EP4729678A1 - Waschautomat und verfahren zum dosieren eines oder mehrerer wäschebehandlungsmittel - Google Patents

Waschautomat und verfahren zum dosieren eines oder mehrerer wäschebehandlungsmittel

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EP4729678A1
EP4729678A1 EP25207280.6A EP25207280A EP4729678A1 EP 4729678 A1 EP4729678 A1 EP 4729678A1 EP 25207280 A EP25207280 A EP 25207280A EP 4729678 A1 EP4729678 A1 EP 4729678A1
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washing machine
shaped
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Miele und Cie KG
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Waschautomaten mit einem Laugenbehälter zur Aufnahme von Wäschebehandlungsflüssigkeit (10) und einer drehbar in dem Laugenbehälter gelagerten Trommel zur Aufnahme von Wäsche und einem Dosiersystem, wobei das Dosiersystem aufweist- eine Schublade (6), die ausgebildet ist, mehrere blockförmige Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) aufzunehmen,- einen Wasserzulauf (7), der ausgebildet ist, bei Aktivierung eine Grenzfläche eines (2) oder mehrerer der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) als Abspülbereich mit Wasser (8) anzuspritzen, so dass dem Laugenbehälter die Wäschebehandlungsflüssigkeit (10) zugeführt wird, die das Wasser (8) und eine vorbestimmte Dosis des angespritzten blockförmigen Wäschebehandlungsmittels (2) aufweist.Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Dosieren eines oder mehrerer Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) in einen Laugenbehälter eines Waschautomaten, aufweisend Anspritzen eines oder mehrerer der blockförmigen Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) mit Wasser (8) derart, dass eine Grenzfläche des (2) oder der mehreren der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) als Abspülbereich ablöst wird, so dass dem Laugenbehälter eine Wäschebehandlungsflüssigkeit (10) zugeführt wird, die das Wasser (8) und eine vorbestimmte Dosis des angespritzten blockförmigen Wäschebehandlungsmittels (2) aufweist.

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Waschautomaten und ein Verfahren zum Dosieren eines oder mehrerer Wäschebehandlungsmittel.
  • Flüssige Wäschebehandlungsmittel enthalten in der Regel größere Mengen an Wasser. Diese sind in pulverförmigen Wäschebehandlungsmitteln zwar nicht enthalten, jedoch liegt die Schüttdichte der pulverförmigen Wäschebehandlungsmittel meist nur bei 600 bis 800 g/l. Somit bieten pulverförmige Wäschebehandlungsmittel zumindest beim Transport keinen wirklichen Vorteil gegenüber den flüssigen Wäschebehandlungsmitteln. Da in pulverförmigen Wäschebehandlungsmitteln Bleichmittel stabil eingearbeitet werden können, was in flüssigen Wäschebehandlungsmitteln nur über eine getrennte Dosierung möglich ist, bieten pulverförmige Wäschebehandlungsmittel Leistungsvorteile. Allerdings sind die pulverförmigen Wäschebehandlungsmittel häufig hygroskopisch und neigen zum Verklumpen. Um die Dichte des pulverförmigen Wäschebehandlungsmittels zu erhöhen, können die Pulver weiter verdichtet werden. Dies ist zum Beispiel durch Verpressen, Extrudieren, einen Gießprozess oder andere, verdichtende und formgebende Verfahren möglich. Hierdurch entstehen blockförmige Wäschebehandlungsmittel in beliebiger Form. Solch ein blockförmiges Wäschebehandlungsmittel kann, im Gegensatz zu flüssigen Produkten, vorteilhaft mit minimalem Aufwand, wie zum Beispiel einer einfachen Folie oder einem Pappkarton verpackt werden.
  • Die Dosierung von pulverförmigen Wäschebehandlungsmitteln ist in der Regel schwieriger als die der flüssigen Wäschebehandlungsmittel. Daher haben sich meist Flüssigdosierungen durchgesetzt. Hier sind blockförmige Wäschebehandlungsmittel vorteilhaft, da sie nicht wie pulverförmige Wäschebehandlungsmittel komplett durchweichen. Allerdings besteht ein Bedarf an einem Dosiersystem für die blockförmigen Wäschebehandlungsmittel.
  • Der Erfindung stellt sich somit das Problem, ein vorteilhaftes Dosiersystem für die blockförmigen Wäschebehandlungsmittel zur Verfügung zu stellen. Insbesondere soll das Dosiersystem mehr als ein blockförmiges Wäschebehandlungsmittel dosieren können.
