WO2006056272A1 - Verfahren und vorrichtung zum umschnüren einer ware mit einer schnur - Google Patents

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WO2006056272A1
WO2006056272A1 PCT/EP2005/010983 EP2005010983W WO2006056272A1 WO 2006056272 A1 WO2006056272 A1 WO 2006056272A1 EP 2005010983 W EP2005010983 W EP 2005010983W WO 2006056272 A1 WO2006056272 A1 WO 2006056272A1
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Martin Weinert
Jan Gijzen
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Martin Weinert
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22CPROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
    • A22C11/00Sausage making ; Apparatus for handling or conveying sausage products during manufacture
    • A22C11/001Machines for making skinless sausages, e.g. Frankfurters, Wieners
    • A22C11/005Apparatus for binding or tying sausages or meat, e.g. salami, rollades; Filling sausage products into sleeve netting

Definitions

  • the object is achieved according fiction, in that a device for creating a second cord stock is provided on the side of the first Schnur ⁇ end, the cord stock is sized and the line guide is arranged for goods support such that the second cord stock along the product is wrapped and at least covered by so many wrappings wrapping the product, that the first end of the string is fixed, that the goods support for a relative movement of the goods perpendicular to the Umschnürungsterrorism the Umschnürungsterrorism the Umschnürungsterrorism Device are designed and arranged such that the goods can be helically wrapped by the Schur, and that means are provided for fixing the second Schnur ⁇ end.
  • FIGS. 3a, 3b are strapped with prior art devices
  • Fig. 3a shows a product 1, which was prepared by the method known from US 1,963,235.
  • a first loop 37 was placed around the product 1 and then provided with a node 9.
  • the cord 2 was wound in helical windings 7 to the goods 1, to then put a loop 37 with a node 9 again at the end of the winding.
  • the disadvantage consists, as already mentioned above, in that two loops 37 with knots 9 are present, which is more expensive for the production and is troublesome for the consumer because it has to sever the twine 2 twice, to liberate the goods 1 from their strapping.
  • the known from the cited document device consists essentially of a hand-driven meat skewer, so that the line guide and knotting must be done manually. This no longer corresponds to today's production conditions.

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Abstract

Durch die Erfindung wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Umschnüren einer Ware (1) mit einer Schnur (2) aus einem Schnurvorrat (3) verfügbar gemacht, wobei eine wendelförmige Umschnürung (7) hergestellt werden kann, die durch Lösen nur einer Befestigung (9) oder durch ein einziges Durchtrennen der Schnur (2) lösbar ist. Dazu sieht das Verfahren vor, dass ein erstes Schnurende (4) festgehalten und die Schnur (2) in mindestens einer Umwicklung (5) um die Ware (1) herumgeführt wird, wobei zwischen Umwicklung (5) und Schnurende (4) ein zweiter Schnurvorrat (6) verbleibt, dass der zweite Schnurvorrat (6) längs der Ware (1) gelegt und dann aus dem ersten Schnurvorrat (3) von weiteren, die Ware (1) umschlingenden Wicklungen (7) bedeckt wird und daß nach Vollendung der die Ware (1) wendelförmig umschlingenden Wicklungen (7) die Schnur (2) abgetrennt und das zweite Schnurende (8) festgelegt wird. Weiterhin dient eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.

Description

Verfahren und Vorrichtung zum Umschnüren einer Ware mit einer Schnur
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum wendeiförmigen Umschnüren einer Ware mit einer Schnur aus einem Schnurvorrat sowie eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens mit einer Warenauflage, einer Halteeinrichtung für ein erstes Schnurende, einer Einrichtung zur Aufnahme eines Schnurvorrats, einer Umschnürungseinrichtung mit Mitteln zum Herumführen der Schnur um die zu umschnürende Ware, Mitteln zum Durchtrennen der Schnur und zum Festlegen der Schnurenden.
Derartige Umschnürungen von Waren wurden, bevor dazu Plastikbänder eingesetzt wurden, für alle Arten von Verpackungen verwendet. Heute werden solche Umschnü¬ rungen noch vorwiegend im Lebensmittelbereich eingesetzt, vor allem bei der Fleisch- und Wurstherstellung, beispielsweise zum Herstellen von Rollbraten oder Rollschinken.
Aus der US 1,963,235 ist ein Verfahren der eingangs genannten Art bekannt, bei dem um das zu umschnürende Fleischpaket zuerst eine Schlaufe gelegt und diese verknotet wird. Danach wird ein Ende entlang des Ffeiscb.es gelegt und das andere Ende wendei¬ förmig um das Fleisch gewickelt, um es am Ende der wendeiförmigen Umwicklung nochmals schlaufenartig zu verknoten. Die in dieser Schrift offenbarte Vorrichtung ist im Wesentlichen eine mit einer Handkurbel drehbare Fleischaufspießvorrichtung, die Schnurführung und Verknotung wird manuell vorgenommen.
Weiterhin sind eine ganze Reihe von Vorrichtungen bekannt, bei denen eine wendei¬ förmige Wicklung aufgebracht wird, bei der die Schnurenden jedoch manuell an der Ware befestigt werden müssen. Beispielhaft wird auf die DD 15264, die DE 485 630 C, die DE- 511 176 C oder die DE 1 052 850 C verwiesen.
