AT109862B - Verfahren zum Abrösten von Spateisenstein und anderen Kohlensäure abgebenden Erzen. - Google Patents

Verfahren zum Abrösten von Spateisenstein und anderen Kohlensäure abgebenden Erzen.

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AT109862B
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spateisenstein
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Anton Dr Apold
Hans Dr Fleissner
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Anton Dr Apold
Hans Dr Fleissner
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  Verfahren zum Abrösten von Spateisenstein und anderen Kohlensäure abgebenden Erzen. 



   Beim Rösten von   Erzen und Brennen von-Kalkstein   und   ähnlichen   Stoffen vermittels heisser   G ? se   unter gleichzeitiger Herabsetzung des Partialdruckes des entstehenden Gases nach Patent Nr. 102520 geht man bekanntlich folgendermassen vor : Die Heizgase, die ausserhalb des Röst-oder Brennofens erzeugt werden, vermischt man mit solchen Mengen eines andern Gases, meistens Luft oder Wasserdampf, dass einerseits die   gewünschte'Temperatur erreicht   und anderseits der Partialdruck des entstehenden Gases ständig herabgesetzt wird.

   Zur Durchführung des Prozesses können verschiedene   Ofensyateme   
 EMI1.1 
 Anwendung von Schachtöfen hat sich nun folgendes, den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Verfahren als besonders günstig erwiesen, wenn Spateisenstein und   ähnliche   Kohlensäure abgebende Erze geröstet werden sollen. 
 EMI1.2 
 das kalte herabgehende Gut verbleibt. Die Gase, welche zur Regelung der Temperatur und zur Herabdrückung des Partialdruckes des entstehenden Gases dienen, werden vornehmlich am unteren Ende des Ofens eingeblasen. Dadurch können sie sich an dem niedergehenden heissen Gut so hoch erhitzen, dass sie mit den höher eingeblasenen Heizgasen gerade die gewünschte Temperatur hervorbringen, gleichzeitig kühlen sie das auszutragende Gut und erzeugen den nötigen Verdünnungsgrad zur Herabsetzung des Partialdruckes.

   Bei Verwendung von Luft erfolgt also die Herabsetzung des Partialdruckes durch eingeblasene Kühlluft, bei Verwendung von Wasserdampf kann dieser auch durch Zusammenbringen von tropfbarflüssigem Wasser mit. dem zu kühlenden heissen Gut erzeugt werden. Durch Vorsorge eines kontinuierlich wirkenden Austrägers, der den Ofen unten abschliesst, ist es möglich, diesen Vorgang ständig in gleichmässiger Weise durchzuführen. 



   In dem Röstofen macht sieh infolge der Säule des zu   verarbeitenden Gjtes naturgemäss   ein grösserer 
 EMI1.3 
 Druck eingeblasen werden. Nach vorliegender Erfindung geschieht dies so, dass die ganze Feuerung unter Druck gestellt wird, in ähnlicher Weise, wie dies bei Schiffskesselfeuerungen und bei mit Druckluft betriebenen Schachtöfen an und für sich bereits bekannt ist. Der Druck ist so bemessen, dass einerseits die Heizgase imstande sind, den Widerstand im Ofen zu überwinden, und dass anderseits beim Öffnen der Heiztüren keine Heizgase austreten können. 



   Dadurch ist es ermöglicht, von der Beförderung heisser Gase Abstand zu nehmen, und man hat es in der Hand, die der Feuerung unter Druck zuzuführende Verbrennungsluft gegebenenfalls auch vorzuwärmen. 



   Die Anwendung dieses Verfahrens hat sich sowohl bei Feuerungen für feste als auch bei solchen für flüssige und gasförmige Brennstoffe bewährt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Abrösten von Spateisenstein und anderen Kohlensäure abgebenden Erzen durch Hindurchpressen von heissen Gasen unter gleichzeitiger Herabsetzung des Partialdruckes des entstehenden EMI1.4 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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