LU83952A1 - Silo-behaelter und verfahren zum fuellen des silo-behaelters - Google Patents
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Description
- 6 - « i.
GOFA GOCHER FAHRZEUGBAU GMBH & CO. KG 4180 Goch, Am Mooshof 15
C
5i lo-Beh51ter und Verfahren zum Füllen des Silo-Behälters i
Die Erfindung belriffl einen Silo-Behäl1er für staub-förmi ge und/oder feinkörnige pneumalisch förderbare Güter, die aus einem Behältnis oder von einer PLaliform aufzunehmen und/oder in einen Silo einzulagern sind, wobei der SiLo-BehSL1 er einen Eni leerungsanschluß, einen Druckanschluß und einen £infüllanschluß hal.
• Die Ucs-Wagen .der-Deutschen Bundesbahn (vergl. Prospekt ^ "DB Güterwagen”, Ausgabe 1978) haben 51lo-BehäLter dieser Art. Die.Behälter'der TJcs-Wagen haben oben eine ^ mit einem Klappdeckel verschließbare.Eïnfüllöffnung.
Am Behälter sind Druckmesser und Sicherheitsventile angebracht. Für die Zuführung von Druckluft ist an jeder ^ Wagenseite etwa in der Mitte ein Druckluftanschluß vor gesehen. Bei diesen Wagen sind an den Seiten Anschluß-Stutzen für die Entleerungsrohre angebracht.
Die Ucs-Wagen eignen sich zur Förderung trockener staubförmiger und feinkörniger Güter, wie Zement, Kalksteinmehl, Ouarzsand, Soda und Aluminiumoxyd. Sie sind auch für den Transport von Lebensmitteln, wie etwa Zucker, Mehl, Gries, 5alz und dergleichen geeignet und sind zu diesem Zweck j mit einem besonderen Innenanstrich versehen.
f • 4 - 7 - « KH der Druckluft-Entladeeinrichtung der Ucs-Wagen Ist lediglich eine Entladung des BehSlterInhaltes durch .Rohrleitungen ln Silos oder dgl. möglich,
Bel einem vorgesehenen Befriebsüberdruck von 2,5 bar können größere Entfernungen und Höhenunterschiede überwunden werden.
. Das Befüllen der Ucs-Wagen erfolgt über die an Ihren oberen
Enden vorgesehenen Einfüllöffnungen, etwa derart, daß ein solcher Wagen In die NShe eines zu entleerenden Silos gefahren wird und die Einfüllöffnung des Ucs-Wagens mit Ç der unteren Entleerungsöffnung des Silos über einkurzes
Entleerungsrohr verbunden wird, so daß das in dem Silo befindliche rieselfähige Gut durch das Entleerungsrohr aufgrund der wirkenden Schwerkraft in den Behälter des Ucs-Wagens rieselt.
Es kann Vorkommen, daß ein Silo mit einem bestimmten Gut zum Teil gefüllt Ist und anschließend mit einem gleichen aber qualitativ schlechteren Gut weiter gefüllt wird.
Es kann dann die Notwendigkeit bestehen, das zuletzt in den Silo eingebrachte qualitativ schlechtere Gut wieder aus.dem Silo zu entfernen. Das ist nur durch sehr aufwendige , Maßnahmen und mit nur-sehr unbefriedigendem Erfolg möglich, ^ indem zunächst das qualitativ gute, in dem unteren Bereich des Silos befindliche Gut aus.dem-Silo durch dessen untere > Entleerungsöffnung entnommen und anschließend wieder oben i in den Silo eingefüllt "wird. Sobald das qualitativ schlechtere Gut an der Entleerungsöffnung erscheint, wird dieses Gut getrennt abgezogen und verworfen oder aber, sofern es möglich ist, weiter aufbereitet und anschließend wieder In den SiLo eingefüllt. Bei dieser Arbeitsweise wird auch ein großer Anteil des qualitativ guten Silogutes mit verworfen bzw. einer nachträglichen Aufarbeitung unterzogen, was entweder zu hohem Materialverlust oder aber zu entsprechend hohen Kosten führt.
