EP0221564A2 - Pflasterstein - Google Patents
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- EP0221564A2 EP0221564A2 EP86115433A EP86115433A EP0221564A2 EP 0221564 A2 EP0221564 A2 EP 0221564A2 EP 86115433 A EP86115433 A EP 86115433A EP 86115433 A EP86115433 A EP 86115433A EP 0221564 A2 EP0221564 A2 EP 0221564A2
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C5/00—Pavings made of prefabricated single units
- E01C5/06—Pavings made of prefabricated single units made of units with cement or like binders
Definitions
- the invention relates to a paving stone made of concrete or artificial stone material which is square in its basic dimensions in horizontal section and has side walls perpendicular to the base area.
- Paving stones are also known in which the contours of the vertical side walls in horizontal section represent flat arcs and the corners between these side walls are rounded in order to take into account the design and architectural requirements. Together with the rounded edges of the surface that is driven on or walked on, the impression of an old worn natural stone paving made of hand-hewn stones should be created.
- the object of the invention is to avoid mutual sliding, shifting or twisting of the stones with horizontal thrust, without these stones acting unsightly and monotonously in association.
- the invention consists in that the paving stone is determined in its basic dimensions in horizontal section by the imaginary corners of the square surface and its vertical side walls have continuous grooves in height, the cross-sections of which are constant over the height, have an irregular jagged or undulating contour and a depth up to 8 mm.
- Such stones interlock through the corrugation of their side walls with the help of the filling material that is easily introduced from above when they are laid together with paving. Due to this multiple, easy-to-manufacture interlocking of the stones, a bond formed from them can withstand horizontal shear stresses, e.g. braking a truck, do not move.
- the paving stone can also be designed so that the side walls each run between an inner and an outer imaginary boundary plane, the distance between which is a maximum of 8 mm.
- the advantage is that even paving stones that have uneven side surfaces can be provided with grooves if there is only 8 mm height difference between the highest and lowest point of a surface.
- the vertical cut lines of the side walls can lie in the immediate vicinity of the cut lines of the imaginary outer boundary planes of the side surfaces.
- the voids between the vertical walls of the abutting corners remain small, furthermore there is an even better protection against twisting.
- An advantageous further embodiment according to the invention is that the tread of the paving stone has a chamfer and the grooves of the side walls run out in the chamfer.
- the basic dimensions of the stone 1 shown in FIGS. 1 to 3 are determined by the corners 3, 4, 5, 6 and the imaginary boundary surfaces 7, 8, 9, 10 drawn between them.
- the inner imaginary boundary surfaces lying at a defined distance, preferably 8 mm, are designated 11, 12, 13, 14.
- the actual contours of the side walls 15, 16, 17, 18 run between the imaginary outer 7, 8, 9, 10 and inner boundary surfaces 11, 12, 13, 14 and have continuous irregular grooves 19 in height.
- the contours of the side walls are the same in height in all horizontal cuts.
- FIG 3 shows an enlarged chamfer 21 between the tread surface 20 and the side surface 17, in which the grooves 19 run out and give the chamfer 21 an irregular and varied shape.
- the stone 2 shown in FIG. 4 has a trapezoidal cross-section which extends through the corners 22, 23, 24, 25 and the imaginary outer boundary surfaces 26, 27, 28, 29 drawn between them and at a defined distance, preferably 8 mm, inner imaginary boundary surfaces 30, 31, 32, 33 lying therefrom are determined.
- the side walls 34, 35, 36, 37 have contours that run between the imaginary outer and inner boundary surfaces and have continuous grooves 19 in height.
- Possible variants of the stone according to the invention are a rectangular version with a width such as the side length of the square stone and a length which corresponds to one and a half times the width and a rectangular version with a width of half the side length of the square stone and a length equal to the side length of the square stone .
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Abstract
Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Pflasterstein aus Beton oder Kunststeinmaterial, der in seinen Grundmaßen im horizontalen Schnitt viereckig ist und zu den Grundfläches senkrechte Seitenwände aufweist.
