AT102916B - Getriebe für Schraubengewindefräsmaschinen. - Google Patents

Getriebe für Schraubengewindefräsmaschinen.

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AT102916B
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  Getriebe für   Schraubengewindefr smaschineu.   



   Bei nach dem Abwälzverfahren arbeitenden   Gewindefräsmaschinen   für Schrauben, insbesondere Holzschrauben mit durch Schneckengetriebe angetriebenem Fräser und den Fräserträger tragender, die   Fräserantriebsspindel   gleichachsig umgebender hohler   Vorschubwelle, wurden   bisher Fräser von gleichem Durchmesser wie das den Fräser treibende Schneckenrad verwendet. Dieser   Fräserdurchmesser   war nun verhältnismässig sehr gross, so dass kurze Schrauben nur mit sehr kurzem Gewinde oder gar nicht geschnitten werden konnten, da der Fräser nicht nahe genug an die Einspannvorrichtung   herangebracht   werden konnte.

   Die Verwendung kleinerer Fräser scheiterte jedoch daran, dass infolge der verringerten Umfangsgeschwindigkeit der Schneidkante des Fräsers bei gleichbleibendem Vorschub ein Fehler in der Abwälzbewegung des umlaufenden   Fräsers   auf der ebenfalls mit unveränderter Umlaufzahl sich drehenden Schraube eintrat, was zur Folge. hatte, dass das Gewinde beim Fräsen bis auf den Schaft abrasiert wurde. 



   Dieser Übelstand soll durch den Gegenstand der Erfindung behoben werden. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch   ermöglicht,   dass   d1s   Getriebe ein   Weehselräderpaar   aufweist, von dessen getriebenem Rad sowohl die Fräserdrehung als auch der Fräservorsehub beeinflusst werden, wodurch für Fräser verschiedenen Durchmessers das für dieselbe   Fräserumfangsgeschwindigkeit   jeweils erforderliche Über-   setzungsverhältnis durch Auswechseln   des   Weehsehräderpaares hergestellt   werden kann. 



   Eine beispielsweise   Ausführungsform   des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt. 
 EMI1.1 
 Fräserantriebsspindel im Längsschnitt ; Fig. 4 zeigt in   gleichem Massgabe   wie Fig. 3 den Fräserträger teils in Ansicht, teils in axialem Längsschnitt, Fig. 5 und 6 zeigen die Verwendung von Gewindefräsern verschiedenen Durchmessers. 



   Im linken und im mittleren Ständer des Gestells 1 ist   längsverschiebbar   die hohle   Vorsehubwelle   2 
 EMI1.2 
 gelagerten, auf der mit dem Fräser 8 versehenen Fräserspindel 6 sitzenden Schneckenrad 7 im Eingriff steht, und im rechten Seitenständer gelagert ist, welchen sie durchdringt. Über der Welle 2 sind die Antriebswelle 10 der Maschine mit der Riemscheibe 11 für den Riemen 13 und die   Einspannvorrichtung 4   gelagert, die mit einem Gegenhalter 12 zusammenwirkt.

   Die Welle 10 trägt aussen am rechten Seiten- 
 EMI1.3 
 im Eingriff steht und durch dieses über 5 die   Fräserspindel 6,   sowie über die Zahnräder 16,   1'7   und weitere Zahnräder die Kurventrommel 43 auf der Welle 42 antreibt, welche durch eine   Hebelübertragung   den Vorschub des Fräserträgers bewirkt. Wird nun ein Fräser von kleinerem Durchmesser als jener des den Fräser antreibenden Schneckenrades verwendet, so wird das Übersetzungsverhältnis der Räder 14 und   15   derart gewählt, dass die Schneidkante des kleineren Fräsers die gleiche Umfangsgeschwindigkeit hat wie die des grösseren.

   Da nun das Rad 15 auch den Antrieb des Fräservorschubes bewirkt, wird auch letzterer im entsprechenden   Masse   geändert, so dass der Abwälzvorgang richtig vor sich geht und keine Zerstörung des Gewindes eintritt. Zur   Führung   des Fräsers zwecks Erzielung der verjüngten   Sehaftform   der Schrauben ist am mittleren   Maschinenständer   drehbar ein Hebel 18 angeordnet, dessen vorderer Arm nach aufwärts gebogen ist und einen Nocken 19 trägt, auf welchem die in einem Arm 20 der Vorschubwelle 2 sitzende Stellschraube 21 gleitet.

   Am andern Ende hat der Hebel 18 eine Rolle 22, welche auf einer auf der Welle 24 gelagerten Nockenscheibe 23 läuft, die so ausgebildet ist, dass nach Fertigstellung einer Schraube der Hebelarm mit dem Nocken 19 nach unten und der   Fräserträger   3 unter dem Zug der an der hinteren Längswange festen Feder 25 nach aussen verschwenkt wird, so dass der Fräser aus der Nähe der Einspannvorrichtung   hinwegrüokt,   bis ein neues Werkstück eingespannt ist. 



   Die Fig. 5 und 6 zeigen die Wirkungsweise des Fräsers beim Fräsen gleich grosser Gewindegänge von Holzschrauben, u. zw. Fig. 5 einen Fräser von gleich grossem Durchmesser wie das den Fräser antreibende Schneckenrad. Hieraus ist ersichtlich, dass man mit dem kleineren Fräser bei gleichen Verhältnissen ein um den   Betrag o   längeres Gewinde fräsen kann, ehe er an die Einspannvorrichtung anstösst, als mit dem doppelt so grossen Fräser. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : EMI1.4 schubwelle, gekennzeichnet durch ein Wechselräderpaar (14, 15), von dessen getriebenem Rad sowohl die Fräserdrehung als auch der Fräservorschub beeinflusst werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT102916D 1923-07-26 1924-07-21 Getriebe für Schraubengewindefräsmaschinen. AT102916B (de)

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