k r -B - •
Eine bekannte Saugluft-Förderanlage (Hütte II B, des Ingenieurs Taschenbuch, 28. Auflage, Seite 550) besteht aus einem Säugrüssel mit einer Rohrleitung, die in einen Saugbehälter mündet, wobei in Strömungsrichtung hinter dem Saugbehälter ein Filter und hinter dem Filter eine Pumpe angeordnet ist. Von der Pumpe aus wird die Abluft in die Atmosphäre gepumpt. Bei einer derartigen Saugluft-Förderanlage ist es möglich, von mehreren Stellen gleichzeitig nach einem Sammelpunkt das Fördergut zu transportieren. Das Gut wird infolge des durch die Pumpe erzeugten Unterdruckes von 0,4 bis 0,7 ata durch den Säugrüssel auf-genommen, durch die Schlauch- oder Rohrleitung dem Sammelbehälter zugeführt, in dem Sammelbehälter aufgrund der Geschwindïgkeitsverminderung der Förderluft eusgeschieden und durch ein Zellenrad oder eine Pendelschleuse ausgeschleust. Die aus dem Saugbehälter austretende staubbeladene Luft wird in dem nachgeschalteten Zyklon gereinigt und strömt anschließend durch die Pumpe. Die Reinigung der Abluft in einem Zyklon hat einen hohen Druckverlust zur Folge, so daß mit derartigen Saugluft-Förderanlagen nur geringe Höhenunterschiede überwunden werden können. Hinzu kommt, daß die aus dem Zyklon austretende Abluft immer noch staubhaltig ist, was zu einem hohen Verschleiß Q · in der Unterdruckerzeugungsanlage führt. Diese Anlage ' arbeitet demzufolge nicht staubfrei. ·
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Silo-Behälter der einleitend genannten Art zu schaffen, der praktisch staubfrei arbeitet, mithin die Druckerzeugungs-anlage, die Ventile, die Hähne und dergleichen empfindliche Instrumente im wesentlichen verschleißfrei zu -betreiben sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in dem Silo-Behälter ein Filter angeordnet ist, an dem eine nach außen führende Vakuumleitung angeschlossen ist, die / zu einem Vakuumerzeuger führt.
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Auf diese Welse Ist es möglich, ln dem 5ilo-BehäLter ein Vakuum zu erzeugen, so daß pneumatisch förderbare Güter über eine Förderle 1tung in den Behälter gesaugt werden können. Die In dem Behälter sich mit der Trägerluft ausbildende Staubwolke kann den Behälter nicht verlassen, vielmehr wird nur die Förderluft über das Filter aus dem Behälter gesaugt, während der gesamte Staubanteil im Behälter bleibt und sich hier niederschlägt.
* * Zweckmäßig' ist das Filter im oberen vorderen Bereich des
Behälters angeordnet. Hierbei kann das Filter als Rohrfilter Q' ausgebildet sein, wobei ein ausnehmbares Lochrohr mit einem
Filtertuch umgeben ist. Es emphiehlt sich, das Lochrohr mit einem regenerierbaren Spezial-Nylontuch zu umgeben.
Als Filterrohr kann ein VA-Rohr vorgesehen sein. Im Rahmen der vorliegenden Erfindung ist es auch möglich, als Filter ein Keramikfilter vorzusehen.
Hierdurch Ist sichergestellt, daß das Filter verschleißbe-ständig ist und eine gute Filterwirkung aufweist.
Um die empfindlichen Vakuumerzeugungseinrichtungen und Ventile weiter gegen Beschädigung durch Staub zu schützen, f ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß in der von dem Filter abführenden Vakuumleitung ein Nachfilter für Saug- und Druckbetrieb angeordnet ist. Hierdurch werden etwa doch noch mit der Abluft mitgeführte = feinste StaubpartikeIchen zur Abscheidung gebracht.
Zweckmäßig ist in der Vakuumleitung ein Dreiwegehahn angeordnet, von dem aus eine Saugleitung zu einem Kompressor und eine Ansaugleitung’ zu einem Luftfilter geführt ist. Außerdem kann vom dem Kompressor eine Druckleitung zu einem weiteren Dreiwegehahn geführt sein, von dem aus eine Ab Luft Leitung zu einem Schalldämpfer abzweigt und eine weitere Druckleitung zu dem Behälter führt.
Hierdruch Ist es möglich, je nach Stellung des Dreiwege- « L. _ L. __ t «v v» \/ 1/ 1i m I μ 1 i é μ m é · μ #1 <4 m f \ «» λ i t, I Λ Π û h 3 Π O C I ΤΊ Ο Γ - 10 -
Druckleitung in dem Silo-BehSlter ein Vakuum oder einen Überdruck zu erzeugen.
Desweiteren empfiehlt es sich, am rückwärtigen Ende des Behälters eine Mischbatterie vorzusehen, die mit der von dem Dreiwegehahn abzweigenden Druckleitung in Verbindung steht. Von der Mischbatterie aus kann eine Druckleitung ' ’ zum vorderen Ende des Behälters führen.