- Die Regelmäßigkeit solcher im industriellen Verfahren hergestelltr Steine ergibt jedoch eine Monotonie des aus ihnen zusammengesetzten Pflasters, die mit an Garten- und Parkanlagen, Fußgängerzonen und Hochflächen von Wohnanlagen gestellten Anforderungen nicht vereinbar ist. Andererseits muß ein solches Pflaster eine ausreichende Festigkeit gegen horizontale Verschiebbarkeit ausweisen, um Zerstörungen durch einen horizontalen Schub ausübende bremsende oder wendende Fahrzeuge zu vermeiden. Um dies zu erreichen, werden untereinander eckig verzahnte Pflastersteine angeboten, die zwar der letzteren technischen Bedingung genügen, aber einen unbefriedigenden Anblick gerade wegen der Regelmäßigkeit ihrer Verzahnung bieten.
- Es sind auch Pflastersteine bekannt, bei denen die Konturen der senkrechten Seitenwände im Horizontalschnitt flache Kreisbögen darstellen und die Ecken zwischen diesen Seitenwänden abgerundet sind, um den gestalterischen und architektonischen Bedürfnissen Rechnung zu tragen. Zusammen mit dem ebenfalls derart abgerundeten Kanten der befahrenen bzw. begangenen Oberfläche soll damit der Eindruck eines alten abgefahrenen Natursteinpflasters aus handbehauenen Steinen erweckt werden.
- Abgesehen davon, daß auch hiermit ein monotoner Eindruck sich wiederholender gleichartiger Formen erweckt wird, ist diese um ihre ästhetische Wirkung getroffene Gestaltung technisch nachteilig, da die Kreisbogenflächen der Seitenwände sich jeweils nur linear berühren und die abgerundeten Ecken überhaupt keine Eingriffsmöglichkeit mit den Nachbarsteinen haben. An der Stelle des Zusammentreffens derartig abgerundeter Ecken entsteht beim Verlegen jeweils ein verhältnismäßig großer Hohlraum, der die Festigkeit des Plasters vermindert. Derartige Steine können sich demnach nicht nur gegeneinander verschieben, sondern sich leicht verdrehen, wobei die abgerundeten Ecken an den Nachbarsteinen abrollen.
- Durch Abflachung dieser Kreisbogenflächen der Seitenwände wird zwar dieser Nachteil weitgehend vermindert, wenn auch die der runden Ecken bestehen bleiben, wobei eine noch stärkere Monotonie der verlegten Pflasterflächen zustandekommt.
- Aufgabe der Erfindung ist eine Vermeidung des gegenseitigen Abgleitens, Verschiebens oder Verdrehens der Steine bei horizontalem Schub zu erreichen, ohne daß diese Steine im Verband unansehnlich und monoton wirken.
- Die Erfindung besteht darin, daß der Pflasterstein in seinen Grundmaßen im horizontalen Schnitt von den gedachten Ecken der Viereckfläche bestimmt ist und seine senkrechten Seitenwände der Höhe nach durchgehende Riefen besitzen, deren über die Höhe gleichbleibende Querschnitte eine unregelmäßige gezackte oder wellenförmige Kontur und eine Tiefe bis zu 8 mm aufweisen.
- Solche Steine verzahnen sich durch die Riffelung ihrer Seitenwände unter Vermittlung der leicht von oben eingebrachten Füllmasse untereinander, wenn sie miteinander zu einer Bepflasterung verlegt werden. Durch diese vielfache einfach herzustellende Verzahnung der Steine, kann sich ein aus ihnen gebildeter Verband bei horizontalen Schubbeanspruchungen, wie z.B. das Bremsen eines Lastwagens, nicht verschieben.
- Im Rahmen der Erfindung kann der Pflasterstein auch so ausgeführt werden, daß die Seitenwände je zwischen einer inneren und einer äußeren gedachten Begrenzungsebene verlaufen, deren Abstand maximal 8 mm beträgt. Der Vorteil liegt darin, daß auch Pflastersteine, die unebene Seitenflächen haben, mit Riefen versehen werden können, wenn zwischen höchstem und tiefstem Punkt einer Fläche lediglich 8 mm Höhendifferenz bestehen.
- In Ausgestaltung der Erfindung können die senkrechten Schnittlinien der Seitenwände in unmittelbarer Nähe der Schnittlinien der äußeren gedachten Begrenzungsebenen der Seitenflächen liegen. Bei dieser Ausführungsform bleiben die Hohlräume zwischen den senkrechten Wänden der aneinanderstoßenden Ecken gering, weiters ergibt sich eine noch bessere Sicherung gegen Verdrehen.