Vorrichtungen der eingangs genannten Art sind aus der DE 93 19 856 Ul , der DE 295 00 835 Ul und der DE 296 00 705 Ul bekannt. Bei diesen ist jedoch keine wendeiförmige Umschnürung möglich, sondern lediglich Schlaufen, die dann verknotet werden, wozu bei diesen Schriften Verknotungsapparate vorgeschlagen werden.
Bei allen diesen Verfahren und Vorrichtungen sind mindestens zwei Schnurbefesti¬ gungen an der Ware selbst oder mindestens zwei Verknotungen der Schnur erforderlich. Dies ist nicht nur bei der Umschnürung aufwendig, sondern auch für den Verbraucher lästig, da er zur Entfernung der Schnur zwei Befestigungen lösen oder die Schnur mehrmals durchtrennen muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art verfügbar zu machen, mit denen eine wendeiförmige Umschnürung hergestellt werden kann, die durch Lösen von nur einer Befestigung oder durch ein einziges Durchtrennen der Schnur lösbar ist.
Bezüglich des Verfahrens wird die Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß ein erstes Schnurende festgehalten und die Schnur in mindestens einer Umwicklung um die Ware herumgeführt wird, wobei zwischen Umwicklung und Schnurende ein zweiter Schnurvorrat verbleibt, daß der zweite Schnurvorrat längs der Ware gelegt und dann aus dem ersten Schnurvorrat von weiteren, die Ware umschlingenden Wicklungen bedeckt wird, wobei die Schnur an einem Ende der Ware ausschließlich dadurch festgelegt wird, daß das Schnurende von darüberliegenden Wicklungen gehalten wird, und daß nach Vollendung der die Ware wendeiförmig umschlingenden Wicklungen die Schnur abgetrennt und das zweite Schnurende festgelegt wird.
Bezüglich der Vorrichtung wird die Aufgabe erfindungs gemäß dadurch gelöst, daß eine Vorrichtung zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats auf der Seite des ersten Schnur¬ endes vorgesehen ist, wobei der Schnurvorrat derart bemessen und die Schnurführung zur Warenauflage derart eingerichtet ist, daß sich der zweite Schnurvorrat längs der Ware legt und mindestens von so vielen die Ware umschlingenden Wicklungen bedeckt wird, daß das erste Schnurende festegelegt ist, daß die Warenauflage für eine Relativ¬ bewegung der Ware senkrecht zur Umschnürungsbewegung der Umschnürangs- einrichtung derart ausgebildet und angeordnet sind, daß die Ware wendeiförmig von der Schur umschlungen werden kann, und daß Mittel zur Festlegung des zweiten Schnur¬ endes vorgesehen sind.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, daß an einem Ende der Ware die Schnur mit dem Schnurende dadurch festgelegt wird, daß das Schnurende von darüberliegenden Wicklungen gehalten ist. Dadurch braucht nach der wendeiförmigen Umwicklung nur noch das andere Schnurende befestigt zu werden, sei es an der Ware selbst oder an einem anderen Bereich der Schnur. Löst der Verbraucher diese Befestigung oder schneidet die Schnur einmal durch, so kann er sie komplett abwickeln. Dieser Vorteil ist auch für die Herstellung der Umschnürung von Vorteil, da mit der Einsparung einer Befestigung ein Arbeitsgang wegfällt, was den Aufwand und die benötigte Herstellzeit für die Umschnürung reduziert.
Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung lassen sich auch Umschnürungs- und Verknotungsapparate, mit denen bisher keine wendeiförmige Umschnürung möglich war, derart nachrüsten, daß dies möglich wird.
Für die Erfindung spielt es dabei keine Rolle, wie die Umschnürung vorgenommen wird. Die Wicklungen können von einem die Ware umkreisenden, im Bereich der Fort¬ setzung einer gedachten Längsachse durch die Ware angelenkten Umschnürungsarm ausgeführt werden, dem die Schnur aus einem stationären Schnurvorrat durch seine Drehachse hindurch zugeführt wird (in der DE 93 19 856 Ul beschrieben). Es kann auch der gesamte Schnurvorrat mit der Schnurzuführung zur Ware diese umkreisen, wie dies unten anhand eines Ausführungsbeispiels der Erfindung beschrieben wird. Es kann jedoch auch ein Schnurmagazin vorgesehen sein, welches den Schnurvorrat für eine Umschnürung enthält, wobei das Schnurmagazin die Ware umkreist. Das Schnur¬ magazin kann aus einer die Warenauflage umgebenden stationären Ringspule nach¬ geladen werden, wie dies aus der DE 89 06 233 Ul bekannt ist.
