AT100857B - Webstuhl mit selbsttätiger Schützenauswechslung mittels Exzenterwelle bei stillgesetztem Stuhl. - Google Patents

Webstuhl mit selbsttätiger Schützenauswechslung mittels Exzenterwelle bei stillgesetztem Stuhl.

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AT100857B
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  Webstuhl mit selbsttätiger   Schützenauswechsluug   mittels Exzenterwelle bei still- gesetztem Stuhl. 



   Es ist bekannt, beim Reissen bzw. beim Ablaufen des Schussfadens unter Verwendung einer von der Leerrolle aus angetriebenen Exzenterwelle den Schützen bei stillgesetztem Stuhl auszuwechseln und den Stuhl dann wieder in Betrieb zu setzen. 



   Derartige Vorrichtungen sind nur für bestimmte ältere Webstühle vorgesehen und müssen Änderungen unterzogen werden, sofern sie Webstühlen anderer Systeme eingebaut werden sollen, während neue Webstühle zu deren Aufnahme besonders ausgebildet werden. Diese Vorrichtungen weisen nebst dem Nachteil, dass deren Anbringen je nach der Bauart des Webstuhles oft sehr kostspielig ist, weitere Nachteile auf, so z. B. den, dass verschiedene Betätigungen einzelner Vorrichtungen am Webstuhl zwangläufig voneinander abhängig sind.

   So gibt beispielsweise die Bremse ohne Betätigung der mechanischen Veranlassung das Schwungrad nicht frei ; es kann somit bei   Schussbruch   oder Kettenfadenbrueh usw. die Bremsvorrichtung nicht für sich gelüftet werden, um beispielsweise die Weblade von Hand verschieben zu können, wie beim Webstuhl nach der Erfindung ; dieser wird überdies nicht nur bei Auswechseln des Schützens, sondern auch bei Schussbruch, Kettenbruch oder bei   Zungen- bzw. Blattausw rfertätigkeit   sofort stillgesetzt. Weitere Erfindungsmerkmale bestehen darin, dass der Schützen vor seinem Ausstossen vom Treiber gänzlich befreit wird, um bekannte Störungen zu beheben, und dass die Schere zum Abschneiden des Schussfadens nach erfolgtem Schützenwechsel mehrmals hintereinander betätigt wird, damit der Faden sicher abgeschnitten wird. 



   In der Zeichnung sind eine beispielsweise Ausführungsform und abgeänderte Einzelheiten dargestellt und es zeigt :
Fig. 1 die an der   Ein-und Ausrückseite   eines Webstuhles angebrachten Teile   des-Erfindungs-   gegenstandes an einem Webstuhl mit rechtsseitig angeordneter   Ein-und Ausrüekung   in Seitenansicht bei   stillgesetztem   Stuhl, Fig. 2 eine teilweise Vorderansicht zu Fig. 1 und Fig. 3 einen teilweisen Grundriss zu Fig. 2, Fig. 4 einen Teil aus der Fig. 2 in Betriebsstellung des Stuhles, Fig. 5 eine Seitenansicht einer Vorrichtung zum wiederholten Betätigen einer an der Weblade angeordneten Schere, Fig. 6 einen teilweisen Grundriss zu Fig. 5, Fig. 7 einen senkrechten Schnitt durch den Schützenkasten, Fig. 8 eine teilweise Seitenansicht und Fig. 9 einen teilweisen Grundriss zu Fig. 7, Fig.

   10 einen senkrechten Schnitt parallel der   Schusswächtergabel,   Fig. 11 einen Grundriss zu Fig. 10, Fig. 12 die Anordnung eines seitlich in den   Schützen   eintretenden Tasters und Fig. 13 einen Grundriss zu Fig. 12, Fig. 14 eine weitere Tasteranordnung, insbesondere für   unterschlägige   Webstühle und Fig. 15 einen teilweisen Grundriss zu Fig. 14, Fig. 16 einen weiter n Teil des Erfindungsgegenstandes an der   Ein-und Ausrückseite gegenüber   liegenden Seite eines Webstuhles mit linksseitig liegender   Ein- und Ausrückvorrichtung   in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Fig. 17 eine Einzelheit zu Fig. 16 in Seitenansicht mit teilweisem Schnitt und Fig. 18 eine Vorderansicht zu Fig. 17. 



