AT103147B - Hochvakuum-Ventilröhre. - Google Patents
Hochvakuum-Ventilröhre.Info
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Description
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Hochvakuum-Tentilröhre.
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der Aufladung durch die Elektronen gefährdet werden, beispielsweise die Glaswandung, und damit möglichst die gesamte Elektronenemission zur Leitung des Stromes zur Anode ausgenutzt wird. Anderseits darf auch nicht ein schmales einen bestimmten Brennfleck erzeugendes Elektronenstrahlenbündel ausgebildet werden, wie es in Röntgenröhren verwendet wird, da dann die Anode stellenweise übermässig erhitzt und daher die Leistungsfähigkeit der Ventilröhre herabgesetzt werden würde. Weiterhin ist dafür zu sorgen, dass der Glühdraht nicht den elektrostatischen Einflüssen seitens der Anode unterworfen ist.
Er ist demgemäss entweder von vornherein so gestaltet worden, dass er durch die Kräfte nicht näher an die Anode herangezogen und auch nicht zerrissen werden konnte, oder er ist durch einen ihn gegen die Anode schirmenden Schutzkorb abgedeckt worden. Beide Ausführungen können nachteilig wirken.
Eine besonders zweckmässige Elektrodenanordnung ergibt sieh der Erfindung gemäss dadurch, dass der Glühdraht frei innerhalb eines vorzugsweise zylindrischen Körpers angeordnet ist, dessen Durchmesser grösser als der Abstand von Anode und Kathode ist und dessen Achse etwa senkrecht zur Haupt-
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Dieser Zylinder vermeidet zunächst das Umherstreuen der Elektronen, indem er entweder durch die ersten ausgesandten Elektronen negativ aufgeladen wird oder eine negative Ladung von vornherein durch metallische Verbindung mit einem Ende des Glühfadens erhält, wie es bei den Sammelvorriehtungen der Hochvakuumröntgenröhren üblich ist. Anderseits gestattet er aber auch die Verteilung der Elektronen auf der gesamten Anodenfläche.
In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Ventilröhre dargestellt.
Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht der gesamten Röhre ; die Fig. 2 und 3 veranschaulichen Querschnitte nach den Linien I-I und lI-lI in Fig. l.
Innerhalb der länglich geformten Glashülle g mit den beiden zur Aufnahme der Elektroden bestimmten Hälsen h1, h2 sind einander gegenüber eine flache, zweckmässig aus Tantalblech gepresste
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geschmolzenen Glasrohren r befestigt. Die Träger t1, t2 und t3, t4 sind untereinander durch Metallplatten t' verbunden und versteift. Alle Verbindungen sind durch Vernieten hergestellt.
Innerhalb des Zylinders z ist der Glühdraht d in Doppelschleifenform angeordnet. Er liegt genügend dicht vor der Anode, dass die Wirkung der Raumladung mögliehst herabgesetzt ist, und ist doch gleichzeitig infolge des Zylinders z der die äusserste Spitze des Glühdrahtes ein wenig überragt, gegenüber der elektrostatisehen Anziehung durch die Anode geschützt. Anderseits verhindert der Sehutzzylinder die Ausbreitung der Elektronen in Richtung nach der Glashülle. Er übt eine gewisse sammelnde Wirkung
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von der Kathode ausgehende Wärmestrahlung.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Hochvaknumventilröhre mit frei in dem Röhrenbehälter angeordneter Glühkathode und Anode, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Metallteile aus Tantalblech hergestellt sind, wobei ein in an sich bekannter Weise den Glühdraht umgebender Sammelzylinder ungefähr gleichen Durchmesser wie die Anode besitzt, deren Abstand von dem Rande des Zylinders geringer als dessen Durchmesser ist. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
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| DE103147X | 1923-08-21 |
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| AT103147B true AT103147B (de) | 1926-04-26 |
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|---|---|---|---|
| AT103147D AT103147B (de) | 1923-08-21 | 1924-03-24 | Hochvakuum-Ventilröhre. |
Country Status (1)
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| AT (1) | AT103147B (de) |
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1924
- 1924-03-24 AT AT103147D patent/AT103147B/de active
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