  • Erfindungsgemäß wird dieses Problem durch einen Waschautomaten mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 und ein Verfahren mit den Merkmalen des Patentanspruchs 10 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den nachfolgenden Unteransprüchen.
  • Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen neben einem minimalen Aufwand für eine Feststoff-Dosierung darin, dass keine oder nur wenige bewegliche Teile wie eine Düse benötigt werden, der Aufbau einfach ist und keine Pumpe notwendig ist. Es ist eine Komplettabdeckung für alle Waschprogramme und Textilien möglich. Zudem wird eine bessere Reinigungswirkung im Vergleich zu flüssigen Wäschebehandlungsmitteln erzielt, da ein Bleichmittel in das blockförmige Wäschebehandlungsmittel integrierbar ist. Zudem entfällt bei dem Waschautomaten eine Düsenplatte für den üblicherweise vorhandenen Einspülkasten. Durch den Aufbau ist weiterhin eine Entlüftungsfunktion über Produkteinschub gegeben, und die Wassersicherheit ist weiterhin gegeben. Eine einfache Produktkodierung zur Verhinderung der Verwechselung einzelner der Wäschebehandlungsmittel ist über ihre Formgebung einfach möglich.
  • Die Erfindung betrifft einen Waschautomaten mit einem Laugenbehälter zur Aufnahme von Wäschebehandlungsflüssigkeit und einer drehbar in dem Laugenbehälter gelagerten Trommel zur Aufnahme von Wäsche und einem Dosiersystem, wobei das Dosiersystem aufweist
    • eine Schublade, die ausgebildet ist, mehrere blockförmige Wäschebehandlungsmittel aufzunehmen,
    • einen Wasserzulauf, der ausgebildet ist, bei Aktivierung eine Grenzfläche eines oder mehrerer der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel als Abspülbereich mit Wasser anzuspritzen, so dass dem Laugenbehälter die Wäschebehandlungsflüssigkeit zugeführt wird, die das Wasser und eine vorbestimmte Dosis des angespritzten blockförmigen Wäschebehandlungsmittels aufweist.
  • Die Schublade stellt einen Chemieträger dar. Sie ist so ausgebildet, dass die mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel für einen Wasserstrahl des Wasserzulaufs offen zugänglich sind. Bevorzugt ist der Wasserzulauf ausgebildet, eine oder mehrere der blockförmigen Wäschebehandlungsmittel Stück für Stück durch einen Wasserstrahl abzulösen. Im Bereich des Wasserzulaufs sind die mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel offen zugänglich ist, so dass ihre Grenzfläche, sobald eine Dosierung eines oder mehrerer der blockförmigen Wäschebehandlungsmittel erfolgen soll, mit einem Wasserstrahl angespritzt wird, so dass sich Schicht für Schicht des angespritzten blockförmigen Wäschebehandlungsmittels ablöst und das daraus mit Wasser entstehende Wäschebehandlungsmittel in den Laugenbehälter des Waschautomaten gelangt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Waschautomat weiterhin einen Vorschubmechanismus auf, der ausgebildet ist, eines oder mehrere der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel in einen Bereich des Wasserzulaufs zu schieben, so dass diese im Bereich des Wasserzulaufs offen zugänglich sind. Dadurch wird weiterhin sichergestellt, dass die Wäschebehandlungsmittel für den Wasserzulauf, d.h. für den aus ihm für die Dosierung erzeugten Wasserstrahl, gut zugänglich sind.
  • Bevorzugt ist der Wasserzulauf als eine bewegliche Düse oder eine Cross-Flow-Wasserweiche ausgebildet. Um mehr als einen der blockförmigen Wäschebehandlungsmittel zu dosieren, kann der Wasserstrahl somit einzeln auf die verschiedenen blockförmigen Wäschebehandlungsmittel gerichtet werden.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform befindet sich eine räumliche Trennung zwischen den jeweiligen Abspülbereichen der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Abspülen eines weiteren als dem anvisierten der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel verhindert.