   Der auf der Abstellseite des Webstuhles befindliche Gestellschild ist mit 1 und der mit ihm durch den Brustbaum 3 verbundene gegenüber liegende Gestellschild ist mit 2 bezeichnet. 4 ist die Leerscheibe, 5 die Antriebsscheibe und 6 das nur in Fig. 1 ersichtliche Schwungrad. Dieses ist beinahe vollständig vom Bremsband 7 umschlossen, welches einerends an einer den Gestellschild 1 mit dem ihm vorgelagerten Lagerbock 8 verbindenden Stange nicht nachstellbar, andernends an dem schwenkbar angeordneten Bremsbandhebel 9 nachstellbar befestigt ist. Der Bremsbandhebel 9 trägt ein in Kerben einhängbares Gewicht 10 und ist mit seinem freien Ende an der Stange 11 mittels der ihr aufgeschraubten Auflage 12 aufgehängt. Die Stange 11 ist an dem an einem nach unten ragenden Teil14a (Fig. 2,4) der Platte 14 drehbar befestigten Bremshebel M angelenkt.

   Die Platte 14 ist vom Gestellschild 1 und von der   Stütze 15   getragen. Der Bremshebel M trägt die Klinke 16, die an der Rückhaltung 17 eingehängt werden kann, welche am   Teil. M a   der Platte 14 befestigt ist. 



   Auf dem Lagerbock S ist das Lager 20 befestigt, in dem das eine Ende der biegsamen Welle 21 gelagert ist, die das Sehneckenrad 22 trägt, das mit der auf der Nabe der Leerscheibe 4 angeordneten Schnecke 23 in Eingriff steht. Mittels dieser Welle 21 und des   Kegelgetriebes 24   wird die Drehbewegung der Leerscheibe 4 auf die Exzenterwelle 25 übertragen. Das Ein-und Ausschalten des Kegelgetriebes erfolgt mittels des Hebels 26, der mit dem Gewichthebel 27 in Bewegungsverbindung steht, wobei der letztere mittels der Verbindungsstange 28 dem   Exzenterwellen-Einrückhebel   29 angelenkt ist. Dieser Hebel ist an einem weitern, in der Zeichnung nicht dargestellten, nach unten gerichteten Lappen der 
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 von hinter her aufliegt.

   Der Fühlerhebel 31 ist um den Bolzen 32 schwenkbar, um den auch d r Schuss-   wächtergabelhebel33 schwenkbar   ist, welcher dem Nocken 30 entsprechend   dieAusnehmung 33a   aufweist. 



  Beim Ausschwenken des Fühlerhebels 31 nach vorn, was nur bei oder nach Austreten des Hebels   35   aus der Rast 39 erfolgen kann, wird dem Einrückhebel 29 die Unterlage entzogen, so dass er um seinen Dreh- 

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 punkt ausschwenkt und die Verbindungsstange 28 nach unten fällt, wodurch unter Wirkung des Gewichtehebels 27 das Kegelgetriebe 24 eingerückt wird. 



   35 ist der vom Schusswächtergabelhebel 33 und vom Fühlerhebel 31 je einzeln ausrückbare, federnde, am Gestellschild 1 befestigte übliche   Ein-und Ausrüekhebel   des Stuhles, mittels welches die schematisch   dargestellte Riemengabel 36   betätigt wird. Dieser   Ein- und Ausrückhebel 35   trägt an seinem oberen Ende den Stift 37, in dessen Bahn der an der Klinke 16 befestigte Taster 38 so hineinragt, dass, wenn die Klinke 16 an der Rückhaltung 17 eingehängt ist und der   Ein-und Ausrückhebel   35 in die Rast   39   der Ausnehmung 40 der Platte 14 (Fig. 3) eingeführt wird, die Klinke 16 ausgelöst und der Hebel 13 freigegeben wird.

   Dieses Freigeben hat jedoch nicht zur Folge, dass die Bremse in Wirkung tritt, da der Hebel   M den Anschlagstift 47 tagt,   der alsdann am Ein-und Ausrückhebel 35 anliegt. Auch der Hebel 29 ist mit einem Anschlagstift 42 versehen, der sich bei   eingerücktem     Ein- und Ausrückhebel 35   diesem anlegt, so dass auch dieser Hebel 29 vom   Ein- und Ausückhebel   35 gehaiten ist. In Fig. 4 sind die Hebel 29 und 35 bei eingerücktem   Ein-und Ausmckghebel   dargestellt. 



