EP0281774A2 - Lautsprecher - Google Patents
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- EP0281774A2 EP0281774A2 EP88101866A EP88101866A EP0281774A2 EP 0281774 A2 EP0281774 A2 EP 0281774A2 EP 88101866 A EP88101866 A EP 88101866A EP 88101866 A EP88101866 A EP 88101866A EP 0281774 A2 EP0281774 A2 EP 0281774A2
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R7/00—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones
- H04R7/02—Diaphragms for electromechanical transducers; Cones characterised by the construction
- H04R7/04—Plane diaphragms
-
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- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R9/00—Transducers of moving-coil, moving-strip, or moving-wire type
- H04R9/06—Loudspeakers
Definitions
- the invention relates to a loudspeaker according to the preamble of claim 1.
- a loudspeaker with a rigid flat membrane and a voice coil arranged in an annular gap of a magnet system
- the rotationally symmetrical drive cone is fastened to the flat membrane in the region of a circular line that is rotationally symmetrical to the loudspeaker axis. This forces a circular line of vibrations on the membrane.
- the flat membrane consisting of an upper cover plate, a lower cover plate and an intermediate layer that connects them, optionally with a honeycomb shape, has natural frequencies that are inharmoniously distributed and lead to unpleasant discoloration of the sound image in the mid-high range.
- the invention has for its object to reduce the sound discoloration caused by natural frequencies of the flat membrane.
- the advantages achieved by the invention are, in particular, that due to the design of the drive cone, the natural frequencies of the flat membrane are damped more, which results in a reduction in the change in frequency response impairing the sound pattern in the mid-high range.
- the loudspeaker shown in FIG. 1 essentially contains, in a manner known per se, a magnet system 1, a loudspeaker basket 2 attached to it, a rigid, planar flat membrane 3, the outer edge of which is fastened to the loudspeaker basket via a bead-shaped ring 4 made of highly elastic material, a voice coil 7 arranged in the annular gap 5 of the magnet system 1 on a cylindrical coil support 6 and a centering membrane 8 having a plurality of circumferential beads and fastened to the coil body 6 and to the loudspeaker basket 2.
- the flat membrane 3 is not driven by the voice coil 7 in a manner known per se via a rotationally symmetrical drive cone, but via a non-rotationally symmetrical one to the loudspeaker axis formed drive cone 9.
- the drive cone 9 has at its narrow end facing the coil carrier 6 a circular opening 10 in which the coil body 6 is fastened by means of adhesive.
- the drive cone 9 has a circumferential flange 11 which bears against the membrane 3 and is glued to it.
- the drive cone 9a is designed such that its conic sections perpendicular to the axis of rotation pass from a circle at its narrow end into an ellipse or into an oval at its wide end.
- its conic sections perpendicular to the axis of rotation change from a circle at its narrow end to a rounded triangle at its wide end.
- the adhesive connection between the drive cone 9, 9a, 9b and the flat membrane 3 stabilizes the membrane 3 along this line. All points of this line move in accordance with the driving force which is transmitted from the voice coil 7 via the driving cone 9, 9a, 9b to the flat membrane 3.
- This line thus represents a forced oscillation node line for natural vibrations of the flat membrane, whereby the natural frequencies of the flat membrane 3 are damped more.
- the damping achieved is not limited to circular flat membranes.
Landscapes
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Abstract
Zur Verminderung der Eigenfrequenzen einer Flachmembran (3) eines Lautsprechers wird der die Membran mit den Schwingspulenkörper (6) verbindende Antriebskegel (9) als nichtrotationssymmetrischer Kegelstumpf ausgebildet. Der dadurch bedingte Verlauf der Verbindung zwischen Antriebskegel und Flachmembran erzwingt auf der Membran eine Schwingungsknotenlinie, durch die die Eigenfrequenzen der Flachmembran bedämpft werden.
Description
- Die Erfindung betrifft einen Lautsprecher nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
- Bei Lautsprechern mit Flachmembranen ist es erforderlich, die Membran über ein Zwischenteil mit der sie antreibenden Schwingspule zu verbinden.
- Es ist bekannt, bei einem Lautsprecher mit einer biegesteifen Flachmembran und einer in einem Ringspalt eines Magnetsystems angeordneten Schwingspule, den Spulenträger über einen trichterförmigen Antriebskegel mit der Flachmembran zu verbinden. Der rotationssymmetrisch ausgebildete Antriebskegel ist im Bereich einer zur Lautsprecherachse rotationssymmetrisch verlaufenden Kreislinie an der Flachmembran befestigt. Dadurch wird auf der Membran eine kreisförmige Schwingungsknotenlinie erzwungen. Die aus einer oberen Deckplatte, einer unteren Deckplatte und einer sie verbindenden, gegebenenfalls honigwabenförmig ausgebildeten Zwischenschicht bestehende Flachmembran weist jedoch Eigenfrequenzen auf, die unharmonisch verteilt sind und zu unangenehmen Verfärbungen des Klangbildes im Mittel-Hochtonbereich führen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die durch Eigenfrequenzen der Flachmembran hervorgerufenen Klangverfärbungen zu verringern.
- Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Lautsprecher durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
- In den Unteransprüchen sind besonders vorteilhafte Ausgestaltungen der Antriebskegel angegeben.