Desweiteren empfiehlt es.sich, den Behälter als Kippbehälter auszuführen. Zum Übergang vom Saugbetrieb zum Druckbetrieb C bzw. umgekehrt genügt es, die beiden DreÎwegehähne ent sprechend umzuschalten. Zum Reinigen des Filters des Behälters und des Nachfilters kann die Vakuumleitung, mit Druck beaufschlagbar sein.
ln weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die zur Erzeugung des Vakuums während des Saugbetriebes von dem Kompressor austretende Druckluft als zusätzliche Förderluft über einen Injektor (Beschleunioerluft), je nach spezifischem Gewicht des zu saugenden Gutes, Verwendung finden kann.
^ Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Füllen des
Silo-Behälters der vorstehend beschriebenen Art mit staubförmigen und/oder feinkörnigen pneumatisch förderbaren Gütern aus einem BehäLtnis oder von einer Plattform, wobei letztereC s ) mit dem Si lo-Behälter über ein Entleerungsrohr verbunden wird.
Über das Entleerungsrohr rieselt bzw. fließt das Gut unter der Wirkung der Schwerkraft aus dem SiLo in den darunter-stehenden Silo-Behälter. Hierbei treten die einleitend beschriebenen Schwierigkeiten auf.
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Der Erfindung liegt weiterhin die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der vorstehend genannten Art zu schaffen, mit dem ein Silo von oben her entleert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß das Entleerungsrohr von oben her in das Behältnis oder auf die Plattform bis in den oberen Bereich des oben genannten gelagerten Gutes eingeführt und der Silo-Behälter unter Vakuum gesetzt wird.
Hierdurch ist es möglich, einen Silo, der beispielsweise eine Höhe von 40 Metern aufweisen kann, von oben her vollständig zu entleeren. Außerdem besteht die mitunter erforderliche Möglichkeit, aus dem Silo die obere Schiciif mit einer bestimmten Höhe herauszusaugen und gegebenenfalls durch eine andere zu ersetzen.
Zweckmäßig wird in dem 5ilo-Behälter ein Vakuum von bis zu 0,1 bar Absolutdruck (Differenzdruck zum Atmosphärendruck von 0,9 bar) mittels eines Kompressors erzeugt.
Dabei empfiehlt es sich, das Vakuum in dem Si L'övBehälter über ein Filter, insbesondere ein Saugfilter zu erzeugen.
( Hierbei kann das Verfahren so ausgeführt werden, daß die in dem Silo gelagerten Güter von oben her über das Entleerungsrohr aus dem Silo herausgesaugt werden. Dabei kann die Förderluft aus dem Silo-Behälter über ein Saugfilter herausgesaugt wérden.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestelLten Ausführungsbeispiels des näheren erläutert.
In der Zeichnung ist das Druck-Vakuum-Schema dargestellt, wobei von dem Silo-Behälter aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit lediglich der Behälter 1 gestrichelt dargestellt ist.
y - 12 -
Am vorderen Ende 2 des Behälters 1 ist im oberen Bereich ein Filier 3 angeordnet, von dem aus eine Leiiung 4 durch die vordere Stirnfläche 5 des Behälters 1 nach außen geführt ist. In der Leitung 4 Ist ein Absperrhahn 6 vorgesehen, der aus einem Keilflachschieber 7 und einem hydraulisch oder pneumatisch betätigten Zylinder 8 besteht.
Der Zylinder 8 stützt sich in nicht näher dargestellter Weise an dem Behälter 1 ab. In der Saugleitung 4 ist ein Gummi schlauch 9 angeordnet, um die Leitung 4 etwas flexibel zu gestalten.
( Die Saugleitung 4 mündet in den Boden 10 eines Nachfilters 11 mit einem Sinterblech 12. Vom Deckel 13 des Nachfilters 11 zweigt eine weitere Unterdruckleitung 14 ab, in de.r ein Betriebsmanometer 15 angeordnet ist. Die Unterdruckleitung 14 führt zu einem Dreiwegehahn 16, von dem aus eine Vakuumleitung 17 zu einem Kompressor 18 führt. Außerdem zweigt von dem Dreiwegehahn 16 eine Ansaugleitung 19 ab und mündet in einem Luftfilter 20. Der Dreiwegehahn 16 hat zwei Schaltstellungen, nämlich die eine, in der die •Leitungen 14 und 17 miteinander verbunden sind, und die andere, in der die Leitungen 19 und 17 miteinander in Verbindung stehen..
( - Von dem von einem Motor 21 angetriebenen Kompressor 18 zweigt eine Druckleitung 22 ab und führt zu einem weiteren Dreiwegehahn 23. Die Druckleitung 22 ist durch ein Sicherheitsventil 24 gegen Üb'erdruck geschützt. Von dem Dreiwegehahn 23 zweigt eine Druckleitung 25 ab und mündet in eine Mischbatterie 26 am rückwärtigen Ende 27 des Behälters 1.