Weiterhin spielt es keine Rolle, ob die Relativbewegung der Ware senkrecht zur Umschnürungsbewegung der Umschnürungseinrichtung darin besteht, daß die Ware verschoben wird. Es könnte auch die Umschnürungseinrichtung gegenüber der Ware verschoben werden. Es ist auch möglich, daß die Ware auf der Warenauflage oder mit der Warenauflage von Hand oder automatisch verschoben wird. Natürlich muß die Warenauflage eine Unterbrechung für das Heramführen der Schnur aufweisen. Ist die Anordnung derart, daß es zu einer Relativbewegung zwischen Warenauflage und Schnurführung kommt, so sind Unterbrechungen entsprechend der Steigung der Umschnürungswendel der Schnur erforderlich. Derartige und weitere Maßnahmen lassen sich im Stand der Technik finden, sie können ergänzend vorgesehen sein, sind jedoch ohne Einfluß auf die Grundidee der Erfindung.
Nachfolgend werden Weiterbildungen und zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfin¬ dung beschrieben.
Bezüglich des Verfahrens kann das zweite Schnurende auf verschiedene Weise festge¬ legt werden. Entweder es wird an der Ware selbst festgelegt, oder es wird mit einem Bereich der Schnur verbunden, so daß beispielsweise eine Schlinge entsteht, oder das zweite Schnurende wird dadurch festgelegt, indem es mit dem ersten Schnurende verbunden wird. In diesem Fall muß natürlich der zweite Schnurvorrat ausreichen, um ihn längs der Ware bis zum Ende der wendeiförmigen Umschnürungen zu legen und noch eine Verbindung anzubringen. Eine solche Verbindung könnte eine Klammer sein, vorzugsweise ist jedoch vorgesehen, daß die Verbindung eine Verknüpfung ist.
Entsprechend der vorgenannten Weiterbildung des Verfahrens sind auch Weiterbil¬ dungen der Vorrichtung vorgesehen. So wird vorgeschlagen, daß die Vorrichtung zur Schaffung des zweiten Schnurvorrats derart ausgebildet ist, daß letzterer mindestens dazu ausreicht, unter allen die Ware wendeiförmig umschlingenden Wicklungen längs der Ware gelegt werden zu können. Weiterhin wird vorgeschlagen, daß das Mittel zur Festlegung des zweiten Schnurendes ein Mittel zur Verbindung des zweiten Schnur¬ endes mit dem ersten Schnurende ist. Dies könnte beispielsweise eine Klammer¬ vorrichtung, zweckmäßigerweise jedoch eine Verknotungseinrichtung sein. In diesem Fall muß der zweite Schnurvorrat auch für die Verknotung ausreichen. Bezüglich der Vorrichtung zur Schaffung des zweiten Schnurvorrats wird vorgeschla¬ gen, daß diese derart ausgebildet ist, daß sie nach der Einfügung des ersten Schnurendes in die Haltevorrichtung, den zweiten Schnurvorrat aus der Einrichtung mit dem ersten Schnurvorrat abzieht und bei der Relativbewegung der Ware wieder abgibt. So könnte diese Vorrichtung zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats die Schnur ergreifen und zur Bildung des zweiten Schnurvorrats im wesentlichen seitlich auslenken. Ln einfach¬ sten Fall wäre dies ein Haken, der die Schnur ergreift, seitlich auslenkt und nachher für die Durchführung der Umschnürung wieder nachläßt. Es könnte sich jedoch auch um einen Greifer oder eine ähnliche Einrichtung handeln.
Um die Vorrichtung zur Schaffung des zweiten Schnurvorrats auf kleinem Raum unter¬ zubringen und auch die Länge des zweiten Schnurvorrats nicht zu sehr zu begrenzen, wird vorgeschlagen, daß diese Vorrichtung den zweiten Schnurvorrat mittels eines Antriebs auf eine Spule wickelt.
In diesem Fall könnte auch die Haltevorrichtung an der Spule angeordnet sein, so daß das erste Schnurende von dieser gehalten wird und dann der Antrieb den zweiten Schnurvorrat auf die Spule wickelt. Danach wird der zweite Schnurvorrat für die Umschnürung der Ware wieder freigegeben.
Eine andere Ausgestaltung sieht vor, daß die Vorrichtung zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats einen drehbaren Körper mit der Spule, einen dünnen Wickelstift und ein mittig zu letzteren angeordnetes Einhakelement aufweist. Die Ausgestaltungen und Anordnungen erfolgen dann derart, daß nach der Einfügung des ersten Schnurendes in die Haltevorrichtung die Schnur mittels des rotierenden Einhakelements ergreibar ist, und sich bei weiterer Drehung des drehbaren Körpers auf der Seite des Schnurendes um den dünnen Wickelstift und auf der anderen Seite vom ersten Schnurvorrat kommend auf die Spule wickelt. Es kann dabei jedoch nach ungefähr einer Umdrehung nur noch der Teil der Schnur vom ersten Schnurvorrat abgezogen werden, der auf die Spule gewickelt wird. Um Umwicklungen auf dem dünnen Wickelstift aufzubringen, was wegen der Drehbewegung nicht vermeidbar ist, ist eine gewisse Elastizität der Schnur erforderlich, die dabei zwischen dem Wickelstift und der Haltevorrichtung gespannt wird.