   Auf der Exzenterwelle 25 ist der Exzenter 45 fest angeordnet ; auf ihm läuft die Rolle 46, welche mittels Träger 47 an der vertikal geführten Stange 48 befestigt ist. Die Stange 48 wird unter Wirkung der   Feder 49 nach   unten gedrückt. Der Kopf 50 der Stange ist mit einem unter Wirkung einer Feder stehenden, in seiner Längsrichtung verschiebbaren Nocken 51 versehen, der durch den Exzenter 45 mittels Stange 48 jeweils nach oben gestossen wird, wobei er zunächst infolge seiner obern schiefen Fläche dem Segment 53 federnd ausweicht und dann in den Schlitz 52 an dem am Lagerbock 56 drehbar angeordneten Segment 53 eintritt und beim Rückgang der Stange 48 das Segment in Richtung des Pfeiles P (Fig. 2) verdreht.

   In der untern Endlage lässt dei Nocken 51 das Segment 53 wieder los und es stellt sich das Segment unter Wirkung der Feder 57 in seine Ausgangslage   zurück. Durch   die Betätigung des Segmentes wird der mit ihm mittels Kette 55 in Bewegungsverbindung stehende   Ein-und Ausrück-   hebel 35 so betätigt, dass er in die Rast 39 eintritt. Dabei versetzt er die Hebel 13 und 29 mittels der Anschlagsstifte 41 und 42 in die Bereitschaftslage (Fig. 3). Der Fühlerhebel 31 trägt die Schusswächterhammerklinke 60, während der Schusswächtergabelhebel 33 in an sich bekannter Weise die Schusswächtergabel 61 trägt. 



   Am Lager 56 des Segmentes 53 ist ein wagrecht verlaufender Winkel 63 vorgesehen (Fig. 12,13), der einen mittels Schlitze 64,65 wagrecht und senkrecht verstellbaren Führungswinkel 66 trägt. In diesen Führungswinkel ist ein nach seiner Längsrichtung verschiebbarer und unter Wirkung der Feder 67 stehender Schusstaster 68 angeordnet, der einen zweiten unter Wirkung der Feder 69 stehenden Taster 70 mittels Stiftes 71 auf ihm drehbar trägt. Im weitern ist im Lappen 72 des Führungswinkels 66 das eine Ende der Achse 73 gelagert, welches den Hebel 74 trägt, der in die Bahn des Tasters 70 ragt, sofern dieser ausgeschwenkt ist.

   Das andere Ende der Achse 73 ist in der Nähe der Schusswächterhammerklinke 60 in dem am Brustbaum 3 befestigten Träger 75 gelagert (Fig. 10, 11) und trägt den   Schützhebel   76, auf dem der Auflagehebel 77 an der   Schusswächterhammerklinke   befestigt aufliegt. Die Feder 78 erteilt der Achse 73 das Bestreben, den Hebel 74 an den   Führungswinkel66 anzupessen   und mittels des Stützhebels 76 
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   Die Taster 68 und 70 sind bestimmt, das Auswechseln des Schützen 80 bei abgelaufenem Schussfaden in die Wege zu leiten. Zu diesem Zwecke stösst der Taster 68 stets, wenn der Schützen 80 an dem den Tastern entsprechenden Bahnende liegt, durch eine Durchbrechung 81 der einen Schützenwand gegen die Spule 82 (Schützen und Spule sind strichpunktiert dargestellt). Ist nun noch genügend Schussgarn vorhanden, so werden die beiden Taster in gegenseitig gleichbleibender Stellung durch die Schussspule in Richtung des Pfeiles p (Fig. 12) geschoben. Ist jedoch der Schussgarn abgelaufen, so tritt der Taster 68 so tief in den Schützen ein, dass sich, bevor der Taster 68 auf die Spule auftrifft, die gegen den Schützen gerichtete Stirnfläche des Tasters 70 an die Aussenwand des Schützens anlegt, was eine Drehung des Tasters 70 zur Folge hat.

   In dieser ausgedrehten Lage des Tasters 70 werden nun nach Aufstossen der Spule auf den Taster 68 die beiden Taster 68 und 70 gemeinsam in Richtung des genannten Pfeiles p verschoben. Dies hat zur Folge, dass mittels Hebels 74 die Achse 73 so gedreht wird, dass der Stützhebel 76 nach unten geschwenkt wird, und die Schusswächterhammerklinke 60 mit dem   Schusswächter-   hammer 62 gekuppelt wird und unter Einwirkung des letzteren den Fühlerhebel 31 so betätigt, dass der Abstellhebel   35   aus der Rast 39 ausgestossen wird. Dadurch werden auch die Hebel 13 und 29 freigegeben, so dass nicht nur der Webstuhl abgestellt und gebremst wird, sondern, dass auch gleichzeitig durch Einrücken des Getriebes 24 die zum Auswechseln des Schützens dienenden Teile durch die Leerscheibe in Tätigkeit versetzt werden. 



