AT102209B - Elektrischer Umschalter mit zwei Stellungen. - Google Patents

Elektrischer Umschalter mit zwei Stellungen.

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AT102209B
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H19/00Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
    • H01H19/36Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand the operating part having only two operative positions, e.g. relatively displaced by 180 degrees
    • H01H19/38Change-over switches

Landscapes

  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrischer Umschalter mit zwei Stellungen. 



   Bei elektrischen Umschaltern   (Walzenschaltern)   mit zwei Stellungen, z. B. Fahrtwendern, verwendete man bisher zwei Betätigungsorgane. An den beiden Enden des Umschalthebels, welcher die   Srhaltwalze   dreht, greifen Elektromagnete oder Druckluftantriebe an, die, je nachdem der eine oder der andere betätigt wird, die Schaltwalze im einen oder anderen Sinne drehen. 



   Die Erfindung besteht aus einem elektrischen Umschalter, bei dem die Schaltwalze in beiden Richtungen durch ein und dasselbe Betätigungsorgan bewegt wird. Die Schaltwalze kann in irgendeiner Weise, wie sie für   Fernsteuerungen   gebräuchlich sind, gedreht werden, z. B. durch Druckluft auf   elektro-   magnetischem Wege usw. In jedem Fall ist das Betätigungsorgan, welches am Schalthebel angreift, nicht mit demselben starr verbunden und kehrt nach der Schaltbewegung in die Ruhelage zurück. Bei der folgenden Bewegung dreht es dann die Schaltwalze im entgegengesetzten Sinne. Um das Betätigungsorgan abwechselnd dem einen oder andern Ende des Schalthebels zuzuführen, ist ein Lenker vorgesehen, der das Betätigungsorgan seinem Angriffspunkt zuführt. 



   Als Beispiel ist in der Zeichnung ein Druckluftantrieb dargestellt. Fig. 1 zeigt den mechanischen Teil der Umsteuervorrichtung, während Fig. 2 die Abwicklung der Schaltwalze wiedergibt. 



   Der   Druokluftzylinder     a   enthält den einfach wirkenden Kolben b, der bei Erregung des elektromagnetisch betätigten Steuerventils c durch die einströmende Druckluft gehoben und beim Aberregen des Ventils durch den Gegendruck der Feder d gesenkt wird. Die Kolbenstange   e   ist um den Zapfen t drehbar gelagert und wird durch die Führungsbolzen g nachgiebig in der Mittellage gehalten. Wird der Kolben gehoben, so legt sich das freie Ende der Kolbenstange unter Führung des Lenkers   h   gegen den Angriffspunkt des Schalthebels k, der die Schaltwalze 1 dreht. Der Schalthebel ist zur Aufnahme des Kolbenstangenkopfes an beiden Enden mit Aussparungen   i1   und   i2   versehen.

   Der Stromkreis des Steuerventils c ist über die im Schaltbild Fig. 2 dargestellten Kontakte m und p geführt. 



   In der gezeichneten Stellung steht der Fahrtwender   auf "Vorwärts".   Soll   auf"Rückwärts"uni-   gesteuert werden, so wird die R-Leitung an Spannung gelegt. Der Strom fliesst dann von R über den Kontaktfinger 2, Belag p, Finger 3 zu der Erregerwicklung o des Steuerventils und weiter nach Erde. Das Ventil wird erregt und die Schaltwalze in der beschriebenen Weise gedreht. Dadurch rückt die Linie 11 
 EMI1.1 
 Belag p und Finger l'von dem Belag m. Die Erregerwicklung o wird von der R-Leitung und die zu den   Hüpfern   führende Leitung n von der V-Leitung getrennt. Dafür werden die Finger 1 und   2,   sowie 2' und 3'miteinander verbunden. Die Erregerspule ist nunmehr mit der zunächst noch stromlosen V-Leitung verbunden, der Stromkreis für die nächste Umschaltung also vorbereitet.

   Wird V an Spannung gelegt,   o schaltet   der Druclduftantrieb die Walze wieder um und führt sie in die gezeichnete Stellung zurück. 



