AT102254B - Chiffriervorrichtung. - Google Patents

Chiffriervorrichtung.

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AT102254B
AT102254B AT102254DA AT102254B AT 102254 B AT102254 B AT 102254B AT 102254D A AT102254D A AT 102254DA AT 102254 B AT102254 B AT 102254B
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  • Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Chiffriervorrichtung.   



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Chiffriervorrichtung und besteht in der besonderen gegen- seitigen Anordnung und Abhängigkeit von vier Gliedern, von welchen eines eine Zeichenreihe trägt, das zweite eine Anzahl solcher Reihen, während die beiden restlichen Glieder bei der Bewegung die gegen- seitige Lage der erstgenannten beeinflussen. 



   Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform einer   Chiffriervorrichtung   nach der Erfindung. Fig. 1 ist ein Längsschnitt und Fig. 2 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt. Fig. 3 ist ein Querschnitt, der die Antriebsvorrichtung veranschaulicht. Fig. 4 zeigt die Anordnung der Kette, die durch ihre Zusammensetzung einer beliebigen Zahlenreihe entspricht. 



   In einem   Gehäuse 1 ist eine Ichse 2   drehbar gelagert, auf welcher zwei mittels Stangen 4 miteinander fest verbundene kreisförmige Scheiben. 3 befestigt sind. An dem Umkreis der Scheiben 3 sind in der Aehsenrichtung verlaufende Stäbe   5,   je an der Aussenseite mit einer Zeichennormalreihe (einem Alphabet) versehen, auswechselbar befestigt. Von den Scheiben J und den Stäben 5 wird demnach ein Zylinder gebildet. Auf der Achse 2 ist ein Schaltrad 6 befestigt, mit dem eine von einer Feder 7 beeinflusste Klinke 8 in Eingriff steht. Diese wird von dem einen Arme eines zweiarmigen, auf der Achse 2 drehbar gelagerten Hebels 9 getragen, dessen anderer Arm von einer an 1 befestigten Feder 10 beeinflusst wird, welche den Hebel 9 in der in Fig. 3 gezeigten Lage zu halten sucht.

   Das   Sehaltrad   6 hat so viel Zähne als Stäbe 5 vorhanden sind. 



   Auf der Achse 2 ist ausserdem ein   Sehaltrad   11 drehbar gelagert, auf dessen Nabe ein Stiftrad 12 befestigt ist, welches von einer   Mutter 7J   mit   Sperrmutter   14 festgehalten wird. In dem Stiftrad 12, welches aus zwei Scheiben zusammengesetzt sein kann, sind in gleicher Entfernung voneinander radiale Bohrungen vorgesehen, in welche Stifte 15 eingesetzt werden können. 



   Das Stiftrad hat einen zylindrischen Flansch   16,   auf welchem Zeichen angebracht sind, u. zw. eines für jedes   Stiftloch   im Stiftrad   12,   dessen jeweilige Stellung also mittels dieser Zeichen durch eine Öffnung 17 im Gehäuse 1 abgelesen werden kann. Die Zähnezahl des   Sehaltrades     11,   welches auch von der Klinke 8 beeinflusst wird, stimmt mit der Zahl der Stiftlöeher im   Stiftrad 72 uberein und   diese Zahl ist geringer als die Zähnezahl des Schaltrades 6.

   Die beiden   Zähnezahlen   sind im Verhältnis zueinander und zu den Bewegungen des Hebels 9 so gewählt, dass der Hebel 9 bei vollem Herabdrücken von der in Fig. 3 gezeigten Lage das Schaltrad 6 um zwei Zahnlängen, aber das Schaltrad   11 um   nur eine Zahn- 
 EMI1.1 
 



   Durch die Stifte   15   des Stiftrades 12 wird ein mit Aussparungen für die Stifte 15 versehenes Triebrad 20 beeinflusst, welches auf einem in einem Lager 21 eingesetzten Zapfen 22 drehbar gelagert ist. Auf der Nabe von 20 sitzt ein achtseitiges Prisma   28, welches   dazu dient, die Bewegungen des Rades 20 auf eine Kette zu übertragen, die aus Gelenken 24 a und 24 b von verschiedener Höhe und in Übereinstimmung mit einer beliebigen Ziffernreihe geordnet, zusammengesetzt ist. Diese Kette läuft um eine stellbare Leitrolle 25. Jedesmal, wenn ein Stift 15 da reibrad 20 beeinflusst, wird dieses ein Achtel einer   Umdrehung   gedreht, wobei die Kette um eine   Gelenidänge vorwärts   bewegt wird.

   Gegen die Kette liegt gegenüber 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 entsprechenden Buchstaben des Bügelalphabetes auf und verzeichnet den diesem Buchstaben gegenüberstehenden Buchstaben des durch die Ableseöffnung sichtbaren Zylinderalphabetes als zweites Chiffrezeichen usw. 



