AT100425B - Pendelgleichrichter. - Google Patents

Pendelgleichrichter.

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AT100425B
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Heinrich Ing Mueller
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Heinrich Ing Mueller
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    Pendelgleichnchter.   



   Die Erfindung betrifft einen Pendelgleichrichter, der insbesondere Einrichtungen besitzt, die bewirken, dass die Unterbrechungen des Wechselstromes immer im   Spannungsnullpunkt   erfolgen und dass ferner der schwingende Kontakt um so kräftiger arbeitet, je mehr der Gleichrichter belastet wird. Ferner ist bei dem Gleichrichter eine Sicherungseinrichtung vorgesehen, die eine zuverlässige Öffnung des Gleich- stromkreises bewirkt, falls Strom vom Akkumulator in die   Sekundärwicklung   des Transformators eintritt, was dann der Fall ist, wenn der schwingende Kontakt kleben bleibt, oder wenn der Akkumulator verkehrt angeschaltet wurde. 



   Die Fig. 1 und 2 zeigen den Gleichrichter im Aufriss und Seitenansicht. T ist das   rahmenförmige  
Transformatoreisen, das zwei Streuschenkel St trägt, die Verlängerungen der   Transformator-LängE-   schenkel bilden, und mit zwei   Luftsralten   L versehen ist, in denen auch beliebige nicht permeable Sub- stanzen angeordnet sein können. P ist die   Primär-und   die Sekundärspule des Transformators, die auf verschiedenen Querschenkeln angeordnet sind. 



   Der schwingende Anker   A   trägt den Pendelkontakt V und c, Ci sind die Gegenkontakte. n und s sind die Pole eines permanenten Magneten M, der zur Magnetisierung des Ankers A dient.   R,   R sind auf die Streuschenkel aufgeschobene   Kurzschlussspulen,   die über regelbare Widerstände   ?, ? 1 geschlossen   sind. Diese Widerstände können gegebenenfalls stark positiven oder negativen Temperaturskoeffizienten haben, um die Stromstärke in den Kurzschlussspulen je nach Erfordernis selbsttätig zu regeln. 



   In die Gleichstromleitung ist ein   Sehmelzdraht   F eingeschaltet, der eine Eisenmasse E trägt, die in unmittelbarer Nähe des Transformatoreisens angeordnet ist. K ist ein   Überbrückungskondensator,   zum Zwecke der   Unterdrückung   der Unterbrechungsfunken, welcher Kondensator auch durch eine Glimmlampe Gl ersetzt werden kann, wobei diese Lampe ebenfalls die Funkenenergie aufnimmt. Es genügt im Gegensatze zu der früher   üblichen   Anordnung von je einem Kondensator parallel zu jeder Unterbrechungsstelle, ein einziger Kondensator, weil der jeweilig offene Teil der Transformatorsekundärwicklung als Verbindung der in diesem Augenblick offenen Kontakte dient. 



   Wird der primäre Wechselstrom eingeschaltet, dann geht durch die Streuschenkel St und den durch den Magneten M polarisierten Anker A ein Wechselflux, der in bekannter Weise den Anker A in schwingende Bewegung versetzt. Infolge der beschriebenen Anordnung der Spulen und der Streuschenkel wird der Steuerstreuflux besonders bei starker Belastung des Transformators stärker werden, was nötig ist, damit durch die thermischen Wirkungen des Stromes kein Klebenbleiben der Kontakte eintreten kann. Beim Anwachsen des Sekundärstromes üben die von den Primärspulen   räumlich   getrennten und auf einem besonderen Quersteg angeordneten Sekundärspulen auf   den Primärflux   eine Schirmwirkung aus, so dass ein grösserer Teil dieses Fluxes in die Streusehenkel gedrängt wird.

   Die richtige Funktion des
Apparates setzt voraus, dass der Steuerflux dann sein Maximum hat, wenn die Sekundärspannung Null ist. Auf der Sekundärseite des Transformators besteht dieses Phasenverhältnis zwischen Flux und Span- nung, weil ja die Sekundärseite durch die Batterie nur ohmisch belastet ist. Um nun bezüglich der Streu- fluxseite des Transformators dieselben Verhältnisse zu schaffen, wird diese Transformatorseite mittels der Kurzschlussspulen   R     künstlich   ebenfalls ohmisch belastet. Durch die Kurzschlussspulen, die eine
Ohm'sehe Belastung des Streufluxkreises darstellen, wird bewirkt, dass in diesem Kreise bezüglich der
Phase von Strom, Spannung und Flux dieselben Verhältnisse herrschen wie in der Sekundärspule   S   des
Transformators.

   Ist die Spannung in der Spule    gleich Null,   dann ist sie es auch in den Kurzschluss- spulen. In diesem Momente ist aber der Flux im Maximum, denn zwischen dem Flux und der induzierten 

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 EMI2.1 
 draht wird also nicht nur thermisch zerstört, sondern   auch mechanisch   zerrissen, wodurch eine rasche Unterbrechung des   Gleichstromkreises gewährleistet   ist. Statt des Schmelzdrahtes kann auch eine Unterbrechungsfeder angeordnet werden. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Pendelgleichrichter mit   StreuschenkeJn,   deren Flux den Pendelkontakt steuert, dadurch gekennzeichnet, dass die   Transformatorspulen (P, S)   auf verschiedenen Querstegen des   rahmenförmigen   Transformatoreisens (T) angeordnet sind und die Streuschenkel   (sot)   Verlängerungen der   Längsschenkel   über den Quersteg der   Primärspule   darstellen, zum Zwecke auch bei starken Belastungen ein starkes Steuerstreufeld zu erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Pendelgleichrichter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Streuschenke (St) Kurzschlussspulen oder Kurzschlussringe aufgeschoben sind, in die gegebenenfalls ein regelbarer Widerstand, der auch starken positiven oder negativen Temperaturkoeffizienten haben kann, eingeschaltet wird.
    3. Pendelgleichrichter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Transformatorlängsstege in der Nähe der Querstege mit nicht permeablen Substanzen erfüllte Zwischenräume besitzen.
    4. Pendelgleichrichter nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Gleichstromleitung eine Schmelz-oder Federkontaktsicherung mit aufgebrachter Eisenmasse eingeschaltet ist, wobei die Eisenmasse in der Nähe des Sekundärkerns angeordnet ist, um von ihm bei unzulässig hoher Gleichstrombelastung oder bei Akkumulatoremrückstrom angezogen zu werden, um dadurch die Sicherung mechanisch zum Ansprechen zu bringen.
    5. Pendelgleichrichter nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass parallel zu den beiden in Serie liegenden Unterbrecherkontakten ein einziger Kondensator liegt. EMI2.2 EMI2.3
AT100425D 1924-09-02 1924-09-02 Pendelgleichrichter. AT100425B (de)

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