AT102550B - Herstellung von hydraulischen Bindemittteln oder sonstigen Baustoffen. - Google Patents
Herstellung von hydraulischen Bindemittteln oder sonstigen Baustoffen.Info
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Description
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Herstellung von hydraulischen Bindemittteln oder sonstigen Baustoffen.
Bisher sind meist gekörnte Schlacken zur Herstellung von Bindemitteln verwendet worden. Die Erfindung bezweckt das Körnen zu umgehen und Haldengut an sich, so wie es sich in der Kohlenaufbereitung und aus der Verbrennung und aus den Eisenerzschmelzbetrieben (Basischer Hochofenbetrieb, Martinbetrieb) und der Eisenerzaufbereitung ergibt, unmittelbar als Ausgangsstoffe für die Herstellung von Bindemitteln und Bausteinen zu verwenden.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass der verschieden grosse Gehalt an Kalziumoxyd, Kieselsäure und andern hydraulischen Bestandteilen in den vorgenannten Abfallstoffen bei geeigneter Vermischung derselben allein genügt, um ein Abbinden hervorzurufen, das gegebenenfalls bei gewünschten
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Kalziumoxyd erhöht werden kann. Massgebend für diese Erkenntnis war die Feststellung, dass sich in den vorgenannten Abfallstoffen, sei es zufolge Verarbeitung der Rohstoffe, sei es zufolge der Haldenlagerung und der hiebei auftretenden chemischen Vorgänge hydraulisierende Bestandteile in verschiedener Menge bilden.
Je nachdem nun das gewünschte Bindemittel oder der Baustein mehr oder weniger Abbindekraft oder Festigkeit haben soll, wird man sich mit der Verengung der gemahlenen Haldenstoffe in bestimmten Verhältnissen mit oder ohne Zusatz von Kalk oder Zement abfinden müssen. So z. B. mischt man 25 v. H. Kalziumoxyd mit 75 v.
H. von der Halde genommenen, d. h. auf der Halde natürlich gebranntem Kohlenschiefer (Opuka) und erhält ein Bindemittel, welches mit dem gleichfalls der Halde entnommenen Rösterzstaub innig vermengt, mit Wasser angemacht und in Formen gebracht, einen Baustein von genügender Festigkeit ergibt. Mit Rosterzstaub ist das bisher als wertloser Abfall behandelte sandige, staubige und aussortierte Eisenerz aus den Röstprozessen gemeint, denen gewisse Eisenerze vor der Verhüttung unterzogen werden.
Soll beispielsweise die vorgenannte bestimmte Schlacke zur Herstellung dieses Bindemittels oder Bausteines verwendet werden, so genügt bereits für gewisse Erfordernisse der Kalkgehalt der aus dem basischen Hochofenbetrieb kommenden Haldenschlacke, um in Verbindung mit gewissen hydraulischen Stoffen des Kohlensehiefers wirksam abzubinden.
Selbstverständlich werden bei dem vorgenannten Beispiel bei der Herstellung von Bausteinen Füllmittel verwendet, die an und für sich hydraulische Eigenschaften haben, so dass sie die Bindekraft des Bindemittels verstärken. In Betracht kommen diesbezüglich kohlenschieferhaltige Aschen oder Rosterzstaub. Als bekannt wird vorausgesetzt, Eisenerz und gekörnte Hochofenschlacke gemeinsam auf hydraulische Bindemittel zu verarbeiten, ferner Hochofenschlacke und Brennstoffasche zu einem Trassersatz zu vermahlen und schliesslich Brennstoffaschen und Hochofenschlacke auf Bausteine zu verarbeiten.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von hydraulischen Bindemitteln und sonstigen Baustoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man Schlacke der Eisenerzeugung, ausgebrannten Kohlenschiefer und solchen enthaltende Aschen auf der Halde ablagern lässt und diese abgelagerten Stoffe und Rosterzstaub mit Berilek- sichtigung ihrer sich zu der gewünschten Bindekraft oder Festigkeit ergänzenden hydraulischen Stoffe in vermahlenem Zustande miteinander vermengt oder in gewöhnlicher Art unter Wasserzusatz zu Mörtel oder Bausteinen verarbeitet.
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Claims (1)
- 2. Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Herstellung von Mörtel oder Bausteinen als Füllmittel zu dem nach Anspruch 1 bereiteten Bindemittel auf der Halde abgelagerte kohlenschieferhaltige Aschen und Rösterzstaub zugesetzt werden, so dass in Ergänzung zu den in diesen Füllmitteln bereits enthaltenen hydraulischen Stoffen nur sehr geringe Mengen reinen Kalkes oder Zementes zugesetzt werden müssen. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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