AT102784B - Selbsttätige Ausschaltvorrichtung für elektrisch beheizte Kaffeemaschinen od. dgl. - Google Patents

Selbsttätige Ausschaltvorrichtung für elektrisch beheizte Kaffeemaschinen od. dgl.

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AT102784B
AT102784B AT102784DA AT102784B AT 102784 B AT102784 B AT 102784B AT 102784D A AT102784D A AT 102784DA AT 102784 B AT102784 B AT 102784B
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AT
Austria
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boiler
contact
arm
lever
spring
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English (en)
Inventor
Leonhard Dichtl
Original Assignee
Leonhard Dichtl
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  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft eine   selbsttätige     Ausschaltvorrichtung für   die bekannten elektrisch beheizten Kaffeemaschinen od. dgl. Die Maschine besteht, wie bekannt, aus einem zur Aufnahme des zur Kaffeeoder Teebereitung erforderlichen Wassers und des fertigen Kaffees dienenden, luftdicht verschliessbaren Heizkessel oder   Koehbehälter,   welcher an einem zweiarmigen, an einem Ständer um   veine waagrechte   Achse schwingenden Hebel aufgehängt and im leeren Zustand mittels eines als Gegengewicht wirkenden   Aufbrühgefässes   ausbalanciert ist. 



   Die Erfindung bezweckt, den Kessel mit einer   elektrischen Heizvorriehtung derait   zu versehen, dass diese mittels einer   Schalteinrichtul1g   bei gefülltem, in seiner untersten Lage befindlichen Kessel an die   Stromzuleitung   angeschlossen, bei entleertem, in seiner obersten Lage befindlichen Kessel dagegen 
 EMI1.2 
 stützt, während sein anderer Arm gegen einen Kontaktschieber wirkt oder selbst den Kontakt trägt, der nach Freigabe des   Ausschalthebels durch Feder-oder Gewiehtswirkung   so verstellt wird, dass der Strom unterbrochen wird. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Maschine dargestellt. Fig. 1 ist ihre Ansicht während des Heizens, Fig. 2 die innere Einrichtung der Sehaltdose, Fig. 3 die Schaltdose stehend angeordnet. 



   In die Gabel b des zweiarmigen, um die wagrechte Achse c drehbaren Hebels u ist, wie bekannt, der luftdicht verschliessbare Heizkessel a mittels der Stifte e eingehängt. Im leeren Zustande ist er mit dem am andern Hebelarm hängenden Aufbrühgefäss d ausbalanciert. Im unteren Teil des Heizkessels ist eine beliebige elektrische Heizvorrichtung eingebaut, welche mit den Steckern t und den Litzen k 
 EMI1.3 
 An der Schaltdose ist seitlich ein unter Federwirkung stehender Kontaktstift m angeordnet, bei dessen Innenstellung der Strom zwischen Zuleitung und den Litzen k geschlossen, in dessen vorgeschobener Lage dagegen der Strom unterbrochen ist (Fig. 2).

   Der Kontaktstift, der radial in der Aussenwand der Dose und in dem Lager z geführt ist und durch eine Spiralfeder in die Aussenstellung gedrückt wird, besteht in seinem Schaft aus   Isolatioosmaterial   und besitzt den   Nietallring in,. Von   den Steckkontakten n und o ist ein Stift mit der einen Litze k, der andere mit der Kontaktfeder t leitend verbunden. Die zweite Litze k steht mit der   Kontaktfeder/in Verbindung,   so dass Stromschluss erfolgt, sobald der Kontaktstift in die Dose gedrückt und damit der Kontaktring   in,   mit den Kontaktfedern in Berührung gebracht wird. An der Dose ist ferner über dem Stifte   1n   der zweiarmige Schalthebel ! drehbar angebracht, welcher sich im Ruhezustand auf dem Deckel der Schaltdose (z. B. durch Federwirkung) auflegt. 



   Wird der Hebel   I   in die verikale Lage aufgeklappt, so legt sich sein einer Arm an den Kontaktstift m an und   drückt   diesen unter Spannung seiner Feder in die Innenstellung. Der zweite nach oben gerichtete Hebelarm des Hebels   l   wird dabei schleifend zum Anliegen an dem unteren Rande des Heizkessels   a   gebracht, wobei ein Ausweichen des Kessels nach der Seite durch eine entsprechende Führung, z. B. durch eine in einem Schlitz des Halters h geführte Zunge g verhindert wird. 



   Der Vorgang bei der Zubereitung des Kaffees oder Tees ist nun folgender : Der mit Wasser gefüllte Heizkessel nimmt seine unterste Lage ein (Fig. 1). 



   Es wird nun der Kontakthebel l aus der punktiert gezeichneten horizontalen Lage in die vertikale 
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 stift   111 unter   Spannung seiner Feder in die   Schaltdose   und   schliesst dadurch den Stromkreis zwischen   Kessel und Schaltdose, während der nach oben gerichtete Hebelarm unter der Wirkung der Feder des   Stiftes t) t   stehend, sich an den unteren Rand des Kessels anlegt.

   Beim Anstecken der Stecker   11 und 0   
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 dann wird der Schalthebel ! frei und durch den unter Federwirkung stehenden Stilt   M'in   seine horizontale Lage   zurückgeführt.   Der Kontaktstift'in nimmt   nun   wieder seine äusserste, in der Zeichnung punktiert angedeutete Lage ein, bei welcher die Stromzufuhr zur Heizvorrichtung dauernd unterbrochen ist. 



