AT100451B - Verfahren zur Mästung von pathogenen Bakterien zum Zwecke, dieselben zur Gewinnung besonders heilkräftiger, alle Partialantigene enthaltender Vakzine geeignet zu machen. - Google Patents

Verfahren zur Mästung von pathogenen Bakterien zum Zwecke, dieselben zur Gewinnung besonders heilkräftiger, alle Partialantigene enthaltender Vakzine geeignet zu machen.

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AT100451B
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  Verfahren zur   Mästung   von pathogenen Bakterien zum Zwecke, dieselben zur Gewinnung besonders   heilkräftiger,   alle Partialantigene enthaltender Vakzine geeignet zu machen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Mästung von pathogenen Bakterien zum Zwecke, dieselben zur Gewinnung besonders heilkräftiger, alle Partialantigene enthaltender Vakzine geeignet zu machen. Das Verfahren ist sowohl auf nicht säurefeste, pathogene Bakterien als auch auf säurefeste Bakterien wie Staphylokokken od. dgl. und Tuberkelbazillen od. dgl. anwendbar. Das Neue besteht darin, dass diese Bakterien in Bouillonlösungen mit einem Zuckergehalt von 2 bis   15% gezüchtet   werden. 



   Es wurde nämlich gefunden, dass diese Bakterien in solchen   Nährböden   in besonders grossen Mengen wachsen und dass sich die einzelnen Bakterienindividuen besonders gut entwickeln, wobei infolge der Mästung eine reichlichere Bildung von Partialantigenen, insbesondere Fettpartialantigenen erzielt wird. 
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 suchen hat sich ergeben, dass, je stärker die Zuckerkonzentration, desto grösser auch die Ausbeute an Mästbakterien ist. 



   Bei der   Mästung   von Staphylokokken erscheinen in den höheren Konzentrationen die auf Agar so charakteristischen Farbentöne der drei Staphylokokkenarten   staphylokokkus   aureus, staphylckokkus albus und staphylokokkus eitreus sehr deutlich und schön, und die gemästeten   Staphylokokkenbakterien   zeigen bei besserer Färbbarkeit sehr grosse Kugelform, während bei gewöhnlichen Staphylokokkenbouillonkulturen ohne oder mit geringem Zuckergehalt diese Farbentöne nicht zu erkennen sind. 



   Bei Tuberkelbazillen ist ein besonders üppiges und fettes Wachstum bei höherer Zuckerkonzentration zu beobachten, und die gemästeten Tuberkelbazillen sind länger, dicker und grösser als die nicht gemästeten, auch enthalten sie, wie chemisch ermittelt wurde, mehr Fettstoffe als gewöhnliche, ungemästete Tuberkelbazillen. 



   Es hat sich bei diesen Untersuchungen herausgestellt, dass die Bakterienfettbildner aus Zucker sind. 



   Beispiele :
Menschentuberkelbazillen wurden im   Erlenmayer-Kolben   in Bouillon teils mit 5% Glyzerin, teils in Bouillon ohne Glyzerin, teils in Bouillon mit Saccharose oder Glykose (2-10%) mit oder ohne   5%   Glyzerin angesetzt. Auf Bouillon ohne Glyzerin und ohne Zucker wuchsen überhaupt keine Tuberkelbazillen, auf der Bouillon mit   5%   Glyzerin allein wuchsen binnen 55 Tagen Tuberkelbazillen nur in einem spärlichen, kaum   Zweimarkstückgrösse   erreichenden Oberflächenwachstum.

   Auf Bouillonkulturen, die mit   2-10% Saccharose   oder Glykose versetzt worden waren (mit oder ohne, Zusatz von 5% Glyzerin), wuchsen Tuberkelbazillen in derselben Zeit ausserordentlich reichlich, fett und   üppig,   so dass sie die ganze Oberfläche der Bouillon im Erlenmayer-Kolben vollständig bedeckten und noch die Neigung zeigten, am Rande des Kolben emporzukriechen. 



   Die aus solchen fettigen Kulturen entnommenen Tuberkelbazillen zeigten im Mikroskop besonders grosses Längenwachstum und Kettenform, chemisch enthielten sie bedeutend mehr Fettstoffe als gewöhnliche Tuberkelbazillen,   nämlich   bis 48%   gegen 20% bei gewöhnlichen Tuberkelbazillen. Auch   waren die so fettreichen Bazillen als solche toxischer als   gewöhnliche   auf Glyzerinbouillon gezüchtete. 



   Filtrate von auf Saccharosebouillon gewachsenen Tuberkelbazillen waren toxischer als die Filtrate von auf Glyzerinbouillon gewachsenen. 



   Die gemästeten Bakterien (Tuberkelbazillen oder Staphylokokken) sind besonders geeignet, um daraus ein wirksames, heilkräftiges Vakzin zu gewinnen, welches bei Menschen und Tieren zur aktiven
Immunisierung gegen die betreffenden Erkrankungen verwendet wird. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Mästung von pathogenen Bakterien zum Zwecke, dieselben zur Gewinnung besonders heilkräftiger, alle Partialantigene enthaltender Vakzine geeignet zu machen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Bakterien in Bouillonlösung mit einem Zuckergehalt von 2 bis 15% gezüchtet werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT100451D 1914-02-11 1920-07-10 Verfahren zur Mästung von pathogenen Bakterien zum Zwecke, dieselben zur Gewinnung besonders heilkräftiger, alle Partialantigene enthaltender Vakzine geeignet zu machen. AT100451B (de)

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