Für den Fall, daß keine elastische Schnur verwendet werden soll, wird vorgeschlagen, daß die Haltevorrichtung um die Schnurlänge der Wicklung um den Wickelstift nach¬ giebig angeordnet ist. Beispielsweise kann vorgesehen sein, daß die Halteeinrichtung gegen eine Feder verschiebbar gelagert ist. Dabei muß natürlich der Weg, den die Haltevorrichtung zurücklegen kann, mit der Schnurlänge der Wicklung um den dünnen Wickelstift abgestimmt sein. Vorzugsweise wird natürlich die Verschiebbarkeit der Halteeinrichtung etwas größer ausgestaltet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen erläutert. Es zeigen
Fig. 1 eine Außenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Umschnürungs- maschine mit einer Erläuterung der erfindungs gemäßen Arbeitsweise,
Fig. 2 eine Umschnürungsvorrichtung mit einem ersten Ausfuhrungsbeispiel einer Vorrichtung zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats,
Fig. 3a, 3b mit Vorrichtungen nach dem Stand der Technik umschnürte Waren,
Fig. 3c, 3d mit einer erfindungs gemäßen Vorrichtung umschnürte Waren,
Fig. 4 ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats,
Fig. 5 ein drittes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats und
Fig. 5a, 5b eine Einzelheit dieser Vorrichtung. Fig. 1 zeigt eine Außenansicht einer erfindungs gemäßen Vorrichtung, also einer Umschnürungsmaschine, mit einer Erläuterung der Arbeitsweise. Die Umschnürungs- maschine weist eine Warenauflage 10 auf, auf die die zu umschnürende Ware 1 aufge¬ legt und in Richtung des Pfeils 20 durch einen Tunnel 18 geschoben wird. Tritt die Ware 1 in den Tunnel 18 ein, so wird die Schnur 2 mit mindestens einer Umwicklung 5 (siehe Warenumschnürung gem. Fig. 3c oder 3d) um die Ware 1 herumgeführt, um sie zunächst festzulegen. Danach wird eine Schnur 2, 28 die aus einem zweiten Schnur¬ vorrat 6 kommt, längs der Ware 1 gelegt und gleichzeitig wird eine Schnur 2, 29, die von einem ersten Schnurvorrat 3 kommt, mittels einer Umschnürungseinrichtung 13 wendeiförmig um die Ware 1 herumgeführt. Der Pfeil 34 zeigt dabei die Drehung der Umschnürungseinrichtung 13 und damit den Wickelvorgang der Schnur 2, 29 an. Diese wendeiförmig die Ware 1 umschlingende Schnur 2, 29 überdeckt dabei die Schnur 28, welche vom zweiten Schnurvorrat 6 kommt. Am Ende der wendeiförmigen Umwick¬ lung 7 muß die vom ersten Schnurvorrat 3 kommende Schnur 29 mit dem Mittel 14 durchgetrennt und mit dem Mittel 15 festgelegt werden, indem sie entweder an der Ware 1 befestigt wird oder mit einer davorliegenden wendeiförmigen Wicklung 7 beziehungsweise mit dem Ende 4 des zweiten Schnurvorrats 6 verknüpft wird. Dazu dient eine Verknotungseinrichtung 19.
Bei diesem Ausführungsbeispiel enthält das den Tunnel 18 umgebende Gehäuse 42 den ersten Schnurvorrat 3, welcher sich in einer Einrichtung 12 zur Schnurbevorratung befindet. Weiterhin sind dort die Umschnürungseinrichtung 13 sowie Antriebsmittel für diese und Schnurführungselemente 17 untergebracht.
Ein seitlich des Tunnels 18 angeordnetes Gehäuse 40 enthält den zweiten Schnurvorrat 6, eine Haltevorrichtung 11 für ein erstes Schnurende 4, sowie die Mittel 14 zum Durchtrennen der Schnur 2 und die Mittel 15 zum Festlegen der Schnur 2. Weiterhin befindet sich dort als Hauptelement der Erfindung, die Vorrichtung 16 zur Schaffung des zweiten Schnurvorrats 6, und selbstverständlich sind auch hier Schnurführungs¬ elemente 17 vorgesehen. Fig. 2 zeigt eine Umschnürungsvorrichtung 13 mit einem ersten Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 16 zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats 6. Selbstverständlich ist diese Umschnürungseinrichtung 13 lediglich eine Ausführungsmöglichkeit, wie bereits oben angemerkt wurde. Die Umschnürungseinrichtung 13 besteht aus einem Tragring 33, der drehbar um den Tunnel 18 in dem Gehäuse 42 angeordnet ist. Die Drehrichtung wir durch den Pfeil 34 angegeben. Darauf angeordnet ist die Einrichtung 12 zur Schnurbevorratung des ersten Schnurvorrats 3. Sie besteht aus einem Garnrollenbehälter 30 und einem Schnurspeicher 31, welcher für eine gleichmäßige Schnurabgabe sorgt. Die Schnur 2, 28, die vom ersten Schnurvorrat 3 kommt, verläßt die Einrichtung 12 durch Schnurführungselemente 17. Hier führt diese Schnur 28 über weitere Schnurführungselemente 17 zu der Vorrichtung 16 zur Schaffung des zweiten Schnurvorrats 6. Bei der Darstellung befindet sich die Umschnürungsmaschine gerade nicht in ihrer Arbeitsphase, die in Fig. 1 dargestellt ist, sondern es wird gerade der zweite Schnurvorrat 6 als Vorbereitung für eine Umschnürung einer Ware 1 bereit¬ gestellt. Dazu hat die Vorrichtung 16 zur Schaffung des zweiten Schnurvorrats 6 die mit ihrem Ende 4 in die Haltevorrichtung 11 eingespannte Schnur 2 ergriffen und lenkt sie in Richtung des Pfeils 35 seitlich aus, um diesen zweiten Schnurvorrat 6 zu schaffen. Es ist die einfachste Ausführungsform einer solchen Vorrichtung 16 dargestellt, die als Greifer 43 mit einem Greiferfinger 44 ausgestaltet ist.