Von der Mischbatterie 26 aus geht eine weitere Druckleitung 28 ab und mündet am vorderen Ende 2 in den Behälter 1.
An der Mischbatterie 26 sind zwei Betriebsmanometer 29 und 30 und zwei Sicherheitsventile 31 sowie zwei Zweiwege-Gasabsperrhähne 32 und 33 angeordnet, während am rückwärtigen . Ende 27 des Behälters 1 eine Ent Leerungsöffnung 35 ange- / bracht ist.
- 13 -
Von dem Dreiwegehahn 23 führt eine Leitung 36 zu einem Schalldämpfer 37, aus dessen Auspuffrohr 38 gereinigte Trägerluft austritt.
Der Behälter 1 Ist In Richtung des Doppelpfeiles 39 heb-und senkbar, so daß der Behälter 1 als Kippbehälter betätigt werden kann. Auf dem Behälter 1 sind ein t
Vakuumventil 40 sowie zwei Füllstutzen 41 und 42 angebracht.
Die Arbeitsweise des Silo-Behälters 1 ist folgende: ( Zum Entleeren des mit staubförmigem Gut gefüllten
Behälters 1 wird der Dreiwegehahn 16 so geschaltet, daß die Leitungen 17 und 19 miteinander in Verbindung stehen und die Verbindung zwischen den Leitungen 14 und 17 gesperrt ist. Außerdem wird der Dreiwegehahn 23 so geschaltet, daß die Verbindung zwischen den Leitungen 22 und 36 gesperrt und die Verbindung zwischen den Leitungen .22 und 25 hergestellt ist. Der arbeitende Kompressor saugt Ober den Luftfilter 20 Luft an, die über die Ansaugleitung 19, den Dreiwegehahn 16 und die Vakuumleifung 17 in den Kompressor 18 gelangt und von diesem aus über die Druckleitung -22, jden-Dreiwegehahn 23 I und die DruckLeitung 25 in die;Mischbatterie 26 strömt und von hier aus weiter über die Lei-tung 28 in den vor-i deren Teil 2 des Behälters Ί gelangt*. Dadurch wird in dem Behälter 1 ein Überdruck erzeugt, durch den das in dem Behälter 1 befindliche staubförmige Gut durch eine in der Zeichnung nicht näher dargestellte Auslaßöffnung in einen Silo gedrückt wird.
Durch entsprechendes Umschalten der Dreiwegehähne 16 und 23 kann vom Druckbetrieb zum Saugbetrieb übergegangen werden. Dazu wird der Dreiwegehahn 16 so geschaltet, daß er die Leitungen 17 und 19 sperrt und die Leitungen 17 und 14 / miteinander verbindet, ln gleicher Weise wird der Drei-
n wegehahn 23 so geschaltet, daß er die Leitungen 22 und 25 J
- 14 - voneinander "trennt und die Leitungen 22 und 36 miteinander verbindet. Bei dieser Stellung der Dreiwegehähne 16 und 23 wird bei arbeitendem Kompressor 18 aus dem Behälter 1 über das Filter 3 Luft abgesaugt. Diese strömt durch die Vakuumleitung 4, das Nachfilter 11 und durch die Vakuumleitung 14 über den Dreiwegehahn 16 und über die Saugleitung 17 in den Kompressor 18. Von hier aus gelangt die Luft über • die Druckleitung 22, den Dreiwegehahn 23 und die Ableitung 36 in den Schalldämpfer 37, den sie durch die Auspuffleitung 38 als reine bzw. saubere Trägerluft verläßt.
Auf diese Weise wird innerhalb des Behälters 1 ein Vakuum ( von bis zu 0,1 bar Absolutdruck (Differenzdruck zum
Atmosphärendruck von 0,9 bar) erzeugt, wodurch eine derart hohe Saugwirkung entsteht, daß aus einem beispielsweise 40 m hohen Silo das darin gelagerte staubförmige und/oder feinkörnige pneumatisch förderbare Gut in den Behälter 1 herausgesaugt werden kann.
SowohL das Entleeren als insbesondere auch des Füllen des Silo-Behälters 1 lassen sich völlig staubfrei durchführen.