  • Bevorzugt weist der Waschautomat weiterhin eine Messeinrichtung auf, die angeordnet und ausgebildet ist, eine Wäschebehandlungsmittelkonzentration der Wäschebehandlungsflüssigkeit mittels einer Leitfähigkeitsmessung der sich in dem Laugenbehälter befindenden Wäschebehandlungsflüssigkeit oder dem Laugenbehälter zulaufender Wäschebehandlungsflüssigkeit zu messen. Dadurch wird eine richtige Dosierung weiterhin sichergestellt.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform weist der Waschautomat weiterhin eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung auf, die ausgebildet ist, einen Wäschebehandlungsprozess zum Behandeln der Wäsche derart zu steuern und/oder zu regeln, dass das Wasser dem Wasserzulauf aus einer Frischwasserleitung zugeführt wird und/oder dass das Wasser dem Wasserzulauf aus dem Laugenbehälter in Form der Wäschebehandlungsflüssigkeit zugeführt wird. Das Zuführen des Wassers aus dem Laugenbehälter hat den Vorteil, dass nachdosiert werden kann, ohne den Wasserstand in Waschautomaten zu verändern, wodurch eine Prozesssicherheit erhöht wird, und zeitversetzte Dosierung ermöglicht wird.
  • In einer insgesamt zweckmäßigen Ausführung umfasst der Waschautomat einen Sensor, bevorzugt einen Wegsensor, der am oder im Aufnahmefach angebracht ist und ausgebildet ist, die Länge des Waschmittelblocks zu erfassen oder die Längenänderung während des Ansprühens zu erfassen, wobei der Sensor mit der Steuer- und/oder Regeleinrichtung in Wirkverbindung steht und zur vorgegebenen Dosierung dient. Sowohl die Restmenge als auch die während des Ansprühens aufgelöste Menge an Waschmittel kann erfasst werden. Die Steuereinrichtung kann das Ansprühen beenden, sobald die vorgegebene Dosiermenge aufgelöst worden ist. Das vom Block abgelöste Waschmittel wird in den Laugenbehälter oder die Trommel der Waschmaschine gespült, um das in den Laugenbehälter eingespülte Wasser mit Waschmittel zu versetzen.
  • Bevorzugt weist der Waschautomat nach weiterhin eine Leer- oder Füllstandsanzeige auf, die ausgebildet ist, anzuzeigen, ob eines oder mehrere der in der Schublade angeordneten Wäschebehandlungsmittel leer oder in welcher Menge in der Schublade vorhanden sind. Bevorzugt weist die Leer- oder Füllstandsanzeige einen Wegsensor auf.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Schublade derart ausgebildet, dass aus dem Wasserzulauf gespritztes Wasser in ihr verbleibt. Einzelne Bereiche der Schublade für die mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel können so ggf. auch als Not-Einspülkasten verwendet werden, wenn kein blockförmiges Wäschebehandlungsmittel enthalten ist.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Dosieren eines oder mehrerer Wäschebehandlungsmittel in einen Laugenbehälter eines Waschautomaten, aufweisend Anspritzen eines oder mehrerer der blockförmigen Wäschebehandlungsmittel mit Wasser derart, dass eine Grenzfläche des oder der mehreren der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel als Abspülbereich ablöst wird, so dass dem Laugenbehälter eine Wäschebehandlungsflüssigkeit zugeführt wird, die das Wasser und eine vorbestimmte Dosis des angespritzten blockförmigen Wäschebehandlungsmittels aufweist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt schematisch und nicht maßstabsgerecht
  • Fig. 1
    eine Teil-Querschnittsansicht eines erfindungsgemäßen Waschautomaten; und
    Fig. 2
    eine Teil-Querschnittsansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Waschautomaten.
  • Fig. 1 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht eines erfindungsgemäßen Waschautomaten. Der Waschautomat weist einen Laugenbehälter (nicht gezeigt) zur Aufnahme von Wäschebehandlungsflüssigkeit 10 und eine drehbar in dem Laugenbehälter gelagerte Trommel (nicht gezeigt) zur Aufnahme von Wäsche (nicht gezeigt) und ein Dosiersystem auf. Das Dosiersystem weist eine Schublade 6, die ausgebildet ist, mehrere blockförmige Wäschebehandlungsmittel 1, 2, 3, 4 aufzunehmen, und einen Wasserzulauf 7 auf, der ausgebildet ist, bei Aktivierung eine Grenzfläche eines 2 der Wäschebehandlungsmittel 1, 2, 3, 4 oder mehrerer der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel 1, 2, 3, 4 als Abspülbereich mit Wasser 8 anzuspritzen, so dass dem Laugenbehälter die Wäschebehandlungsflüssigkeit 10 zugeführt wird. Die Wäschebehandlungsflüssigkeit weist das Wasser 8 und eine vorbestimmte Dosis des angespritzten blockförmigen Wäschebehandlungsmittels 2 auf.