Nach der Schaffung des zweiten Schnurvorrats 6 erfolgt die Umschlingung der Ware 1, wie dies in Fig. 1 dargestellt ist und wie dies als Arbeitsergebnis Fig. 3c zeigt. Dazu wird die Ware 1 auf die Warenauflage 10 gelegt und in Richtung des Pfeils 36 gegen die Schnur 2 geführt, damit die mindestens eine erste Umwicklung 5, vorzugsweise zwei bis drei Umwicklungen 5, vollzogen werden können. Danach erfolgt die Umwicklung, wie bereits zu Fig. 1 beschrieben. Nachfolgend tritt ein Mittel 15 zum Festlegen der Schnur, welche in wendeiförmigen Wicklungen 7 um die Ware 1 liegt, in Aktion. Erfolgt die Festlegung so, wie dies unten in Fig. 3c dargestellt ist, so wird am Ende der wendeiförmigen Wicklungen 7, die aus der Umschnürungseinrichtung 13 kommende Schnur 28 ergriffen und mit der Schnur 2 vor dem ersten Schnurende 4, welches sich in der Haltevorrichtung 11 befindet, verknüpft und danach mit einem Mittel 14 zum Durchtrennen der Schnur 2 abgeschnitten. Das zweite Schnurende 8 ist somit mit dem ersten Schnurende 4 verbunden. Zweckmäßigerweise ist das Mittel 15 zum Festlegen der Schnur, die zweckmäßigerweise als Verknotungseinrichtung 19 ausgebildet ist, derart beschaffen, daß es das aufgrund des Durchtrennens der Schnur 2 neu entstehende erste Schnurende 4 aufnimmt und an die Haltevorrichtung 11 übergibt, damit die nächste Umschnürung vorgenommen werden kann, ohne daß die Schnur 2 manuell ergriffen werden muß. Mittel 15 zum Durchtrennen einer Schnur 2 sowie Verknotungs- einrichtungen 19 dieser Art sind bekannt und daher nur schematisch dargestellt.
Zur Verdeutlichung des erfindungs gemäßen Verfahrens bzw. der Arbeitsweise der erfindungs gemäßen Vorrichtung sind in Fig. 3a und 3b mit Vorrichtungen nach dem Stand der Technik umschnürte Waren 1 und in den Fig. 3c und 3d mit einer erfin¬ dungsgemäßen Vorrichtung umschnürte Waren 1 dargestellt.
Fig. 3a zeigt eine Ware 1, die nach dem aus der US 1,963,235 bekannten Verfahren hergestellt wurde. Dabei wurde eine erste Schlinge 37 um die Ware 1 gelegt und dann mit einem Knoten 9 versehen. Anschließend wurde die Schnur 2 in wendeiförmigen Wicklungen 7 um die Ware 1 geschlungen, um dann am Ende der Wicklung wieder eine Schlinge 37 mit einem Knoten 9 zu legen. Der Nachteil besteht, wie oben bereits aufge¬ führt, darin, daß zwei Schlingen 37 mit Verknotungen 9 vorhanden sind, was zum einen für die Herstellung aufwendiger ist und zum zweiten auch für den Verbraucher lästig ist, da er die Schnur 2 zweimal durchtrennen muß, um die Ware 1 von ihrer Umschnürung zu befreien. Die aus der genannten Schrift bekannte Vorrichtung besteht allerdings im wesentlichen aus einem von Hand antreibbaren Fleischspieß, so daß die Schnurführung und Verknotung manuell erfolgen muß. Dies entspricht nicht mehr den heutigen Produktionsbedingungen.
Fig. 3b zeigt eine Ware 1, die mit Umschnürungsmaschinen des vorbekannten Standes der Technik hergestellt wurde. Dabei wird die Ware 1 mit Schlingen 37 versehen, wobei diese keine wendeiförmigen Wicklungen 7 um die Ware 1 zulassen, da immer die beiden Enden miteinander verknotet werden. Dabei können die Schlingen 37, wie dargestellt, auch mehrfach um die Ware 1 gelegt sein, allerdings nicht in wendeiför¬ migen Wicklungen 7. Aus dem eingangs genannten Stand der Technik sind zwar auch Umschnürungsmaschi- nen bekannt, welche wendeiförmige Wicklungen 7 herstellen, bei diesen muß jedoch am Anfang und am Ende der Schnur 2 eine manuelle Befestigung vorgenommen werden.