   Die Bremsvorrichtung hat nicht nur in an sich bekannter Weise das Stillsetzen des Stuhles beim Auswechseln des Schützens zu bewirken, sondern auch das sofortige Stillsetzen desselben bei jedem Ausrücken des Ein- und Ausrückhebels 35 aus der Rast 39, sei es von der Abschlagszunge bzw. Blattauswerfervorrichtung aus, sei es bei   Schussbruch   durch Betätigung des Hebels 33 durch den Schusswächterhammer 62 oder bei Kettenfadenbruch mittels eines auf der Zeichnung nicht dargestellten Kettenfadenwäehters, dessen Anschlagklinke 58 am Ein-und Ausrückhebel 35 schwenkbar angeordnet ist und durch Anschlag des an der Weblade 83 befestigten Winkels 59 betätigt wird ;

   bei den zufolge 

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 jeder der letztgenannten drei Betätigungen erfolgenden   Ausrüekungen   des Ein- und Ausrückhebels 35 fällt der Bremshebel 13 und bewirkt so das sofortige Stillsetzen des   Stuhles d'u'c-h   die Bandbremse 7. 



  Das Stillsetzen des Webstuhles   eifolgt   stets in dem Augenblicke, in dem die Weblade die   glösste   Entfernung vom Brustbaum aufweist. Da aber zum weitern Weben oft bestimmte Vorbereitungen nötig sind, ist es oft notwendig, die Weblade von Hand zu bewegen, wobei der Bremshebel 13 so ansgeschwenkt wird, dass die Klinke 16 infolge ihres Eigengewichtes an der Rückhaltung 17 einhaekt. Die so gelüftet Bremse wird, wie vorbeschrieben, bei Ingangbringen des Stuhles durch Ausklinken der Klinke 16 für die Bereitschaft beim weitern Betrieb wieder freigegeben. 



   Zum Auswechseln des Schützens wird in an sich bekannter Weise durch Anheben der vorderen   Schützenkastenwand   110a der Schützenkasten geöffnet, der leere Schützen ausgestossen und ein neuer Schützen an dessen Stelle in den Schützenkasten eingeführt. Dabei kommt es oft vor, dass der Schützen mit seiner Spitze im Treiber (Picker) klebt, wodurch Störungen eintreten. Um solche zu vermeiden, ist an der Achse 85, die unter Wirkung der das Öffnen und Schliessen des   Schützenkastens   bewirkenden Teile steht (Fig. 7 bis 9 und 16), der Arm 86 fest angeordnet. Dieser lenkt den Hebel 87, dessen Ende einen in einen Schlitz des Armes 86 eingreifenden Stift trägt, und der an dem an der Weblade 83 befestigten Lager 84 schwenkbar befestigt ist.

   Der an einem an der Schützenkastenrückwand 110 befestigten Winkel gelagerte Hebel 88 (Fig. 9) untersteht der Wirkung der Feder 89 und wird mittels dieser dem Hebel 57 angedrückt. Öffnet sich der Schützenkasten unter Drehen der Achse 85 in Richtung des Pfeiles Q 
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 der Treiber durch den Hebel 88 in zur Richtung des Pfeiles q entgegengesetzter Richtung vom   Schützen   80 so weit weggestossen, dass die Spitze des   Schützen   80 vom Treiber 90 freigegeben wird, so dass er nun rehr unbehindert durch den Auswerfer 131 ausgestossen werden kann. Diese eben beschriebene Betätigung tritt ein, sobald die Bewegung zum Auswechseln des Schützens eingeleitet ist.

   Das Öffnen des Schützenkastens durch Anheben der vorderen Kastenwand, das Freigeben des Schützen vom Treiber, das Ausstossen des alten Schützens und das Schliessen des   Schützenkastens   (die letztere Bewegung unter Mitwirkung der Zugfeder 94a) (Fig. 16) erfolgt durch den Exzenter 120 durch Betätigung des Hebels   123   mit Rolle 122 durch denselben und Stange   121,   welche mit dem Hebel 85a in Verbindung steht, der auf der Welle 85 fest angeordnet ist und die vordere Schützenkastenwand   110     trägt.   