  • In der Schublade 6 sind mehrere - rein bespielhaft vier - blockförmige Wäschebehandlungsmittel 1, 2, 3, 4 aufgenommen. Das Wäschebehandlungsmittel 1 ist ein Colorwaschmittel, das Wäschebehandlungsmittel 2 ist ein Vollwaschmittel, das Wäschebehandlungsmittel 3 ist ein Feinwaschmittel, und das Wäschebehandlungsmittel 4 ist ein Duft- und/oder Weichspüler.
  • Bei Betrieb spritzt der Wasserzulauf 7 während eines Ablaufs eines in ihm hinterlegten Waschprogramms während eines Dosiervorgangs Wasser 8 auf die zweite Komponente 2, so dass die Waschflüssigkeit 10 gebildet wird, die dem Laugenbehälter des Waschautomaten zugeführt wird, um ein Waschen der Wäsche in dem Waschautomaten zu ermöglichen. Der Wasserzulauf 7 ist, wie durch Pfeile angedeutet, beweglich, so dass er auch das erste, dritte oder vierte Wäschebehandlungsmittel 1, 3, 4 mit Wasser anspritzen kann, um diese in den Laugenbehälter zu dosieren. Die Trennungen 9 ermöglichen weiterhin ein individuelles Anspritzen des jeweiligen gewünschten der Wäschebehandlungsmittel 1, 2, 3, 4. Der Vorschubmechanismus 5 sorgt dafür, dass alle der Wäschebehandlungsmittel 1, 2, 3, 4 in einer anspritzbaren Lage in der Schublade 6 positioniert sind.
  • Fig. 2 zeigt eine Teil-Querschnittsansicht eines weiteren erfindungsgemäßen Waschautomaten. Der Waschautomat in Fig. 2 gezeigte Waschautomat entspricht dem in Fig. 1 gezeigten Waschautomaten mit dem Unterschied, dass seine Schublade 6 ausgelegt ist, drei Wäschebehandlungsmittel 11, 12, 13 aufzunehmen. Das Wäschebehandlungsmittel 11 weist einen Wasserstoffperoxid-Träger auf und ist blockförmig ausgebildet. Das Wäschebehandlungsmittel 12 weist einen Bleichaktivator auf und ist blockförmig ausgebildet. Das Wäschebehandlungsmittel 11 und/oder das Wäschebehandlungsmittel 12 können oder kann jeweils weiterhin einen Builder wie Zeolith, Zitrat, Aminocarboxylat, Phosphonat und/oder Biopolymer, ein Tensid wie ein anionisches, nichtionisches, amphoteres und/oder kationisches Tensid, ein Enzym wie Protease, Amylase, Lipase, Mannase und/oder Cellulase und/oder ein Leistungspolymer wie ein Leistungspolymer zur Verhinderung von Farbübertragung und/oder Leistungspolymer zur Verhinderung von Schmutzübertragung aufweisen. Ferner kann oder können das Wäschebehandlungsmittel 11 und/oder das Wäschebehandlungsmittel 12 jeweils weiterhin einen optischen Aufheller, ein Prozesshilfsmittel, einen Tracer zur Konzentrationsbestimmung und/oder einen Farbstoff enthalten. Das optionale Wäschebehandlungsmittel 13 ist als ein blockförmiger Duft- und/oder Weichspüler ausgebildet.
  • Wenn das Wäschebehandlungsmittel 11 und das Wäschebehandlungsmittel 12 gemeinsam in den Laugenbehälter dosiert werden, entsteht ein Vollwaschmittel mit sehr guter Bleichwirkung und sehr guter Hygiene-Leistung. Wenn ausschließlich das Wäschebehandlungsmittel 11 in den Laugenbehälter dosiert wird, entsteht ein Vollwaschmittel mit geringer Bleichwirkung und zufriedenstellender Hygiene-Leistung, das z.B. für bunte Wäsche geeignet ist. Wenn ausschließlich das Wäschebehandlungsmittel 12 in den Laugenbehälter dosiert wird, entsteht ein Bunt- und Feinwaschmittel, das auch, je nach Dosierung, für empfindliche Textilien wie Wolle und Seide geeignet ist.
