich ein Teil mit dem Koks verbrennen. Die einzuführende Luftmenge muss infolgedessen so bemessen werden, dass der verbleibende Luftrest für die Verbrennung der brennbaren Gase genügt. 



  Auf   d : es3 Weise   wird jegliche Ansammlung von brennbaren Gasen und damit jegliche Explosionsgefahr einwandfrei vermieden. Das Lufteinlassorgan wird   zweckmäss'g   einstellbar ausgebildet. Ausser dem Lufteinlassorgan wird noch ein Kühlgasauslassorgan angeordnet, welches mit Vorteil ebenfalls einstellbar ist. Am besten wird das Lufteinlassorgan in dem Kanal angeordnet, durch den die Kühlgase von der Wärmeaustauschvorrichtung in den   Kühlbehälter   gelangen. Es kann dabei so angeordnet sein, dass die Luft vom Kühlgasgebläse angesaugt wird. 



   Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist auf der Zeichnung schematisch zur Darstellung gebracht. 



   Bei der aus dem   Kühlbehälter't   und dem Dampfkessel b bestehenden Kokskühlanlage wird die Kühlung des Kokses in bekannter Weise dadurch bewerkstelligt, dass der gasförmige, teilweise aus Luft bestehende Inhalt des Behälters und des   Kesselheizraumes   mittels des Gebläses e und der Umlaufleitung e in in sich geschlossenem Strom durch den in den Behälter eingefüllten Koks und über die   Heizflächen   des Kessels getrieben wird, wobei der Sauerstoff der Luft mit einer entsprechenden Menge Koks zu Kohlensäure und Kohlenoxyd verbrennt und die fühlbare Wärme des heissen Kokses zusammen mit der durch   Verbrennung entstandenen Wärme   zur Erzeugung von Dampf in den Kessel übergeht. 



   Der Koks wird in heissem Zustand durch die verschliessbare   Öffnung t in   den Behälter eingebracht, um nach erfolgter Abkühlung durch den   verschliessbaren   Auslauf'7 wieder abgezogen zu werden. 



   Ist der Koks im vorangehenden   Destillationsprozess ungenügend entgast   worden, so sammeln sich infolge   Xachentgasung brennbare Gase, vor allem   Wasserstoff, im   Kühlbehälter   an, was zu unerwünschten Explosionen führen kann, wenn beim Öffnen der   Beschickungs-und   der Entnahmeöffnung des Kühlbehälters plötzlich frische Luft zu den brennbaren Gasen tritt. Das gleiche ist der Fall, wenn aus irgendeinem Grunde viel CO sich bildet.

   Dieser Übelstand wird gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass der Kühlgasstrom von einem Lufteinführungsorgan i   h   in solchem Masse mit Luft gespeist wird, dass die brennbaren Gase bei ihrer Entstehung in den   Kühlgasen stets genügend   Luft vorfinden, um sofort zu   verbrennen.   Das   Lufteinlassorgan   ist im   Saugstutzen   des Gebläses c angeordnet, in den die 
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 steht-se kann das   Lufteinströmungsorgan   natürlieh auch an irgendeiner anderen Stelle des Kühlgaskreislaufes angeordnet sein.

   Damit sich die Kühlgase durch die Verbrennung nicht in unerwünschter Weise vermehren, ist die Anlage ferner mit einem Kühlgasauslassorgan i versehen, das so viel Kühlgas in die Atmosphäre austreten lässt, als durch Verbrennung neu gebildet wird. Beide Organe werden zweckmässig einstellbar ausgebildet.   D : e Einstellung   des   Einlassorgans   erfolgt am besten an Hand von periodischen Kihlgasanalysen und diejenige des   Auslassorganes   an Hand von Manometerablesungen. 



  Bei der Einstellung des   Lufteinlassorgans   ist auch dem Umstand Rechnung zu tragen, dass ein Teil der Luft mit dem Koks verbrennt. Die Nachentagasung und Verbrennung der brennbaren Gase wird, wie sich von selbst versteht, nur dann-stattfinden, wenn im   Koks--bzw. Kühlbehälter   die hiefür nötigen Temperaturen vorhanden sind, was in der Regel gleich nach dem   Einfüllen   von frischem Koks in den oberen Schichten der Füllung der Fall sein wird. 
 EMI2.1 
 
1.

   Anlage zum   Trockenkühlen   von Koks mittels durch den Koks und über eine   Wärmeeaustausch-   vorrichtung geleiteter Kühlgase, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlage mit einem Lufteinführungsorgan versehen ist, von dem der Kühlgasstrom in solchem   Masse   mit Luft gespeist wird, dass die z.   B.   durch   Naehentgasung von   ungenügend entgastem Koks oder durch CO-Bildung entstehenden brennbaren Gase in den   Kühlgasen   stets genügend Luft vorfinden, um sofort bei ihrer Entstehung zu verbrennen.

Claims (1)

  1. 2. Anlage zum Troekenküblen von Koks nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lufteinlassorgan einstellbar ist.
    3. Anlage zum Trockenkühlen von Koks nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Lufteinlassorgan noch ein Kühlgasauslassorgan angeordnet ist.
    4. Anlage zum Trockenkühlen von Koks nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kühlgasauslassorgan einstellbar ist.
    5. Anlage zum Trockenkühlen von Koks nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Lufteinlassorgan in den Kanal angeordnet ist, durch den die Kühlgase von der Wärmeaustauschvorrichtung in den Kühlbehälter gelangen.
    6. Anlage zum Troekenkühlen von Koks nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Lufteinlassorgan an einer Stelle angeordnet ist ; wo der Druch des Kühlgasstromes kleiner als der Aussenluftdruck ist. EMI2.2
AT103504D 1924-04-19 1925-02-14 Anlage zum Trockenkühlen von Koks. AT103504B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2856141A1 (de) * 1978-12-27 1980-07-03 Didier Eng Einrichtung zur trockenen kokskuehlung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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