   Im weitern ist auf der Exzenterwelle 25 neben dem Exzenter 120 der Exzenter 124 vorgeschen. 



  Von diesem Exzenter aus wird der am   Gcstdlschild   2 drehbar befestigte   He h (I 125 betätigt,   in dessin 
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 geführten Schützenzubringer 129 befestigt ist. Dieser Zubringer bewegt sich in einem Kreisbogen, dessen mittelpunkt in der Drehachse der Weblade liegt, Die Feder. 130 hat das Bestreben dem Hebel   125 gegen   die Weblade ? hin auszuschwenken. 



   Das Ausstossen des   abgewobenen Schützens   aus dem Schützenkasten und das Einbringen eines neuen in denselben erfolgt in der Weise, dass von der Stange 121 aus dem Schützenkasten durch Anheben dessen Vorderwand 110a geöffnet, der Treiber 87, wie vor beschrieben, vom Schützen abgezogen und der Schützen durch den Auswerfer 131 unter Wirkung des Auswerferhebels 132, der beim Ausschwenken des Hebels 85a nach unten und gegen den   Auswechselschützenkasten   hin geschwenkt wird, ausgestossen wird. Dabei erfolgt das Auswerfen des Schützens gegen den Brustbaum 3 hin. Der ausgestossene Schützen fällt nun erst mit einem Ende auf den Fangarm 133 und darauf mit dem andern Ende auf die Blcehführung 134, durch welche er aus dem Webstuhl weggeleitet wird.

   Die   Blechführung 134   ist an der Blechwand 135 der Weblade 83 befestigt, an welcher auch der den Fangarm 133 tragende Hebel 136 im Punkte 136a drehbar befestigt ist. Beim Auffallen auf den   Fangarm 75. 3   löst der fallende Schützen eine Sicherung aus, welche dazu dient, ein Ersetzen des Schützens zu verhindern, bevor der abgewobene Schützen die Bahn freigegeben hat. Durch den durch den fallenden Schützen gedrehten Fangarm 133 
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 des Hebels 136 aufliegende Sichcrungsarm 138 unter Wirkung der Feder 139 auf die Rast 140 des   Hebels 136   aufzuliegen kommt. Der Sicherungsarm 138 sowie der Stift 153 sind gemeinsam auf   dcm-sclben Trag-     stück   138a befestigt, welches auf der nach ihrer Längsrichtung verschiebbaren Stange 138b fest angeordnet ist.

   Durch die Bewegung des Sicherungsarmes   138 nach   unten wird mittels dieses letzteren die Klinke 141 aus der Bahn des auf dem   Schützenzubringer   angeordneten Rückhaltstiftes 142 gebracht, indem durch 
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   Schützenkasten eingeführt wenden   kann. Ist die Bewegung des Hebels   125   gegen die Weblade hin vor Freigeben der Bahn des Stiftes   142 eingeleitet, so wird deen   Bewegung durch die Klinke 141 aufgehalten. 



   Das   Magazin 146   ist n eh unten durch den   fchicber 147   in der Weise abgeschlossen, dass dessen Zunge   148, sofern   ein schützen dem Mrgazin entnommen werden soll, mittels Hebels 125 durch besondere Ausgestaltung-des Exzenters 124 in Richtung des Pfeiles   S   (Fig. 16) so weit verschoben wird, bis ein 

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   Schützen   herausfallen kann und n : ch Herausfallen des Schützens das Schützenmagazin durch Vorbringen der Zunge 148 in ihre Ausgangslage unter Wirkung der Feder 149 geschlossen wird. 



   Gleichzeitig mit dem Einbringen des neuen Schützen in den   Echützenkasten   stösst der am Hebel 125 angeordnete, aus einer verstellbaren Schraube gebildete Anschlag 151 gegen den an der Weblade angeordneten Anschlag   152,   welcher mit der schiefen Fläche 152a in Bewegungsverbindung steht, und wird mittels dieser und mittels des Stiftes 153 der Sicherungsarm 138 wieder in seine Ausgangslage'ersetzt, wodurch der unter Wirkung der Feder 154 stehende Hebel 136 und damit auch der Fangarm 133 in ihre Ausgangslagen   zurückgeführt werden.   



