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Windungen zu einer endlosen Schleife vereinigt. Dies hat den Nachteil, dass erstens die Länge der Schleife ziemlich beschränkt ist, dass weiters eine grosse Zahl von Rollen zur Filmführung benötigt wird, schliesslich der Film bei einigen Ausführungen auch mit der Schichtseite die Führung berührt, was einen baldigen Verschleiss bewirkt.
Auch der Erfindungsgedanke des D. R. P. Nr. 350192, bei welchem die Art der Filmführung ähnlich wie beim Einreichungspatent ist, hat einen wesentlichen Nachteil, da die Führungsrollen zwangläufg angetrieben werden. Diese nehmen also den Film mit, zum Unterschiede vom Gegenstand der Erfindung, bei welchem die Führungswalzen sich frei drehen und vom Filmbande mitgenommen werden. Der zwangläufige Antrieb der Rollen ist aber ein technischer Fehler, da bekanntlich reihende Mitnahme einem exakten Synchronismus widerspricht. Daher der komplizierte Spannungsausgleich beim D. R. P.
Bei der vorliegenden Erfindung ist durch nachstehend beschriebene Art des Filmantriebes vollkommener Synchronismus erzielt. Es wird das Filmband um zwei parallele, in beliebigem Abstande befindliehe, in Spitze oder Kugellager leicht drehbare Walzen in einer langen Spirale derart gewickelt, dass immer die Schichtseite aussen liegt. Wickelt man den Film durch Ziehen an einem Ende ab, so werden sich die einzelnen Schleifen übereinanderlegen, da der Film in der Längsrichtung der Walze einen Vorschub erfährt. Es muss daher Vorsorge getroffen werden, das Filmband relativ zur Achsrichtung der Walzen festzuhalten. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen. Es können z. B. unabhängig von den Walzen feste Führungen angebracht werden, welche den Film in der Querrichtung festhalten.
Diese Führungen können zweckmässig seitlieh mit leicht drehbaien Röllchen versehen werden, um die Reibung zu reduzieren. Es können aber auch die Walzen selbst mit Querseheiben oder Stiften versehen sein, welche den Film an der Querverschiebung hindern.
Soll nun der Film in einer endlosen Schleife bewegt werden, so muss man, wenn das Ende der Spirale erreicht ist, mit dem Filmende zum Ausgangspunkte zurückkehren, dies kann durch Führung des Bandes über Wendestangen oder besser durch Wickeln einer zweiten Spirale über eine der ersten identische Vorrichtung erfolgen.
Es werde etwa der Film (Fig. 1) über das erste Führungswalzenpaar IV"TV, derart gewickelt, dass beim Ziehen des Bandes sich die Walzen im Uhrzeigersinne drehen und der Film sich von hinten nach vorne aus der Papierebene herausschraubt. Um das zweite Walzenpaar 1V3, W4 wird der Film so gewickelt, dass sich dieses im gleichen Sinne dreht, der Film aber in das Papier hineinschraubt. Die Ziffern 1 bis 7 zeigen die fortlaufende Filmbahn. T ist eine Zahntrommel. Nach Durchlaufen der zweiten Spirale treffen sich Anfang und Ende der Filmbahn derart, dass die Mittellinien in einer Ebene liegen, und werden die Enden geklebt, so dass eine endlose Schleife entsteht.
Die beiden Rahmen der Spiralen werden steif verbunden und eine zwangläufig angetriebene Zahntrommel greift in das auf-und ablaufende Trum der Schleife. Vor den Spiralen belässt man ein freies Stück Schleife, welches du'ch den Projektionsapparat usw. geführt werden kann. Infolge der Drehung der Zahntrommel läuft der Film kontinuierlich durch die Spiralenbahn, während die Länge der Schleifen zu beiden Seiten der Trommel stets konstant
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spannung, F die freie Filmschleife. Die antreibende Zahntrommel kann auf einer eigenen Welle sitzen oder auch koaxial auf der Walze W. In letzterem Falle darf sie natürlich auf der Walze W nur lose laufen.
Die Kräfte, die die Zahntrommel zu überwinden hat, sind vor allem die Seilsteifigkeit des Films und dessen Reibung an der Seitenführung. Nach einer gewissen Anzahl von Spiralwindungen wird der Zug die zulässige Grenze für die Beanspruchung des Filmbandes erreichen. Die Erfindung sieht nun die Anordnung derart vor, dass eine Doppelspirale nicht mehr Windungen erhält, als die Beanspruchung des Films zulässt. Jeder solche Rahmen mit zwei Spiralen bildet ein Element der Filmschleife. Solche Elemente können nun beliebig viele in Serie angeordnet werden, wenn der Antrieb jedes Elementes für sich direkt, synchron der Filmgeschwindigkeit im Projektor, also bei allen Elementen mit gleicher Geschwindigkeit, erfolgt. Es stellt dann die Filmbelastung innerhalb eines Elementes auch die Maximalbelastung des Films überhaupt dar.
Dieses Prinzip kann natürlich auch innerhalb eines Elementes verwendet werden. Dies ist z. B. möglich durch Einschaltung von angetriebenen Zahntrommeln vor den einzelnen Walzen, wie Fig. 2, T2, zeigt.
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur kontinuierlichen Bewegung geschlossener Filmschleifen, dadurch gekennzeichnet, dass das Filmband über frei-drehbare mit Seitenführungen versehene Führungswalzen in Form einer Spirale derart gewickelt wird, dass die Schichtseite frei liegt und die Führungswalzen vom Film mitgenommen werden..