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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gewichtskraftmaschine, insbesondere zum Antrieb von elektrischen Lichtmaschinen, mit Seiltrommel und Zahnradübersetzung : nach bekannter Art, bei welcher jedoch die Kraftübertragung durch einen Hebel bewirkt wird, der in besonderer Weise verlagert und mit den ihn bewegenden Teilen durch nachgiebige Zwischenglieder verbunden ist und bei welcher weiters die Kraft von einem kleinen Zahnrad mit Hilfe geeigneter Zwischenglieder auf den Kopf des langen Armes des genannten Hebels übertragen wird.
Fig. 1 zeigt schematisch die bewegten Teile unter Weglassung aller Tragkonstruktionen, Fig. 2
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in die Zeichenebene umgelegt erscheinen. Fig. 3 zeigt den Übertragungshebel samt den dazugehörigen Teilen im Schnitt, Fig. 4 den Hebelkopf der Antriebsseite samt den Verbindungsgliedern in Seitenansicht und Fig. 5 das Verhältnis der Hebelarme zu den Abständen der Hebelköpfe von der Welle.
Q ist ein Gewicht, P ein Potentialflaschenzug, S ein Drahtseil, welches über die Trommel T läuft, die mit Sperrad Z und Sperrklinke Sp ausgestattet ist und beim Aufziehen des Gewichtes durch die Kurbel J betätigt wird. Das Sperrad Z ist mit'dem Zahnrad Zr A fest verbunden und sitzt lose auf der Trommelwelle. Bei Abwärtsbewegung des Gewichtes wird das Zahnrad Zr A bewegt und hiedurch auch das mit diesem in Eingriff stehende Zahnrad Zr B. Mit Zr B fest verbunden, jedoch lose auf der Welle sitzt die kleine Kettentromll1el C, auf welcher eine Gallsche Kette D befestigt ist.
Die Kette D läuft über die Leiträder I und II in angedeuteter Weise, wird durch ein Auge 3 des Tragarmes 77 hindurchgeführt und ist durch einen Bolzen mit dem Hebelkopf E verbunden. Die Kettenleiträder laufen
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lose auf der ihm zugehörigen Welle. Zwischen das Auge 3 und dem Hebelkopf E ist die Schraubenfeder III eingeschaltet. Der Hebel H ist in der Welle TV mittels eines Kugelgelenkes L drehbar gelagert. Um die Wirkung des Hebels in richtiger Weise auszulösen, ist erfindungsgemäss zwischen Hebelkopf Ei, und der Biichsenwandung der Spielraum 4 vorgesehen.
Durch den Hebel H wird das Zahnrad Zr F, welches mit Zr G im Eingriff steht, angetrieben und dadurch auch das Schwungrad Sch, welches durch den Riemen R den Generator M treibt.
Wirkungsweise : Durch den Gewichtszug wird das Zahnrad Zr A angetrieben, welches seinerseits
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sieh die Kette langsam spannt und sowohl die Kettenleiträder als auch deren Tragarm zu rotieren beginnen. In diesem Augenblick wird die Schraubenfeder ebenfalls gespannt und der Hebel ohne jeden Stoss mitgenommen. Nach Ausgleich des Anfahrtsmomentes dehnt sieh die Feder wieder aus und der Hebelkopf legt sieh an die Wandung der Lagerhülse und treibt das Zahnrad Zr P, durch welches die Bewegung mit Hilfe der schon genannten Zwisehenmittel auf dem Generator übertragen wird. Die Hebelabmessungen werden vorteilfhat so gewählt, dass sieh, wie in Fig. 5 angedeutet, L : I wie R'-lb, wie 10 : 1 verhält.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Gewiehtskraftmaschine, insbesondere zum Antrieb von elektrischen Lichtmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Bewegung durch einen Hebel erfolgt, dessen langer Arm durch eine Gallsche Kette, die über Kettenleiträder zu einer durch ein Zahnrad angetriebenen kleinen Kettentrommel führt, mitgenommen wird und dessen kurzer Arm ein anderes Zahnrad (Zr F) antreibt, wobei der Kopf des Armes derart ausgebildet ist, dass in seiner Ruhestellung zwischen Hebelkopf und Lgerbüchsenwandung ein Spielraum bleibt.
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