  • Bezugszeichenliste
  • 1,2,3,4,11,12,13
    jeweils Wäschebehandlungsmittel
    5
    Vorschubmechanismus
    6
    Schublade
    7
    Wasserzulauf
    8
    Wasser
    9
    Trennung
    10
    Wäschebehandlungsflüssigkeit

Claims (10)

  1. Waschautomat mit einem Laugenbehälter zur Aufnahme von Wäschebehandlungsflüssigkeit (10) und einer drehbar in dem Laugenbehälter gelagerten Trommel zur Aufnahme von Wäsche und einem Dosiersystem, wobei das Dosiersystem aufweist
    - ein Aufnahmefach (6), bevorzugt eine Schublade (6), welches ausgebildet ist, ein oder mehrere blockförmige Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) aufzunehmen,
    - einen Wasserzulauf (7), der ausgebildet ist, bei Aktivierung eine Grenzfläche eines (2) oder mehrerer der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) als Abspülbereich mit Wasser (8) anzuspritzen, so dass dem Laugenbehälter die Wäschebehandlungsflüssigkeit (10) zugeführt wird, die das Wasser (8) und eine vorbestimmte Dosis des angespritzten blockförmigen Wäschebehandlungsmittels (2) aufweist.
  2. Waschautomat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Vorschubmechanismus (5), der ausgebildet ist, eines oder mehrere der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) in einen Bereich des Wasserzulaufs (7) zu schieben, so dass diese im Bereich des Wasserzulaufs (7) offen zugänglich sind.
  3. Waschautomat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserzulauf (7) als eine bewegliche Düse oder eine Cross-Flow-Wasserweiche ausgebildet ist.
  4. Waschautomat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich eine räumliche Trennung (9) zwischen den jeweiligen Abspülbereichen der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) befindet.
  5. Waschautomat nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Messeinrichtung, die angeordnet und ausgebildet ist, eine Wäschebehandlungsmittelkonzentration der Wäschebehandlungsflüssigkeit (10) mittels einer Leitfähigkeitsmessung der sich in dem Laugenbehälter befindenden Wäschebehandlungsflüssigkeit (10) oder dem Laugenbehälter zulaufender Wäschebehandlungsflüssigkeit (10) zu messen.
  6. Waschautomat nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuer- und/oder Regeleinrichtung, die ausgebildet ist, einen Wäschebehandlungsprozess zum Behandeln der Wäsche derart zu steuern und/oder zu regeln, dass das Wasser (8) dem Wasserzulauf (7) aus einer Frischwasserleitung zugeführt wird und/oder dass das Wasser (8) dem Wasserzulauf (7) aus dem Laugenbehälter in Form der Wäschebehandlungsflüssigkeit (10) zugeführt wird.
  7. Wäschebehandlungsmittel-System nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch einen Sensor, bevorzugt einen Wegsensor, der am oder im Aufnahmefach angebracht ist und ausgebildet ist, die Länge des Waschmittelblocks zu erfassen oder die Längenänderung während des Ansprühens zu erfassen, wobei der Sensor mit der Steuer- und/oder Regeleinrichtung in Wirkverbindung steht und zur vorgegebenen Dosierung dient.
  8. Wäschebehandlungsmittel-System nach eine Leer- oder Füllstandsanzeige, die ausgebildet ist, anzuzeigen, ob eines oder mehrere der in der Schublade (6) angeordneten Wäschebehandlungsmittel leer oder in welcher Menge in der Schublade (6) vorhanden ist oder sind, wobei die Leer- oder Füllstandsanzeige bevorzugt einen Wegsensor aufweist.
  9. Waschautomat nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schublade (6) derart ausgebildet ist, dass aus dem Wasserzulauf gespritztes Wasser in ihr verbleibt.
  10. Verfahren zum Dosieren eines oder mehrerer Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) in einen Laugenbehälter eines Waschautomaten, gekennzeichnet durch Anspritzen eines oder mehrerer der blockförmigen Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) mit Wasser (8) derart, dass eine Grenzfläche des (2) oder der mehreren der mehreren blockförmigen Wäschebehandlungsmittel (1, 2, 3, 4) als Abspülbereich ablöst wird, so dass dem Laugenbehälter eine Wäschebehandlungsflüssigkeit (10) zugeführt wird, die das Wasser (8) und eine vorbestimmte Dosis des angespritzten blockförmigen Wäschebehandlungsmittels (2) aufweist.
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