Neben einem einfacheren Umschnürungsverfahren will daher die Erfindung Umschnü- rungsmaschinen, die bisher nur Umschnürungen herstellen konnten, wie sie zu Fig. 3b dargestellt sind, derart weiterbilden, daß mit diesen Umschnürungsmaschinen auch wendeiförmige Umschnürungen 7 herstellbar sind.
Dies erfolgt in der Weise, wie in den Fig. 3c und 3d dargestellt. Dabei zeigt die Fig. 3c wie eine Ware 1 zuerst mit mindestens einer, vorzugsweise zwei bis drei Umwick¬ lungen 5 versehen wird, um die Schnur 2 an der Ware 1 festzulegen. Dabei wurde zum Schnurende 4 ein zweiter Schnurvorrat 6 vorgesehen, der längs der Ware 1 gelegt wird, um dann aus dem ersten Schnurvorrat 3 weitere die Ware 1 umschlingende wendei¬ förmige Wicklungen 7 aufzubringen und nach Vollendung dieser Wicklungen 7 die Schnur 2 abzutrennen und das dadurch erhaltene zweite Schnurende 8 mit dem ersten Schnurende 4 zu verbinden. Da das Schnurende 4 mit dem Schnurvorrat 6 unter den die Ware 1 umschlingenden Wicklungen 7 verläuft, ist dieses festgelegt und durch die Verbindung 9 des Schnurendes 8 mit dem Schnurende 4 wird die gesamte Schnur 2 festgelegt und kann durch eine einzige Durchtrennung insgesamt abgewickelt werden. Die Verbindung 9 der Schnurenden 8 und 4 ist zweckmäßigerweise eine Verknotung 9, wobei dann selbstverständlich auch Schnur 2 für die Knotenbildung bereitgestellt sein muß. Dabei wird gegenüber dem Stand der Technik nicht nur eine Verknotung 9 (siehe Fig. 3 a) eingespart, sondern auch das Entschnüren der Ware 1 erleichtert.
Die Fig. 3d zeigt eine alternative Möglichkeit der erfindungsgemäßen Umschnürung einer Ware 1, bei der der Schnurvorrat 6, der zum Schnurende 4 führt, kürzer gewählt ist und bei der dieser Schnurvorrat 6 auf der Ware 1 dadurch gehalten wird, daß wendei¬ förmige Wicklungen 7 über ihn gelegt werden. Dies hat den Vorteil, daß auch bei weniger großem Schnurvorrat 6 nahezu beliebig lange Waren 1 erfindungs gemäß umschnürt werden können. In diesem Fall muß natürlich die Schnur 2 am Ende der wendeiförmigen Wicklungen 7 festgelegt werden. Dazu wird das Schnurende 8 entweder an der Ware 1 selbst festgelegt oder mit einer der letzten wendeiförmigen Wicklungen 7 verbunden.
Fig. 4 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 16 zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats 6. Bei dieser Vorrichtung 16 befindet sich die Haltevorrichtung 11 auf einer Spule 22, die mittels eines Antriebs und einer Antriebswelle 39 drehbar gelagert ist. Nachdem die Schnur 2 in die Haltevorrichtung 11 eingefügt wurde, dreht sich die Spule 22 in Richtung des Pfeils 38, um so, wie bereits zu Fig. 2 beschrieben, Schnur 28 vom ersten Schnurvorrat 3 abzuziehen und auf die Spule 22 aufzuwickeln. Die Länge der Schnur 2, die aufgewickelt wird, entspricht dem erforderlichen Schnur¬ vorrat 6, je nachdem wie die Umschnürung in vorgenannten Weise erfolgen soll und wie lang die Ware 1 ist. Ist der Schnurvorrat 6 aufgespult, so wird die Ware 1 umschnürt und dabei wird der Schnurvorrat 6 in Richtung des Pfeils 29 mit einer Drehung 45 wieder abgewickelt.
Fig. 5 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung 16 zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats 6 und die Fig. 5a und 5b zeigen Einzelheiten dieser Vorrichtung. Diese Vorrichtung kann sich beispielsweise in einem Gehäuse 40 befinden, welches zu Fig. 1 beschrieben wurde. An dieses Gehäuse 40 grenzt dann der Tunnel 18 an, der die Warenauflage 10 überwölbt. Zur Bildung des zweiten Schnurvorrats 6 dient eine Spule 22, welche mit einem Wickelstift 23 und einem Einhakelement 24 ein drehbares Bauteil bildet. Dies ist mittels eines Antriebs 21 antreibbar. Schnurführungselemente 17 sind hier als Leitbleche 41 ausgebildet und dienen einer Schnurführung 17, welche die zu Fig. 1 beschriebene Arbeitsweise ermöglicht. Die Funktion dieser Vorrichtung 16 zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats 6 wird anhand der Einzelheiten der Fig. 5a und 5b dargestellt.
