LU87294A1 - Verfahren zur herstellung von beton-bewehrungselementen und so erhaltenes bewehrungselement - Google Patents

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Heinz P Rasbach
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Tap Bautechnik Gmbh
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G21/00Preparing, conveying, or working-up building materials or building elements in situ; Other devices or measures for constructional work
    • E04G21/12Mounting of reinforcing inserts; Prestressing
    • E04G21/125Reinforcement continuity box

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Description

Verfahren zur Herstellung von Beton-Bewehrungselementen und so erhaltenes Bewehrungselement_
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Beton-Bewehrungselementen für Wande und Decken, wobei die aus Walzstahl gefertigten rechtwinklig umgebogenen Bewehrungssfäbe in eine vorge-formte, gesickte oder ungesickte Halteleiste aus vorteilhafterweise beschichtetem Blech eingeführt, in Hakenform umgebogen und in dieser Halteleiste mittels einem Abdichtdeckel zu einem auf der Baustelle einsatzf'âhigen Anschlusselement verpackt werden.
Die üblicherweise angewandte Bewehrungstechnik in Form von soge-nannten Anschlusskörben sieht vor, Walzdraht mit Hilfe von Biegevor-richtungen von Hand zu U-fórmigen Bügeln umzuformen, die dann in die vorgesehenen passgenauen Oeffnungen einer Halteleiste eingeführt werden. Diese Einpassung der Bewehrungs- oder Verankerungsbügel in die Halteleiste erfolgt durchaus manuell und wird durch die Starr-heit der umgebogenen U-förmigen Bugel erschwert. Der Arbeitsaufwand für die überwiegend handwerklich bestellte Fertigung ist sehr gross und für jede vom Bauherrn verlangte Abmessung mussen massgerechte Bügel gesondert angefertigt werden. Die Lagerhaltung erweist sich hierdurch als aufwendig und kostspielig.
Eine andere Ausführungsform von Bewehrungselementen sieht vor, dass Verankerungsbügel in Form von Walzdraht zu rechtwinkligen Bügeln umgebogen, in die Oeffnungen der Halteleiste eingeführt und dann zu Haken umgebogen werden. Bedingt durch die lose Halterung dieser Bügel in der Halteleiste kann beim späteren Einsatz und beim Ver-giessen mit Beton keine geometrische Ausrichtung der Bügel gewähr- leistet werden. Durch diese lose Halterung und nicht-orlentierbare Ausrichtung der Bewehrungsbügel entstehen beim einsetzenden Erstarren des Bétons Spannungen, die zu Verzerrungen und Rissen in der so hergestellten Betonwand oder -Decke führen. Diese Bugel finden folglich bei lasttragenden Bewehrutigen keine Verwendung.
Die Erfindung stellt sich als Aufgabe, obige Nachteile zu vermeiden und ein Verfahren zur Herstellung von Betonbewehrungselementen anzugeben, welches sich'zur maschinellen Fertigung eignet. Weiterhin soil ein Betonbewehrungselement mit hervorragenden Eigenschaften vorgeschlagen werden.
Diese Aufgabe wird durch die in den Ansprüchen 1 und 3 gekennzeich-nete Erfindung gelost. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindüng sind in den abhangigen Ansprüchen angegeben.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, dass die Bewehrungsstäbe richtungsorientiert und ortsfest in der Halteleiste verankert sind und dass durch die mögliche Anordnung von mehr als einer Reihe von Bewehrungssfâben in Längsrichtung der Halteleiste die Freiheit gegeben wird, die Breite der Anschlusselemente den Bedingungen der Baustellen anzupassen, ohne hierbei durch die Abmessungen der bisher üblicherweise eingesetzten Verankerungsbügel in U- oder Omega-Form eingeengt zu sein. Von Vorteil ist selbstverstandlich, dass die bekannte, überwiegend manuelle Anfertigung der Bewehrungselemente erfindungsgemüss maschinell erfolgen kann. Ein weiterer Vorteil des erfindungsgem’âssen Herstellungsverfahrens wird dadurch gegeben, dass die mit offenen Haken ausgeführten Bewehrungselemente leicht in-und aneinander gelegt werden können, wobei sich gegenüber der bisherigen sperrigen Ausführungsform mit U-Bügeln wirtschaftlich vorteilhaftere und kompaktere Lagerungs- und Transportmöglichkeiten, z.B. auf Paletten ergeben.
