AT102684B - Verfahren und Einrichtungen zum Zuschneiden von Kistenteilen. - Google Patents

Verfahren und Einrichtungen zum Zuschneiden von Kistenteilen.

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AT102684B
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Friedrich Lindinger
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   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zuschneiden von Kistenteilen auf einer   Besäumsäge.   



  Bisher wurden die Bretter für die Kistenteile in einer der Breite der Kistenteile entsprechenden Zahl nebeneinander und gegebenenfalls ausserdem auch übereinander unmittelbar auf dem Schiebetisch der Bes umsäge festgespannt. Nach der Erfindung dagegen werden von Schiebetisch getrennte Einspannvorrichtungen verwendet, in welche die Bretter von   Hilfsarbeitern eingelegt werden. Nach vollführtem   Schnitt wird die Einspannvorrichtung samt den   nun   besäumten Brettern vom Schiebetisch abgenommen und durch eine andere inzwischen beschickte ersetzt. Auf diese Weise wird der Leerlauf der Säge auf das   kleinste Mass   verringert. 



   In der Zeichnung sind Einrichtungen zur Durchführung des Verfahrens beispielsweise veran-   schaulicht.   Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen die Säge im Längsschnitt, in Draufsicht und im Querschnitt. 
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 sieht dar. Die Fig. 7 und 8 zeigen die zugehörige Verriegelungsvorrichtung in Draufsicht und in Seitenansicht. Fig. 9 ist die Ansicht einer Hilfseinrichtung. 



   Die Säge besitzt zwei Kreissägeblätter 1, 2, die auf einer   Welle : J in   einem Abstand voneinander befestigt sind. Die Welle ist auf Trägern 4, 5 gelagert, die mittelbar an zwei parallel zu den   Sägeblättern   angeordneten Ständern 6,7 befestigt sind. Zwischen   den Sägeblättern sitzen   auf der Welle 3 eine Antriebsscheibe 8 und eine Reibungsscheibe 9. Erstere ist durch einen Riemen mit einem Elektromotor 10 gekuppelt. An den Innenseiten der Träger   4, 5   sind nach hinten ansteigende Leisten 11, 12 befestigt, auf welchen eine Platte 13 mittels eines Hebels 14 verschiebbar ist. Auf dieser Platte ist unterhalb der Bremsscheibe 9 ein Keil 15 befestigt, der als Brems- und Sperrvorrichtung für die Säge dient.

   Das durch 
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 der Höhe nach   verstellbare Schutzvorrichtungen trägt.   An diesen sind hinten den   Sägeblättern   Spalteisen befestigt. Parallel zu den Ständern 6,7 sind freisteliende Ständer 16, 17 angeordnet. Die Ständer 6,   7.   
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 stellung und Befestigung eines in der   Längsrichtung   des Tisches liegenden Lineales 22 dienen. An dem Lineal ist ein Anschlag 23 verstellbar angebracht. Die Materialteile werden, gegebenenfalls in mehreren Lagen übereinander, ungefähr in der Breite des herzustellenden Kistenteiles in eine Einspannvorrichtung eingelegt, die aus einem Boden   dz     zwei Seitenwänden 2. 5, 26   und einer Rückwand 27 besteht.

   Die Seitenwände   25,   26 sind mit Löchern versehen, die zur Verstellung und Befestigung einer Leiste 28 dienen. 



  An der Oberseite der Wände   25,   26'sind ein Bügel 29 bzw. ein   Haken.' ? befestigt.   In diesem Teile wird ein federnder Riegel in Form eines   Kreuzes-M eingeschoben, der   die in die Einspannvorrichtung eingelegten Bretter festhält. 



   Nach Einstellung der Leiste 28 entsprechend der Kistenbreite werden auf den Boden 24 der Einspannvorrichtung so viele Bretter nebeneinander gelegt, bis die zu erzielende Gesamtbreite um einen kleinen Betrag Überschritten ist. Nachdem mehrere solcher Lagen Bretter übereinander angeordnet wurden, werden sie durch den federnden kreuzförmigen   Riegel. 31 gesichert, Die Einspannvorrichtung   wird auf den Tisch 20 gelegt, wie dies Fig. 2 erkennen lässt, und samt diesem zur Säge 1 vorgeschoben. 



    Nach dem Besäumen befindet sich der Tisch   20 am hinteren Ende der Maschine. Dort wird die   Einspann-   

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 vorrichtung zwecks Entleerung abgenommen, worauf der Tisch   zurückgezogen wird unfeine   andere Einspannvorrichtung erhält. Auf der rechten   Maschinenseite   wird ebenso gearbeitet, jedoch abwechselnd mit der linken Seite, so dass sowohl der   Elektromotor gleichmässig   belastet ist als auch die das Zubringen und Abnehmen der Einspannvorrichtungen besorgenden Arbeiter gleichmässig   beschäftigt   sind.

   Durch die Anordnung der freistehenden   Ständer'16, -i'st   die   Zugänglichkeit   der   Maschine   wesentlich erhöht und die Arbeitsweise bedeutend erleichtert, da-der Arbeiter dem Wagen zwischen den Ständern 6, 16 
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 dient zur Stützung des überragenden Teiles der Bretter. 



   Da die vom Sägewerk gelieferten Bretter nicht immer parallele Ränder haben, ist es vor ihrer Verwendung zu Kisten, notwendig, die Ränder parallel zu schneiden. Diese Arbeit   kann   mittels des in Fig. 9 dargestellten Dreieckes wesentlich erleichtert werden. Dieses besteht aus drei   Leisten. ?,. 36,. 37,   von welchen die erstgenannte breiter als die beiden andern ist und an ihrer Breitseite eine Leiste 38 trägt. Das Dreieck wird, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, auf den Tisch 21 gelegt, wobei es mit der Leiste 38 zwischen die beiden ersten Querleisten des Tisches eingreift. Das zu besäumende Brett wird an die 
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 wenden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
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 dass die Bretter für die Kistenteile nebeneinander und gegebenenfalls in mehreren Lagen übereinander in eine   Einspannvorrichtung   eingelegt werden und diese Einspannvorrichtung auf den Schiebetiseh der Besäumsäge gebracht und mit ihm dem   Sägeblatt   zugeführt wird. 



   2. Einspannvorrichtung zur   Durchführung   des   Verfahrens nach Anspjueh L   bestehend aus einem von einem viereckigen Boden   (24)   und drei Seitenwänden (25, 26,   27)   gebildeten Rahmen, in dem eine Leiste (28) parallel zur offenen Rahmenseite verstellbar befestigt ist, und dessen einander gegenüberliegende Seitenwände (25, 26) mit Einrichtungen zum Einschieben eines   kreuzförmigen   Riegels (. 31) zum Niederhalten des Arbeitsgutes versehen sind. 
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Claims (1)

  1. in solcher Entfernung von dem andern Ständer (6, 7) angeordnet ist, dass der Arbeiter zwischen den Ständern Platz findet. EMI2.5
AT102684D 1923-10-24 1923-10-24 Verfahren und Einrichtungen zum Zuschneiden von Kistenteilen. AT102684B (de)

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