- Eine vorteilhafte weitere Ausführung nach der Erfindung besteht darin, daß die Trittfläche des Pflastersteins eine Fase besitzt und die Riefen der Seitenwände in der Fase auslaufen. Dadurch ist die Gefahr des Absplitterns der sichtbaren Trittfläche verringert, wodurch die Anzahl der beim Transport beschädigten Steine gering sein wird. Die Verzahnung und das Aussehen dieser Steine ist weiter verbessert.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen
- Figur 1 einen erfindungsgemäßen Stein in Draufsicht,
- Figur 2 dazu eine Seitenansicht
- Figur 3 ein Deatail aus Fig. 2 in größerem Maßstab
- Figur 4 zeigt eine andere Ausführung des erfindungsgemäßen Steines in Draufsicht
- Der in Fig. 1 bis 3 dargestellte Stein 1 ist in seinen Grundmußen durch die Ecken 3, 4, 5, 6 und den zwischen diesen gezogenen äußeren gedachten Begrenzungsflächen 7, 8, 9, 10 bestimmt. Die in einem definierten Abstand, vorzugsweise 8 mm, davon liegenden inneren gedachten Begrenzungsflächen sind mit 11, 12, 13, 14 bezeichnet. Diese dadurch bestimmte Grundform ergibt das Maß für die Verlegung der Steine im Verband. Die tatsächlichen Konturen der Seitenwände 15, 16, 17, 18 verlaufen zwischen den gedachten äußeren 7, 8, 9, 10 und inneren Begrenzungsflächen 11, 12, 13, 14 und weisen der Höhe nach durchgehende unregelmäßige Riefen 19 auf. Die Konturen der Seitenwände sind der Höhe nach in allen horizontalen Schnitten gleich.
- Die Fig. 3 zeigt vergrößert eine Fase 21 zwischen Trittfläche 20 und der Seitenfläche 17, in der die Riefen 19 auslaufen und der Fase 21 eine unregelmäßige und abwechslungsreiche Form geben.
- Der in Fig. 4 dargestellte Stein 2 besitzt einen trapezförmigen Querschnitt, der durch die Ecken 22, 23, 24, 25 und den zwischen diesen gezogenen äußeren gedachten Begrenzungsflächen 26, 27, 28, 29 und den in einem definierten Abstand, vorzugsweise 8 mm, davon liegenden inneren gedachten Begrenzungsflächen 30, 31, 32, 33 bestimmt ist. Die Seitenwände 34, 35, 36, 37 besitzen Konturen, die zwischen den gedachten äußeren und inneren Begrenzungsflächen verlaufen und der Höhe nach durchgehende Riefen 19 aufweisen.
- Mögliche Varianten des erfindungsgemäßen Steines sind eine rechteckige Ausführung mit einer Breite wie die Seitenläge des quadratischen Steins und einer Länge, die der eineinhalbfachen Breite entspricht und eine rechteckige Ausführung mit einer Breite von der halben Seitenlänge des quadratischen Steins und einer Länge gleich der Seitenlänge des quadratischen Steins.
Claims (4)
dadurch gekennzeichnet, daß der Pflasterstein in seinen Grundmaßen im horizontalen Schnitt von den gedachten Ecken (1, 2, 3, 4; 22, 23, 24, 25) der Viereckfläche bestimmt ist und seine senkrechten Seitenwände (15, 16, 17, 18; 34, 35, 36, 37) der Höhe nach durchgehende Riefen (19) aufweisen, deren über die Höhe gleichbleibende Querschnitte eine unregelmäßige gezackte oder wellenförmige Kontur und eine Tiefe bis zu 8 mm aufweisen.
dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände (15, 16, 17, 18) je zwischen einer inneren (11, 12, 13, 14) und einer äußeren gedachten Begrenzungsebene (7, 8, 9, 10) verlaufen, deren Abstand maximal 8 mm beträgt (Fig. 1).
dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Schnittlinien der Seitenwände (15, 16, 17, 18; 34, 35, 36, 37) in unmittelbarer Nähe der Schnittlinie der äußeren gedachten Begrenzungsebenen (7, 8, 9, 10; 26, 27, 28, 29) der Seitenflächen liegen.
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