   Auf der Exzenterwelle 25 ist im weitem noch ein Exzenter 156 angeordnet, dessen Schaft 157 an seinem freien Ende eine Schlaufe 158 trägt. In diese greift der Sperrarm 159 ein, welcher an dem auf dem   Breiteh : lltsstab 155   befestigten   Scherengehäuse   angeordnet ist und zum jeweiligen Sperren des Sperrades 160 dient, welches auf dem Schieber 161 drehbar befestigt ist, der zur Betätigung der auf der Zeichnung nicht dargestellten Scherenmesser dient. Die Schere ist zum Abschneiden des Schussfadens des abgewobenen und des neu eingesetzten Schützen vorgesehen. Bei den bisherigen Schneidvorrichtungen findet nur ein einmaliges Auf-und Zuklappen der Schere statt. Mittels der Ausführung nich Fig. 5 ist jedoch   ermöglicht,   die Schneidbewegung jeweils dreimal nacheinander auszuführen. 



  Zu diesem Zwecke ist nur jede dritte Rast 162 des Sperrades 160 so ausgeführt, dass der Sperrarm 159, falls er nicht durch die Schlaufe 158 angehoben ist, an ihr verbleibt. Beim Auswechseln des Schützens macht bekannterweise die Exzenterwelle 25 eine einzige Umdrehung. In dem Momente nun, in welchem   der Exzrntcrschaft 157 seine Höchststellung erreicht, wird mittels Schaft 157 der Sperrarm 159 aus   der jeweiligen Rast 162 des   Sperrades 760   herausgezogen. Dies hat zur Folge, dass der Schieber 161 und mit ihm das Sperrad 160 durch die Feder 167 in das Scherengehäuse eingezogen wird, wodurch der Sperrhebel 159 auf die erste Zwischenrast 166 zu liegen kommt und gleichzeitig in an sich bekannter Weise die Schere geöffnet wird.

   Der Schieber 161 trägt an seinem Arm 163 eine Anschlagsehraube 164   und der Sperrhebel 759 einen Sperrnocken 765. Schlägt nun die Weblade ?, während der Sperrarm 759   auf den Zwisehenrasten 166 aufliegt, gegen die Anschlagschraube 164 an, so wird jeweils der Schieber 161 aus dem   Scherengehäuse   herausgezogen, unter gleichzeitigem Vorschalten des Sperrades um einen Zahn und unter gleichzeitiger Betätigung der Schere in an sich bekannter Weise. Solange der Sperrarm auf 
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 erst nach neuerlichen Anheben der   Sperrarmes 159 durch den Exzenter. 156 geschehen   kann. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :   
1. Mechanischer Webstuhl mit selbsttätiger   Schützenansweehslung mittels Exzenterwelle   bei stillgesetztem Stuhl, dadurch gekennzeichnet, dass ein zur Betätigung eines zum Bremsen des Stuhles dienenden Bremsbandes   (7)   vorgesehener Hebel (13) und ein zum Einrücken eines die Leerscheibe   (4)   mit der Exzenterwelle (26) verbindenden Getriebes (24) dienender Hebel (29) so mit einem Einund Ausrückhebel (35) des Webstuhles in Verbindung stehen, dass der Bremshebel   (13)   für sich allein ein-und ausrückbar ist, aber beim   Ein-und Ausrücken   des das Getriebe steuernden Hebels (29) mitbetätigt wird und beide durch den Ein- und Ausrückhebel (35) bei Betätigung desselben von Hand oder durch die Exzenterwelle   (25)

   eingerÜckt   werden. 