   Ein Entziffern eines mittels der Vorrichtung hergestellten Geheimtextes ist möglich, weil die verschiedenen Alphabete beim Dechiffrieren dieselben relativen Stellungen wie bei dem Chiffrieren nacheinander einnehmen. 



   Wenn   dieZeichen des Bügelalphabetes   und des Zylinderalphabetes in entgegengesetzter Reihenfolge erscheinen, oder wenn sie beliebig in paarweise reziproker Ordnung angebracht sind, also nach einer der Typen 
 EMI2.2 
 
<tb> 
<tb> La. <SEP> bcdefgilijkimnopqrstüvwxyz
<tb> II. <SEP> z <SEP> y <SEP> x <SEP> wv <SEP> u <SEP> t <SEP> sr <SEP> qpo <SEP> nmIkj <SEP> ihg <SEP> f <SEP> e <SEP> dcb <SEP> a
<tb> edcbazyxwvTutsrqpon <SEP> nlkjihgf.
<tb> j <SEP> i <SEP> h <SEP> z <SEP> y <SEP> x <SEP> w <SEP> v <SEP> u <SEP> t <SEP> s <SEP> r <SEP> q <SEP> p <SEP> o <SEP> n <SEP> m <SEP> l <SEP> k <SEP> usw.
<tb> oder <SEP> :

  
<tb> I. <SEP> a <SEP> b <SEP> c <SEP> d <SEP> e <SEP> f <SEP> g <SEP> h <SEP> i <SEP> j <SEP> k <SEP> l <SEP> m <SEP> n <SEP> o <SEP> p <SEP> q <SEP> r <SEP> s <SEP> t <SEP> u <SEP> w <SEP> x <SEP> y <SEP> z
<tb> II. <SEP> j <SEP> mk <SEP> x <SEP> y <SEP> g <SEP> f <SEP> pla. <SEP> ci <SEP> bv <SEP> z <SEP> hs <SEP> w <SEP> qntnr <SEP> deo
<tb> p <SEP> s <SEP> j <SEP> w. <SEP> i <SEP> hliecm <SEP> gkz <SEP> u <SEP> a <SEP> tv <SEP> b <SEP> qo <SEP> r <SEP> dnz <SEP> yusw.
<tb> 
 wo 1. das Bügelalphabet und II. die Zylinderalphabete bezeichnet, so können die   Zeiehensubstituti'inen   in genau gleicher Weise sowohl beim Chiffrieren als auch beim Dechiffrieren geschehen. 



   Sind dagegen die Bügel-und Zylinderalphabete einander regellos ungleich, so müssen, wenn beim Chiffrieren Zeichensubstitutionen von dem Bügel-zu dem Zylinderalphabet gemacht worden sind, die entsprechenden Deehiffrierungssubstitutionen von dem Zylinder-zu dem Bügelalphabet geschehen und umgekehrt. 



   Bei der beschriebenen Vorrichtung kann selbstverständlich eine beliebige Anzahl Alphabetstäbe verwendet werden, aber aus leicht ersichtlichen Gründen soll eine ungerade Anzahl gewählt werden. Gewisse Stäbe können an beliebigen Stellen ausgelassen oder ohne Alphabete gelassen werden. Wenn dies der Fall ist, kann es bei gewissen Gelegenheiten eintreffen, dass die Ableseöffnung, abgesehen von dem Bügelalphabet, leer erscheint, wobei der Hebel 9 zwei oder mehrere Male nacheinander heruntergedrückt werden muss, bevor eine Zeichensubstitution stattfinden kann. 



   Die Teile in der beschriebenen Vorrichtung, welche auf die Zusammensetzung der Chiffre einwirken können, sind für Umstellung oder Auswechseln leicht und bequem zugänglich. Zu diesem Zweck sind die Wände   38,   36 des Kastens als abnehmbare Deckel eingerichtet und die Seite des Kastens neben der Kette 24a, 24b ist bei 37 schwenkbar. Wenn die Reihenfolge der   Alphabetstäbe   im Zylinder geändert werden soll, wird die Scheibe   38   entfernt und die Wand   88   weggenommen. Nachher entfernt man einen Stift 35, welcher den Zylinder auf der Achse 2 festhält und der Zylinder kann dann herausgenommen werden.

   Wenn die Stifte 15 des Stiftrades 12 gewechselt werden sollen, werden   die Muttern 14 und 1 ; ;   losgeschraubt, worauf die Wand 36 sieh entfernen und das Stiftrad 12 sich herausnehmen lässt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Chiffriervorriohtung, bei welcher mehrere Glieder zusammenwirken, von denen eines eine Reihe von Zeichenreihen trägt und sich bei jedem Chiffriervorgang um einen gewissen Winkel dreht, wobei sich die Glieder in ihrer Lage gegenseitig bestimmen, dadurch gekennzeichnet, dass ein hin-und herbeweg- <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 EMI3.2
AT102254D 1923-09-28 1924-09-27 Chiffriervorrichtung. AT102254B (de)

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