   Selbstverständlich kann der Kontaktstift der Schaltdose auch auf ihrer oberen Seite oder in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise angeordnet werden. Im ersteren Falle wird der Kontakthebel über dem Kontaktstift so angeordnet, dass er umklappbar und axial verschiebbar ist. Senkrecht gestellt, stützt sich der Heizkessel auf ihn und drückt den Kontaktstift abwärts, stromschlusswirkend. Beim Hochgehen des Kessels hebt sich der Kontakthebel mit dem Kontaktstift und legt sich, durch Federwirkung beein-   flusst,   wagrecht auf die Dose, so dass dann Stromunterbrechung erfolgt, wenn auch der Kessel wieder in die untere Lage zurückkehrt. 



   Im zweiten Fall ist die Schaltdose drehbar um eine horizontale Achse derart angeordnet, dass sie durch Federwirkung in der punktierten Lage, also oben nach aussen stehend, gehalten wird. Bei der gleichen Stromführung wie oben erfolgt die Einschaltung dadurch, dass sich das Heizgefäss, das an der Berührungsstelle mit einer   Stromzuführung   zur Heizung versehen ist, leitend auf den Kontaktstift aufsetzt und den   Stromschluss   durch Niederdrücken desselben bewirkt, wobei die Dose senkrecht stehen bleibt. Geht der Kochkessel hoch, so federt der Kontaktstift nach oben, Stromunterbrechung erfolgt und die Dose legt sich wieder schräg in die Ruhestellung. 



   Auch kann die Anordnung so getroffen werden, dass der Strom durch den einen Arm eines Kontakt-   hebels-geschlossen   wird, der mit dem ändern Arm durch das Gewicht des Heizkessels in Schaltstellung gehalten und bei Verminderung desselben freigegeben wird. 



   Die Zeichnung zeigt in den Fig. 4 und 5 zwei   Ausführungsformen   dieser Anordnung im Schnitt. 



  Hiebei eifolgt die Ein-und Ausschaltung des Stromes durch einen drehbaren oder schwingenden doppelarmigen Kontakthebel. Dieser ist bei der dargestellten   Ausführungsform bei Si   drehbar gelagert. Sein Arm y wird beim Heizen mit seinem andern Arm 1 durch   dasGewicht   des Heizkessels a in Schaltstellung gehalten ; wobei   er-im übrigen entsprechend isoliert-zwischen   den beiden Klemmen   ?   und x Kontakt herstellt und den Stromkreis schliesst. Beim Hochgehen des Kessels gibt dieser den Hebelarm 1 frei und der Hebel bewegt sich unter der Wirkung der Feder 2 (Fig. 4) in die punktierte Stellung, wobei der Strom 
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 sichere und   übersichtliche Weise erfolgen kann.   



   Die Ausführungsform nach Fig. 5 ist im wesentlichen dieselbe, wie die in Fig. 4, nur. ist statt der Feder 2 ein Gegengewicht 3 angewendet, um den Hebel y, 1 selbsttätig beim Hochgehen des Kessels in die Ausschaltstellung zu bringen, d. h. den Strom zu unterbrechen. Die eine Litze k ist hiebei zweck-   mässig   mit dem Arm y des Kontakthebels verbunden, so dass der Stromkreis geschlossen wird, wenn der Hebel in Schaltstellung ist und sein Arm y auf die Kontaktfeder   1t drückt.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Selbsttätige   AU5schaltvorrichtung   für elektrisch beheizte aus einem an einem zweiarmigen Hebel aufgehängten Heizkessel und einem Aufbrühgefäss bestehende Kaffeemaschinen od. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass sich ein an einem   Schaltergehäuse angeordneter Aussehalthebel   mit einem Arm gegen den heb-und senkbaren Heizkessel abstützt, während sein anderer Arm gegen einen Kontaktschieber wirkt oder selbst den Kontakt trägt, der nach Freigabe des Ausschalthebels durch Feder- oder Gewichts-   ivirkung   so verstellt wird, dass der Strom unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich beim Heizen ein Arm des Schalthebels in vertikaler Stellung an den federnden Kontaktbolzen anlegt und ihn unter Spannung EMI2.3 Kessel stützt, von diesem aber beim Heben freigegeben, durch Federwirkung umgeklappt und dadurch der Strom unterbrochen wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an einem Arm (y) den Kontakt tragende Schalthebel mit dem andern Arm (1) durch das Gewicht des Heizkessels (a) in Schaltstellung gehalten und beim Hochgehen desselben freigegeben wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehaltdose mit einem Kontaktstift stehend und drehbar derart angeordnet ist, dass das Gewicht des Heizkessels so lange den Kontakt- EMI2.4 neigt und den Strom unterbricht.
    Druck der C < tMT Hdh : schen Staatsdruckerbi in Wien. 159 26.
AT102784D 1924-04-04 1924-04-04 Selbsttätige Ausschaltvorrichtung für elektrisch beheizte Kaffeemaschinen od. dgl. AT102784B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052651B (de) * 1953-06-05 1959-03-12 Theodor Stiebel Dipl Ing Dr Kaffeemaschine, insbesondere zur Anbringung am Armaturenbrett von Kraftfahrzeugen
DE1236748B (de) * 1957-11-14 1967-03-16 Alexander Kueckens Vollautomatische Kaffeemaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052651B (de) * 1953-06-05 1959-03-12 Theodor Stiebel Dipl Ing Dr Kaffeemaschine, insbesondere zur Anbringung am Armaturenbrett von Kraftfahrzeugen
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