Fig. 5a zeigt die Spule 22 mit dem Wickelstift 23 und dem Einhakelement 24 in Seiten¬ ansicht und die Fig. 5b dasselbe in Draufsicht. Bei Fig. 5a ist zu erkennen, wie die Schnur 2 für den zweiten Schnurvorrat 6 aufgewickelt wird. Dazu ergreift ein Einhakelement 24 eine Schnur 2, die, wie in Fig. 2 gezeigt, vom ersten Schnurvorrat 3 zur Haltevorrichtung 11 verläuft. Durch eine Dreh¬ bewegung in Richtung des Pfeils 38 wird die vom Einhakelement 24 ergriffene Schnur 2 einerseits um den dünnen Wickelstift 23 gewickelt und andererseits um die Spule 22, die in Relation zum Wickelstift 23 einen großen Durchmesser aufweist. Dabei wird Schnur 2 in Richtung des Pfeils 28 vom ersten Schnurvorrat 3 abgezogen und zur Bereitstellung des zweiten Schnurvorrats 6 auf die Spule 22 gewickelt. Da ab einer ersten Umdrehung das Einhakelement 24 die Schnur 2 durch die erste Umwicklung festlegt, muß Schnur 2 für die Wicklung um den Wickelstift 25 auf andere Weise verfügbar sein. Dies geht entweder im Wege der dargestellten Ausführungsform, nämlich dadurch, daß die Haltevorrichtung 11 mittels einer Feder 27 gelagert ist und um den Weg 26 nachgibt, der der Schnurlänge der Wicklung 25 um den Wickelstift 23 entspricht.
Auf eine solche verschiebbare Lagerung der Halteeinrichtung 11 kann jedoch dann verzichtet werden, wenn es sich bei der Schnur 2 um elastische Schnüre handelt, die oft starren Schnüren vorgezogen werden. In diesem Fall kann die Wicklung 25 dadurch erfolgen, daß sich die Schnur 2 wegen ihrer Elastizität um den Weg 26 verlängert.
Ist der Schnurvorrat 6 geschaffen, so kann, wie bereits zu Fig. 2 beschrieben, die Ware 1 in Richtung des Pfeils 36 (wenn man sich die Vorrichtung 16 der Fig. 5, 5a und 5b in die Fig. 2 eingefügt denkt) bewegt werden und es erfolgt, wie bereits zu Fig. 2 beschrieben, die Umwicklung 7 der Ware 1, wobei der zweite Schnurvorrat 6 für seinen Verlauf längs der Ware 1, unter den Wicklungen 7 gelegen, in Richtung des Pfeils 29 wieder von der Spule 22 abzogen wird.
Die Fig. 5b zeigt diese Vorrichtung 16 der Fig. 5a in Draufsicht, wobei zu sehen ist, wie die Schnur 2 auf die Spule 22 aufgewickelt (Pfeil 28) oder abgewickelt (Pfeil 29) wird. Bei der Abwicklung der Schnur findet eine Drehung in Richtung des Pfeils 45 statt. Unterhalb der Spule 22 ist der Wickelstift 23 zu sehen, der in oben beschriebener Weise funktioniert. Die dargestellten Ausführungsformen sind selbstverständlich nur beispielhaft, statt der mit einem Tragring 33 um einen Tunnel 18 gelagerten Umschnürungseinrichtung 13 könnte auch ein Schnürarm vorgesehen sein, der auf einer verlängerten Achse durch die Ware liegt und diese mit der Umschnürung versieht. Dann kann selbstverständlich kein durchgehender Tunnel 18 vorgesehen sein, sondern die Ware wird dann in eine Öffnung hineingeschoben und muß, da diese nicht durchgängig ist, nach der Umschnürung wieder herausgezogen werden. Ebenso kann statt dem mit der Vorrichtung 16 rotieren¬ den Garnrollenbehälter 30 auch die anfangs beschriebene stationäre Ringspule mit Garn vorgesehen sein, aus der nach einer vorgenommenen Umschnürung beispielsweise ein Schnurspeicher 31 wieder mit Schnur 2 aufgefüllt wird. Ebenso sind natürlich weitere andersartig ausgestaltete Vorrichtungen 16 möglich. Erfindungswesentlich ist lediglich, daß eine solche Vorrichtung 16 zur Schafrang eines zweiten Schnurvorrats 6 besteht, welcher zweckmäßigerweise vor Durchführung der Umschnürung der Ware 1 vom ersten Schnurvorrat 3 abgezogen wird.
