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Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Ausschaltvorrichtung für die bekannten elektrisch beheizten Kaffeemaschinen od. dgl. Die Maschine besteht, wie bekannt, aus einem zur Aufnahme des zur Kaffeeoder Teebereitung erforderlichen Wassers und des fertigen Kaffees dienenden, luftdicht verschliessbaren Heizkessel oder Koehbehälter, welcher an einem zweiarmigen, an einem Ständer um veine waagrechte Achse schwingenden Hebel aufgehängt and im leeren Zustand mittels eines als Gegengewicht wirkenden Aufbrühgefässes ausbalanciert ist.
Die Erfindung bezweckt, den Kessel mit einer elektrischen Heizvorriehtung derait zu versehen, dass diese mittels einer Schalteinrichtul1g bei gefülltem, in seiner untersten Lage befindlichen Kessel an die Stromzuleitung angeschlossen, bei entleertem, in seiner obersten Lage befindlichen Kessel dagegen
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stützt, während sein anderer Arm gegen einen Kontaktschieber wirkt oder selbst den Kontakt trägt, der nach Freigabe des Ausschalthebels durch Feder-oder Gewiehtswirkung so verstellt wird, dass der Strom unterbrochen wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine dargestellt. Fig. 1 ist ihre Ansicht während des Heizens, Fig. 2 die innere Einrichtung der Sehaltdose, Fig. 3 die Schaltdose stehend angeordnet.
In die Gabel b des zweiarmigen, um die wagrechte Achse c drehbaren Hebels u ist, wie bekannt, der luftdicht verschliessbare Heizkessel a mittels der Stifte e eingehängt. Im leeren Zustande ist er mit dem am andern Hebelarm hängenden Aufbrühgefäss d ausbalanciert. Im unteren Teil des Heizkessels ist eine beliebige elektrische Heizvorrichtung eingebaut, welche mit den Steckern t und den Litzen k
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An der Schaltdose ist seitlich ein unter Federwirkung stehender Kontaktstift m angeordnet, bei dessen Innenstellung der Strom zwischen Zuleitung und den Litzen k geschlossen, in dessen vorgeschobener Lage dagegen der Strom unterbrochen ist (Fig. 2).
Der Kontaktstift, der radial in der Aussenwand der Dose und in dem Lager z geführt ist und durch eine Spiralfeder in die Aussenstellung gedrückt wird, besteht in seinem Schaft aus Isolatioosmaterial und besitzt den Nietallring in,. Von den Steckkontakten n und o ist ein Stift mit der einen Litze k, der andere mit der Kontaktfeder t leitend verbunden. Die zweite Litze k steht mit der Kontaktfeder/in Verbindung, so dass Stromschluss erfolgt, sobald der Kontaktstift in die Dose gedrückt und damit der Kontaktring in, mit den Kontaktfedern in Berührung gebracht wird. An der Dose ist ferner über dem Stifte 1n der zweiarmige Schalthebel ! drehbar angebracht, welcher sich im Ruhezustand auf dem Deckel der Schaltdose (z. B. durch Federwirkung) auflegt.
Wird der Hebel I in die verikale Lage aufgeklappt, so legt sich sein einer Arm an den Kontaktstift m an und drückt diesen unter Spannung seiner Feder in die Innenstellung. Der zweite nach oben gerichtete Hebelarm des Hebels l wird dabei schleifend zum Anliegen an dem unteren Rande des Heizkessels a gebracht, wobei ein Ausweichen des Kessels nach der Seite durch eine entsprechende Führung, z. B. durch eine in einem Schlitz des Halters h geführte Zunge g verhindert wird.
Der Vorgang bei der Zubereitung des Kaffees oder Tees ist nun folgender : Der mit Wasser gefüllte Heizkessel nimmt seine unterste Lage ein (Fig. 1).
Es wird nun der Kontakthebel l aus der punktiert gezeichneten horizontalen Lage in die vertikale
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stift 111 unter Spannung seiner Feder in die Schaltdose und schliesst dadurch den Stromkreis zwischen Kessel und Schaltdose, während der nach oben gerichtete Hebelarm unter der Wirkung der Feder des Stiftes t) t stehend, sich an den unteren Rand des Kessels anlegt.