Das erfindungsgemasse Herstellungsverfahren wird in folgenden, nicht einschr'ânkenden Beispielen naher erlüutert. Es zeigen \ - die Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Kastens eines Bewehrungselementes, bestehend aus Halteleiste und Abdichtdeckel, - die Fig. 2 und 3 Querschnitte von Bewehrungsankern in Varianten von Halteleisten und - die Fig. 4 einen Querschnitt einer Wand mit einem Bewehrungs-element.
Fig. 1 zeigt einen Kasten eines Bewehrungselementes, bestehend aus einer mit einer Sicke 3 versehenen Halteleiste 1 von U-formigem Querschnitt aus Metall sowie einem nicht-tragenden Abdichtdeckel 2 aus Kunststoff, Blech oder einem anderen leicht auszuschalenden Medium. Die Halteleiste ist seitlich mit einer Reihe von Löchern 4 versehen, welche etwa den Durchmesser der einzufùhrenden Bewehrungs-drähte aufweisen. Der Abstand der Löcher 4 hangt von der Dicke des Bewehrungsdrahtes ab.
Auf Fig. 2 ist ein Bewehrungsanker 5 in einer Halteleiste 1 zu erkennen. Die innenliegenden Schenkel der Anker 5 werden durch die entsprechende Oeffnung 4 in der Halteleiste durchgeführt und liegen schr'âg nebeneinander auf dem Boden der Halteleiste. Anschliessend wird ein Längsstab 6 gegen die Halteleiste geschoben und mit dem aussenliegenden Schenkel des .Ankers mittels Schweissen verbunden. Dann werden die aussenliegenden Schenkel zu Haken umgebogen und der Abdichtdeckel aufgelegt. Letzterer kann durch Klebeband auf der Halteleiste festgehalten werden. Zu bemerken ist, dass die nebeneinander befindlichen Aussenschenkel fur den Schweissvorgang mog-lichst parallel zueinander ausgerichtet werden. Vor dem Umbiegen der Schenkel zu Haken werden diese fest eingespannt, damit keine ' t grosseren Kräfte auf die Schweissstelle gelangen.
Ein derartiges Element mit einer einzigen Reihe von Haken kann in dieser Form direkt verwendet werden und besitzt die eingangs auf-gezeigten Ausrichtungs-Nachteile nicht. Für Wandanschlüsse, bei denen derzeit U-f'ôrmige Bugel zum Einsatz gelangen, werden die Elemente paarweise miteinander verbunden und zwar derart, dass die Hakenenden in entgegengesetzte Richtung weisen; die benachbarten Haken können sich in einer Ebene befinden oder auch leicht gegen- einander versetzt sein. Der Abstand von zwei Elementen kann bequem durch Wahl der Lange von parallelliegenden Querdr’âhten 8 (siehe Fig. 4), welche an den Längsstaben 6 festgeschweisst werden, eingestellt werden. Das paarweise Verbinden von Elementen kann sowohl werks-seitig als auch auf der Baustelle vorgenommen werden. In letzterem Fall können die Bewehrungs-Anschlüsse kurzfristig nach Bedarf gefer-tigt werden.
Die auf Fig. 3 dargestellte Anordnung ist mit derjenigen von Fig. 2 vergleichbar. Hier besitzt die Halteleiste 1 in Langsrichtung zus'àtzlich eine Sicke 3 zum optimalen Ausrichten des Bewehrungs-ankers beim Einlegen. Die Sicke hat vorteilhafterweise einen Schwalbenschwanz-ahnlichen Querschnitt. Hierdurch wird eine bessere Verankerung im Beton erzielt. Ausserdem wird durch die Anordnung des Schwalbenschwanzes gemeinsam mit der Verschweissung gewährleistet, dass der Biegeradius im Kasten liegt und somit ein einwandfreies Rückbiegen gegeben ist.
Auf Fig. 4 ist der mit Beton 9 ausgegossene Bewehrungsanschluss in einer Wand dargestellt. Nebst den schematisch angedeuteten Bewehrungsmatten 7 sind die Haken der Bewehrungsanker sowie die herausgebogenen Innenschenkel . von zwei Elementen z-u erkennen. Der Abstand der zwei Elemente wird durch die parallel angeordneten Quer-sfâbe 8 festgelegt.