  In den Endlagen wird die Schaltwalze in bekalnter Weise durch eine Sperrscheibe gesichert. Durch die Verwendung eines einzigen   Betätigungsorgans für   die   Umsteuerung   an Stelle des bisher üblichen   zweiheitlgen Antriebe   wird eine wesentliche Ersparnis sowohl an Platz wie an Herstellungsarbeit erzielt. 



   Der Umschalter arbeitet einwandfrei bei einzeln fahrenden Motorwagen. Dagegen können Störungen eintreten beim Zusammenstellen mehrerer Motorwagen zu einem Zuge. Während des Umschaltens 

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 EMI2.1 
 



   Dieser Nachteil wird durch die Erfindung vermieden, die darin besteht, dass die   Beläge 111 und   p, die einen   schleichenden   Übergang von einer Stellung zur andern bewirken, durch einen Schnappschalter ersetzt werden, der während des grössten Teiles der Schaltbewegung die zu Anfang derselben bestehende Verbindung aufrecht erhält und erst im letzten Augenblick   die Stromzuführung zu   dem   Betätigung-   organ unterbricht und den   Stromkreis für die gegenläufige Schaltbewegung Torbereitet.   Als Sehalter kann in entsprechender Ausbildung jeder Momentschalter dienen, bei dem die zugeführte Bewegungsenergie zunächst dazu dient, eine Feder zu spannen, die sich im letzten Augenblick der Schaltbewegung selbsttätig auslöst und die Umschaltung ruckartig vornimmt. 



   Das Schaltbild der verbesserten   Umschaltvorrichtung   ist in einem Beispiel in der Fig.   3   wiedergegeben. In der gezeichneten Stellung steht der   Umschalter   auf ,,Vorwärts" und der Steuerstrom fliesst von der V-Leitung über das Schaltorgan s1 zu der Steuerstromleitung   n   und weiter zu den Schützen. Wird   die R-Leitung an   Spannung gelegt, so fliesst ein Strom über 1r-3v, das Sehaltorgan   des   des Schnappschalters 
 EMI2.2 
   wärtstrom   erhalten. Durch diese Anordnung sind Fehlschaltungen, wie sie unter Umständen bei der erstbeschriebenen Anordnung entstehen können, vollkommen ausgeschlossen. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Elektrischer Umschalter mit zwei Stellungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltwalze in beiden Richtungen durch ein und dasselbe Betätigungsorgan bewegt wird.

Claims (1)

  1. 2. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das vom Schalthebel unabhängige Betätigungsorgan nach dem Umschalten in die Ruhestellung zurückkehrt.
    3. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Lenker am Schalthebel, der das Betätigungsorgan seinem Angriffspunkt am Schalthebel zuführt.
    4. Elektrischer umschalter nach Anspruch 1-3, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze durch EMI2.3 5. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenstange durch eine nachgiebige Führung in der Mittellage gehalten wird.
    6. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 4, bei welchem das Steuerventil des Druckluftzylinders elektromagnetisch betätigt wird, gekennzeichnet durch Kontakte auf der Schaltwalze, die das Steuerventil nach dem Umschalten von der Stromzuführung trennen.
    7. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 4 und 6, gekennzeichnet durch Kontakte auf der Schaltwalze, welche nach dem Umschalten den Erregerstromkreis des Steuerventils von der Kommandoleitung trennen und gleichzeitig den Steuerstromkreis für die folgende Schaltbewegung vorbereiten.
    8. Elektrischer Umschalter nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch einen Schnappschalter, der erst im letzten Teil der Umschaltbewegung die Stromzuführung zu dem Betätigungsorgan unterbricht und den die gegenläufige Schaltbewegung steuernden Stromkreis vorbereitet.
AT102209D 1923-08-28 1924-08-09 Elektrischer Umschalter mit zwei Stellungen. AT102209B (de)

Applications Claiming Priority (2)

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DES63669D DE412764C (de) 1923-08-28 1923-08-28 Elektrischer Umschalter fuer Fernsteuerung
DES65687D DE426788C (de) 1923-08-28 1924-03-31 Elektrischer Umschalter

Publications (1)

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AT102209B true AT102209B (de) 1925-12-28

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AT102209D AT102209B (de) 1923-08-28 1924-08-09 Elektrischer Umschalter mit zwei Stellungen.

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DE426788C (de) 1926-03-18

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