Beim Anstecken der Stecker 11 und 0
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dann wird der Schalthebel ! frei und durch den unter Federwirkung stehenden Stilt M'in seine horizontale Lage zurückgeführt. Der Kontaktstift'in nimmt nun wieder seine äusserste, in der Zeichnung punktiert angedeutete Lage ein, bei welcher die Stromzufuhr zur Heizvorrichtung dauernd unterbrochen ist.
Selbstverständlich kann der Kontaktstift der Schaltdose auch auf ihrer oberen Seite oder in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise angeordnet werden. Im ersteren Falle wird der Kontakthebel über dem Kontaktstift so angeordnet, dass er umklappbar und axial verschiebbar ist. Senkrecht gestellt, stützt sich der Heizkessel auf ihn und drückt den Kontaktstift abwärts, stromschlusswirkend. Beim Hochgehen des Kessels hebt sich der Kontakthebel mit dem Kontaktstift und legt sich, durch Federwirkung beein- flusst, wagrecht auf die Dose, so dass dann Stromunterbrechung erfolgt, wenn auch der Kessel wieder in die untere Lage zurückkehrt.
Im zweiten Fall ist die Schaltdose drehbar um eine horizontale Achse derart angeordnet, dass sie durch Federwirkung in der punktierten Lage, also oben nach aussen stehend, gehalten wird. Bei der gleichen Stromführung wie oben erfolgt die Einschaltung dadurch, dass sich das Heizgefäss, das an der Berührungsstelle mit einer Stromzuführung zur Heizung versehen ist, leitend auf den Kontaktstift aufsetzt und den Stromschluss durch Niederdrücken desselben bewirkt, wobei die Dose senkrecht stehen bleibt. Geht der Kochkessel hoch, so federt der Kontaktstift nach oben, Stromunterbrechung erfolgt und die Dose legt sich wieder schräg in die Ruhestellung.
Auch kann die Anordnung so getroffen werden, dass der Strom durch den einen Arm eines Kontakt- hebels-geschlossen wird, der mit dem ändern Arm durch das Gewicht des Heizkessels in Schaltstellung gehalten und bei Verminderung desselben freigegeben wird.
Die Zeichnung zeigt in den Fig. 4 und 5 zwei Ausführungsformen dieser Anordnung im Schnitt.
Hiebei eifolgt die Ein-und Ausschaltung des Stromes durch einen drehbaren oder schwingenden doppelarmigen Kontakthebel. Dieser ist bei der dargestellten Ausführungsform bei Si drehbar gelagert. Sein Arm y wird beim Heizen mit seinem andern Arm 1 durch dasGewicht des Heizkessels a in Schaltstellung gehalten ; wobei er-im übrigen entsprechend isoliert-zwischen den beiden Klemmen ? und x Kontakt herstellt und den Stromkreis schliesst. Beim Hochgehen des Kessels gibt dieser den Hebelarm 1 frei und der Hebel bewegt sich unter der Wirkung der Feder 2 (Fig. 4) in die punktierte Stellung, wobei der Strom
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sichere und übersichtliche Weise erfolgen kann.
Die Ausführungsform nach Fig. 5 ist im wesentlichen dieselbe, wie die in Fig. 4, nur. ist statt der Feder 2 ein Gegengewicht 3 angewendet, um den Hebel y, 1 selbsttätig beim Hochgehen des Kessels in die Ausschaltstellung zu bringen, d. h. den Strom zu unterbrechen. Die eine Litze k ist hiebei zweck- mässig mit dem Arm y des Kontakthebels verbunden, so dass der Stromkreis geschlossen wird, wenn der Hebel in Schaltstellung ist und sein Arm y auf die Kontaktfeder 1t drückt.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige AU5schaltvorrichtung für elektrisch beheizte aus einem an einem zweiarmigen Hebel aufgehängten Heizkessel und einem Aufbrühgefäss bestehende Kaffeemaschinen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass sich ein an einem Schaltergehäuse angeordneter Aussehalthebel mit einem Arm gegen den heb-und senkbaren Heizkessel abstützt, während sein anderer Arm gegen einen Kontaktschieber wirkt oder selbst den Kontakt trägt, der nach Freigabe des Ausschalthebels durch Feder- oder Gewichts- ivirkung so verstellt wird, dass der Strom unterbrochen wird.