- Die mit der Erfindung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß aufgrund der Ausbildung des Antriebskegels die Eigenfrequenzen der Flachmembran stärker bedämpft werden, wodurch sich eine Reduzierung der das Klangbild beeinträchtigenden Frequenzgangänderung im Mittel-Hochtonbereich ergibt.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
- Es zeigen
- Fig. 1 einen Lautsprecher mit Flachmembran in teilgeschnittener Seitenansicht,
- Fig. 2 u. 2a eine erste Ausbildung eines Antriebskegels in Draufsicht und als Schnitt IIa - IIa und
- Fig. 3 u. 3a eine weitere Ausbildung eines Antriebskegels in Draufsicht und als Schnitt IIIa - IIIa.
- Der in der Figur 1 dargestellte Lautsprecher enthält im wesentlichen in an sich bekannter Weise ein Magnetsystem 1, einen daran befestigten Lautsprecherkorb 2, eine biegesteife, plan ausgebildete Flachmembran 3, deren äußerer Rand über einen sickenförmig ausgebildeten Ring 4 aus hochelastischem Material am Lautsprecherkorb befestigt ist, eine im Ringspalt 5 des Magnetsystems 1 auf einen zylinderförmigen Spulenträger 6 angeordnete Schwingspule 7 und eine mehrere umlaufende Sicken aufweisende, am Spulenkörper 6 und an dem Lautsprecherkorb 2 befestigte Zentriermembran 8. Der Antrieb der Flachmembran 3 durch die Schwingspule 7 erfolgt nicht in an sich bekannter Weise über einen rotationssymmetrisch zur Lautsprecherachse ausgebildeten Antriebskegel, sondern über einen nichtrotationssymmetrisch zur Lautsprecherachse ausgebildeten Antriebskegel 9. Der Antriebskegel 9 weist an seinem dem Spulenträger 6 zugewandten engen Ende eine kreisrunde Öffnung 10 auf, in der der Spulenkörper 6 mittels Kleber befestigt ist. An seinem der Membran zugeordneten weiten Ende weist der Antriebskegel 9 einen umlaufenden Flansch 11 auf, der an der Membran 3 anliegt und mit dieser verklebt ist.
- Bei einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel nach Figur 2 and 2a ist der Antriebskegel 9a derart ausgebildet, daß seine senkrecht zur Rotationsachse stehenden Kegelschnitte von einem Kreis an seinem engen Ende in eine Ellipse bzw. in ein Oval an seinem weiten Ende übergehen. Bei einem weiteren vorteilhaften Ausführungsbeispiel des Antriebskegels 9b nach Figur 3 und 3a gehen seine senkrecht zur Rotationsachse stehenden Kegelschnitte von einem Kreis an seinem engen Ende in ein gerundetes Dreieck an seinem weiten Ende über.
- Die Klebeverbindung zwischen dem Antriebskegel 9, 9a, 9b und der Flachmembran 3 stabilisiert die Membran 3 entlang dieser Linie. Alle Punkte dieser Linie bewegen sich entsprechend der Antriebskraft, die von der Schwingspule 7 über den Antriebskegel 9, 9a, 9b auf die Flachmembran 3 übertragen wird. Diese Linie stellt somit für Eigenschwingungen der Flachmembran eine erzwungene Schwingungsknotenlinie dar, wodurch die Eigenfrequenzen der Flachmembran 3 stärker bedämpft werden. Die dabei erzielte Bedämpfung ist jedoch nicht auf kreisförmig ausgebildete Flachmembranen beschränkt.
Claims (3)
1. Lautsprecher mit einer Flachmembran, die über einen trichterförmigen Antriebskegel mit einem Spulenträger verbunden ist, der mit einer in einem Ringspalt eines Magnetsystems angeordneten Schwingspule versehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebskegel (9, 9a, 9b) als deformierter Kegelstumpf ausgebildet ist, der an der Membran (3) im Verlauf einer zur Lautsprecherachse nichtrotationssymmetrisch verlaufenden Berührungslinie befestigt ist.
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebskegel (9, 9a, 9b) als deformierter Kegelstumpf ausgebildet ist, der an der Membran (3) im Verlauf einer zur Lautsprecherachse nichtrotationssymmetrisch verlaufenden Berührungslinie befestigt ist.
2. Lautsprecher nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebskegel (9a) an seinem an der Membran (3) befestigten Ende einen ovalen bzw. elliptischen Querschnitt aufweist.
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebskegel (9a) an seinem an der Membran (3) befestigten Ende einen ovalen bzw. elliptischen Querschnitt aufweist.
3. Lautsprecher nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebskegel (9b) an seinem an der Membran (3) befestigten Ende einen im wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt aufweist.
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antriebskegel (9b) an seinem an der Membran (3) befestigten Ende einen im wesentlichen dreieckförmigen Querschnitt aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873707741 DE3707741A1 (de) | 1987-03-11 | 1987-03-11 | Lautsprecher |
| DE3707741 | 1987-03-11 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| EP0281774A3 EP0281774A3 (de) | 1990-12-27 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0281774A3 (de) |
| JP (1) | JPS63236499A (de) |
| DE (1) | DE3707741A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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-
1987
- 1987-03-11 DE DE19873707741 patent/DE3707741A1/de not_active Withdrawn
-
1988
- 1988-02-09 EP EP19880101866 patent/EP0281774A3/de not_active Withdrawn
- 1988-03-08 JP JP5278288A patent/JPS63236499A/ja active Pending
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| EP0914020A3 (de) * | 1997-10-30 | 2004-09-22 | Harman Audio Electronic Systems GmbH | Lautsprecher |
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