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Claims (13)
1. Silo-Behälter für staubförmige und/oder feinkörnige 1. pneumatisch förderbare Güter, die aus einem Behältnis oder einer Plattform aufzunehmen und/oder in einen Silo einzulagern sind, wobei der Silo-Behälter einen Entleerungsanschluß, einen Druckanschluß und einen Einfüllanschluß hat sowie im oberen Bereich des Silo-Behälters ein Filter angeordnet ist, von dem aus eine Leitung über ein Kehrwegeventil zu einem Vakuumerzeuger führt, dadurch gekennzeichnet, daß die als Vakuumleitung (4, 14) ausgebildete Leitung in ein Ventil (16) mündet, von dem aus eine Saugleitung (17) zu einem Kompressor (1B) geführt ist, und daß von dem Kompressor (1B) eine Druckleitung (22) zu einem weiteren Ventil (23) führt, von dem aus eine weitere Druckleitung (25) zu dem Silo-Behälter geführt ist.
2. Silo-Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Vakuumleitung (14) liegende Ventil (16) als Dreiwegehahn (16) ausgebildet ist, von dem aus eine Ansaugleitung (19) zu einem Luftfilter (20) geführt ist.
3. Silo-Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das in der Druckleitung (22) liegende Ventil (23) als Dreiwegehahn (23) ausgeführt ist, von dem aus eine Abluftleitung (36) zu einem Schalldämpfer (37) L
4. Si lo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch geken.n2eich.net, daß das Filter (3) als Rohrfilter ausgebildet ist, wobei ein ausnehmbares Lochrohr r-it einem Filtertuch (34) umgeben ist.
5. Silo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Lochrohr (3) r.it einem regenerierbaren Spezial -Nylontuch (34) umgeben ist. , 6. Silo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daßalsFilterrohr ‘3)1 ein VA-Rohr vorgesehen ist.
7. Silo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Filter (3) ein Keramikfi1ter vorgesehen ist. 8. 5ilo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der von dem Filter (3) abführenden Vakuumleitung (4) ein Nachfilter (11) für Saug- und Druckbetrieb angeordnet ist. •9. Silo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß am rückwärtigen Ende (27) des Behälters (1) eine Mischbatterie (26) . »orgesehen ist, die mit der von dem Dreiwegehahn (23) abzweigenden Druckleitung (25) in Verbindung steht. « 10.Silo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daßvonder . Mischbatterie (26) aus eine Druckleitung (28) zum vorderen Ende (2) des Behälters 1 führt. h ! , 0 * • - w · v* v* V41 i iui i LX V^/U, f V VJ3 «
11. Silo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1) als Kippbehälter ausgeführt ist. 12. 5ilo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß zum Übergang vom Saugbetrieb zum Druckbetrieb beziehungsweise umgekehrt die beiden Dreiwegehähne (16, 23) entsprechend umzuschalten sind.
13. Silo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, 'dadurch gekennzeichnet, daß zum Reinigen des Filters (3) des Behälters (1) und des Nachfilters (11) die Vakuumleitung (4) mit Druck beaufschlagbar ist.
14. Silo-Behälter nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß.die Erzeugung des Vakuums während des Saugbetriebes von dem Kompressor (18) austretende Druckluft als zusätzliche Förderluft über einen Injektor (Beschleunigerluft), je nach spezifischem Gewicht des zu saugenden Gutes, Verwendung findet.
13. Verfahren zum Füllen des Silo-Behälters nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14 mit staubförmigen und/oder feinkörnigen pneumatisch förderbaren Gütern aus einem Behältnis oder von einer Plattform, wobei letztere(s) mit dem Silo-Behälter über ein Entleerungsrohr, das von oben her in das Behältnis oder auf die Plattform bis in den oberen Bereich des oben genannten gelagerten Gutes eingeführt wird, verbunden wird und der Silo-Behälter über ein Filter unter Vakuum gesetzt wird, dadurch gekennzeichnet , daß in dem Silo-Behälter ein Vakuum von bis zu 0,1 bar Absolutdruck (Differenzdruck zur Atmosphäre 0,9 bar) mittels eines Kompressors erzeugt / wird. L-* L-,^ίΙ Λ Dk'u Itl I < ii H .-i. v.-iioti u i\v_>
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Vakuum in-dem Silo-Behälter über ein Saugfilter erzeugt wird.
17. Verfahren nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzei chnet , .daß die in dem Silo * ' gelagerten Güter von oben her über das Entleerungsrohr . ' aus dem Silo herausgesaugt werden.
18. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 15 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderluft aus dem 5ilD-Behälter über ein Saugfilter herausgesaugt wird. UAUi p «
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| FR2500421A1 (fr) | 1982-08-27 |
| DK78682A (da) | 1982-08-25 |
| NL8200696A (nl) | 1982-09-16 |
| BE892236A (fr) | 1982-06-16 |
| DE3106765A1 (de) | 1982-09-02 |
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