   2. Webstuhl nach Ansprcuh l, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bewegungsübertragung von 
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 Lagerung in der Nähe der Leerscheibe ein vom Webstuhlgestell unabhängiger Lagerbock   (8)   vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 3. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bremshebel (13) sowie der Exzenterwellensindrückhebel (29) je einen in die Bahn des Ein- und Ausrückhebels (35) des Stuhlesragenden Mitnehmerstift (41, 42) tragen, um beim Ingangsetzen des Stuhles die beiden erstgenannten Hebel mittels der Mitn'2'hmerstifte durch den Ein- und Ausrückhebel (35) des Stuhles in Bereitschafts- EMI4.3 durch den Ein-und Ausrückhebel die Klinke (16) von der Rüekhaltung (38) zu lösen und damit den Bremshebel (13) freizugeben.
    4. Webtuhl nach den Amprüchnn 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der die an einer Rück- EMI4.4 gerücktem Ein- und Ausrückhebel (35) unabhängig vom Ein-und Ausrückhebel ist, so dass dabei das Bremsband gelüftet und die Weblade. von Hand betätigt. werden kann. <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 Exzenterwelle der Stuhl selbsttätig in Betrieb gesetzt wird, unter Zurückbringen der Hebel in ihre Bereitschaftslage.
    6. Webstuhl nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Einleiten des Schützenwechsels bei Spulenablauf vorgesehene Taster einen von der Seite her in den Schützen eintretenden Teil (68) und einen diesem angelenkten, beim Aufstossen auf den Schützen ausschwingenden Teil (70) aufweist, wobei der letztere in ausgeschwungener Lage durch Verschieben in die Bahn eines EMI5.2 wegungsverbindung steht.
    7. Webstuhl nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein von oben in den im EMI5.3 Arm (101) zur Betätigung der Schusswächterhammerklinke (60) in Verbindung steht.
    8. Webstuhl nach den Ansprüchen 1, 5 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der von oben in den Schützen eingreifende Taster auf der Weblade (83) angeordnet ist und unter Wirkung eines auf der Sehlagherzwelle (TH befestigten Exzenters (112) steht, so dass er bei jedem zweiten Schlag der Wehlade zum Eintritt in den Schützen gebracht wird.
    9. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Abstossen der abgelaufenen Schussspule während des Öffnens des Auswechselschützenkastens der Treiber (90) vom Schützen entfernt wird, wozu ein mit einem der zum Öffnen des Auswechselschützenkastens dienenden Organe in Bewegungsverbindung stehender Hebel (86) vorgesehen ist und ein unter dessen Wirkung stehender, den Treiber von der Schützenspitze entfernender Hebel (88), der beim Schliessen des Fchützenkastens unter Federwirkung in seine Ausgangslage zurückkehrt.
    10. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Freigeben des Schützens vom Treiber durch den das Öffnen und Schliessen des Schützenkastens sowie das Auswerfen des abgewobcnen Schützens bewirkenden Exzenter (20) eingeleitet wird.
    11. Webstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einschieben des neuen Schützen ein mit einrr Auslage -M zum Tragen desselben versehener Zubringer nach einem Kreisbogen mit der Schwingachse der Weblade als Mittelpunkt geführt ist, zu dessen Betätigung dn unter Wirkung der Exzenterwelle (25) und einer Feder (130) stehender, zur Webladenschwingachse exzentrisch gelagerter Hebel (125 vorgesehen ist, und dass dieser Hebel unter Wirkung eines Exzenters (124) stcht, so dass, der Bewegung zum Eindringen des Schützens in den leeren Auswechselschützenkasten vorgehend, die Betätigung einer unter dem Schützenmagazin angeordneter Zunge (148) erfolgt, um ein Austreten eines Schützens aus dem Magazin zu ermöglichen.
    12, Webetuhl nach Ansprüchen 1 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine in die Bahn eines am EMI5.4 schwenkender Arm (138) in seine durch den Schützenfangarm (133) ausgeschwenkte Lage wieder zurückgebracht wird, wodurch auch diesem ermöglicht wird, in die Ausgangslage zurückzukehren.
    14. Webstuhl nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Wirkung der Exzenterwelle (25) stehende Sperrmittel (159, 160) vorgesehen sind, die eine mehrmals nacheinander erfolgende Betätigung der Schere zum Abschneiden des Schussfadens ermöglichen.
    15. Webstuhl nach Patentanspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Sperrmittel zum mehrmaligen Betätigen der zum Abschneiden des Schussfadens dienenden Schere als Sperrad (160) so ausgebildet ist, dass das andere als Sperrarm (159) ausgebildetes Sperrmittel erst in jeder dritten Ea'-t des Sperrades so eingreifen kann, dass eine weitere Betätigung der Schere werhindert wird, zu welchem Zwecke am Sperrarm (159) ein Nocken (165) und an dem das Sperrad (160) tragenden und zur Betätigung der Schere dienenden Teil (161) ein Gegennocken (168) angeordnet ist, welche gegeneinander anzuliegen kommen, wenn der Sperrarm in die dritte Rast des Sperrades eingreilt, und dass der Sperrarm (159) so unter Wirkung der Exzenterwelle (25) steht,
    dass er je einmal bei einer Umdrehung derselben vom Sperrad (160) abgehoben wird.
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