AT102985B - Einrichtung zur Stromabnahme für elektrische Bahnen. - Google Patents

Einrichtung zur Stromabnahme für elektrische Bahnen.

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AT102985B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur   Stromabnahme   für elektrische Bahnen. 



   Im Stammpatent   Nr.   101164 sind Einrichtungen zur Stromabnahme für elektrische Bahnen beschrieben, bei denen mehrere im Betriebe vertauschbar Stromabnehmer von verschiedener Breite auf einem gemeinsamen Untergestell gelagert sind, durch das sie gegen die Fahrleitung gedrückt werden. 



  Diese Stromabnehmer sind ferner zwangläufig so gekuppelt, dass in einer oder beiden äussersten Fahrdrahtlagen ein gleichzeitiges Anliegen von Abnahmebiigeln verschiedener Breite verhindert ist. In den Fig. 1 und 2 ist eine solche Anordnung, deren Abnahmebügel durch Strebensysteme getragen werden, noch einmal in den beiden Hauptbetriebsstellungen wiedergegeben. In diesen und den folgenden Figuren 
 EMI1.1 
 durch den Index 1, das andere durch den Index 2 gekennzeichnet ist. Es ist nun besonders beim Entwurf von   Scheren-oder Parallelogrammstromabnehmern dieser Art für schon   bestehende Fahrleitungsanlagen mitunter schwierig, das richtige Hubverhältnis zwischen den breiten und schmalen Bügeln zu erzielen. 



   Diese Schwierigkeit wird erfindungsgemäss dadurch beseitigt, dass sich die Stromabnehmer von verschiedener Breite durch die Bewegungen ihrer Oberstreben unmittelbar gegenseitig beeinflussen, was durch eine kinematische Verbindung beliebiger Art bewirkt werden kann. Die Fig. 3 und 4 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hier sind die Oberstreben   o,   des einen Systems unmittelbar an die Oberstreben   Oj   des andern Systems angelenkt. Sie bilden   zweckmässig mit   diesen ein Parallelogramm. Beim Senken der Stromabnahmeeinrichtung verkürzt sich dessen eine Diagonale, wodurch der Bügel   12   relativ zum Bügel   11   gehoben wird.

   Dieser ist kürzer als der Bügel 12, der ihn in der Stellung nach Fig. 4 überragt, so dass sich die Bügel in der Berührung des   Fahrdrahtes t ablösen.   Es lassen sich hier sehr leicht auch mehr als zwei Bügel auf einem Untergestell vereinigen, ohne sich gegenseitig zu stören, indem man mehrere Strebenpaare   o,   von verschiedener Länge an die Streben   Oi   anfügt. Durch die gegenseitigen Lageänderungen der Systemteile können zusätzliche Vorgänge, wie das Umlegen der tieferstehenden Bügel u. dgl. bewirkt werden. 



   Ein weiteres Mittel, um eine freiere Wahl in der Anordnung zu erhalten, das als Ausgestaltung des eben beschriebenen, aber auch unabhängig davon angewendet werden kann, besteht darin, dass die Bewegung eines Strebensystems zugleich von mehreren in bezug auf die Bewegungsvorgänge ungleichwertigen Punkten eines andern Systems abgeleitet wird. Die beiden Punkte b in den Fig. 1 oder 3 sind infolge der symmetrischen Anordnung als gleichwertig anzusehen. Dagegen zeigen die Fig. 5 und 6 eine Anordnung, in der die Bewegung der Punkte b des einen Systems von den Bewegungen der ungleichwertigen Punkte e und e des andern Systems abhängt. Hiezu sind Lenker m und n vorgesehen, die zweckmässig mit den anschliessenden Teilen der Streben   Oi   und u Parallelogramme bilden. 



   Von den Punkten c oder e kann auch das eine Paar durch Punkte ersetzt werden, die fest gelagert sind oder einem unbeweglichen Teile des Untergestells angehören. Eine entsprechende Ausführungsform ist in den Fig. 7 und 8 veranschaulicht. Die Lenker n sind wie im vorhergehenden Ausführungsbeispiel 
 EMI1.2 
 streben   Oi, sondern   in den Punkten g an den unbeweglichen Teil des Untergestells angelenkt. Für die Bewegung der Streben   Oz   ist also die Relativbewegung der Punkte e gegen die Punkte g massgebend. 

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  Bei geeigneter Anordnung der Gelenke und Wahl der Strebenlängen kann man den selbsttätigen Austausch der   Abnahmebügel   mit wesentlich geringeren Lageänderungen des Fahrdrahtes bewirken als bei den vorhergehenden Ausführungsbeispielen. In noch   stärkerem Masse   tritt dieser Vorteil an der Anordnung nach den Fig. 9 und 10 in Erscheinung. Hier sind nicht die Lenker m, sondern die Lenker m mit dem unbeweglichen Teile des Untergestells verbunden. Eine Senkung des Fahrdrahtes in die in Fig. 9 gestrichelt eingetragene Lage ergibt hier die Stellung der   Stromabnahmeeinrichtung   nach Fig. 10. 



   Eine Übergangsform zwischen den beiden zuletzt beschriebenen Anordnungen zeigen die 
 EMI2.1 
 punkte a angelenkt sind. Die Gelenkpunkte g sind hier in einen einzigen zusammengezogen. Sie könnten aber auch beiderseits in die Punkte d verlegt oder so angebracht sein, dass sich die Lenker n kreuzen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Einrichtung zur Stromabnahme für elektrische Bahnen nach Patent Nr. 101164, gekennzeichnet durch eine kinematische Verbindung unmittelbar zwischen den Oberstreben der Stromabnehmer von verschiedener Breite.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberstreben eines bügeltragenden Strebensystems mit denen eines andern ein Parallelogramm bilden (Fig. 3,4).
    3. Ausführungsform nach Patent Nr. 101164, dadurch gekennzeichnet, dass die Stütz-oder Führungs- punkte eines Strebensystems zugleich mit mehreren in bezug auf die Bewegungsvorgänge ungleichwertigen EMI2.2 punkte (b) eines Strebensystems zugleich mit Punkten (c) der Oberstreben und solehen (e) der Unterstreben eines andern Strebensystems kinematisch gekoppelt sind (Fig. 5,6).
    5. Ausführungsform nach Patent Nr. 101164, dadurch gekennzeichnet, dass ein Stromabnehmer über kinematische Verbindungen (m, n) sich zugleich auf feste oder dem unbeweglichen Teile des Untergestells angehörige Punkte (g) sowie auf Punkte (a, c, e) eines andern Stromabnehmers derart stützt, dass die Hubbewegung der beiden Stromabnehmer verschieden schnell oder in gegenläufigem Sinne erfolgt.
AT102985D 1922-02-17 1922-08-30 Einrichtung zur Stromabnahme für elektrische Bahnen. AT102985B (de)

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