Claims (10)

1. Verfahren zur Herstellung von Beton-Bewehrungselementen für Wande und Decken, wobei die aus Walzstahl gefertigten rechtwinklig umgebogenen Bewehrungsst'âbe zueinander beabstandet 'in eine vorge-formte, gesickte Oder ungesickte Halteleiste aus Blech einge-führt, in Hakenform umgebogen und in dieser Halteleiste mittels Abdichtdeckel zu einem auf der Baustelle einsatzfâhigen Anschlusselement verpackt werden, dadurch gekennzeichnet, dass nachdera die Bewehrungsst'âbe in Form von rechtwinklig gebogenen, vorzugsweise gerippten Walzstäben, in die in der Halteleiste vorgesehenen Oeffnungen eingeführt wurden, ein Metallstab in Lângsrichtung der Halteleiste an die aussenliegenden Schenkel der Bewehrungsst'âbe angelegt wird, dass dieser L'ângsstab an die m'öglichst parallel ausgerichteten Schenkel befestigt wird und, dass anschliessend die aussenliegenden Schenkel zu Haken umgebogen werden.
2. Verfahren gem'âss Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Bewehrungselemente parallel nebeneinander gehalten werden, derart dass die Haken-'âhnlichen Enden der Schenkel in entgegengesetzte Rlchtung weisen, dass wenigstens zwei Querstâbe gegen die L'ângs-st'âbe herangeführt werden, und dass die Querstâbe an den Lângs-stâben befestigt werden.
3. Betonbewehrungselement begreifend wenigstens eine Halteleiste von U-f'órmigem Querschnitt mit einem darauf befestigten Abdichtdeckel sowie mehrere, nebeneinander angeordnete Bewehrungsst'âbe mit rechtwinklig abgebogenen Schenkeln, wobei jeweils die einen Schenkel durch regelm'âssig beabstandete Lâcher aus dem Halte-leiste-Boden frei herausragen und Haken-âhnliche Enden aufweisen und die anderen Schenkel schrâg nebeneinander in der Halteleiste von U-f'órmigem Querschnitt liegen, dadurch gekennzeichnet, dass die einen Schenkel, in unmittelbarer N’âhe der Halteleiste mit einem parallel zu der Halteleiste verlaufenden L'ângsstab starr verbunden sind, derart dass die frei herausragenden Schenkel zueinander eine im wesentlichen parallèle Lage einnehmen.
4. Betonbewehrungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsstab aus Metall besteht.
5. Betonbewehrungselement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der L’ângsstab mit jedem Schenkel durch eine Schweiss-Stelle verbunden ist.
6. Betonbewehrungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ealteleiste von U-formigem Querschnitt in Langsrichtung eine Sicke aufweist auf der besagte andere Schenkel aufliegen.
7. Betonbewehrungselement nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicke einen Schwalbenschwanz-ähnlichen Querschnitt hat.
8. Betonbewehrungselement nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Haken-ähnliche Enden senkrecht zu der Halteleiste ausge-richtet sind.
9. Betonbewehrungselement nach einem der Ansprüche 3 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Halteleisten von U-fórmigem Querschnitt parallel nebeneinander angeordnet sind, derart dass die Haken-ähnlichen Enden der Schenkel in entgegengesetzte Richtung weisen, wobei der Abstand der zwei Halteleisten mittels wenigstens zwei, vorzugsweise an den Längsstäben befestigten Querstäben bestimmt wird.
10. Betonbewehrungselement nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Haken-ähnlichen Enden der frei herausragenden Schenkel ** / von zwei Halteleisten, zueinander versetzt sind.
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