AT103172B - Mit einer Kraruphülle versehene Leiter. - Google Patents

Mit einer Kraruphülle versehene Leiter.

Info

Publication number
AT103172B
AT103172B AT103172DA AT103172B AT 103172 B AT103172 B AT 103172B AT 103172D A AT103172D A AT 103172DA AT 103172 B AT103172 B AT 103172B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
conductor
krarup
magnetic
ladder
induction
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ulfilas Dr Meyer
Original Assignee
Ulfilas Dr Meyer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ulfilas Dr Meyer filed Critical Ulfilas Dr Meyer
Application granted granted Critical
Publication of AT103172B publication Critical patent/AT103172B/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
    • H01B11/14Continuously inductively loaded cables, e.g. Krarup cables

Landscapes

  • Coils Of Transformers For General Uses (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Magnetic Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mit einer   Krarnpl1iiIle   versehene Leiter. 



   Es ist seit   Tramp   bekannt, dass sich die Selbstinduktion von Leitungen durch   Umspannung   mit Draht oder Band in   zweckmässiger Weise erhöhen lässt. Um   die Wirkung der magnetischen Schicht auf die Selbstinduktion und auf Widerstands erhöhung rechnerisch zu verfolgen, wird im allgemeinen angenommen (vergl. z. B.   Larsen, Elektrotechnische Zeitschrift   1908, S. 1030), dass sich alle magnetischen Induktionslinien nach einem Umlauf um den Leiter schliessen, indem der Luftspalt, der bei dem schraubenartigen   Aufbau der magnetischen Hülle vorhanden ist, überbrückt wird.

   Eine eingehendere Untersuchung   des magnetischen Feldes zeigt jedoch, dass es sehr viel verwickelter zusammengesetzt ist und dass insbesondere eine von der Schraubenstruktur der magnetischen Hülle herrührende Komponente der magnetischen Induktion in Richtung der Leiterachse vorhanden ist. Diese Komponente muss auf einen den Leiter   umschliessenden   elektrisch leitenden Kreis, auch wenn dessen Ebene senkrecht zur Leiterachse steht, induzierendwirken ; wenn also in dem   mit KrarupumspinnungversehenenLeiter Wechselstrom   fliesst, wird auch in dem umhüllenden Kreis Wechselstrom fliessen. Diese theoretischen Betrachtungen, die auch 
 EMI1.1 
 Weise vergrössern.

   Zweitens können infolge dieser Komponente zusätzliche Widerstandserhöhungen auftreten, falls nämlich irgendwelche elektrisch leitende, den Leiter umgebende Schichten vorhanden sind, die dann wie Kurzschlusswindungen an einem Transformator wirken. Letztere Bedingung ist bei einadrigen Kabeln fast stets erfüllt ; als solche Schichten kommen sowohl das Seewasser, ein Mantel zum mechanischen Schutz als auch das bei Guttaperchakabeln zum Schutz   hemmgelegte   Messingband in Betracht. 



   Die Richtung der schädlichen magnetischen Komponente hat entgegengesetztes Vorzeichen, je nachdem ob die   Krampumspinnung   eine   Rechts-oder Linkssehraube   darstellt. Zur Vermeidung der genannten Nachteile wird daher auf Grund vorliegender Erfindung vorgeschlagen, zwei oder mehr Krarupumspinnungen mit entgegengesetzter Drehrichtung um den Leiter zu legen und die einzelnen Lagen so zu bemessen, dass die über alle   L'1gen erstreckte   Summe der magnetischen Induktion in Richtung der   Leiterachse   ganz oder angenähert gleichNull ist. Man hat auch früher schon aus mechanischen und anderen Gründen mehrere Lagen von   Krarupumspinnungen   verwendet, die aber im allgemeinen gleiche Abmessungen erhielten.

   Nun ist aber bei den hochwertigen Krarupumspinnungen die Permeabilität des magnetischen Materials sehr stark von der   Wärmebehandlung   abhängig, die nach Umspinnung des Leiters vorgenommen wird. Wegen der   verschiedenen Abkühlungsge. schwindigkeit   der Einzellagen werden sie daher eine verschiedene Permeabilität besitzen, und demgemäss wird auch die Längsinduktion verschieden sein. Das Ziel der Erfindung wird also durch derartige zufällig gewählte Anordnung nicht erreicht. Die Stärke der Längsinduktion hängt ausser von der   Permeabilität,   von der Dicke der Krarupschiebt, der Breite des Bandes oder Drahtes und der Breite des Luftspaltes ab.

   Es ist notwendig, alle diese Grössen so aufeinander abzustimmen, dass die Summe der   Längsinduktion Null   wird, das kann mit Hilfe von Versuchen oder durch Rechnung geschehen. 