Verfahren und Vorrichtung zum Umschnüren einer Ware mit einer Schnur
Bezugszeichenliste
zu umschnürende Ware Schnur erster Schnurvorrat erstes Schnurende mindestens eine Umwicklung zweiter Schnurvorrat wendeiförmig umschlingende Wicklungen / Umwicklung zweites Schnurende Verbindung der Schnurenden (z. B. Klammer, Verknüpfung) Warenauflage Haltevorrichtung Einrichtung zur Schnurbevorratung (erster Schnurrvorrat) Umschnürungseinrichtung Mittel zum Durchtrennen der Schnur Mittel zum Festlegen der Schnur Vorrichtung zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats Schnurführung / Schnurführungselemente Tunnel Verknotungseinrichtung Pfeil: Verschieben der Ware Antrieb Spule Wickelstift Einhakelement Wicklung um den Wickelstift Weg der nachgiebigen Haltevorrichtung bzw. Schnurlänge der Wicklung um den Wickelstift Feder Pfeil: Schnur von der Umschnürungseinrichtung bzw. vom ersten Schnurvorrat Pfeil: Schnur vom zweiten Schnurvorrat Garnrollenbehälter Schnurspeicher Befestigung der Schnur an der Ware Tragering (drehbar um den Tunnel) Pfeil: Drehrichtung der Umschnürungseinrichtung Pfeil: Bewegungsrichtung des Hakens oder Greifers Pfeil: Ware gegen Schnur bewegt Schlingen Pfeil: Drehrichtung der Spule Antriebswelle Gehäuse Leitbleche den Tunnel umgebendes Gehäuse Greifer Greiferfinger Pfeil: Drehung bei Abwicklung der Schnur

Claims

Verfahren und Vorrichtung zum Umschnüren einer Ware mit einer SchnurPatentansprüche
1. Verfahren zum wendeiförmigen Umschnüren einer Ware (1) mit einer Schnur (2) aus einem Schnurvorrat (3), dadurch gekennzeichnet, daß ein erstes Schnurende (4) festgehalten und die Schnur (2) in mindestens einer Umwicklung (5) um die Ware (1) herumgeführt wird, wobei zwischen Umwick¬ lung (5) und Schnurende (4) ein zweiter Schnurvorrat (6) verbleibt, daß der zweite Schnurvorrat (6) längs der Ware (1) gelegt und dann aus dem ersten Schnurvorrat (3) von weiteren, die Ware (1) umschlingenden Wicklungen (7) bedeckt wird, wobei die Schnur (2) an einem Ende der Ware (1) ausschließlich dadurch festgelegt wird, daß das Schnurende (4) von darüberliegenden Wicklungen (7) gehalten wird, und daß nach Vollendung der die Ware (1) wendeiförmig umschlingenden Wicklungen (7) die Schnur (2) abgetrennt und das zweite Schnurende (8) festgelegt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Schnurende (8) festgelegt wird, indem es mit dem ersten Schnurende (4) verbunden wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung (9) eine Verknüpfung ist.
4. Vorrichtung zur Durchführung eines Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Warenauflage (10), einer Halteeinrichtung (11) für ein erstes Schnurende (4), einer Einrichtung (12) zur Aufnahme eines Schnurvorrats (3), einer Umschnürungseinrichtung (13) mit Mitteln zum Herumfuhren der Schnur (2) um die zu umschnürende Ware (1), Mitteln zum Durchtrennen (14) der Schnur (2) und zum Festlegen (15) der Schnurenden (4, 8), dadurch gekennzeichnet, daß eine Vorrichtung (16) zur Schaffung eines zweiten Schnurvorrats (6) auf der Seite des ersten Schnurendes (4) vorgesehen ist, wobei der Schnurvorrat (6) derart bemessen und die Schnurführung (17) zur Warenauflage (10) derart eingerichtet ist, daß sich der zweite Schnurvorrat (6) längs der Ware (1) legt und mindestens von so vielen die Ware (1) umschlingenden Wicklungen (7) bedeckt wird, daß das erste Schnurende (4) festgelegt ist, daß die Warenauflage (10) für eine Relativbewegung der Ware (1) senkrecht zur Umschnürungsbewegung der Umschnürungseinrichtung (13) derart ausgebildet und angeordnet sind, daß die Ware (1) wendeiförmig von der Schur (2) umschlungen werden kann, und daß Mittel (15) zur Festlegung des zweiten Schnurendes (8) vorgesehen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (16) zur Schaffung des zweiten Schnurvorrats (6) derart ausgebildet ist, daß letzterer mindestens dazu ausreicht, unter allen die Ware (1) wendeiförmig umschlingenden Wicklungen (7) längs der Ware (1) gelegt werden zu können.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (18) zur Festlegung des zweiten Schnurendes (8) ein Mittel zur Verbindung des zweiten Schnurendes (8) mit dem ersten Schnurende (4) ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittel (18) eine Verknotungseinrichtung (19) ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (16) derart ausgebildet ist, daß sie nach der Einfügung des ersten Schnurendes (3) in die Haltevorrichtung (11) den zweiten Schnurvorrat (6) aus der Einrichtung (12) mit dem ersten Schnurvorrat (3) abzieht und bei der Relativbewegung der Ware (1) wieder abgibt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (16) die Schnur (2) ergreift und zur Bildung des zweiten Schnurvorrats (6) im wesentlichen seitlich auslenkt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (16) den zweiten Schnurvorrat (6) mittels eines Antriebes (21) auf eine Spule (22) wickelt.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (11) an der Spule (22) angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (16) einen drehbaren Körper mit der Spule (22), einen dünnen Wickelstift (23) und ein mittig zu letzteren angeordnetes Einhakelement (24) aufweist, wobei die Anordnung derart erfolgt, daß nach der Einfügung des erstens Schnurendes (3) in die Haltevorrichtung (11) die Schnur (2) mittels des rotierenden Einhakelements (24) ergreifbar ist, sich bei weiteren Drehungen auf der Seite des Schnurendes (3) um den dünnen Wickelstift (23) und auf der anderen Seite vom ersten Schnurvorrat (3) kommend auf die Spule (22) wickelt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (11) um die Schnurlänge der Wicklung (25) um den Wickelstift (23) nachgiebig angeordnet ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (11) gegen eine Feder (27) verschiebbar gelagert ist.
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