   Die Messung der   Längsinduktion   geschieht in der Weise, dass über den Krarupleiter eine Spule geschoben wird, so, dass die Achse der Spule mit der \ehse des Leiters zusammenfällt. Die in der Spule 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Gleichstrom mit dem ballistischen   Galvanometer oder beiWechselstrom   mit einem Kompensationsverfahren gemessen werden. Durch Messung an Probestücken von verschieden bewickelten Krarupleitungen lässt sich so die günstigste Konstruktion feststellen. 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 Radius der Umspinnung ist ; dabei ist vorausgesetzt, dass der magnetische Widerstand des Luftspaltes gross gegen den Widerstand des magnetischen Materials ist, beide genommen für einen ringförmig den Leiter umgebenden Induktionsfluss.

   Letztere Bedingung ist bei allen praktisch vorkommenden Fällen mit 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Mit einer   Kraniphülle   versehener Leiter, bei dem zwei oder mehr   Krarupumwielungen   mit entgegengesetzter Drehrichtung um den Leiter gelegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Permeabilität, die Dicke und Breite des magnetischen Bandes oder Drahtes und die Anzahl der Umwindungen pro Längeneinheit in den verschiedenen Schichten so aufeinander abgestimmt sind, dass die über alle Schichten erstreckte Summe der magnetischen Induktionen in Richtung der Leiterachse ganz oder nahezu gleich Null ist.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung eines Krarupleiters nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Güte der Abstimmung durch Messung der Längsinduktion mit Hilfe einer über den Krarupleiter geschobenen Spule kontrolliert wird.
AT103172D 1924-02-16 1925-01-16 Mit einer Kraruphülle versehene Leiter. AT103172B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM83881D DE408191C (de) 1924-02-16 1924-02-16 Krarup-Leiter ohne magnetisches Laengsfeld

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT103172B true AT103172B (de) 1926-04-26

Family

ID=27674463

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT103172D AT103172B (de) 1924-02-16 1925-01-16 Mit einer Kraruphülle versehene Leiter.

Country Status (6)

Country Link
US (1) US1674912A (de)
AT (1) AT103172B (de)
DE (1) DE408191C (de)
DK (1) DK35677C (de)
FR (1) FR592302A (de)
GB (1) GB229349A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
US1674912A (en) 1928-06-26
DK35677C (da) 1926-02-22
DE408191C (de) 1925-01-12
GB229349A (en) 1925-04-16
FR592302A (fr) 1925-07-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT103172B (de) Mit einer Kraruphülle versehene Leiter.
DE3435519A1 (de) Drosselspule
DE68921363T2 (de) Magnetisches Band und Magnetkern.
DE473614C (de) Stromwandler zur Messung der Summe mehrerer Stroeme
DE2507034C2 (de) Elektromagnetische Konduktionspumpe für flüssige Metalle schlechter elektrischer Leitfähigkeit
DE872593C (de) Entstoerdrosselspule
DE1564688A1 (de) Wicklung fuer eine Magnetspule grosser Feldstaerke mit einem bandfoermigen Stromleiter
DE541636C (de) Verfahren zum Einlegen von Z-foermigen Isolationsstreifen zwischen nebeneinanderliegenden elektrischen Leitern von Spulen, insbesondere Drosselspulen
AT126334B (de) Mehrlagige magnetische Wicklung und Verfahren zu ihrer Herstellung.
DE588657C (de) Elektrisches Mehrleiterstarkstromkabel fuer Wechselstrom
DE2754221A1 (de) Hochspannungsspule fuer einen hochspannungstransformator
DE679123C (de) Transformatorwicklung, deren Spannung lagenweise anwaechst
DE455316C (de) Mehrleiterkabel
AT109322B (de) Magnetisches Material und unter Benützung desselben hergestelltes Kabel.
DE546078C (de) Aus verschiedenen Leitertypen zusammengesetztes Fernmeldekabel
DE744888C (de) Verfahren zur Herstellung eines aus zwei einseitig metallisierten Dielektrikumbaendern gewickelten elektrostatischen Kondensators
DE1160938B (de) Verfahren zum Herstellen eines Glimmschutzes fuer die Leiterstaebe elektrischer Maschinen
DE698129C (de) Hochspannungskabel mit erhoehter Selbstinduktion
AT138322B (de) Geblätterter Eisenkörper für Induktionszähler.
DE604855C (de) Verfahren zur Gluehung von Kernen
AT120336B (de) Transformator.
DE607941C (de) Einrichtung zur Verbesserung der Fehlerkurve von Induktionszaehlern
DE426785C (de) Biegsamer, rohrfoermiger Hochspannungsleiter
DE471742C (de) Isolation fuer Unterseekabel
DE697565C (de) Verfahren zur Erhoehung der Permeabilitaet kalt aufgebrachter Bewehrungs- bzw. Abschirmbaender von Kabeln bzw. Kabelseelen